Wer ist wie ich am Anfang und geht mit mir zusammen

  • Hallo Clara,

    erstmal Herzlich Willkommen hier im Forum.

    Ich komme zwar aus dem Co-Bereich aber lesen tu ich hier auch.

    Ich würde dich bitten in deinem Thread zu bleiben und nicht immer ein neues Thema zu eröffnen. Damit wir nicht immer hin und her springen müssen. Klick einfach auf Antwort erstellen. Aber das müsstes du doch noch kennen.
    Antworten wirst du auch bekommen. Dein Beitrag wurde ja auch schon von sehr vielen gelesen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und habe Geduld!!!

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hallo Clara,

    herzlich Willkommen.
    Hier sind immer Menschen Die Dich gerne auf Deinem
    Wege in die Trockenheit begleiten werden.
    Wäre schön wenn Du es schaffst bei und zu bleiben.

    Zitat

    Silverster wird die absolute Herausforderung für mich.


    warum siehst du Silvester als Herausforderung an?

    LG
    Paolo

    Als ich auf einer Kaufhaus-Kundentoilette in meiner eigenen Kotze aufwachte, hätte ich aufhören müssen zu saufen.
    Da war ich gerade mal 20 Jahre alt.
    Es sollten aber noch 30 Jahre vergehen!

  • Hallo,

    also wenn Du wirklich vom Alkohol loskommen willst, sind Änderungen in deinem Leben notwendig. Eine davon heißt: Trinkendes Umfeld meiden. Silvesterparty mit trinkenden Menschen ist tabu. Du wirst umfallen. Wenn nicht an Sylvester selber, dann einige Tage später.

    Wir Trockenen hier haben uns ein Leben aufgebaut, in dem Alkohol keine Rolle mehr spielt. Wir gehen ihm aus dem Weg, so dass wir nicht mehr kämpfen müssen, nichts zu trinken. Diesen Kampf kann ein Alkoholkranker nämlich nicht gewinnen.

    Wenn es dir also ernst ist, gehe den geraden Weg und sage die Sylvesterparty ab.

    bzgl. der blöden Bemerkungen deiner Bekannten würde ich nicht unbedingt direkt zu hart ins Gericht mit ihnen gehen. Es hängt auch viel davon ab, wie Du dich mitteilst. Wenn Du sagst, Du möchtest heute abend nichts trinken, wird das eher auf Unverständnis stoßen als wenn Du dich als alkoholkrank zu erkennen gibst. Wenn daraufhin blöde Kommentare kommen, kannst Du die Freunde tatsächlich knicken.

    Für deinen Weg alles Gute
    Eric

  • Hallo Clara,

    ich glaube diese Silvesterfeier ist der verkehrte Andsatz um Trocken zu werden.
    Aber aus Erfahrung weiß ich das Du trotzdem hingehen wirst.

    Nach Silvester kommt vielleicht die nächste "Herausforderung"
    für Dich. Eine Hochzeit im Freundeskreis, eine große Familienfeier
    oder nur der Geburtstag einer lieben Freundin.

    Zitat

    Ich möchte aber auf meine lieben Bekannten nicht verzichten.


    dann solltest Du Dir unbedingt überlegen wie wichtig
    Dir die Trockenheit ist. Auf dem Weg dahin wirst Du
    evtl. tiefe Einschnitte machen müssen.
    Auch im Freundes, bzw. Bekanntenkreis.

    Die räumliche Distanz zu trinkenden Menschen ist unumgänglich.
    Sie ist unter anderem eine der Voraussetzungen für ein
    trockenes,zufriedenes Leben.

    Zitat

    Ich werde mich diskret mitteilen, dass ich nichts trinke.


    Besser wäre es zu sagen: "Ich bin Alkoholikerin.
    Wenn ich Alkohol trinke kenne ich kein Aufhören"

    Ich weiß, das ist schwer...aber wenn es Deine Freunde sind werden sie
    verstehen und dich schützen.

    Wir Trocken Alkoholiker hier im Forum haben den Kampf gegen den
    Alkohol aufgegeben, haben kapituliert, haben erkannt das der Alkohol
    nicht mit Kampf oder festem Willen zu besiegen ist.

    Wie das geht, steht hier im Forum.

    Am besten ist es Du liest ganz viel hier,
    das wird Dir helfen zu verstehen.

    LG
    Paolo

    Als ich auf einer Kaufhaus-Kundentoilette in meiner eigenen Kotze aufwachte, hätte ich aufhören müssen zu saufen.
    Da war ich gerade mal 20 Jahre alt.
    Es sollten aber noch 30 Jahre vergehen!

  • Zitat von RR

    Ich kenne mich genau, bin ein Mensch der auch die größte Hürde nehmen will um sich was zu beweisen. Ich schaff das, ja die Große.

    Da bist Du hier in guter Gesellschaft. Jeder einzelne von uns hat wohl geglaubt, alleine mit seinem Alkoholproblem fertigzuwerden. Ein bißchen guter Wille und dann klappt das schon. Alle sind wir daran gescheitert. Du hast hier die Chance, aus den Erfahrungen der Trockenen zu lernen und diese umzusetzen. Dadurch ersparst Du dir Jahre voller Leid. Vieles mag erstmal übertrieben klingen, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Höre auf das, was dir hier geraten wird. Versuche nicht, einen Einzelweg zu gehen.

    Zitat von RR

    Ich muß meine Chance nutzen, aber das alleine habe ich in der Hand. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und weiß, dass ich bald ein Zeichen bekomme, das mich bestärkt. Mir wurden viele Hinweise gegeben, die ich nicht annahm und wahrnahm. Es ist schön mit euch zu reden. Es tut so gut.

    Ich antworte dir mal als Nichtgläubiger: Ich hoffe, Du wartest nicht auf ein Zeichen, das vielleicht mal irgendwann nächstes Jahr kommt. Du musst hier und jetzt handeln. Der Lohn für deine Trockenheit kommt schon sehr bald, nämlich ein schönes, selbstbestimmtes Leben. Hast Du eigentlich mal bei den Anonymen Alkoholikern reingeguckt? Vielleicht ist das was für dich, wenn Du ein gläubiger Mensch bist.

  • Hallo Clara,

    Zitat

    Alle anderen sind schon soweit, und der Weg dahin ist noch steinig


    mit der Silvesterfeier legst DU dir einen Riesenbrocken in den Weg.


    Zitat

    Hier hat man gute Unterstützung, man muß nur die Ratschläge befolgen

    ..und wie hälst DU es mit den Ratschlägen hier? Hier schreiben Dir Menschen, die dich vor solchen Fehlern bewahren wollen.
    Viele hier haben diese Fehler nämlich selbst gemacht. Aus meiner Erfahrung sag ich Dir: Nimm an und experimentiere nicht herum!!!

    LG kommal

    unterwegs...

  • hallo hupe und RR!

    eine rauchentwöhnung mit der alkoholkrankheit und dem ziel abstinent zu leben zu vergleichen, find ich nicht gerade ideal.

    auch habe ich das gefühl, das euch die brisanz eurer alkoholabhängigkeit noch nicht so klar ist. es gibt grundbausteine für den weg ins trockene leben. eine davon ist distanz zum alkohol, meide orte wo getrunken wird. und wenn mans trotzdem macht spielt man mit seinem leben. würdet ihr für freunde, bekannte oder familiebangehörige auch in den tod springen, damit ihr deren annerkennung habt?

    ich muß mich hier schwer wundern. wollt ihr ernsthaft trocken werden? seid ihr bereit dafür alles zu tun und auf die erfahrungen die euch zugetragen werden zu hören, um nicht mehr saufen zu müssen?

    gruß panther

    Kompromisse bedeuten ein Rückfall riskieren
    (vor dem trink - Rückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus)
    nicht Trinkende seid 04.03.07

  • Hallo RR,

    welche Schritte wirst Du als nächstes tun? Warst Du beim Arzt, hast Du entgiftet und eine Beratungsstelle besucht? Hast Du eine SHG vor Ort? Was tust Du für deine Trockenheit? Wie sieht dein Tag aus? Hast Du ein trockenes Umfeld und wieweit hast Du dein Umfeld über deine Krankheit informiert?

    Was willst Du anders machen als bei letzten Mal?

    Schreib doch ein bisschen mehr über deine Pläne.

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo RR,

    Zitat

    wie sie darauf reagieren, dass ich nichts mehr trinke

    ...und wenn Du sagst, dass Du Alkoholikerin bist?´Oder siehst Du dich nicht so? Akzeptierst Du deine Krankheit?

    Ums "nicht trinken" geht´s hier nicht.´, weil es nicht funktioniert. Das ist der falsche Ansatz!

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo RR,

    willkommen hier in dem Forum,

    @RR

    Zitat

    Ich akzeptiere meine Krankheit, muß mich aber meiner Meinung nach nicht outen oder mich jedem mitteilen.


    So habe ich auch immer bei meinen Trinkpausen gedacht und es ging in die Hose! Natürlich hänge ich mir kein Schild um den Hals "ich bin Alkoholiker" aber wo es notwendig ist , gehe ich ganz offen und ehrlich damit um! Es ist eine Krankheit !

    @RR

    Zitat

    Man sollte seine Situation jetzt auch nicht so nach außen bringen, dass es einem eventuell schaden könnte.


    Wie meinst du das?

    Mir hat es keinen Schaden zugefügt! Sei es bei den Menschen die in meinem alkfreien Umfeld sind, oder im Geschäft!

    In meinen Trinkpausen , hat es mir geschadet nicht offen damit umzugehen!

    Für meine Krankheit muss ich mich nicht schämen!

    Das sind meine Gedanken dazu!
    Gruß M2109

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Servus RR,

    Zitat

    Die die ich vor einem Jahr hier erlebte sind auf jeden Fall nicht mehr da.

    Richtig! Viele davon eierten so rum wie Du es momentan machst: sich nicht "outen", nicht zur kontrollierten Entgiftung (sondern heimlich im stillen Kämmerlein), einfach nur nichts trinken statt abstinent werden. Und sehr viele von denen, die Du hier "vermisst" werden wohl genauso rückfällig geworden sein wie Du.

    Also, warum willst du den gleichen Weg wie beim letzten mal erneut gehen? Er hat Dir doch nichts gebracht, Du bist doch wieder rückfällig geworden!

    Scheinbar willst du halt doch noch eine Runde drehen. Dann mach das. Es ist Dein Leben, nur was Du schreibst stimmt nicht:

    Zitat

    Eigentlich habe ich keinem Rechenschaft abzulegen,...

    Dir selbst bist Du sehr wohl Rechenschaft schuldig - und was weisst Du beim Öffnen jeder einzelnen Flasche.

    Prost! Wach auf!

    LG
    Spedi

  • hallo RR!

    Zitat

    Was glaubst du, wei hoch die Rückfallquote ist??? Man müßte Karsten mal fragen.

    Zitat


    Auch nach den Langzeittherapien sind die Rückfallquoten enorm hoch.

    na dann frage mal den lieben karsten.

    er gibt in seiner signatur ein hinweis. jeder kann es schaffen.

    im forum kann man lesen wie. nur wenn man das wie nicht annhemen möchte oder meint für sich diesen weg nicht gehen zu müssen um trocken zu werden sind wir wieder da: beim rückfall oder rückfallquote.

    es ist keine schande ein rückfall zu haben. man sagt sogar es gehört zur alkoholkrankheit dazu. aber nicht wenn ich es mir schon zum freibrief vorher mache. so nach dem motto. naja ich kann ja auch wieder rückfällig werden, weil ich bin ja alkoholkrank und dann ist das ja nicht so schlimm. kann ja nichts dafür.

    mit der einstellung hat man seine hintertürchen nicht geschlossen.

    wie unterscheidet sich dein wunsch mit dem trinken aufzuhören und anzugehen mit dem vor deinem letzten rückfall?

    gruß panther

    Kompromisse bedeuten ein Rückfall riskieren
    (vor dem trink - Rückfall geht ein Verhaltensrückfall vorraus)
    nicht Trinkende seid 04.03.07

  • Guten Morgen RR,

    ich habe das Gefühl, dass du deine eigene Krankheit noch nicht so richtig für dich angenommen hast und ernst nimmst. Sonst würdest du die elementaren Schritte, die dir hier angeraten werden, nicht so hinterfragen sondern einfach annehmen. Vielleicht hältst du dich auch für den Ausnahme-Alki, der das aus eigenem Willen und ohne professionelle Hilfe schafft. Wenn du Diabetes hättest, würdest du wahrscheinlich auch nur einfach Zucker und Kuchen weglassen und dadurch gesund werden, nicht wahr?

    Alkoholabhängigkeit ist keine Magenverstimmung, die wieder gut wird, wenn man nur vernünftig isst. Sie ist eine tödlich verlaufende Krankheit und wenn du diese Tatsache ernst nimmst, findet sich kein Grund NICHT zu einer Entgiftung in eine Klinik zu gehen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo RR,

    Zitat

    Mein Arzt unterstützt mich ja auch. So zum Beispiel möchte ich wissen, ob es ratsam ist bei den Gelenkbeschwerden mein tägliches joggen weiter fortzusetzen oder meinem Körper eher Ruhe zu gönnen.
    Das sind so viele Fragen, die ich gerne beantwortet hätte. Es gibt da noch ganz viel.


    schau mal diese Fragen die du hast, können und dürfen wir dir gar nicht beantworten,weil wir keine Mediziner sind. Da du aber wie du schreibst unterstützung von einem Arzt hast dann besprech doch diese Dinge mit ihm. Dann bist du auf der Sicheren Seite. Weiß dein Arzt von deinem Alkoholkonsum?

    Liebe Grüsse
    Elocin

  • Hallo RR

    @RR

    Zitat

    Ich finde eure Offenheit toll, aber habe das Gefühl, man wird nicht mehr ernst genommen,


    gerade weil hier dich die Menschen ernst nehmen, schreiben sie dir Erfahrungen, die du aber erstmal nicht willst! Oder in Frage stellst!
    Eine Entgiftung dient ja nicht nur zur körperlichen sondern auch zur geistige Loslösung von Alkohol! Du änderst dein Umfeld , du bist nur für dich , nimmst Abstand und wirst Therapeutich, richtig begleitet.

    Was möchtest du anders machen wie früher?
    Wie stellst du dir deinen jetztigen Weg aus der Sucht vor?
    Dann hatte ich auch noch diese Frage gestellt , ist aber wahrscheinkich unter gegangen :wink:

    @RR

    Zitat

    Man sollte seine Situation jetzt auch nicht so nach außen bringen, dass es einem eventuell schaden könnte


    Wie meinst du das?

    @RR

    Zitat

    Es reicht wenn mein Mann in alles eingeweiht ist.

    das hört sich nach verstecken für mich an!
    Hast du eigentlich auch ein Alkfreies Umfeld zu Hause geschaffen ?

    Meine Freudin trinkt nichts!

    Wie sieht es bei euch und deinem Mann aus?

    Wäre nett , wenn du mir diese Fragen beantworten könntest, denn ich habe fast 30 Jahre Sucht hinter mir und bei meinen Trinkpausen ,hatte ich auch so gedacht, wie du!

    Gruß M2109

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Servus RR,

    ja, alles klar, bei Dir ist alles anders als bei allen anderen Alkoholikern. Auch die Sucht verhält sich bei Dir völlig anders, da kommen keine Rückfallgedanken auf, nur weil Du Dich nicht vom Alkohol löst.

    Sag mal, wie kommt es denn, dass Du wieder rückfällig wurdest? Hat Dich irgendjemand mit vorgehaltener Waffe zum Saufen gezwungen? Hat Dich der Alkohol einfach angesprungen und ist in Dich eingefahren wie weiland der Heilige Geist in die Jünger?

    Oder ist es einfach so, dass Du die Sucht schon beim letzten Mal nicht ernst genommen hast, und prompt auf die Schnauze gefallen bist?

    Merke: zum Trocken werden reicht das "nicht trinken" nicht aus, da muss schon mehr dahinter sein. Und nur mit Willen alleine schafft es kaum einer. Da sind wir bei Deiner viel gepriesenen Rückfallquote, die mir persönlich ziemlich egal ist. Ich will einfach nur trocken leben, und siehe da: es funktionierte ab dem Tag, an dem ich mich bedingungslos darauf einließ.

    Ich wünsche Dir den Grad an zufriedener Trockenheit, den Du Dir zusgestehst.

    Mach's gut,

    LG
    Spedi

  • Hallo RR,

    nun weiß ich nicht was du hier möchtest?

    Siehst du dich als Alkoholiker oder nicht?
    oder siehst du dich" nur" ein bisschen?
    Kommt mir vor wie ein "bisschen Schwanger"

    es reicht nicht aus ,sich einfach sich aus der Sucht zu stehlen ohne Veränderungen im Leben!
    Nur "Nicht Trinken" langt nicht!

    Es ist und bleibt ein tödliche verlaufende Krankheit!

    vlt, solltest du erstmal diesen Link anschauen den Erfahrenen Langzeit Trockene zusammengetragen haben!

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Sonst wird das nichts!

    Gruß M2109

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo,

    beantworte doch einmal die Frage, was Du nun anders machen willst als beim letzten Mal. Dieser Weg hat ja nicht funktioniert.

    Und ich fürchte, das mit dem abendlichen Bier deines Mannes wird so nicht hinhauen. Das bedeutet, dass Du jeden Tag mit Alkohol in deiner unmittelbaren Umgebung konfrontiert bist. Allein schon der Geruch wird dein Suchtgedächtnis permanent bombadieren. Das schafft niemand und sei der Wille auch noch so stark.

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