Hallo panther,
jetzt muss ich auch schwer überlegen, wie du deine Frage meinst, wie ich sie beantworten kann.
Der Unterschied liegt evtl. darin, dass du sie machen musst, damit du eine geistige Loslösung erreichst, z.B. auch manchen Feiern vorerst fern bleiben musst, ein LZtrockener sie macht, weil er sich von diesem Umfeld gelöst hat und andere Werte lebt.
Verstehste ?
Noch ein anderer Versuch:
Zitatich muß doch als länger trockener auf was zurückgreifen können, was ein nicht so lange trockener noch nicht hat. oder? und wenn was wäre das?
Ich erinnere mich gerade an eine Situation, von der ich auch einmal berichtet hatte.
Ich saß eines Freitags in der S-Bahn, Feierabendzeit.
Mir schräg gegenüber saß ein mir Bekannter, der zum einen aus meinem Dorpe kommt und zum anderen während meiner ambulanten Therapie auch in meinem Klinikum „Stammgast“ war. Er pendelt über Jahre zwischen Entgiftungsstation und anderen Therapiegruppen.
Heutzutage werden wir ja oft überall von Alkohol konsumierenden Menschen berührt, saufen die Leute heute gerade da, wo die Sucht sie quält.
So saß dieser „Bekannte“ eben mir gegenüber, leicht verschwommenen Blick, im ¼-Minuten-Takt die Pulle Bier am Hals, neben sich die klimpernde Plastiktüte mit weiterem Alkohol.
Auf was konnte ich also zurückgreifen ?
Ich erinnerte mich, dass ich mein Wochenende auch früher so einläutete, in irgendeiner dunklen aber für mich gemütlichen Pinte. Früher hätte ich schon bei dem Anblick des kühlen Nass „Durst“ bekommen und hätte meiner Sucht auch freien Lauf gelassen.
So wurde mir einmal wieder bewusst, welch Freiheit ich mir doch erarbeitet habe
… und wie glücklich und zufrieden ich ohne Alkohol lebe.
Gruß, Freund.