Steevie - Hallo, nun konnte ich nicht anders…

  • Meine Frau und ich sind Drogensüchtig, sie seit 20 Jahren clean. Ich zusätzlich Alkoholabhängig und trocken und clean.

    Uns fehlt nichts, uns gehst super. Es ist toll. Wenn dein Mann süchtig ist wird er es auf Dauer nicht schaffen dieses Maß zu halten nur 4 Stück etc. behaupte ich mal.

    Wenn er nicht süchtig ist könnte er dir zur Liebe aufhören. Er tut was für seine Gesundheit etc. und für dich wird es 100x leichter. Keine Trigger besonders zu Hause. Wie gesagt ich würde es nicht schaffen und müsste ausziehen, Trennung usw.

    Heute trinke ich nicht

  • Gestern war echt seltsam!
    Wir sitzen zusammen im Garten, alles schön und entspannt. Dann geht mein Freund rein und sagt, er kümmert sich mal um die Gurken(wir haben viele Gurken angepflanzt und die legen wir auch selber ein…) Aber ich kann ja in Ruhe bleiben! (Habe meine Nägel gemacht).
    Ich bin also entspannt.
    Danach bin ich reingegangen, habe ein kleines Training gemacht. Das ganze hat ungefähr 1h gedauert.
    Als mein Freund dann zu mir kam, sagte ich: das hat jetzt etwas länger gedauert bei mir, hättest du Hilfe gebraucht?

    Dann habe ich gemerkt wie total seine Stimmung gekippt ist… er war voll abweisend und ist dann wieder gegangen.
    Ich bin zu ihm gegangen und frag was los ist.
    Er ist dann aggressiv und laut geworden, und meinte dass er ja meine Hilfe gebraucht hätte … usw.
    Ich habe dann ganz aus dem Affekt( etwas zickig )reagiert und gesagt, dass es für ihn okay war und er mir jetzt nicht vorhalten soll dass ich nicht ihm geholfen habe! (Bei Dingen, die alleine eigentlich in 20 Minuten erledigt sind!) keine Ahnung, was er 1h gemacht hat..egal

    Jedenfalls gab es an dem Tag noch zweimal solche Situationen, in denen er mich oder die Situation ganz falsch wahrgenommen oder beurteilt hat.
    Ich sei zu sensibel und ich soll aufhören… Ich schau komisch…

    (Wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, hat sich nichts an seinen Trinkmengen oder Einstellung verändert. Ich bin mir auch garnicht sicher, ob er sich an seine Aussagen über seinen Konsum überhaupt erinnert(obwohl er eigentlich recht nüchtern war…)

    Solche Situationen gab es in der Vergangenheit auch schon, da habe ich aber sehr an meiner eigenen Wahrnehmung gezweifelt!
    Im Nachhinein frage ich mich, ob ich mir das immer einreden lassen habe…

    Es kommt mir manchmal schon vor, als ob er einen Streit künstlich erstellt..

    mittlerweile glaube ich, dass eher er mich verlassen würde, weil ich ihm indirekt sein Problem vorzeige, indem ich nicht mehr trinke.. als dass ich ihn verlassen würde, weil er trinkt.

    (Sorry für das lange Geschreibe.. musste ich los werden…)

    Heute war nichts besonders auffällig. Aber ich musste mich heute eh nicht soviel mit dem Thema auseinandersetzen. Liege mit Sommerlicher Grippe heute flach. (Gedankenkreisen kommen trotzdem leider)


    Ansonsten bin ich alkoholfrei! Tag 17.

  • Ich habe mir auch Gedanken gemacht, bezüglich dessen wie viel ich noch aushalte oder mitmachen kann um mich nicht selbst zu zerstören (entweder rückfälligkeit oder psychische Schäden)
    Ich kann nur echt nicht sagen wo meine Grenzen sind, weil ich es einfach nicht weiß..
    Ich weiß, dass eine räumliche Trennung oder komplette Trennung von den meisten in Betracht gezogen wird.
    Ich sehe das für mich aber unmöglich.

    Leider vermute ich bei meinem Freund auch eine Leberzirrhose..
    Am liebsten würde ich wollen, dass er sich mal beim Hausarzt durchchecken lässt.
    Aber …Ich glaube nicht dass er das machen würde.

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