Jo - a bissel gehetzt, liest er sich, der Lütze
Bin am noch ganz am Anfang
-
Lütze -
30. November 2007 um 22:33 -
Geschlossen
-
-
Hallo Lütze
Nun werde ich mich meinen "Vorrednern" anschliessen ....
Du bist doch jetzt angekommen!
Zumindest rein wohnlich gesehen.Umbau und Umzug sowie Familienzusammenführung haben Zeit gekostet.
Gib Euch/Dir Zeit dieses neue Leben zu geniessen ohne Eile Euch neu zu entdecken.
Lebe im Heute,lass den Dingen ihren Lauf,lehne Dich zurück und schaue einfach was passiert.
Die "Sieben-Meilen-Stiefel" ausziehen und in gemütlichen Schluffen gemächlichen Schrittes weitergehen!
Das Wort "Entschleunigen" triffts !Liebe Grüsse von
Backmaus
-
Lieber Lütze,
es liegt ja jetzt auch jede Menge Arbeit hinter Dir und bestimmt auch noch vor Dir, bleibt ja nicht aus bei einem solchen Projekt.
Vielleicht solltest Du einfach mal immer kurz innehalten und Dir bewußt werden, was Du da alles in der letzten Zeit geleistet hast und stolz auf Dich sein.
Ich finde es dennoch gut, daß Du Dein "gehetzt" sein und eine gewisse Freudlosigkeit bemerkst und so gegensteuern kannst.
Du hast ja wirklich innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes Dein komplettes Leben geändert, was immer mit sehr viel Arbeit Deinerseits verbunden war.
Versuche wirklich mal innezuhalten und auch mit Deiner Frau und Therapeutin darüber zu sprechen, wie Du empfindest, damit Du nicht in ein Loch fällst.
Ich kann Dir nur sagen, nach unserem damaligen Umbau hatte ich als alles fertig war, erstmal eine totale Leere in mir und konnte mich an garnichts mehr freuen, Ich denke das passiert oft, wenn man so eine Sache "durchzieht".
Heute wäre ich auch mehr dafür, Dinge langsam und Stück für Stück in Angriff zu nehmen, das lernt man dann daraus.
Denn genau wie beim schnellen Reisen, bleibt die Seele oft zurück.Ich wünsch Dir weiterhin viel Kraft auf Deinem Weg.
lieben Gruß Wish

-
Hallo Ihr
Damit habe ich nun nicht gerechnet,wie ihr meine Zeilen interpretiert;was ihr da raushört und mich dann auch darauf aufmerksam macht...Mmh.Und ihr habt recht,ja.Ohne Wenn und aber.
Der Alltag ist zuvoll gepackt,ich treibe nicht mehr von einem Projekt zum nächsten,ich mache 3 vielleicht 4 auf einmal.UnD wenn mal eines wegfällt,dann hab ich gleich das nächste an der Hand.
Ich versuche meine eigenen Ansprüche zurückzuschrauben,die Ansprüche an mich selbst...Bin ich vlt gar nicht mehr gewöhnt,kurz zu treten.Das heisst ja nicht,dass ich da nun gleich auf der Stelle trete.
Der Geburtstag war in Ordnung.Spannungen zwischen meinen Eltern waren wohl nur für mich zu spüren,hinterher habe ich mit meiner Frau darüber geredet.Es war schon mehr wie ein Abtasten,weniger jedoch als eine Familienzusammenführung.Für den Anfang war es in Ordnung.
Gestern nun waren wir zum Schulanfang.Auch da hatte ich so meine Bedenken.Waren es doch die gleichen Gastgeber,die mir vor 4 Wochen sofort ein Bier hinstellten...Nachdem ich sie damals darauf hinwies,das ich Alkoholiker bin,wurde ich mit alkfreien versorgt.Nun,diesmal war es anders,ich erhielt sofort was ich wollte an Alkfreiem und stellte im Laufe der Feier immer mehr fest,das ich aufgrund meiner Nüchternheit in den Mittelpunkt der Gespräche geriet.Es hat mich schon gefeut,dass mich meine (ebenfalls nicht trinkenden)Tischnachbarn danach fragten,wie lange ich denn nun schon trocken sei.
Euch allen einen angenehmen Abend.Tschüss,Lütze
-
Hallo Lütze!
Wo Spannungen waren, werden Spannungen bleiben. Auch wenn nur du sie fühlst. Die Menschen ändern sich nicht immer mit.
Aber - das ist nun mal so. Damit müssen wir leben. Ich kenn ähnliche Situationen. Aber! DU bist nicht daran schuld! Es soll dich nicht belasten.
Projekte sind ja ganz schön und gut, aber! - manchmal sollte man trotzdem alles vergessen und einfach liegenlassen. Vor allem wenn man spürt, dass du etwas ist, was innerlich an einem zerrt. Erst mal nachdenken, spüren, was ist mit mir los? Warum bin ich so gereitzt? usw.
Manchmal fehlt auch nur ein kleiner Imbiss!
= Pause.!
Daran muss ich nämlich meinen Mann auch oft erinnern.Ach, du wirst es schon schaffen, dein Leben im Griff zu halten. Da bin ich sehr optimistisch eingestellt!
Ich wünsche dir schon mal alles Gute für diese Woche und viele gute Stunden im Neuen Heim mit deiner Familie.
LG Gotti. -
Hallo Gotti
Ich weiss nicht,ob es am Wetter liegt oder ob die letzten Tage an mir zehren...ich bin kaputt,fühl mich richtig breit.Wenn ich das mal so sagen kann.Es wird mal wieder Zeit, NEIN zu sagen,zu Verpflichtungen,Extraarbeit und familiären Pflichten,auch und gerade,weil ich dann auf Unverständnis stoße.Ich bin schon zu flexibel,zu angepasst und rufe irgendwie schon,wenn eine neue Aufgabe ansteht.
Nur ich bleib auf der Strecke.
Die Menge der Tätigkeiten aus Hilfsbereitschaft oder Notwendigkeit,erhöht nicht zwangsläufig die Menge der Dankbarkeit.Die ich zwar gern habe(wer hat das nicht)die aber nicht zur Sache werden soll,der ich hinterherjage.
Mmh.
Sind heute alles in allem ein wenig graue Gedanken,eben passend zum Wetter...Lütze
-
Dann mal "Auszeit" nehmen!
Vielleicht mal wieder - was war das doch - Inlinerfahren!?
Tu dir was Gutes, dann gehts dir bestimmt bald besser.
Die anderen müssen das lernen. Dass du deine Auszeiten brauchst.
Ansonsten sind sie dich gar nicht wert.
Ganz liebe Grüße, Gotti. -
Lieber Lütze,
Wenn Du schon selbst feststellst, dass Du *auf der Strecke bleibst* und völlig ausgepowert alle Viere von Dir streckst - ist es da nicht mal höchste Eisenbahn, das große STOPP-Schild hochzuhalten?
Für mich wäre das Alarmstufe 1 - und da hilft nur auf die Bremse treten, runter vom Gas und Tempo rausnehmen. Innehalten. Mal NICHTS-TUN.
Ich habe gerade an diesem Wochenende an einem ZEN-Workshop teilgenommen, der mich wieder so richtig geerdet hat.
Wir brauchen das NICHTS-TUN von Zeit zu Zeit, um unsere Energiereservoirs wieder aufzufüllen. Das kann ein Spaziergang sein - ganz bewusst und ohne sich durch eine Unterhaltung von seiner Achtsamkeit ablenken zu lassen. Oder auch nur ein bewusster Moment des Einatmens und Ausatmens.
Ein bewusster Moment ändert nicht das ganze Leben, aber er kann ein STOPP-Schild auf der Schnellstraße unserer Unachtsamkeit für unsere Bedürfnisse sein.Ruh Dich aus, wenn Dir das gut tut - Du schaffst gar nichts mit Gewalt.
Liebe Grüße,
Schattenspringer (die mit der *roten Lampe*
) -
Hallo ihr
Das Zusammenwachsen ist nicht so einfach,wie man glaubt.
Da hat sie Träume,in denen ich rückfällig werde.Und ich hab deshalb Angst mich mitzuteilen.So zum Beispiel,das ich mich in Gedanken darauf vorbereite,wenn irgendwelche Feiern anstehen;das ich gekränkt bin,wenn ich immer wieder mit dem Lütze von früher verglichen werde.Weil ich mich eben nicht komplett änderte.Will ich auch gar nicht.So komplett.Ich will ich bleiben.Auch verletzen mich Kontrollfragen,wo ich wann war und wofür ich mein Geld ausgebe.
Da geht mir schon viel durch den Kopf.
Offentsichtlich benötige ich viel mehr Kraft für mich,als ich selber dachte.Das ist neu für mich.
Wir haben in der Partnerschaft darüber geredet inzwischen.Ich glaube aber,das von meinen Empfindungen,meinen Reaktionen darauf,wie es bei mir angekommen ist,auch andere profitieren können.
Klingt so trocken,weiß schon.
Momentan bin ich beim Ablehnen,beim Nein-sagen.Die ganze Woche schon,befriedigend ist es noch nicht,wohl aber nötig.
Ich mache diese Woche Pause.Einfach so.Wie sehr mir das fehlt,merk ich auch daran;das ich noch nicht wirklich der Alte bin.
Aber abwarten.
Am WE will ich noch mal den letzten Rest aus der ehemaligen Wohnung holen,darunter sind dann auch die Inliner.Ich habe wieder um Hilfe gebeten und habe auch Zusagen bekommen.Was mich freut.Lütze
-
Lieber Lütze,
Ganz sicher können von Deinen Erfahrungen hier auch andere profitieren!
Die erste Zeit des Zusammenwachsens wird nicht einfach für Euch beide sein, denn sie ist noch geprägt von Angst und Unsicherheit auf beiden Seiten.
Das Einzige, was wirklich hilft, ist : immer wieder reden, reden und nochmal reden. Wenn Du nicht darüber redest, was Dich kränkt, kann sie es nicht wissen und umgekehrt ist es genauso..
Schön, dass Du Dir mal etwas Pause gönnst - Du leistest Schwerstarbeit, auch wenn es Dir nicht so vorkommt!
Ich wünsche Euch weiterhin ein zusammen Wachsen, damit Ihr wieder als Familie zusammenwachsen könnt!
Schattenspringer
-
Ganz schnell vor der Arbeit!
Guten Morgen.Was tut eigentlich deine Frau, um mit eurer Situation fertig zu werden?
Besucht sie inzwischen eine Gruppe, oder so?
Wenn sie mit niemanden darüber reden kann, wird es für sie sehr schwer werden, sich in dich hineinzuversetzen.
Du kannst es ihr nur anbieten, aufzeigen. Den Weg muss sie alleine gehen.Ich wünsche dir alles Gute, schicke dir viel Kraft und Gelassenheit für deine "schwere" Zeit, mit dem neuen Leben fertig zu werden!
Und dann wünsche ich dir ganz viele gute Gespräche mit deiner Frau, damit sie ganz viel von den neuen Lütze kennelernt und wertschätzen lernt.
LG Gotti. -
Hey lieber Lütze,
schön wieder von Dir zu lesen. Ich bin ja nur noch selten hier...
Drum habe ich es nicht gleich mitbekommen. Es ist ganz schön vertraut Dich zu lesen. Hab öfters an Dich gedacht und das Du ja gar nicht so weit weg bist.
Ich bin auch umgezogen. Weg von dem Haus mit meinem Exfreund... der immer noch nichts so richtig auf die Reihe bekommt.
Ich wohne jetzt in einer Art Wg. Hab mehr Platz und einen Südbalkon. Ich kann gut nachvollziehen wie es auch Dir schwer fällt Dich einzugewöhnen. Geht mir nämlich ganz genau so... da fehlt so oft die Koordinierung, die Abläufe muß ich neu finden... aber ich habe dann auch festgestellt das ich ja Zeit habe. Ich dacht, mein Gott, es sind doch erst 3 Wochen und dafür hast Du doch ganz schön viel geschafft, machs Dir doch nicht so schwer... seitdem geht es leichter.Ich lese in deinen letzten Posts immer wieder davon " sich auseinandersetzen", kommunizieren, mitteilen etc.
Ich muß sagen ich bin ein großer Fan der Zwiegespräche... und immer noch auch der Gewaltfreien Kommunikation. Ich glaube für Menschen wie uns ist es schon schwierig genug die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und vorallem sie dann auch noch umzusetzen. Und extra schwer ist das richtige Mitteilen. Oft hört der Gegenüber anderes als ich meine... oder auch andersrum verstehe/höre ich anderes als als gemeint war. Es lohnt sich zu wiederholen und nachzufragen, habe ich festgestellt. Um sicher zu gehen wie es denn nun ist.Ich bin nun weg von meinem Kontrollorgan (ExFreund). Und doch merke ich auch immer wieder an mir solche Tendenzen.
Ich frage mich auch: was macht Deine Frau für sich?Genieße den Augenblick, ich werd mir auch Mühe geben.
Liebe, liebe Grüße und eine feste Umärmelung
von K.Karotte
-
Hallo Karotte,Hallo ihr
Ach Karotte,du sprichst mir aus der Seele,hab ich doch auch hin und wieder an dich gedacht.Zumal ich ab und zu in deiner Stadt zu tun habe.Was das Reden angeht,so ist es mir manchmal unheimlich,wie mich andere mißverstehen können,wie gegensätzlich andere meine Worte auffassen und meinen,ich müsse mich ändern.Was ja durchaus stimmen kann,aber auch nicht zwangsläufig stimmen muß.In mir löst das jedesmal Fragen aus,Fragen danach,ob mein Weg noch richtig ist,Fragen danach,ob ich nicht vieles falsch mache...Und viel zu selten Fragen danach,wie es mir dabei geht.
Das fragen sowieso die Wenigsten:Lütze,wie geht es dir?Zumindest nicht die Leute,von denen ich es erwarte,hoffe oder fest glaube.Stattdessen können Leute auf meinem Gesicht lesen,wissen ,wie es in mir aussieht,von denen ich es nicht dachte.
Vielleicht ist es für alle wirklich beruhigend,wenn sie von meinen täglichen Schwierigkeiten lesen und das es eben nicht so ist:Friede,Freude,Eierkuchen.
Es ist schön für dich,Karotte,das du dich endlich von deinem Ex lösen konntest.Wenn noch weitere Zeit vergeht,wird es dir so folgerichtig und konsequent erscheinen und du wirst dich fragen,warum du das nicht schon viel eher tatest. -
Nun,meine letzten Tagfe waren geprägt von Rückfällen innerhalb meines neuen Bekanntenkreises.Was mich schockiert und zunehmend fassungslos machte.Das war wieder so ein Zeichen,das ich für mich schon wieder eine Art Luftschloss aufbaute um mich herum.Fernab der Realität.Mmh.Was mich am meisten belastet oder mir am meisten zu denken gab,war das,das diese Rückfälle immer gleich mit Lügen und Verschlagenheit,mit Angst und Überheblichkeiten verbunden waren.Eine totale Veränderung der Persönlichkeit der betreffenden Personen.Aber ich hab wieder gelernt,erfahren;das niemand vor Rückfällen gefeit ist.Niemand.Ich auch nicht.Und so schön und klar meine trockene Bilanz nach fast 2 Jahren aussehen mag,es ist schon ein Stück weit harte Arbeit:am Ball bleiben,am Thema bleiben.Und nicht zuletzt bei mir bleiben.
Im Moment sehe ich mich da mehr als "Mutter Theresa".So in der Art.Während meine Sorgen unter Gleichgesinnten,nö Betroffenen,in meinem realen Umfeld fast untergehen,werde ich gebeten ,immer wieder zu erzählen,wie es geht:trocken zu leben,zu trocken zu bleiben.
Ich jedoch bin damit manchesmal überfordert,habe da keine Patentlösung.Ich kann da nur wichtige Bausteine nennen,den Weg muß und kann jeder für sich selber finden.
Und so nehme ich weiter Anrufe zu ungewöhnlichen Zeiten entgegen,wo ich dann aber auch schon erkannte,hier sind Therapeuten nötig.Nicht ich..
Und das sagte ich dann auch...Könnt ihr das verstehen?
-
Hallo Lütze,
ZitatIch jedoch bin damit manchesmal überfordert
Und
ZitatUnd so nehme ich weiter Anrufe zu ungewöhnlichen Zeiten entgegen,wo ich dann aber auch schon erkannte,hier sind Therapeuten nötig
Ich kann Dich sehr gut verstehen! In der letzten Woche habe ich auch einiges in dieser Art hinter mir, das mich belastet hat. Wichtig war für mich zu erkennen, dass ich nur innerhalb meiner eigenen Grenzen helfen kann. Bei aller Hilfe ist Abgrenzung sehr wichtig, sonst verlierst Du Dich selbst.
Wenn Dich die Situation überfordert, solltest Du das auf jeden Fall auch so zum Ausdruck bringen, Du bist schließlich kein Übermensch und hast momentan mit Deinen eigenen Angelegenheiten genug zu tun.
Pass bei allem gut auf Dich auf!
Liebe Grüße,
Schattenspringer -
Gestern waren wir zum Geburtstag in der "Jetzt-wieder-Verwandschaft";der Verwandschaft meiner Frau,die mich nach dem Jahr der Trennung von ihr wieder aufnahm in ihren Kreis(Was sonst?).Zu meiner Überraschung kam ich mit jemand ins Gespräch,der sich als trockener Alkoholiker outete.Er ist seit 12 Jahren trocken und wußte schon von mir und meinem Weg,wie das meist so in der Verwandschaft ist.Er geht zum Beispiel einen anderen Weg,ohne reale SHG;ohne Austausch mit Betroffenen.Ganz teile ich seine Ansichten nicht,aber es war sehr unterhaltsam mit ihm über die Ähnlichkeiten unserer Wege aus der Sucht zu reden,zu lachen und andere zu beobachten.Er kannte vieles und wußte über die gleichen Schwierigkeiten zu erzählen,die ich manchmal auch habe.Ich denke,er ist ein Mensch,der sich sonst selten öffnet und es tat uns beiden gut,auch und gerade bei so einer Feier sich unserer Sucht bewußt zu werden.
Tja,und dann gibt es noch das Haus.Wo inzwischen die letzte Wand verputzt ist.Wo inzwischen Gerümpel steht,welches für 2 Winter zum Aussortieren reicht.Was ich aber auch alles aufhob...Interessant sind Briefe,die ich gefunden habe.Briefe an meine Frau,die ich ihr aber nie gab.Die sind 10 Jahre alt und in denen schrieb ich recht deutlich,wie schwer es mir (damals schon!) fiel,die Finger vom Alk zu lassen.Das ich damals schon das Wort Sucht gebrauchte,zu einer Zeit,als doch für alle Leute rundrum und vielleicht auch noch ein Stück weit für mich und sie (meine Frau) die Welt noch heil war.
Was für ein Trugschluß damals schon.
Ich wußte nicht mehr,das ich diese Briefe schrieb.Nur waren sie mir wohl so wichtig,das ich sie die ganzen 10 Jahre aufhob...
mmh.So,macht es mal gut!
Lütze(heute mal wieder nachdenklicher)
PS:Dank dir für die Umärmelung,kriegst auch gleich eine zurück,Karotte.
-
Hallo Schattenspringer!
Schön ,das du hier bist.Und auch schön,das ich mich dir verständlich machen konnte,will sagen,das du weisst,wie ich mich dabei fühle.
Schliesslich kann nur der etwas von sich abgeben,der im Überfluß davon hat.Ich glaube,es ist nicht möglich,unbegrenzt anderen zu helfen(egal ,wie sehr man,ich das möchte);wenn man selbst noch Hilfe nötig hat.
Was im Übrigen überhaupt keine Schande ist.Lütze
-
Lieber Lütze, es ist beim reden und zuhören, beim verstehen und kennen genauso wie auch mit der Hilfe für andere die Du leistest. Jeder kann im Grunde nur bei sich selbst anfangen.
Jeder geht seinen Weg, in seiner Art und mit der Zeit die er dafür braucht. Patentrezepte gibt es doch für garnichts.
Was man meiner Meinung nach nur wirklich weitergeben kann ist das eigene Sein und Leben. Hier kann Mensch Beispiel sein...
Klar, manch einer braucht einfach mal jemanden zum zuhören und manches Wort kann neue Perspektiven eröffnen. Aber gerade bei einem Süchtigen, Coabhängigen oder sonstwie belastetem Menschen kommt es vorallem darauf an wie sich derjenige Entscheidet zu handeln oder eben nicht zu handeln. Und gerade wenn Du schreibst das andere von Dir eine Veränderung wollen... HALLO? Vielleicht sollten genau die Menschen sich fragen wo Sie bei sich selbst anfangen können.
Wir sind nicht auf der Welt um anderer Leute Erwartungen zu erfüllen.
Ja, es ist schwer Grenzen zu setzen.
Aber Wir üben das! Achte auf Dich, ich bemüh mich auch
Mein Ex ist in meinem Herzen weit weit weg. Und nun steh ich auch nicht mehr unter seiner ständigen Beobachtung. Für mich gibt es kein zurück mehr. Und ja, ich frage mich, warum ich das solange ausgehalten, mitgemacht habe. Doch es schien wohl nötig für mich zu sein um dahin zu kommen wo ich jetzt bin.Liebe Grüße
Mach nur das was Du von ganzem Herzen machen möchtest, alles andere ist nicht viel Wert.
die Karotte -
Hallo Lütze!
Weisst Du was ich denke?
Du bist wieder ein Stück mehr Dich selber geworden.Du kennst Dich und Deine Bedürftnisse besser als vor einigen Monate und Du bist stärker geworden.Du hast Schwierigkeiten,ja.Aber das wirft Dich keineswegs aus der Bahn wie "früher"!(so lange her ist es gar nicht)
Ein nächster Schritt könnte sein,dass Du Deine Bedürftnisse über alles andere stellst.Warum? Weil es um Deine Trockenheit geht und weil die uns allen das Wichtigste ist!Aber du weisst es ja.
Ich wünsche Dir viel Mut damit Du das was Du nötig hast (Ruhe,Pausen,Erholung)durchziehen kannst.
Liebe Grüsse
Spani -
Hallo Lütze!
Finde ich ja sehr gut, dass die Geburtstagsfeier für dich relativ entspannt verlaufen ist. Wer könnte auch so einen neuen Lütze nicht mögen!?!
Und dass du einen Gleichgesinnten dabei gefunden hast, hat dir auch gleich noch weitergeholfen den Tag zu überstehen.
Es ist doch immer wieder erleichternd, wenn man mit Menschen reden kann, die gleiches durchgemacht haben, sich mit der "Materie" auskennen. Dann fällt auch gleich die Öffnung leichter. Weil - Zusammen sind wir stark!Na und dann sag ich nur: Denk an Dich und deine Pausen, dein Abschalten, damit dir nicht alles über den Kopf wächst. Und um alles musst du dich nicht kümmern. Es gibt noch andere Menschen auf diesem Planeten, die auch mal etwas aushalten können.
Ganz liebe Grüße, Gotti.
-
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!