Neuanfang - oder Anfang vom Ende?

  • Nur mal kurz mit geklauter Zeit...

    Morgen gibts neue Blutergebnisse, der Wasserbauch verabschiedet sich gerade im Eiltempo.
    Die Kraft nimmt zu, gestern haben wir nochmal viele Erledigungen geschafft und waren abends in der SHG, war wirklich gut.

    Ach ja, der Oberarzt wurde gestern vom Leiter der SHG infprmiert, das wir abends dort angemeldet waren, dem fiel bald alles aus dem Gesicht :lol::lol:8) !
    Es ist wohl aber auch so, das Alkoholiker dort nicht so behandelt werden, wie andere Patienten, sei es aus Unwissenheit oder...?
    daran wird nun ordentlich gearbeitet, jetzt weiß ich auch, warum die Schwestern im letzten KH so nett waren, das muß geschulteres Personal gewesen sein, da die Station eine Innere mit Schwerpunkt Psychosomatik war, da haben wir doch Glück gehabt.

    Leider ist die Uhrzeit, von 19 Uhr bis 22 Uhr30 für mich zu spät, mal sehen, wie das funktioniert, ich war dann heute morgen nach nur 5 Stunden Schlaf nicht gerade ausgeschlafen :roll: , das kann ich nicht jede Woche. Oder wir müssen früher gehen, ich hoffe aber, wenn es so weitergeht, das bald irgendeine Kur oder die Therapie anstehen wird, damit ich auch mal zur Ruhe komme, das ist nämlich die letzten zwei Tage zwar schön, aber superstressig .

    Heute gehts zur Diakonie, wegen dem Sozialbericht und dann stehen drei Tage keine Termine an, herrlich.

    Liebe Grüße von
    Elfriede
    _______________________________________

    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Hallo Elfriede,

    es so schöön zu lesen, dass es jeden Tag besser wurde. Und jetzt ist Dein Mann wieder zu Hause und das freut mich ganz besonders für Dich :D Du hast soviel getan, hast nicht aufgegeben und gekämpft.

    Den Rest des neuen Weges werdet ihr nun sicherlich auch schaffen. Ich wünsche Euch beiden alles Gute und freue mich darauf, weiterhin gute Nachrichten zu lesen :wink:

    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.

    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Danke, Ihr beiden!!

    Ja, auch heute sehr stressig, weil keine Zeit für mich, aber dafür war der Besuch bei den diakonischen Werken erfolgreich.

    Der Mann, seeehr sympathisch und auf zack :wink: hat unsere Geschichte aufgenommen, auch mir aufgezeigt, was ich machen kann, mache ich auch und so warten wir nächste Woche auf den ersten Termin, das ist die Vorbereitung auf die Therapie, mind. 6 Wochen lang.

    Jo, nun muß die Leber sich doch dem ganzen beugen und schön weiter mitarbeiten, ach menno, nun sind wir so weit gekommen, das MUß doch endlich vernünftig weitergehen.

    Tja, und dann meinte der Mensch noch, er wundere sich, weil ich so "abgeklärt" da säße, ob ich denn nichts gemerkt hätte die ganze Zeit, habs ihm dann kurz erklärt.

    Wenn der wüßte, was ich die letzten Wochen mitgemacht habe, mir gings doch heute "den Umständen entsprechend gut", ich hatte meinen lebendigen Mann mit "allen Tassen im Schrank :) " neben mir sitzen, der Sessel war unglaublich bequem nach dem langen Tag und ich relaxte gerade richtig, weil ich merkte, hier gehts weiter und hier sind wir gut aufgehoben, tsts, das war dann abgeklärt, nun, ich verzeihe es ihm...

    Und nun gibts Pizza und Salat gegen unsere verlorenen Kalorieen :oops: .

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Hallo!
    Hier läuft alles bestens, komplette Blutwerte von gestern morgen gibts (hoffentlich, wenn die Ärztin nicht vergißt, uns anzurufen) heute nachmittag, vorab wurde aber der Bilirubinwert verraten, schon wieder gesunken, auf 13!!

    Kann keine Apotheke mehr sehen, da bekommen wir bald den goldenen Teppich ausgelegt :shock: !
    Blutdruck o.K., Gewicht in 2 Tagen um 2 kg gesunken, was wollen wir mehr.

    Und dann dieses Bilderbuchwetter, für Sonntag ist schon ein Ausflug per Rollstuhl geplant.

    Mehr Neues gibts hier nicht, Gott sei Dank.

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Genesende Männer können ein wahrlich flottes Lebenstempo an den Tag legen :lol: ...

    Heute morgen kurz einkaufen und dann ein paar gute Bekannte meines Mannes (arbeitsbedingt) besucht, auch zwecks Autoreperatur.
    War sehr schön, gute Unterhaltungen, leicht geschockte Gesichter, aber insgesamt echt klasse.

    Gestern hat er in stundenlanger Arbeit seine ewig vernachlässigten Papiere akribisch geordnet, heute wird der Wohnzimmerschrank sortiert, Alkoholgläser weggeworfen, alles neu geordnet.
    Ab halb neun ist Feierabend, darauf haben wir uns geeinigt, damit noch etwas vom abend übrig bleibt.

    Ach ja, die Anschlußheilbehandlung ist natürlich abgelehnt worden, aber in so einem Amtsdeutsch, das ich wirklich nicht die Begründung kapiert habe...mein Mann ruft da Montag selbst an, sollen die mal auf deutsch übersetzen :roll: .

    Ist uns ganz lieb, schön wäre es, eine ambulante Reha hier einen Ort weiter zu bekommen, damit er körperlich fit gemacht wird.
    Wenn der Gesundheitszustand in dem Tempo weiter sich so bessert, dann ist unser Vorgehen richtig, 6 Wochen lang Vorbereitung auf die Therapie und dann ab dahin, mhh, Wunschdenken, egal.

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • hallo elfriede

    habe hier seit paar tagen nicht reingeschaut und bin nur noch am staunen, das ist ja super. als ich deine ersten berichte hier las habe ich ganz ehrlich gesagt kaum daran geglaubt das dein mann es schaffen wird, ich bin krankenschwester und die werte und deine ganze beschreibung waren mehr als alarmierend.
    du hast um das leben deines mannes wie ein löwe gekämpft und nun hast du es geschafft. ich freue mich sehr für dich, wenn es in dem tempo weiter geht ist in einem halben jahr alles vergessen.
    ich freu mich so für dich.

    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Dorothea!
    Oh, danke für Deine ehrliches Schreiben, ja, es haben ja auch die Ärzte nicht an ihn geglaubt.
    Im Moment bin ich etwas aus der Freu - Dich Phase heraus, natürlich prasseln nun wieder andere Probs auf uns ein, aber es ist ja so in Deutschland, wenn man Hilfe braucht, gibt es Stellen dafür, man muß nur herausfinden, welche die beste ist und sich elegant dadurch schlängeln :roll: .

    Warte auf einen erneuten Anrufversuch der Ärztin , die engagiert ist, aber natürlich wenig Zeit hat.
    Habe aber hier schon mal die Blutwerte vom Donnerstag, tja, die Nierenwerte sehen klasse aus, einer noch nicht ganz im grünen Bereich, aber bei den Leberwerten war er schon mal besser dran, außer der Bili, der sinkt weiter, vielleicht kommt es ja vom Abbau des Cortisons, keine Ahnung, werde die Ärztin dann fragen, spätestens am Mittwoch, wo ich einen Tag Urlaube habe, dann werde ich auch endlich mal Blut da lassen, ist längst überfällig, mir wird nämlich öfter schwarz vor Augen bei der Entnahme :oops::lol: ...

    Heute abend testen wir die 2. Gruppe der SHG, mal sehen, ist halt nur blöd, weil ich morgen früh dann wieder mit dem Kopf unterm Arm an der Arbeit stehe.

    Ich denke, in ein paar Tagen werde ich auch hier "umziehen", in den geschlossenen Bereich.

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Hallo Elfriede,

    schön, das Dein Mann wieder zuhause ist, alles andere braucht nun seine Zeit.

    Die Leberwerte bessern sich keinesfalls schnell, das ist ein langwieriger Prozess und dauert viele Monate bis hin zu Jahren. Meine sind wieder für meine Verhältnisse sehr gut geworden, aber die ersten beiden Jahre ging das ganz langsam. Auch gab es zwischendurch mal Verschlechterungen, wenn ich nicht gesund genug gelebt hab, nicht gut genug auf meine Ernährung geachtet habe und ein bisschen schleifen lassen habe.
    Aber die Tendenz war immer in Richtung Besserung.

    Das wichtigste ist nun mal eine gesunde, möglichst schadstoffarme Ernährung, eil alles über die Leber läuft. Auch möglichst keine Medikamente nehmen (soweit möglich, Dein Mann bekommt noch welche? ) Bei Kopfschmerzen nicht einfach Chemie einwerfen, sondern andere Möglichkeiten suchen, Entspannungsmethoden erlernen, an die frische Luft etc. Auch bei Erkältungen bin ich sehr vorsichtig, prüfe genau die Inhaltsstoffe von Medis und nehm sie eher nicht. Ich halte mich lieber an alte Naturmittel, mach mir Hustensaft aus Tymian aus den eigenen Garten und unbehandelten Honig vom Ex-Kollegen. Oder koche mir Erkältungstee, heiße Bäder etc.
    Ich meide also grundsätzlich alles, was meine Leber irgendwie belasten könnte.

    Dazu gehört auch, Saison-Gemüse kaufen, keine Paprikas und Erdbeeren im Winter etc., die eh voller Schadstoffe sind. Da warte ich halt auf die eigenen Erdbeeren, Tomaten und Paprika aus dem Garten, da weiß ich, das sie keine Schadstoffe enthalten.
    Nun hat ja nicht jeder einen eigenen Garten, dann würde ich wirklich auf Bio-Prdukte ausweichen, die sind zwar teuerer, aber schliesslich ist davon meine Gesundheit abhängig.
    Hier gibt es in den umliegenden Dörfern auch Bauern, die Bio-Gemüse direkt vom Hof anbieten, das ist dann natürlich billiger als im Supermarkt.
    Es gibt also Möglichkeiten, auch wenn man nicht so viel Geld zur Verfügung hat.

    Ich schrieb Dir ja schon, das ich meine Gamma-GT-Werte nochmal sehr durch Sport senken konnte. Mir ist natürlich klar, das Dein Mann noch lange braucht, um körperlich wieder so fit zu sein, einen Sport auszuüben. Aber das wäre auch noch ne Möglichkeit, die Werte zu senken, bei mir war das jedenfalls so, Erklärungen weiß ich nicht dafür, aber einen Versuch ist es später allemal wert.

    Von allen anderen "Wundermittelchen" ist abzuraten.
    Es ist also Eigeninitiative gefragt, in den Schoss fällt einem nix bei unserer Krankheit.

    Eine andere Frage hab ich noch, warum begleitest Du Deinem Mann zur SHG ? Oder gehst Du da gleichzeitig in eine CO-Gruppe ? Hab ich vielleicht überlesen ?
    Er sollte da allein hingehen, Deine Anwesenheit dort könnte ihn hemmen, offen über viele Dinge in der Vergangenheit zu reden. Dieser Austausch und diese Offenheit ist sehr viel einfacher unter Betroffenen.
    Denk dran, er ist "nur" entgiftet, nicht trocken. Dazu gehört ein langer und auch manchmal beschwerlicher Weg. Aber den schafft ihr sicher auch gemeinsam, die Hauptinitiative muss aber immer von ihm selber kommen.

    Lieben Gruß und weiterhin alles Gute
    wünscht
    Lilly

  • Hallo Lilly!
    Danke für die Tipps, sag mal, rauchst Du? Das hat er ja angefangen wieder...ist doch auch Gift, das wieder raus muß oder?

    Ich begleite ihn, weil er im Moment kein Auto fahren kann (körperlich) und auch vier Wochen ab heute nicht mehr darf....wurde geblitzt im Oktober, Führerschein liegt erstmal schön warm und sicher bei der Behörde :wink: .
    Die einfache Strecke dorthin ist 19 km, wie gesagt, er testet die beiden Gruppen, aber es wird wohl eher darauf hinaus laufen, das er bei einer Gruppe der Diakonie, sodenn er bald mal Termine usw. bekommt, hängenbleiben wird, da diese ja dann auch für den Sozialbericht zuständig sind.
    Nur sind die wohl in allem seeehr belegt, die SHG bis unters Dach voll, abwarten.
    In der Gruppe von letzter Woche war nur eine Co Abhängige und ja genau, je länger ich das "sacken" lasse, desto mehr komme ich zu dem Entschluß, das ich morgen, heute war nix drin, nochmal bei der Diakonie anrufe, um unbedingt mich für eine Einzeltherapie anmelde, von der mir der Mann letzte Woche erzählt hat.
    Denn mein Problem ist einfach, das ich kein Gruppenmensch bin, noch nie gewesen bin und WENN, dann suche ich mir die selber aus, Hundeverein etc., mhh, dort kann ich nichts aussuchen, für mich gibts da einmal im Monat eine Frauengruppe, wo es dann eventl. passen könnte.
    Die ist aber diesen Monat wegen Karneval ausgefallen.

    Die andere Sache sind, die komplexen Probeleme und Berichte der Gruppenmitglieder, da habe ich überhaupt KEINEN Kopf dafür, das belastet mich zusätzlich.

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Hallo Maria-Nicole!
    Mir gehts inzwischen so bescheiden, das ich eben die Kraft habe, wieder zu arbeiten, mit den Hunden 3x tägl. rausgehe und Ende.
    Alles, was nun dazwischen kommt, macht mich entweder fuchsteufelswild, so das ich fluche wie ein Berserker oder wie heute mittag nur noch heule.

    Deswegen ja mein Anliegen, das ich Termine haben möchte für eine Einzeltherapie...Beruhigungstabletten oder was pflanzliches möchte ich nicht haben, bin so ein Antitablettenmensch, ich sehe es nicht ein, nur weil mein Mann gesoffen hat, das ich mich nun mit dem Zeugs vollstopfen soll, das muß anders gehen.

    Ich trete nun kürzer, hier siehts aus wie auf der Müllkippe, na und? Die Arbeit klaut mir hier keiner, morgen ist auch noch ein Tag, an dem mein Mann morgen auch mehr Hausarbeit übernehmen kann und auch wird.

    Ich wußte, das diese Zeit kommen wird, wo etwas Ruhe eintritt und mich der ganze Stress der letzten Wochen überrollen wird, habe auch einfach vorhin 2 Stunden tief und fest geschlafen.

    Wir kommen gerade aus der SHG, diesmal haben wir ja Gruppe 2 getestet, kicher, ich muß ALLES revidieren, wir sind da Ehepaar Nr. 4 und alle, aber auch alle Leute da sind ein Knüller, was haben wir da heute gelacht, neee, kanns nicht beschreiben, alles patente Leute, die auch schon länger trocken sind, diese Gruppe wirds wohl werden...

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Servus Elfriede,

    Glückwunsch, so muss es sein: egal, welche Gruppe - die chemie muss stimmen. Nur dann geht man auch gerne hin und ist bereit, sich auch wirklich zu öffnen (ist zum Teil ja schon sehr privates, was man da zu von sich erzählt). Und nur wer sich wirklich öffnen kann, bekommt auch Hinweise, die ihn weiterbringen können.

    Ich freu mich für Euch!

    LG
    Spedi

  • Wowwwww!!!!
    Ich fasse es nicht!!!

    Habe gerade an der Arztpraxis erfahren, das der Gerinnungswert in den Normalbereich gerutscht ist, in 14 Tagen ist der von 50 auf 75 hochgestiegen, ab 70 ist normal!

    Die Ärztin im letzten Krankenhaus hat doch gesagt, das der sich nicht mehr bessern wird :shock: , Originalworte.

    Nun kann er langsam diesen Eingriff anpeilen, das die Speiseröhre geweitet wird, ein Riesenschritt nach vorne.

    Ach und der Bilirubinwert ist schon wieder nach unten gesaust, "nur" noch 7,6 .

    Weiß gar nicht, wie man so tolle Neuigkeiten an einem Tag verabeiten kann... :D .

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Servus Elfriede,

    füll die guten Nachrichten in kleine Fläschchen ab - bei Bedarf dann wieder eines öffnen...

    Nein, genieße es einfach mal, auch wieder gute Nachrichten verarbeiten zu dürfen!

    Ich wünsch Euch beiden weiterhin alles Gute

    LG
    Spedi

  • hallo elfriede,

    freue mich jedes mal wieder, von dir/euch solch gute nachrichten zu hören. schön, dass es so rasant bergauf geht - damit hätte wohl keiner hier gerechnet. :D einfach nur schön.... geniesst es!

    lieben gruß

    lavendel

  • Hallo!
    Fläschchen sind abgepackt :wink: , für alle Fälle!
    Ja, Genuß... :lol:
    Mein Mann hatte für heute knusprige Ente mit Rotkohl und Klöße zum Abendessen gemacht, ich komm nicht mehr vor und zurück :oops: .

    Er kanns sich leisten, ißt im Moment jeden Abend eine Tafel Luftschokolade, mußte grinsen hier, da ich an anderen Stellen davon gelesen habe, das es anderen hier genauso geht, mit dem Appetit auf Schokolade.

    Haben heute nochmal das Thema Leberdialyse ausführlichst durchgekaut, mit vielen Empfindungen und einigen Erinnerungen seinerseits.
    Der Alkohol schleicht sich noch? nicht in seine Gedanken, zu groß sind noch die Schmerzen und der Schreck, hoffentlich hält die Erinnerung daran ein Leben lang an.

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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  • Servus Elfriede,

    ich würde Euch wünschen, dass es so ist. Es gibt ja die einzelnen Beispiele, wo ein einschneidendes Erlebnis zur dauerhaften Abstinenz führte. Aber Ihr seid ja auch mit Taten dran, wie SHG - Forum - etc., der Weg passt schon!!!

    LG
    Spedi

  • So, da bin ich wieder :) !

    Ja, die SHG, ich weiß es auch nicht, die Leute sind supernett, aber es ist einfach so, das wir nach 22 Uhr erst zu Hause sind und manche Geschichten mich echt belasten, meine Güte, was gibts da für Schicksale.
    Habe auf der Arbeit tagtäglich damit zu tun, hier zu Hause selbst genug Probleme zu lösen und dann auch noch dahin...

    Ich konnte gestern schlecht "runterkommen", bin vielleicht um halb zwölf eingeschlafen und nun wie gerädert, komme von der Arbeit und muß gleich nochmal hin :x .

    Ich komme mir da immer noch fehl am Platze vor, das ist irgendwie nicht mein Thema, die Leute, die da ihr Leben umkrempeln und so mit sich zu tun haben, dauerhaft von der Sucht wegzubleiben.
    Und habe auch den Eindruck, das mein Mann sich da nicht so äußert auf Dauer, als wenn er ohne mich da säße.
    Ich soll diese Woche doch Post von der Diakonie wegen einem Termin bekommen, noch nix da, schade.

    Gutes gibts mal wieder aus der Arztpraxis, der Bilirubinwert ist wieder runter auf 5,6 , ich habs geahnt, denn nun werden die Ohren und die Stirn blaß, das ist ein Phänomen, wie diese gelbe Farbe aus dem Körper weicht.

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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  • Hallo!
    Ab nächste Woche wirds hier stressfreier, da mein Mann schon seinen Führerschein hier liegen hat und ab Montag wieder fahren darf.
    Dann darf er auch gleich alleine zur Gruppe fahren :wink: .

    Mein Therapiegespräch war, wie schon in der "Geschlossenen" erwähnt, klasse und Dienstag gehts weiter.

    Ab Dienstag gibts auch wieder Neues in Punkto Gesundheit, neue Blutwerte nach 14 Tagen und nach dem Besuch des HNO Arztes hoffentlich einen Termin, um die Geschichte mit der Speiseröhre in Angriff zu nehmen.

    Mein Mann hat das Thema hier übrigens durchgeackert, hat ein wenig gedauert, da er länger zum Lesen braucht, egal.

    Er ist immer noch trocken, hat nach eigenen Angaben kein Verlangen nach Alkohol, was will der Mensch mehr.
    Beim Schwimmen heute fielen mir wieder die Narben auf, die die Leberdialyse auf der linken Brustseite hinterlassen hatte, meine Güte, das ist erst alles 8 Wochen her, das da die Zugänge gelegt worden sind.
    Wenn mir vor 8 Wochen jemand gesagt hätte, das ich heute mit ihm schwimmen ginge, den...hätte ich wohl... :oops: , für bekloppt erklärt, ehrlich!

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

  • Hallo Elfriede,

    ich freue mich mit Dir, das es Deinem Mann wieder so gut geht. Naja, gut ist jetzt sicher übertrieben, sagen wir mal den Umständen entsprechend. So eine zweite Chance bekommt er aber nicht noch einmal, er muss wirklich alles dran setzten, trocken zu bleiben.
    Auch auf evtl. Saufdruck vorbereitet sein, denn das kann ihn aus heiterem Himmel treffen, auch nach so einer schweren Entgiftung. Dann gibt es ja ein paar Tipps, was man da machen kann, aber hast Du sicher schon selber hier gelesen.

    Ich wünsche Euch beiden noch einen schönen Sonntag und viel Spaß.

    Lieben Gruß an Dich

    Lilly

  • Danke Lilly!

    Leider fahren wir nicht, da mein Mann seit heute morgen wie blöd fror, er hat Fieber :( , der Notdienstarzt war hier, Geräusche auf den Bronchien und Wadenwickel sollen wir machen.
    Hat ein Antibiotikum verschrieben, was angeblich nicht über die Leber abgebaut wird...dann werde ich mich gleich mal aufmachen, die nächste Apotheke, die Notdienst hat, ist 20!! km entfernt, ich liebe Deutschland mit der Gesundheitsreform und allem, was dazugehört.

    Schön zu wissen, das diese panische Angst, die ich in den 5 Wochen hatte, mal wieder eiskalt hervorgekrochen kommt, ich komme da nicht gegen an.

    Nun mach ich mal das erste Fläschchen mit den guten Nachrichten auf, Prost, die werden doch wohl wieder zurückkommen :?: .

    Liebe Grüße von
    Elfriede
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    Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, aber wir können sie neu aufziehen!

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