Schritte für die nächsten Wochen

  • Yeah, die Woche ist fast rum. Morgen habe ich keine Veranstaltungen oder Arbeit, ich werd einfach so zur Uni fahren und mich danach um den Haushalt kümmern.

    Heute war ein normaler Tag, ohne Höhen und Tiefen. Bin um 9 Uhr zur Uni gefahren, hab dort zwei Stunden in der Bibliothek gelesen. Danach war ich eine Stunde Arbeiten, anschließend zu einem Seminar, dann gings nach Hause.

    Tut irgendwie gut. Kein besonderer Tag. Früher war entweder hysterische Freude angesagt, weil es abends laut "Plan" wieder was zu trinken gab. Oder ein Kater war zu überstehen. Und wenn kein Kater zu überstehen war, dann standen Schuldgefühle wegen Tagen wie Nr. 1 und Nr. 2. im Vordergrund. Die waren natürlich auch an Katertagen da, aber da erforderte das aufrechterhalten der Fassade und die Kontrolle des Mageninhalts und des Gleichgewichts mehr Aufmerksamkeit...

    Ich bin irgendwie müde. Drum wünsche ich eine gute Nacht, bis morgen!

    LG
    Plejaden

  • So, heute bin ich wesentlich fitter! Ich hatte einen beschaulichen Tag, morgens um 8 Uhr auf zur Uni, dort drei Stunden in der Bibliothek gelesen. Anschließend heim. Eigentlich wollte ich heute joggen, aber ich war total müde und bin nach dem Mittagessen eingepennt und habe bis 16 Uhr geschlafen :? . Heute nacht ist meine Nachtruhe ja einige Mal durch starke Windböen gestört worden (wohne unter'm Dach, und da schepperts bei Sturm im Gebälk). Danach fühlte ich mich aber wieder frisch, hab das Bad geputzt und in der ganzen Wohnung Staub gesaugt.
    Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich schon, wegen des Joggens. Andererseits hat sich mein Körper die Ruhe geholt, die er offensichtlich brauchte. Ich sollte nicht gegen das Haus arbeiten, in dem meine Seele wohnt...

    Für morgen und übermorgen muss ich noch einen detaillierten Plan erstellen, irgendwie muss da spülen, lesen (für die Uni), joggen, CD-Imperium sortieren und ausdünnen (riesig, Kaiser Trajan hätte Augen gemacht) und einige Unordnungsnester bereinigen.

    Ob der Glühwein-Attentate der letzten Tage bin ich heute auf der Rückfahrt auf einen weiteren Punkt gestoßen, der irgendwie in mir vor sich hin schmort. Mir kommt die Zeit, die ich besoffen zugebracht habe, am spaßigsten vor. Nichts anderes scheint so spaßig gewesen zu sein, wie der Rausch. Irgendwie hat das Suchtmonster den Rausch als "höchstes der Gefühle" hingestellt, an den nichts heranreicht. Vor dem Hintergrund verstehe ich es auch, wenn viele behaupten, ohne Alk mache eine Fete doch keinen Spaß und ein Leben fernab des Alks als spaßfreie Zone des Verzichts beschreiben.
    Entgegen der Behauptungen des Suchtmonsters empfinde ich das Leben im Augenblick als das schönste überhaupt. Der Spaß, die Freude sind ungetrübt, nicht überschattet von Schuldgefühlen, echt, nicht künstlich zur Hysterie hochgepusht. Mein Selbstwertgefühl und Stimmung befinden sich stabil im positiven Bereich, statt wie noch vor ein paar Monaten zwischen krassen positiven (Rausch) und negativen (Kater, Schuldgefühle) Zuständen hin und her zu schwanken.

    Mein Suchtmonster behauptet also, mehr Spaß als besoffen geht nicht. Dem kann ich nur heftig widersprechen ;) .

    LG
    Plejaden

  • Hoppala, schon etwas spät. Ich schreib trotzdem noch, wie es heute war ;) .

    Ich hatte zuerst meine dritte Reise auf dem "neuen" Fahrrad unternommen, auch wenn sie mich zunächst nur zum Bäcker führte. Nach dem Frühstück bin ich in die Stadt einkaufen gefahren (diesmal mit dem Bus, etwas weit mit dem Fahrrad), danach habe ich hier aufgeräumt und das angesprochene CD-Imperium in Angriff genommen. Gesaugt habe ich auch noch. Anschließend noch ein bisschen gezockt, bis es um 20 Uhr hieß Licht aus! Habe die fünf Minuten bei Kerzenschein (war wirklich schön!) zur Besinnung genutzt, etwas per Hand geschrieben bei Kerzenschein, eine neue, schöne Erfahrung :)
    Danach war ich in einem Selbsthilfechat (nicht zum Thema Alkohol), war sehr fruchtbar. Und nun schreibe ich noch diese Zeilen hier.

    Beim Zähneputzen hatte ich übrigens wieder einen Erinnerungsplopp, diesmal einen Wichtigen. Betreffend das Thema, wie bin ich in die Sucht geraten? Ich kann mich deutlich erinnern, dass ich vor einiger Zeit den Rausch gesucht habe. Ich habe extra schnell getrunken, um berauscht zu sein. Damals, das war vor etwa zweieinhalb Jahren, war ich aber definitiv noch nicht süchtig! Das Rauschtrinken später, als ich süchtig war, fühlte sich anders an. Vor zweieinhalb Jahren, war es noch ein Wollen und kein Müssen. Ich wollte den Rausch, musste ihn aber nicht haben. Ich habe ein gefährliches Spiel gespielt, ohne es zu wissen, mit den bekannten Konsequenzen.

    Damals begann mir die Kontrolle zu entgleiten. Ohne, dass ich es gemerkt habe.

    LG
    Plejaden

  • hallo plej!

    erstmal wünsch ich dir ein schönen zweiten advent.

    ja, ich denke auch jeder hat erstmal den alkohol für etwas benutzt/mißbraucht.

    die schwelle wann man dann abhängig wurde ist kaum erkennbar/spürbar. irgendwann kontrolliert einen der alkohol und nicht mehr derjenige. irgendwann kann man nicht mehr kontrolliert trinken.

    ich wünsche dir noch viele kleine oder große reisen auf deinem neuen fahrrad.

    lg panther

    Kompromisse bedeuten ein Rückfall riskieren
    (vor dem trink - Rückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus)
    nicht Trinkende seid 04.03.07

  • Hallo zusammen,

    ich hatte einen schönen 2. Advent :) . Hab bis 8.44 Uhr geschlafen, dann den Tisch für's Frühstück gedeckt und ein bisschen fern gesehen, bis mein Freund aufgewacht ist.
    Nach dem Frühstück hab ich noch Biathlon zu Ende geguckt, danach habe ich gespült. Anschließend war's Zeit für's Joggen. Ich hab an meiner Ausrüstung etwas verändert und diesmal die Schuhe nicht so fest zugeschnürt. Und siehe - die Schmerzen in den Füßen sind fast nicht existent. Anscheinend bringen die Einlagen ja doch was...
    Wieder daheim habe ich geduscht und mich ein bisschen um mich gekümmert (eincremen, Gesichtsmaske, Nägel einpinseln etc.). Danach war dann die Biathlon-Staffel der Damen dran. Mal ernsthaft: Sport gucken macht doppelt soviel Spaß, wenn man selbst aktiv gewesen ist, man denkt dann nicht "die machen da Sport und ich Couch-Potatoe..." Danach hab ich etwas Morrowind gespielt, meine Tagesplanung für morgen gemacht und dann war Chat-Zeit.

    Aus dem Chat habe ich einiges mitnehmen können. Einige eigene Gedanken zum Thema noch: Bei mir schwang immer etwas pathetisch-heroisches mit, "Entweder der Alk bringt mich um oder ich bekämpfe ihn!". Das mag damit zusammen hängen, dass der Kampf gesellschaftlich anerkannter ist ist als Schwächen zugeben - es ruft Unverständnis hervor. Häufig kommen einem dann Sätze unter wie "Du kannst doch nicht ewig weglaufen!" oder "Du musst dich dem stellen!".
    Auch ist es zunächst schmerzhaft, die Abhängigkeit als Teil meiner Persönlichkeit anzuerkennen. Sie ist gesellschaftlich stigmatisiert und wird allgemein als "Willensschwäche" ausgelegt. Also ist der erste Impuls, sie zu bekämpfen, als sie zu akzeptieren.

    Die Kapitulation bringt Erleichterung: Ich muss nicht mehr kämpfen! Ich muss mir nicht mehr ständig beweisen, wie stark ich bin. Ich darf schwach sein, und bin trotzdem ein wertvoller Mensch, mit all meinen Schwächen.

    Ich denke, darin liegt der Hauptpunkt um Kapitulation abzulehnen: Dieses Zugeben der eigenen Schwäche ist schwer.

    panther :

    Zitat

    die schwelle wann man dann abhängig wurde ist kaum erkennbar/spürbar. irgendwann kontrolliert einen der alkohol und nicht mehr derjenige. irgendwann kann man nicht mehr kontrolliert trinken.


    Das stimmt. DEN einen Punkt kann ich niemals herausfinden. Einzig das Ergebnis ist bekannt, und das gilt es anzugehen.

    Ich wünsche noch einen schönen zweiten Advent und einen guten Start in die nächste Woche!

    LG
    Plejaden

  • Hallo alle miteinander,

    heute war ein seltsam trüber und zäher Tag. Ich konnte mich zu wenig aufraffen, irgendwie, und war ziemlich demotiviert :oops: . Kein Bock mehr auf Studium, dachte daran, bis Weihnachten einfach mal Blau zu machen :shock: . Sowas hatte ich noch nie, also Gedanken ans Blau machen. Naja, mal sehen wie es mir morgen geht, solche Tage muss es wohl auch geben ;) .

    Wie dem auch sei, trotzdem habe ich mich heute am Schlawittchen gepackt und einiges geschafft. Vor der Uni einige bürokratische Dinge erledigt (Emails an Professoren, einen Brief aufgesetzt, Hausarbeit ausgedruckt), dann raus ins deutsche Schmuddelwetter.
    An der Uni angekommen das Präsentationsequipment für eine der Doktorinnen aufgebaut, danach wollte ich eigentlich was essen gehen und lesen. Allerdings hat mich eine Kollegin, die gerade Dienst hatte, mit ein paar technischen Fragen aufgehalten (auf die ich allerdings auch eine Antwort wissen wollte - nun bin ich schlauer ;) ). Schließlich ging's doch essen. Danach konnte ich mich allerdings erstmal nicht zum Gang in die Bibliothek aufraffen, bin noch ein bisschen bei der Kollegin geblieben. Schließlich hab ich mich doch in die Bib geschleift und bin beim Lesen fast eingepennt. Ätzend.
    Dann hatte ich mit einem Professor die Hausarbeit besprochen, er war mit meiner Beta-Version semizufrieden, was damit zusammenhängen mag, dass meine Schreibe in diesem Stadium unzumutbar ist ;) . Dann gings auf zum letzten Gefecht, eine Vorlesung, die allerdings sehr interessant war. Endlich dann heim, auf meine Couch unter meine Decke. Mir war sowas von kalt...

    Ich habe gerade im Trinkpause-Thread etwas gelesen von wegen, Alkohol darf keine Alternative mehr sein. Den Gedanken habe ich noch gar nicht gehabt, ich finde ihn sehr hilfreich. Er schaltet alle Gedanken an Frust- und Lusttrinken aus. Egal, was in meinem Leben passiert, seien es gute oder schlechte Dinge, ich stehe das alles klar durch. Es gibt die Option "sich besaufen" nicht mehr, sie ist von der Liste gestrichen. Alkohol ist für soviel Schlechtes verantwortlich, das sich in meinem Leben ereignet hat, für soviel Elend und Leid, dass er keinen Platz mehr darin hat.

    Dazu kommt noch der Traum von mir, von meinem Leben: ich sehe mich nicht betrunken. In meinem Leben hat Alkohol schlicht keinen Platz, weil er Gift ist, das meinen Körper zugrunde richtet. Ich darf allerdings nie vergessen: Zigaretten kann ich völlig gelassen ablehnen. Alk nicht. Ich muss mich von ihm fern halten. Wenn ich eine Alternative habe, dann ist sie weit weg vom Alk.

    LG
    Plejaden, die jetzt gleich schlafen geht

  • hallo Plejaden,

    jetzt schleiche ich mich doch noch kurz in Deinen Thread.
    Also, ich finde, angesichts der Tatsache, daß heute Montag ist, hast Du beeindruckend viel geschafft. Lies Dir Deinen heutigen Beitrag doch einfach nochmal durch :lol:

    Alkohol als Alternative? Hm, bei solchen suchtgesteuerten "Hirnfunken" (so nenne ich sie, weil sie meist genauso fix wieder wech sind, wie sie auftauchen) habe ich inzwischen immer schon eine automatische Antwort bzw. Gegenfrage parat: was soll das denn jetzt? hilft mir das irgendwie weiter? was hab ich davon? Meist ist der Funke dann dermaßen verschreckt, daß er rückstandslos verschwindet, und ich hab von der ganzen Aktion nur so am Rande mitbekommen, daß sie überhaupt stattfand. Diese bei Bedarf meist schon von selbst einsetzenden skeptischen Nachfragen helfen mir echt. Soll natürlich nicht heißen, daß es empfehlenswert ist, das bewußte Denken komplett auszuschalten.

    Ich wünsch Dir einen Dienstag, der dem Montag mal zeigt, was ein anständiger Tag ist.

    Liebe Grüße,
    Zeppeline

  • Zitat von Zeppeline

    Hm, bei solchen suchtgesteuerten "Hirnfunken" (so nenne ich sie, weil sie meist genauso fix wieder wech sind, wie sie auftauchen) habe ich inzwischen immer schon eine automatische Antwort bzw. Gegenfrage parat: was soll das denn jetzt? hilft mir das irgendwie weiter? was hab ich davon?


    Die 'Funken' kenne ich auch, ja ;) . Die Gegengedanken kannte ich unter dem Motto, tue nichts, von dem du weißt, dass du es morgen bereust. Denke langfristiger, nicht für den Moment. Besoffen ist ein momentaner Zustand, eine Art zeitliche Insel, die nur solange hält wie der Rausch und der das Morgen egal ist. Hauptsache besoffen sein. Alles andere ist egal.
    Die Sätze habe ich mir notiert, die sind gut, da sie zu verneinen sind und die Sinnlosigkeit des Saufens entlarven.

    Einen schönen Abend wünsche ich, der Dienstag ist grad nebenan und zieht sich für seinen großen Auftritt um. Und er scheint gut aufgelegt zu sein ;) .

  • dann mal schönen dienstag plej!

    diese suchtgesteurten hirnfunken ist das suchtgedächnis was an der türe klopft. macht nichts darf klopfen. ich muß ihn nicht hereinlassen. gegensteuern der gedanken an alk und mir alternativen aufbauen, wo ich alk für ein gesetzt habe..

    gruß panther

    Kompromisse bedeuten ein Rückfall riskieren
    (vor dem trink - Rückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus)
    nicht Trinkende seid 04.03.07

  • Hallo zusammen,

    der heutige Tag hat sich richtig Mühe gegeben und war tatsächlich besser ;) . Gestern war wohl nur ein kurzes "Mist, das WoEn ist schon vorbei"-Tief.

    Heute bin ich mal ne Viertelstunde eher aufgestanden, damit ich nicht immer so eine Hetze zum Bus habe. Toll, gleich rumgetrödelt und schon wieder hieß es hetzen... ich muss meinen Morgen mal besser in den Griff kriegen. Naja, morgen ein neuer Anlauf.

    Bin auf jeden Fall um 9 Uhr an der Uni aufgeschlagen, hab zunächst in der Bib gelesen und danach war ich zwei Stunden arbeiten. Danach ging es wieder heim, wo ich nach dem Mittagessen ein bisschen was für die Uni gelesen habe, dann gings wieder zum Joggen. Es lief diesmal weeesentlich besser als am Sonntag, der Puls war in einem akzeptablen Bereich (wenn mich die Uhr nicht angeschmiert hat) und ist immer gut runtergegangen zwischen den Laufeinheiten. Das führt mich zu der Überlegung, ob ich an meinem Sonntag vielleicht was ändern sollte? Präjogging-Aktivitäten? Das bleibt zu beobachten...
    Anschließend habe ich geduscht und weiter gelesen, jetzt ist Feierabend 8) .
    Ein unschönes Highlight ereilte mich dann doch: Ich hab mich endlich durchgerungen, mit meinem Freund mal über Sylvester zu reden. Er hat noch nichts besonderes vor, ist aber wie erwartet in die Luft gegangen, als ich das Wort "alkoholfrei" in einem Satz mit "Sylvester" erwähnte. Ne, das gehe ja gar nicht! Bla bla bla (es folgte ein Geschrei, dass ich ihm den einzigen Spaß im Jahr nicht gönnen würde). Kurze und trockene Konsequenz meinerseits: Ich bin Sylvester hier bei euch :lol: .

    Morgen ist mein großer Tag: ich werde in eine der SHGs gehen. Der Termin passt fast perfekt, wenn nicht das Problem wäre, dass ich da immer ne halbe Stunde zu spät aufschlagen werde. Habe davor noch ein Seminar und werde es nie rechtzeitig schaffen. Meint ihr, das ist schlimm? Morgen werde ich den Dozenten bitten, dass ich eine halbe Stunde eher gehen darf, um wenigstens bei meinem Einstand pünktlich zu sein. Werde da auch fragen, ob es was macht, wenn ich immer später dazu stoße. Oh mann, ich bin aufgeregt :oops: .
    Naja, die nächsten Wochen werde ich schon immer pünktlich kommen: Nächste Woche ist Institutsversammlung, da kann ich mich ja eher davonstehlen (danach ist eh nur saufen angesagt), dann ist schon Weihnachtspause bis in die erste Januarwoche. Mmmmmh...

    Dann habe ich mir noch Gedanken gemacht über die Tatsache, dass ich meine Nüchternheit lenke. Hatte im "Trinkpause"-Thread schon was dazu geschrieben (der Thread regt mich echt zum Denken an, danke panther ;) ). Was mir Sorgen macht ist die Tatsache, dass meine Gedanken ohne regelmäßige und tägliche Pflege immer wieder in die alte Schiene zurückgleiten wollen. Jemand (ich weiß nicht mehr wer) hatte geschrieben, das sei ein Zeichen für noch nicht vollständige Kapitulation und nasses Denken. Das beunruhigt mich doch ziemlich. Ich habe im Moment einfach das Gefühl, dass ich im Kopf begriffen habe, aber es noch nicht so recht im Bauch angekommen ist. Das kenne ich auch aus anderen Situationen - es braucht immer etwas, bevor Kopfgedanken Bauchgedanken werden. Ich habe nur Angst, dass mir das in einem unachtsamen Moment einen Rückfall einschenkt :( . Weiß auch nicht, was ich davon halten soll, ob das begründete Ängste sind, ob ich mir nur was einbilde, ob ich ruhig geduldig sein kann und darf...

    LG
    Plejaden (Status: verwirrt)

  • Nachtrag: Jemand schrieb auch, wenn man seinen persönlichen Tiefpunkt erreicht hat, werden alle weiteren Gedanken an Alkohol und Saufdruck obsolet. Weil man froh ist, überhaupt noch am Leben zu sein. Habe ich zu früh aufgehört? War das noch gar nicht mein Tiefpunkt? Habe ich so überhaupt eine Chance, meine Gedanken trocken zu legen?

    Wenn das noch nicht der Tiefpunkt war, wie tief ist der Fall? Wie groß der Sumpf? Muss ich das alles erlebt haben?

    Plejaden, verwirrt.

  • Hallo Plejaden,

    früh am Morgen und ich darf mich jetzt auch nicht vertrödeln, daher nur kurz: Du hast Dir diese Fragen in einem anderen Thread ja praktisch schon selbst beantwortet. Das Trockenwerden ist ein langer Prozeß, für den man eine Menge Geduld braucht. Das "Automatisieren" von Gedanken und Verhalten, wie es Karsten beschreibt, muß lange, lange geübt werden.

    Diese Diskussion, ob man "ganz unten" gewesen sein muß, um wirklich dauerhaft und erfolgreich trocken werden zu müssen, wird ja immer wieder geführt. Ich bin der Ansicht, daß jeder Tiefpunkt anders aussieht. Solange Du für Dich selbst beschlossen hast, daß es jetzt reicht und daß Du aus dem Teufelskreis raus willst, funktioniert das auch.

    Aber diese Zweifel gehören mit zum Lernprozeß, laß Dich nicht zu sehr verwirren.

    Ansonsten wünsche ich Dir ein möglichst erfolgreiches erstes Selbsthilfetreffen - für mich war das eine Offenbarung, ohne diese Gruppe hätte ich es vielleicht auch irgendwie geschafft, aber bestimmt nicht besser. Und wenn die Gruppe Dir nicht so zusagt, denk dran, es gibt auch andere.

    Viele Grüße,
    Zeppeline

  • Hallo Plejaden,

    Zitat

    Habe ich zu früh aufgehört? War das noch gar nicht mein Tiefpunkt? Habe ich so überhaupt eine Chance, meine Gedanken trocken zu legen?


    Lass Dich mal von solchen Gedanken nicht entmutigen! Da spricht doch eher Dein Suchtmonster, als dass diese Worte wirklich Deinem freien Geist entsprungen sind. So frei nach dem Motto: 'Wenn Du wirklich trocken werden willst, dann darfst, sollst, ja dann MUSST Du noch eine Weile weitertrinken!'. Wenn das mal keine prima Begründung ist :roll: .

    Ich denke da so ähnlich wie Zeppeline: Entscheidend ist die Motivation, am eigenen Leben wirklich etwas zu ändern. Da kann sich der Tiefpunkt dann auch ganz individuell gestalten. Und eines sollte man auch nicht vergessen: So mancher mit wirklich brutaler Tiefpunkterfahrung schafft es gar nicht mehr! Letzteres kannst Du ja in einer stillen Minute mal dem Suchtmonster stecken.

    Also: Bleib schön auf Deinem Weg!

    Auch von mir viel Glück für Dein erstes Gruppentreffen. Dieses Forum ist eine tolle Sache, aber 'echte' Menschen sind dann doch ... irgendwie ... anders ... oder so :wink: . Schau es Dir einfach mal an!

    Liebe Grüße

    J. (der auch schon mal verwirrt war)

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Hallo zusammen,

    es ist vollbracht. Und ich bin müde :oops: . Aber eins nach dem anderen...

    Bin wieder um 8 Uhr zur Uni, diese Zeit hat sich als die beste erwiesen: Bus ist leer, Glühwein-Stände noch nicht aufgebaut, Bibliothek leer. Habe eine Stunde gelesen, dann einem Prof das Präsentationsequipment aufgebaut, anschließend eine Vorlesung besucht. Anschließend war ich zwei Stunden arbeiten und danach der großen Aufgabe erster Teil: Ich wollte in meinem drei Freistunden die Route zum Selbsthilfezentrum abgehen, damit ich mich im Dunkeln nicht verlaufe.
    Ich habe es ohne Probleme gefunden, allerdings habe ich mich zeitlich irgendwie verschätzt, ich hab ne Viertelstunde gebraucht, statt nur etwas mehr als fünf Minuten! Arghs, das konnte ja heiter werden... Auf dem Rückweg wollte ich eine andere Route ausprobieren, die war auch kürzer - leider war dort auch eine ungesicherte Baustelle, wegen der man über die Bundesstraße (!) laufen und einem schaufelschwingendem Riesenbagger ausweichen musste. Ok, da sollte es also nicht her gehen...
    Anschließend bin ich zu meinem Dozenten um zu fragen, ob ich eher gehen darf: Nö, meinte der, dann trag' ich Sie als fehlend ein! :shock: Ach du Sch... :( . Sofort begann ich zu schwanken, soll ich überhaupt gehen? Beim ersten Treffen schon ne dreiviertel Stunde zu spät kommen?
    Letztendlich hörte der Gott der Studis auf mich: Die zweite Referentin erschien nicht zum Seminar, weshalb eher Schluss war. Um 17.01 Uhr verließ ich das Gebäude. Eine halbe Stunde Zeit, um durch den Feierabendverkehr am Selbsthilfezentrum anzukommen...
    Kurz und gut, ich habs geschafft und gefunden. Und: Es war total nett, bzw. die Leute waren total freundlich :) . Ich hab zwar den Altersschnitt deutlich nach unten gedrückt :oops: , habe mich aber gut mit allen verstanden, wir waren auf einer Wellenlänge. Ich hab die meiste Zeit von mir erzählt, man bestärkte mich in meinem Vorhaben mir Freunde zu suchen und riet mir, im Selbsthilfezentrum nach einem Beratungsgespräch zu fragen und vielleicht an eine Gesprächstherapie zu kommen. Das werde ich tun! Und nächste Woche werde ich wieder hingehen... es ist wirklich tausend Mal anders, mit echten Leuten zu reden als hier im Chat zu schreiben, es ist direkter, emotionaler. Beides hat seine Vorteile, ganz individuell.
    Nacher hat mich die Gruppenleiterin noch zum Bahnhof gefahren, weil ich nicht wusste wie ich da hin kommen sollte. Dunkelheit tut der Orientierung nicht gut...

    Ein sehr schöner Abend, ich bin hochzufrieden mit mir! Und unter uns: Ich habe keine einzige Minute meines Trainings in den letzten Monaten bereut. Ohne das hätte ich es nie geschafft, den Stechschritt von der Haltestelle bis zum Zentrum durchzuhalten :lol: .

    Zeppeline : "Das Trockenwerden ist ein langer Prozeß, für den man eine Menge Geduld braucht. Das "Automatisieren" von Gedanken und Verhalten, wie es Karsten beschreibt, muß lange, lange geübt werden."
    Du hast Recht. Ich war nur wieder unsicher, ob ich hier richtig bin und so :oops: .

    JoeDoe : "'Wenn Du wirklich trocken werden willst, dann darfst, sollst, ja dann MUSST Du noch eine Weile weitertrinken!'. Wenn das mal keine prima Begründung ist"
    Mh, stimmt. Bin ich dem Viech wieder auf den Leim gegangen...

    Motivation habe ich auf jeden Fall genug, weil es mir so unendlich viel besser geht! Meinen Tiefpunkt hatte ich: Ich habe versucht, ernsthaft kontrolliert zu trinken und habe damit schon in den ersten zwei Wochen eine sensationelle Bruchlandung hingelegt. Ich hatte mir geschworen, wenn das nicht funzt, gibt es keinen Alk mehr. Ich dachte, hoffte insgeheim, dass ich das locker hinkriegen würde und nicht mit dem Trinken würde aufhören müssen. Die Bruchlandung war spektakulär und mangelte nicht an Eindeutigkeit. Und genauso tief war die Depression, als ich hier am 20. August zum ersten Mal im Forum schrieb: Mein Leben schien keinen Sinn mehr zu haben ohne Alk.

    Das war ich. Das hat der Alk aus mir gemacht. Da will ich nie wieder hin. Mehr Motivation geht für mich nicht.

    LG
    Plejaden

    P.S.: Über Inhalte des Treffens und die Teilnehmer habe ich nichts geschrieben, da es eine Vereinbarung ist, nichts nach außen zu tragen. Ich möchte nicht, dass sich einer dieser Menschen, die mir schon nach so kurzer Zeit am Herzen liegen, plötzlich im Internet wiederfindet...

  • hi plejaden

    na, wenn das nichterscheinen der referentin kein zeichen war :lol:

    schön zu hören, dass du dich in der shg gleich so gut aufgehoben gefühlt hast, der erste eindruck is meiner meinung nach doch immer der wichtigste - einfach weil er normal auch der richtige is!

    ich lese gern von dir, mach weiter so!

    liebe grüße

  • Hallo Plejaden,

    klasse, daß Dein erstes Selbsthilfetreffen so erfolgreich war! Und gut, daß Du es trotz aller Widrigkeiten bis dort hin geschafft hast.

    Für mich sind dieses Forum und meine nicht-virtuelle SHG wunderbare Ergänzungen, oft greift das ganz eng ineinander über: in der SHG wird etwas besprochen, ich denke auf dem Heimweg drüber nach, bin mit dem Thema manchmal tagelang noch nicht durch und schreibe auch im Forum darüber.
    Übrigens ist es sicherlich besser, das in der SHG Erzählte auch dort zu lassen; allerdings denke ich, es ist okay, hier im Forum zu berichten, wenn es um ganz allgemeine Dinge und Gedanken - also keine Lebensgeschichten - geht. Schließlich stellen wir alle immer wieder fest, daß es bei Alkoholikern ganz stereotype Verhaltensweisen gibt - man kann sich in allen möglichen Berichten wiederfinden, obwohl man gar nicht gemeint war :roll: .

    Viele Grüße
    Zeppeline

  • Hallo Plejaden,

    Du hast da doch eine prima Motivation! Eigentlich ist es doch schön, dass es genau eine solche Motivation ist und eben nicht der drohende, gesundheitliche Verfall, oder gar das nahe Ableben. Vielleicht ist es sogar die bessere Motivation, weil sie in sich selbst logisch das eigene Handeln beinflusst und nicht einfach nur die Wahl des kleineren Übels 'Abstinenz' gegenüber schlimmeren Dingen ist.

    Hmmm ... 1 Absatz, 3 mal das Wort Motivation ... schlechtes Deutsch!

    Bleib dran!

    (Schön, dass es bei der SHG so gut geklappt hat ... freu mich für Dich!)

    Liebe Grüße

    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Hallo zusammen,

    heute war ein recht ruhiger Tag. Diesmal bin ich erst um 9 Uhr zur Uni, habe damit einen neuen Morgenrhythmus getestet und festgestellt: Mehr Zeit zwischen Aufstehen und Losgehen ist immer besser! Also werde ich mir morgen den Wecker mal auf 6.30 Uhr stellen.

    Leider war alles bei meiner Ankunft an der Uni weniger glohrreich, denn vom Weiten sah ich schon, dass die Glühwein-Fraktion vor "meinem" Gebäude wieder ihr Lager aufgeschlagen hat. Gut, bin dann durch einen Hörsaal und einen Seiteneingang rein. Memo an mich: 8 Uhr losfahren ist besser.
    Hab dann drei Stunden in der Bibliothek gelesen, anschließend eine Stunde gearbeitet, dann ging es in ein Seminar. Anschließend dann auch wieder nach Hause, wo mich direkt mein Freund eingesackt hat um Geschenke für einige Familienmitglieder zu besorgen. Da heißt es wohl die nächsten Tage: Einpacken, yay 8) . Danach hab ich den Abend ausklingen lassen und schreib nun hier.

    Wegen der SHG bin ich jetzt zu dem Entschluss gekommen, dass ich dort fortan immer in der Zigarettenpause aufschlagen werde. Das schaffe ich dann noch gemütlich von dem Seminar zum Selbsthilfezentrum, ohne so rennen zu müssen, und ich störe auch kein laufendes Gespräch. Ist ja eh nur bis zum Ende des Semesters so, danach heißt es ciao Seminar.
    Alle sind bei der SHG übrigens Langzeittrocken (so >10 Jahre) und folgen den Prinzipien, die auch hier im Forum vertreten werden. Auch ein Grund, warum ich mich dort wohl gefühlt habe - das ist auch der Weg, den ich gehen möchte.

    Ich habe noch etwas festgestellt. Ich habe über drei Monate gebraucht, um mich zu einem SHG-Besuch durchzuringen. Die Gründe dafür sehe ich jetzt ganz klar vor mir:
    1.) Angst vor Veränderungen, vor dem Neuen
    2.) Angst davor, die Krankheit zu akzeptieren
    Ja, es ist so: Seit ich dort war, eine Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke besucht habe, bin ich irgendwie in der Krankheit angekommen. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Vielleicht hatte ich vorher noch irgendwelche verborgenen Hintertürchen, wollte das doch irgendwie allein in meinem stillen Kämmerlein hinkriegen. Keine Ahnung. Es scheint fast so.
    Aber wie sagte ein Amerikaner mal so schön? Ein kleiner Schritt für Plejaden - ein großer Schritt auf dem Weg in die Trockenheit. Hoffe ich doch mal. Und: Was lange währt, wird endlich gut. So, genug Phrasen gedroschen.

    summerdream : Danke für deine Worte, es freut mich eine Mitleserin zu haben, die sich so tapfer durch meine Zeilen quält :lol: . Es war mir auch das Wichtigste, dass ich mich dort aufgehoben fühle und merke, dass ich dort offen sprechen kann. Ansonsten hat man mir auch ausdrücklich gesagt, dass ich gerne woanders hinkann, wenn's mir nicht gefällt, und es mir keiner das krumm nehmen würde. Das war sehr beruhigend.

    Zeppeline :

    Zitat

    Übrigens ist es sicherlich besser, das in der SHG Erzählte auch dort zu lassen; allerdings denke ich, es ist okay, hier im Forum zu berichten, wenn es um ganz allgemeine Dinge und Gedanken - also keine Lebensgeschichten - geht.


    Ich habe mir im Nachhinein auch überlegt, Dinge, die nur mich betreffen, hier anzusprechen. Natürlich werde ich auch da äußerste Vorsicht walten lassen.

    JoeDoe : Ob nun innovative Orthographie oder schlechtes Deutsch, es sei dir verziehen.
    Es ist mir wichtig, eine sich selbst tragende Motivation zu entwickeln. Ich möchte meine Trockenheit nicht auf Bedingungen fußen lassen, oder als das geringere Übel sehen. Bedingungen können wegfallen (der berühmte Fall, wo die Eltern des trockenen Alkoholikers verstarben und er noch auf der Beerdigung rückfällig wurde...) und irgendwann ist das Übel plötzlich nicht mehr so übel. Ne, das hat sich schon von Anfang an "falsch" angefühlt.

    Ich weiß nicht, ob ich jetzt "die" Motivation gefunden habe, aber wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Der Weg ist das Ziel. Ich mag es, an mir zu arbeiten ;) .

    LG
    Plejaden

  • Hallo Plejaden,

    der letzte Absatz in Deinem Beitrag enthält einen wirklich hilfreichen Gedanken: "Der Weg ist das Ziel. Ich mag es, an mir zu arbeiten."
    Ich erlaube mir mal, das für mich zu übernehmen, weil es so gut ist - dieser Prozeß des Trockenwerdens muß eben nicht immer unbedingt ein kräftezehrender Kampf und Krampf sein. Abgesehen von vereinzelten Durchhängern empfinde ich das oft ähnlich. Es ist ein prima Gefühl, sich zum Positiven zu ändern, auch wenn's manchmal nach dem Schema "2 Schritte vor, 1 zurück" läuft.

    Da kann die Welt einem noch so viele Glühweinstände in den Weg stellen :roll:

    Viele Grüße
    Zeppeline

  • Hallo zusammen,

    mmmh... seltsamer Tag.

    Eigentlich fing alles ganz gut an, ich bin früh zur Uni, hab dort gut gelesen und mir aus einem französischen Text Vokabeln herausgeschrieben, die ich am WoEn oder Montag morgen übersetze, damit ich den Text ordentlich lesen kann (ja ja, das leidige Thema "aktiver Wortschatz" :roll: ).

    Bin dann um 12 Uhr heim, hab mich dort in meine Jogging-Klamotten geschmissen und bin losgelaufen. Nach einigen Metern glaubte ich meinen entzündeten Augen nicht: Mein Puls war auf einem Rekord-Tiefstand. Kann das sein, nach zwei Wochentraining ist der Belastungspuls um zehn Schläge runter? Andererseits: ich fühlte mich super, es "lief" sich prima, keine Quälerei. Aus Motivationsgründen glaube ich jetzt einfach daran, dass ich tatsächlich einen guten Fortschritt gemacht habe und dass mich die Pulsuhr nicht verschaukelt hat ;) . Aber keine Angst, ich werde mein Tempo weiterlaufen, egal was die Uhr mir anzeigt. Übertraining gibt es nicht.

    Zu Hause habe ich mich dann geduscht und gegessen, danach zwei Stunden Ruhe auf der Couch. Zu diesem Zeitpunkt ging es mir gut, ich wollte eigentlich schonmal die Vokabeln übersetzen, aber ein kleines Stimmchen zupfte an meinem Pulloverzipfel und piepste: "He, mal langsam!" Das war nicht der Schweinehund, das war eine ernst gemeinte Warnung. Ich habe sie ernst genommen, aber nicht ernst genug.

    Schließlich bin ich dann zu einem gemeinsamen Freizeitabend der SHG gefahren, die ich am Mittwoch besucht habe. Und, was soll ich sagen; es war schön, hat Spaß gemacht, trotzdem bin ich mit einem negativen Gefühl nach Hause gegangen. Warum das, ist mir jetzt irgendwie klar geworden: Ich habe heute an der Grenze zur Überlast operiert. Zuviel gewollt. Nach dem Joggen hätte Schluss sein sollen, aber ich habe mich einlullen, antreiben lassen. Kontakte finden, Freunde finden, schnell, sofort - das geht nicht, das braucht Zeit. Schritt für Schritt. Ich kann nunmal nicht von null auf hundert :( .

    Ich weiß nicht, ob ich da nächste Woche nochmal hingehe. Das eigentliche SHG-Treffen ist mir wichtiger.

    LG
    Plejaden

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