Hallo Barbara,
ich habe Dich mal in den Co-Abhängigenbereich verschoben!
Lieben Gruß
Speedy
Hallo Barbara,
ich habe Dich mal in den Co-Abhängigenbereich verschoben!
Lieben Gruß
Speedy
Hallo Barbara,
ich habe nie gemerkt, dass es genug war. Erst habe ich fleißig mitgetrunken und alles war schön, ab und zu sind wir mal aneinander geraten, aber die Versöhnung war dann auch schön, aber mit Alkohol hatte das für mich nichts zu tun, im Nachhinein habe ich festgestellt, es ging immer nur darum.. Bis zum Infarkt. Da bin ich abgedreht. Leben nichts wert, Kids nichts wert, ich nichts wert, Job usw. alles wertlos. Dann landete ich hier und das wurde wie Ölbohren. Jede Woche ein neues Bohrrohr ansetzen und irgendwann war ich 3000 Meter unter der Erde und es sprudelte.
Endstadium:
Sie hat Entzug gemacht, ist in LZT, lebt, der Sch… bleibt hoffentlich zukünftig weg.
Ich lebe abstinent, qualme nicht mehr, habe festgestellt, dass in meiner Birne einiges hohl war, bin da auch auf einiges gestoßen, leider nicht auf Öl, der Ölteppich hat sich ausgebreitet und wir werden irgendwann geschieden. Einerseits dumm gelaufen, anderseits hätte es nicht besser kommen können, wie man es nimmt.
Hauptsache, bei Dir wird nichts verbohrt und Du findest den richtigen Weg, hier findest Du alles und alles was Du gibt’s, kommt vielfach zurück, deshalb nehme ich gerne was von Dir und schicke Dir gleich vielfach was zurück, Du wirst das packen. Übrigens, sei froh so sensibel bei dem Zeugs zu sein, ich war es nicht. Den Schlussstrich den machst Du, nur Du, aber eigentlich beginnt es dann immer neu.
LG kaltblut
Hallo BArbara,
zieh die Reißleine.. ich habe heute mit entsetzen alte tagebuchaufzeichnungen gelesen und stadn im Prinzip schon vor 16 Jahren am heutigen Punkt.. er hat bis heute zwei tzherapien stationär gemacht..aber immer nur, um mich und die Kinder nicht zu verlieren.. Ich kenne das gefühl, angewiedert zu sein.. ich kenne auch das schöne gefühl..einen nüchternen lieben mann neben mir zu haben.. aber der letztere war immer die Ausnahme..
Nun gehe ich meinen Weg ohne ihn.. es ist schwer und tut weh.. aber welche Gefühle sind denn überhaupt noch für ihn da??? ich brauche den Abstand und ich brauche mein Leben..ich kann seins nicht leben!!Und du auch nicht das deines mannes.. Ich denke, lieber allein (das sind wir doch auch mit dem trinkenden Partner.. er ist doch nicht in der Lage neben uns zu stehn..er zieht uns eher runter)
Du schaffst das schon lG Tihaso
Hallo Barbara,
als ich die Überschrift deines Threads las, dachte ich als erstes: Wieso fragt sie, wann Schluss ist? Schluss ist dann, wenn sie sagt, dass es reicht!
Aber das kann ich jetzt sagen. Bin selber lang genug geeiert, hab gehofft und verziehen, noch eine Chance gegeben und noch eine. Meine Gedanken, mein Tun, mein Leben, alles drehte sich um meinen Ex. Und selbst heute ist es nicht vollends vorbei. Letztens erst, als mir etwas passiert ist, über das ich mich sehr freute und das ich gerne erzählen wollte, habe ich mir Gedanken gemacht, ob es ihn vielleicht verletzen würde. Ich habe eine Woche gebraucht, um mir zu sagen, dass das sein Ding ist, ob er sich darüber grämt, dass ich mich über eine bestimmte Sache freuen kann. Immer wieder einmal tauchte dieses Gefühl auf, Rücksicht nehmen zu müssen, um ihn nicht vielleicht wieder zum Trinken zu bringen. Bescheuert!
Also, Barbara, Schluss ist dann, wenn du es beschließt, dass Schluss ist. Und dann, da hat der Kaltblütige recht, dann fängt etwas Neues an. Und wer weiß, womöglich ist das viel besser, als das, was war. Ich habe auf jeden Fall jetzt ein so normales Leben ohne Achterbahn, wie ich es mir mit ihm zusammen immer gewünscht hatte, aber leider nie erlebt. Höchstens mal für ein paar Tage, wenn er sich mal wieder Mühe gab, weil er dachte, sonst wäre der Ofen aus. Aber danach kam es oftmals umso dicker.
Hör auf dich selber. DIR muss es gut gehen, bei dem, was du tust.
LG
Ette
Hallo Barbara !!!
Ette hat absolut Recht !!! Nur Du bestimmst wann Schluss ist.
Bei mir hat es 13 Jahre gedauert , obwohl ich selbst Alkoholkrank bin.
Vor drei Monaten habe ich mich von meiner Partnerin getrennt. Nun hat sie aufgehört zu trinken, ist ein Witz aber mir geht es jetzt besser. Wir besuchen uns ab und zu und telefonieren. Mehr will ich nicht.
Wenn Du soweit bist solltest Du deinem Mann ein Ultimatum setzen und dann auch konsequent sein, so schwer das auch ist.
Viele liebe Grüsse von Bernd
Hallo Babara!!
ich habe nichts gesagt, es gibt ja bloß Zoff. es bringt ja nichts.....
Genau darauf baut Dein Mann, er zermürbt Dich, indem er Dir das schlechte Gewissen einredet, Dir die Schuld gibt...damit er sich seinem "Freund" wieder ungestört widmen kann, ohne das "Gekeife" der Frau.
Macht nichts, ich war hinterher auch zermürbt, habe den Alkohol nicht mehr oder kaum angesprochen, ich denke, wenn ich dieses Forum schon vorher aufgesucht hätte, dann hätte ich vielleicht anders reagiert.
Ich kann Dir nur weiterhin empfehlen, lies hier, bei den Co´s, bei den trockenen Alkoholikern, Du wirst sehen, das Bild setzt sich wie ein Puzzle zusammen und eines Tages begreifst Du, was Du mit Dir machen läßt und wirst eine Entscheidung treffen, die ja nun wirklich nicht einfach ist.
Wenn Dein Mann fast nüchtern ist, dann sag doch mal das:
Ich hätte so gerne einen Mann der nur nach Deo oder Aftershave riecht . mit ich kuscheln kann, ohne die Luft anzuhalten wennn er mich anschnauft.
DAS hast Du so wunderbar formuliert, genau DAS habe ich leider die letzten Monate auch nur GEDACHT
, wie mein Mann so rapide nachließ in fast allem, auch was Körperpflege anbetraf, selbst wenn er gewaschen war, roch er noch, das das aber schon vom beginnenden Leberversagen kam, wußte ich damals nicht, das riecht ekelhaft.
Heute sage ich ihm, was ich denke, am besten sofort und gut ist. Halt so wie früher, er macht das auch, reden, auch über Sachen, die vielleicht im ersten Moment unangenehm sind und weißt Du was?
Es ist nur eine Übungssache, einfach mal soafort an Ort und Stelle Dampf abzulassen, hab ich gestern erst noch 2x auf der Arbeit gemacht, meine eigene Meinung gesagt und eine Kollegin meinte heute:
"Huch, Du bist aber hart im Moment!" ![]()
Alos, sortiere Dich weiter, in der Ruhe liegt die Kraft, von der schcike ich Dir mal portionsweise diese Woche was rüber, jeden Tag etwas
!
Hallo Babara!
ZitatIch glaube damals diese Affäre kam auch durch meine Mauer...!
Schon wieder eine Beschönigung, es muß heißen:
"Ich habe mir eine Mauer gebaut, weil er so gesoffen hat etc."
Nicht Du hast schuld an der Affäre, er hat schuld, weil Du die Mauer bauen mußtest als Selbstschutz.
Lies mal bei den Kindern hier von Alkoholikern hier, und wie sie mit den Spätfolgen zu kämpfen haben
, hast Du schon mal gedacht, Dir Hilfe von außen zu holen, bei einer Beratungsstelle?
Barbara,ganz ehrlich..was glaubst bekommen die Kinder n i c h t mit???? Meine beiden sind 11 und 8..und ich kann dir sagen, sie wissen beide Bescheid..Meine Kurze hat Klassenkameradinnen erklärt:
"Mein Papa ist Alkoholiker" "Hä?" "Ja, der trinkt Alkohol..Viel Alkohol..der kann damit micht aufhören!" Haben die beiden immer noch nicht verstanden.. dann sagte sie: "Also, wir haben alle unseren Lebensweg und der ist nicht immer gerade...und bei meinem Papa steht da eine große Flasche Schnaps im Weg und der kriegt sie nicht weg!"
Man sucht gerne nach Ausreden, um nichts an der Situation ändern zu m+üssen..aber glaub mir..wenn man nicht sich und die KInder kaputt machen will, dann muss man etwas ändern.. denn wir können unsere trinkenden Partner nicht ändern..nicht für sie aufhören zu trinken..aber wir können uns ändern!! Du wirst sehen, was geschieht, wenn du nicht mehr so funktionierst...Ich renne seit Jahren durch sein Leben und versuche alles für ihn zu regeln...*kopfschüttel* Hallo er ist erwachsen ud ich habe auch ein Recht darauf, mich anzulehnen...Nun wohnen wir seit drei Jahren getrennt..mit der zweiten Therapie kam das getrennte wohnen..aber er hat es wiesder geschafft, sich in unser Leben zu schleichen....nun lebt er seinen Rückfall..mit allen Konsequenzen.. ich habe betreutes Besuchsrecht beantragt beim Jugendamt..denn ein Vater, der betrunken ist, sollte die kinder nicht alleine sehen..und ein Vater auf Entzug auch nicht.. ich kann ihn nicht sehen..es tut mir zu weh und ehrlich gesagt, würde ich mich wieder weich kloppen lassen..und ich will nicht wieder in den Sumpf!! Meine Kinder werden (ich hoffe bals) eine Therapie machen.. denn ich habe Angst, dass sie in ihrem Leben durch diese Lasten nicht klar kommen..
Noch eins: Wir leben unseren Kindern Partnerschaft und Werte vor.. überleg mal, was dein Kurzer als Partnerschaftsbild in seinem Kopf von euch mitnimmt in sein Leben..(Das hat meine Schwester mir immer gesagt) Es tut weh, aber letztesendes prägen wir unsere Kinder...
Ich hoffe, du findest die Kraft, dich und dein Kind aus diesem Dilemma zu befreien.. Es ist nicht leicht...hat auch niemand gesagt.. aber ist es in deinen jetzigen Strukturen leicht?????
Viel Kraft und einen Kraftknuddler von Herzen.. Tihaso ![]()
@ Barbara
Um eines gleich vorweg zu nehmen. Ich gehöre zu den HOFFENLICH Extrinkern, aber eines würde mich mal interessieren.
Du hast in einem anderen Thema geschrieben, dass Dein Mann die letzten 3 Weihnachten betrunken war. Nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeit haben mein Bruder und ich das in 2 Wochen mit unserer Mutter auch vor uns. Nimm Dir mal bitte einen Augenblick Zeit und schreibe mir, wie Du dich verhalten hast. Würdest Du mir echt mit helfen ...
Hallo Barbara,
Danke, Du kannst das alles so gut in Worte fassen.
Ich habe den Bericht „wie soll ich mich verhalten...“ eingestellt und habe mit deinem Bericht für mich selber so viele Antworten erhalten.
Ich kenne das alles auch sehr gut und ich frage jeden Tag wann ist Schluß?
In der Weihnachtszeit kommen die Gefühle eine besinnliche Weihnacht der Familie besonderst zum tragen.
ICH HASSE DEN ALKOHOL AUCH !!!!
Mir dreht es den Magen um.
Ich wünsche Dir Mut und Kraft
Lisu
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