Hier stehe ich nun und weiß nicht weiter...

  • hallo innocent,

    Zitat von Innocent

    Hat sich mit der Sauferei ganz schön eingeschränkt, eben so das ich "nichts merke". Mir ist es irgend wie wurscht, weil ich ja weiß das sie doch trinkt.
    Natürlich hat sie bis heute keine Anstalten gemacht, sich um einen Therapie oder auch nur um ein Beratungsgespräch zu kümmern.
    Nichts. Sie denkt:" ich trinke nichts, also wozu soll ich irgend wo hin gehen"
    Meine Laune ist zur Zeit total im Eimer.
    Habe noch nicht einmal Lust, ihr die Brocken vor die Füße zu knallen.

    so geht das aber nicht. deine ansage war klar, und du musst ihr die brocken vor die füße knalle, wenn bis in einer woche nix passiert ist. denn sonst nimmt sie dich noch weniger ernst und macht, was sie will. und du gehst dabei vor die hunde. hast du denn schon pläne, wie das geht, wo du wohnen kannst....?

    lieben gruß

    lavendel

  • Hallo an Alle,
    es ist schon verrückt, wie berechenbar wir anscheinend alle sind.
    Sie denkt, sie wäre ein Individuum. Denkt, als selbstständiger Mensch. Ich tue das gleiche, bin einzigartig.
    Von wegen. Ich lese Eure Beitrage Eure Geschichten. Alle gleichen sich, sind individuell und doch alle gleich.
    Ich denke, nein so sind wir nicht, bei uns ist alles anders,-
    Nichts ist anders, alles gleich, durch euch kann ich in die Zukunft sehen, blicke auf mein zukünftiges Leben. Sehe was noch vor mir liegt…
    Es macht mut zur Veränderung, ärgerlich weil es genau so laufen wird wie bei euch. Für Happyends ist das die falsche Seite, das falsche Forum. Dies ist das wahre Leben.

    Ich habe noch keinen Plan wie das Ende des Ultimatums aussehen soll. Weiß noch nicht wohin, oder wie es dann weiter gehen soll. Für Vorschläge bin ich jederzeit offen. Gibt es so etwas wie ein Männerhaus? Am Montag treffe ich mich mit einer Sozialarbeiterin die mir einen SHG besorgen will, ich im Zentrum vom nichts .Gibt es halt nichts.

    Naja, als ich heute Morgen aufgestanden bin ist mir mal wieder klar geworden, wie sehr sie mich manipuliert, und das ich keine andere Chance habe als die fliege zumachen um irret wie auch um meinet wegen. Sie tut mir halt unendlich leid. Der Gedanke das ich sie alleine lasse, macht mir Schuldgefühle bis zum Anschlag des erträglichen.
    Ich weiß ich brauche einen Plan, und ich muß da durch…

  • Hallo an Alle,
    ich habe endlich ein SHG gefunden zu der ich kommenden Donnerstag das erste mal hingehen werde.
    Zurzeit lese ich das Buch „Verstrickt in die Probleme anderer“. Ich frage mich ob das was ich empfinde tatsächlich liebe ist, oder eine Mischung aus Verantwortungsbewusstsein, Mitleid und eigenen Ängsten.
    Die eigenen Gefühle zu hinterfragen, führt zu weitern Verwirrungen.
    Liebe ich sie?
    Was mache ich eigentlich hier?
    Der Alltag läuft so dahin, es gibt kein großes Theater mehr. Irgendwie habe ich mach halt daran gewöhnt, dass sie trinkt, das sie apathisch wird.
    Sie versucht mich einzulullen, tut so als wäre nichts gewesen.Ich möchte aber auch nicht jeden Tag von diesem Ultimatum sprechen.
    Sie ist am Zug. Sie soll etwas tun.
    - Sie wird nichts tun, wird warten ob ich etwas tue, um mir dann die Schuld zu geben.
    Ihr habt natürlich recht, erst hat sie die Sauferei reduziert um mich zu beschwichtigen und jetzt fängt wieder alles von vorne an. Es ist wie ein stetiger Kreislauf ein wippen wo ich mal oben oder auch unten bin. Mein Verantwortungsbewusstsein nutzt sie aus. Sie weiß das in meiner Welt ich niemanden zurück lasse. Weiß wie ich bin. Das Spiel hat tausendmal funktioniert. Immer und immer wieder. Argumente werden weg geputzt mit einem einfachen „das ist doch nicht war“ oder „ich habe nicht getrunken, dass willst du mir einreden“.

    Ich kenne das ganze Prozedere, weiß genau was wann passiert. Nichts kann mich überraschen, habe alles schon einmal gelebt, das ganze Programm. Es ist als würde man immer den gleichen Film sehen, immer wieder und immer wieder.
    Ich will hier und heute nicht nur jammern. Ich weiß auch, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass es eine zähe langwierige Geschichte wird.

    Die elementaren Dinge, beschäftigen mich, und lassen mich zweifeln. Wo gehe ich hin was tue ich am Freitag wenn das Ultimatum abläuft. Schleiche ich mich aus dem Haus? Schlafe in einer Pension? Oder suche ich mir in alle Ruhe eine kleine Wohnung? Stehe ich das durch?
    Ich weiß es wirklich nicht.

  • Hallo Innocent,

    was geht denn bei Dir? Willst Du etwas ändern oder nicht? Wer will an seinem Leben etwas ändern, Du oder sie? Richtig, Du. Was machst Du dafür? Ich würde Dir ja meinen Schlüssel geben, da ich paar Tage weg bin, aber da ist die Zeit zu kurz für, Du bist am Zug Dein Ding zu machen, also Pension, warum nicht?

    Was machst Du denn wenn Du weg bist, wenn der Anruf kommt: was willst Du, ich trinke doch gar nicht mehr…, dann kommt bisschen was rum machen, alles wieder schön und weil das alles so schön ist, was ist denn da wie und wo und was für Dich die Liebe? Kannst Du das mal für Dich packen bevor Du packst?

    Lieben Gruß kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo Innocent,

    das „Vestrickungs-Buch“, ja, das hat mir auch die Augen geöffnet. Und dann gibt es da noch eins, das heißt „Wege aus der Abhängigkeit“ von Heinz-Peter Röhr und soll helfen, destruktive Beziehungen zu überwinden. Schließlich nennen wir unsere Abhängigkeit allzu gerne Liebe.

    Ich denke nämlich, und da gebe ich dem Kaltblütigen recht, dass es ein guter Weg ist, erst einmal zu definieren, was deine „Liebe“ im Grunde ist. Allzu oft verkleiden sich die Angst vorm Alleinsein, Verantwortungsbewusstsein, das gute Gefühl des Gebrauchtwerdens und natürlich das Versprechen „bis dass der Tod uns scheidet“ als Liebe. Auch die Angst vor der Veränderung oder die Unbequemlichkeit, die solch eine Veränderung mit sich bringt, werden gern hinter der Liebe versteckt.

    Manchmal muss man einfach mehrmals ein- und auspacken, bevor man die richtigen Gefühle hinter der ach so großen Liebe zu packen bekommt. Schließlich ist auch das Eingeständnis der versteckten, verkleideten Gefühle nicht unbedingt bequem und angenehm. Es erfordert eine große Ehrlichkeit sich selbst und seinen eigenen Ängsten und Fehlern gegenüber. Und – da hast du recht – es ist ein recht zäher Prozess, der da in Gang kommen muss. Aber das Ergebnis lohnt den Aufwand. Jedenfalls ist das mein Empfinden.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • ..und noch ein nachträglicher Gedanke:

    Andere Menschen als Spiegel sind hilfreich. Denn an Anderen sehen wir immer viel besser, was nicht richtig läuft oder wo Ansatzpunkte sind. Wenn wir das, was wir am Anderen als falsches oder zögerliches Handeln entdecken, auf uns selbst projezieren, können wir auch herausfinden, was bei uns selbst noch nicht so ganz rund läuft...

    meint die Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Das mit der LIEBE ist so eine Sache, was ist nach so vielen Jahren wirklich noch liebe? Keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht.
    Ich sehe die Frau die ich “liebe“ wie sie sich selber einen vormacht. Ihr leben weg wirft und im Suff ertränkt. Ich weiß nicht wie viel anteile ich an der ganzen Situation habe, ist auch egal. Ich kann ihr nicht mehr dabei zusehen wie sie ihr Leben weg wirft. Ich habe kein rezept für das was sie tun soll. Was ich von ihr verlangen soll, oder was sie machen muß um aus dieser Spirale aus zusteigen. Ich weiß es nicht, Die eigenen Sachen packen, gehen, sich selber retten, das ist wie der Sprung aus dem brennenden World Trade Center verbrennen oder Springen in der Hoffnung es wird doch nicht so tief sein wie angenommen.
    Darum der Zweifel, die Bude brennt und die Hitze wird unerträglich, was tust du, springen oder verbrennen?
    Einzelne Löschversuche hat es gegeben, doch dass Feuer ist nicht auf zuhalten. Gesundbeten die letzte Option hat nichts gebracht.
    In liebe fallen lassen, heißt das gehen sie nicht über Los? Sondern direkt aus dem Fenster?

    Soweit wie heute war ich noch nie, waren wir noch nie. Kleine Schritte der Trennung, oft harte Worte. Ich bin nicht ich selber meine Ratio hat die Gefühlswelt soweit ausgeschaltet bis sie den Raum verlassen hat. Ich gehe wenn…
    Tausendmal waren das Phrasen dahin geschleudert wie in jeder Ehe in den Jahren. Diesmal ist es anders, es ist kein Zorn in mir, keine Affekte, kein blindes Gebrüll. Anders Ernster, sie weiß das strampelt ohne unterlass, zieht alle Register, beschimpft, schweigt, jammert. Gibt mir die schuld oder verleugnet die Sucht. Es ist zum kotzen.
    Ihr sagt, seih stark, ich bin stark, aber gut fühlen tue ich mich nicht.

  • Hallo an Alle,
    es ist soweit der Tag des Ultimatums rückt immer näher. Gestern hat sie mich überrascht, sie will wie sie sagt am Montag zu einer SHG gehen. Das erste mal in ihrem Leben. Ich weiß wie schwer ihr das fällt. Ich weiß auch dass ich aufpassen muß, dass sie mich nicht ins Boxhornjagen lasse.
    Merkwürdiger weise bin ich nicht erleichtert, dass sie jetzt wirklich was tun will, und sich Hilfe sucht.
    Irgendwie glaube ich es halt auch nicht so recht. Warte jetzt schon wieder auf ausreden, oder irgendein anderes Spielchen … bin gespannt was da kommt.
    Nach all den Erfahrungen und Büchern des lesen und Beschäftigens mit dem Thema Co-Alkoholismus. Sehe ich auch immer mehr auf mich selber. Hinterfrage mein eigenes verhalten. Zweifel ob ich sie tatsächlich liebe oder nur in einem verquirlten abhängigkeits- Konstrukt lebe. Von dem ich Jahre lange behauptet habe das es liebe ist.
    Ich weiß auf jeden Fall, dass es so etwas wie Partnerschaft nicht war ,sondern mehr das Bildnis einer Schaukel, auf dem mal der eine, mal der Andere oben war.

    Wenn überhaupt, sucht sie nur Hilfe, weil ich ihr druck gemacht habe.Eine Einsicht das sie aus diesem Leben aussteigen muß ist nach wie vor nicht vorhanden.Es ist nur der Leidensdruck den ich aufgebaut habe. Ich bin mir sicher sobald ich den Druck verringere geht alles wieder in die alte Richtung. Das macht mich nicht gerade hoffnungsvoll was unsere Zukunft angeht. Eher im Gegenteil, wenn sie doch nur alles unternimmt das ich bei ihr bleibe, wie soll sich da so etwas wie Eigenantrieb entwickeln?
    Vielleicht kommt es durch die SHG das ihr die Augen aufgehen. Wahrscheinlicher ist das sie mir mit Sprüchen wieder kommt wie“ so schlimm ist es bei mir nun doch nicht.“ Dann werden wir die letzte Runde ein läuten…

  • Totentanz

    Da sitzt sie nun. Nicht begreifend was nun passiert, was ihr wiederfahren ist. Nix ,leer.
    Kann die Welt nicht mehr verstehen.
    Das ich nicht mehr funktioniere ,-für sie unbegreiflich. Was ist passiert?
    Versucht den Zug immer wieder auf die alte Spur zudrücken, müht sich ab wie verrückt.
    Alte Mechanismen funktionieren nicht. Ich bin der Böse, klar.
    Gut so. Sie wird wohl nie begreifen, dass sie mich aus dem Haus gesoffen hat.
    Vor ein paar Wochen habe ich in mein Psychoskop geblickt, erkannte und erkenne welch Rädchen mich in Bewegung gehalten haben. Weiß das ist noch nicht die Apfelgrütze vom Baum der Erkenntnis, da hängt noch viel mehr dran.
    Sie steht am Anfang, versteht die Welt nicht mehr. Ich weiß oder besser ich hoffe es.Das sie irgendwo in ihr den Gedanken findet das es so nicht weiter geht. Ich bin auf dem Sprung, wie ein Tiger bereit etwas neues zu beginnen.
    Nee!
    Ich habe schon längst angefangen, das neue Leben hat schon begonnen. Leider wie so oft ist der Anfang mit schmerz verbunden.
    Sie scheigt. Manchmal gibt sie einen unnatürlichen Wutausbruch nach. Sie muß was tun. Nicht funktioniert. Also brüllt sie los. Wie ein Kind das nicht ins Bett will.
    Ich, ich habe lange genug den Papa gespielt. Diesmal muß sie ins Bett.

  • Hallo Innocent,

    die Wutausbrüche, weil niemand mehr unschuldig und unwissend nach ihrer Pfeife tanzt, die Entscheidung, ins Bett zu gehen oder wach zu bleiben, selbst getroffen werden muss. Niemand mehr den Resonanzboden für die eigene Unzufriedenheit bildet.

    Ist es dir wichtig, ob du der Böse bist oder nicht? Für sie ist es leichter, in dir den Bösen zu sehen als selbst etwas zu verändern. Ist es dir wichtig, dass sie begreift? Ist es nicht wichtiger, dass DU begreifst?

    Der Zug hat die alten Schienen verlassen und rumpelt nun erst einmal ohne führende Gleise dahin. Schwierig, schmerzhaft, aber alles ist schwierig, bevor du es kannst.

    Denk an Fähigkeiten, die du dir im Leben angeeignet hast. Selbst Rad fahren war ganz schön schwierig, bevor du gelernt hast, Balance zu halten, nachgiebig und ausgleichend auf die Schwankung des Rades zu reagieren. Ich bin dabei gefallen, hab mir die Knie aufgeschürft und die Arme. Und doch bin ich immer wieder aufgestiegen und irgendwann hat mein Körper gelernt und es sein Leben lang nicht mehr vergessen. Das halte ich mir vor Augen, wenn mal wieder ein schwieriger Tag mich in ein tiefes Loch fallen lässt. Alles ist schwer, bevor es leicht wird....

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Ich bin gespannt, ob sie nun wirklich zur SHG gegangen ist... Bei mir schleicht sich auch das Gefühl ein, dass sie nur hingeht, um dich bei Laune zu halten..dich auf den alten Gleisen zu halten..
    Ich finde, du hast ne Menge geleistet und bin sicher, auch du schaffst das Loslassen...

    Weiter so und viel Stärke wünscht dir Tihaso :wink:

    co-abhängig...Sich auf den Weg machen - egal wie schwer er ist!!!

  • Nach mehreren Tagen der Funkstille, den „Toten Tanz“ habe ich ja beschrieben.
    Verkündete sie heute das sie sich einen Therapeuten gesucht hat! Und eine Betriebliche Anlaufstelle nutzt.
    Merkwürdiger weiße bin ich nicht, sonderlich berührt davon. Das gebrannte Kind scheut halt das Feuer.
    Vernünftige Worte habe ich eben gehört, wie das mache ich für mich, das ist mein Ding etc.
    Offen gesagt, bin ich im Moment etwas Wortlos…
    Weiß nicht so recht was ich davon halten soll??

  • Heute sehe ich schon klarer, man oh man die Anzahl der Sonnenaufgänge scheint kein ende zu nehmen.
    Ich weiß nicht ob ich ihr diese Beratungsnummer die sie mir erzählt hat glauben soll. Wahrscheinlich eher nicht. Komischer weise halte ich das aber auch nicht mehr für wichtig. Durch das ganz hin und her, Ultimatum kein Ultimatum. Habe ich eine gewisse Gleichgültigkeit was ihr Saufverhalten angeht. Ich stehe jetzt vor der alles entscheidenden Frage, liebe ich sie noch? Immer und immer wieder ging es nur um Ihr verhalten. Was habe ich gemacht außer zugesehen und es geduldet mal mit mehr mal mit weniger Frust.
    Die Liebesfrage, hatte ich nicht gestellt. Ich frage mich nun war es mitleid, Verantwortungsbewusstsein immer für alles gerade stehen zu müssen. Was war es? Liebe?
    Mein Mitleid ist groß. Dies ist ein starkes Gefühl.
    Vielleicht überdeckt es auch die anderen. Vielleicht hätte ich ohne den Alk und ohne das Codasein schon lange mich aus dieser ehe verabschiedet?
    Ob ich ihr glauben soll war meine Frage gestern. Meine antwort ist: es ist mir egal.
    Ob ich sie lieb muss ich beantworten ohne Entschuldigungen und die ganzen Nebengefühle. Liebe ich sie wie ein Mann seine Frau lieben sollte? Wenn ich heute heiraten sollte, würde ich ja sagen? War es immer eine Mitleidsnummer? Ein falsch verstandenes Verantwortlich sein?

    Tut mir leid wenn ich jetzt damit nerve, aber vielleicht gehört es zum lern Prozess, des Loslassens das man diese Gedanken hat.
    Grüsse an alle Innocent
    P.S. Einige haben sich ganz schön dünne gemacht.Schade!

  • Hallo Innocent,

    was prozessierst Du denn gerade? Gegen Dich oder sie?

    Meine Frau ging von 3 Jahren und heftigem Kampf zur Suchttherapeutin, trank kontrolliert, wurde scheinbar normal, damit war für mich alles in Butter, wir heiraten dann doch. Damals hatte ich keinen Schimmer. Ist sie deshalb heute anders als damals, weil ich keinen Durchblick hatte? Zweifeln Innocent, das gehört zu uns, wie die Butter aufs Brot, ohne Zweifel finden wir nicht zu uns.

    „Egal“ ist nichts, aber vielleicht ist dieses Egal Deine Vorstufe zu Deinem Finden.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Ich arbeite daran.In meiner Birne schwirren wie Mücken tausend Gedanke und Ebenen durch den Raum mal manifestiert sich einer dann muß er raus. Die Geister die ich rief schreien mir den ganzen Tag ein anderes Lied ins Ohr.
    Mal will ich weg, dann wieder bleiben, mal hasse ich sie, dann liebe ich sie.Mal hasse ich mich und dann finde ich alles in ordnung was ich tue. Toller Typ, der einfach nicht weiß was er will.
    Hab im Moment keine ahnung wohin die Reise gehen soll,welchen Berg es nun zu besteigen gilt. Ich weiß nix....

  • Es kommt wie es kommen muß. Eine selbsterfühlende Prophezeiung. Lügen über Lügen, sich etwas vormachen etwas vorgemacht zu bekommen. Nichts dagegen zutun zu können.
    Das ist Co Abhängigkeit. Ich träumte von mir als unabhängigen freien Geist, nichtsdavon trat ein kein Gedanke an Freiheit. Spiralformige Gedanken das ist es. Man muß so aufpassen das man nicht innerhalb einer Minute,Wochen des mühseligen kämpfens, wie bei Karten Spiel von einer Minute zur andern verliert. Wachsamkeit, und durchhalten das sind die Parolen.
    Aber irgendwann ist alles gesagt, hat sich aus gelabbert,ist leer.
    Ich will weg ohne sie zu verlassen, doch ich traue mich nicht zu springen…

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