hi @ all
hatte gestern ein interessantes gespräch mit meinem arbeitskollegen über gott und vergeben. hab dabei ziemlich nachgebohrt, er war glaub letztendlich etwas verwirrt. (hab ihm nicht gesagt, worum's mir genau ging.) und irgendwie grübel ich da heut scho den ganzen tag drüber nach...
im endeffekt meinte er, dass er durch seinen glauben gelernt hat zu vergeben und dass man alles vergeben kann. auch wenn der andere immer und immer wieder den selben fehler macht. sollte das mit dem vergeben wirklich nicht mehr gehn, soll man den kontakt abbrechen.
mich würde etz mal interessieren, wie ihr das seht.
kann man alles vergeben, was einem durch die alkoholkrankheit der eltern angetan wurde?
meint ihr, ihr könntet das, falls eure eltern (oder ein elternteil) zu euch kommen(t), sich entschuldigt, das dann alles vergessen is und wieder alles im lot?
wie wäre es, wenn jedesmal ne entschuldigung kommt, einsicht zur besserung da is, aber derjenige dann doch wieder rückfällig wird?
oder mal ganz anders gefragt, wenn der alkoholiker trocken wird und bleibt, aber nicht über die vergangenheit reden möchte? so nach dem motto ich bin etz trocken, der rest is egal.
irgendwie a rechts durcheinander (hier auf dem bildschirm sowie in meinem kopf), wär schön, wenn ich a paar antworten mit eurer hilfe finden würde