Beiträge von Linde66

    Hallo Nala,

    den Begriff 'SHG-Hopping' habe ich noch nie gehört. :lol: Ich finde es gut, daß du bei der Wahl deiner realen SHG keine faulen Kompromisse machst.

    Ich kenne übrigens nur 'Kaninhopping', das ist ein Hindernisparcours für Kaninchen. 8)

    Gute Besserung für deine Ohren, haste gut reagiert!

    Grüße, Linde

    Hallo Prinzessin,

    aus eigener Zahnarztbiographie möchte ich dir das Chillen für heute und das Putzen für morgen oder übermorgen empfehlen... :lol:

    Laß die Backe sich in Ruhe erholen. (Ist doch auch eine gute Ausrede, heute mal nix zu tun! :lol: ) Beim Putzen muß man sich oft bücken, der Blutdruck kann steigen und das bringt unnötige Unruhe in den Wundbereich. Mir ging es am besten, wenn ich nach einem Zahnarzttermin erst mal ganz zur Ruhe gekommen bin, Kühlpad auf die Backe, gemütlich machen.. und erst am nächsten Tag wieder zum Alltag übergegangen bin.

    Liebe Grüße und gute Besserung,

    Linde

    Zitat

    er hat nur noch seine mutter und seinen bruder..


    Hallo Angy,

    er hat das gesamte deutsche Gesundheitswesen hinter sich, wenn er es denn nutzen wollte. Hausarzt, Krankenkasse, Rentenversicherungsträger, Reha, Therapeuten, Selbsthilfegruppen usw. Er ist keinesfalls allein.

    Du aber auch nicht. :wink: Schön, wenn dir das Forum helfen kann, deine Gedanken zu sortieren.

    Liebe Grüße, Linde :)

    Hallo ratzfatz,

    wir schreiben ja überall im Forum, daß wir hier ein SELBSThilfeforum sind und es um einem selbst und nicht um die Angehörigen gehen sollte. Nun geht es schon auf der 4. Seite nicht um dich.

    Wenn dein Bruder möchte, kann er sich ja hier selbst anmelden.

    Aber hier über sein Leben zu diskutieren geht nicht.

    Daher schließe ich das Thema über deinen Bruder.

    Bitte um Verständnis, danke.

    Gruß, Linde

    Hallo aionic star,

    ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, Alkoholismus mit Krebs zu vergleichen. Immerhin hat es der Alkoholiker selbst in der Hand, seine Erkrankung zum Stillstand zu bringen.

    Grüße, Linde

    Hallo,

    die meisten melden sich hier in unserer Selbsthilfegruppe mit einem Pseudonym an, um ihre Identität und dadurch ihre Privatsphäre und die ihrer Angehörigen zu schützen. Im Unterschied z. B. zu einem Hobbyforum ist das eine sinnvolle Schutzmaßnahme.

    Auffallend ist jedoch, daß viele Teilnehmer/innen des offenen Forums nach einiger Zeit, wenn schon sehr viel Privates in den öffentlichen Forenbereichen geschrieben wurde, auf einmal mit ihrem realen Namen unterschreiben.

    Ich möchte zum Nachdenken anregen, daß die öffentlichen Bereiche des Forums und alles was ihr darin schreibt, über Suchmaschinen gefunden werden kann. Wenn euch jemand sucht, kann er euch über eure Namen und ein paar persönliche Stichworte leicht finden. Wenn dann im Profil noch der genaue Ort, der Beruf, das Alter und die Hobbys angegeben wurden, ist es für Partner und Angehörige ein Leichtes, euch in den Weiten des www zu finden.

    Wir hatten schon öfters den Fall, daß Teilnehmer/innen ihren Account bzw. ihre Texte löschen ließen, weil ihre Offenheit sie in der Realität eingeholt und zu Problemen geführt hat.

    Wer gerne offener schreiben will, was ja ab einem bestimmten Punkt der Aufarbeitung "dran" ist, für den gibt es unser Angebot der geschützten Forenbereiche.

    Wenn man nach 2, 3 Monaten im offenen Bereich merkt, daß man sich hier wohlfühlt, wäre es eine Überlegung wert, sich zusätzlich für die geschützten Bereiche anzumelden. Dort kann es dann ans "Eingemachte" gehen, ohne daß das ganze www mitlesen kann.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo aionic star,

    das halte ich für eine prima Idee, mit deiner Betreuerin vom Jugendamt alles zu besprechen und einen Plan zu schmieden.

    Es wäre vielleicht am besten, wenn du ihn nicht mehr auf seinen Konsum ansprichst, während er betrunken ist. Wenn überhaupt mache das sicherheitshalber nur, wenn er gerade nüchtern ist.

    Lieber Gruß, Linde :)

    Hallo aionic star,

    bitte mal hier nachlesen, worum es uns geht.

    Seit einiger Zeit schauen wir darauf, daß die User/innen hier nicht das ganze Leben ihrer Männer oder Freunde ausbreiten.

    Diagnosen = Krankheiten deines Freundes haben im öffentlichen www nichts zu suchen.

    Niemand kann das Trinkverhalten deines Freundes einschätzen und schon gar nicht können wir vorhersehen, wie es sich in Zukunft entwickeln wird.

    Wie geht es denn DIR damit? Fühlst du dich wohl mit seinem Konsum oder nicht? Fühlen sich deine Kinder wohl mit ihm?

    Grüße, Linde

    Hallo Lindi,

    ich fragte das als Moderatorin.

    Was du geschrieben hast kann ich gut nachvollziehen.

    Hallo Jonas,

    mir geht es darum, daß sich hier niemand im Forum als Therapeut oder Suchtberater sieht bzw. auslebt. Fast habe ich den Eindruck, als ob es bei dir, Jonas, in die Richtung geht. Was macht es mit dir, wenn dich andere SHG-Mitglieder sowas wie "konsultieren"? Deine Antworten klingen oft nicht wie selbst Erfahrenes, sondern wie - teils angelesene - wissenschaftliche Abhandlungen.

    Ich weiß es ja auch nicht, aber irgendwie hab ich ein komisches Gefühl bzgl. deiner Rolle hier. Wenn ich es richtig gelesen habe, bist du ca. 2 Monate trocken. Der Schwerpunkt deines Erfahrungsaustausches scheint auf allem und allen möglichen zu liegen, aber nicht bei dir. Wie siehst du das?

    Grüße, Linde

    Hallo,

    wir können bei niemandem aufgrund seiner Texte Diagnosen stellen. Und ich möchte auch nicht aufgrund standartisierter Fragen hier irgendwas ausloten, um Menschen einsortieren zu können, warum auch immer.

    Wir sind hier keine Arztpraxis, keine Psychotherapiepraxis, keine Beratungsstelle o. ä., sondern eine Selbsthilfegruppe. Alle hier, auch die Moderatoren und der Admin sind selber Betroffene.

    Wenn sich jemand hier neu anmeldet, geht der Registrierung in der Regel eine mehr oder weniger lange Zeit der Internetsuche und des Lesens voran. Das heißt, niemand meldet sich zum Spaß in einem Alkoholikerforum an.

    Wer sich aus einem Leidensdruck heraus in unserer SHG anmeldet, wird vermutlich das Gefühl haben, hier "richtig" zu sein. Richtig im Sinne: Ich finde mich hier mit meinen aktuellen Sorgen wieder und glaube hier etwas für mich erreichen zu können. Wenn das nicht so wäre, würde sie/er sich ja nicht anmelden.

    Dann wiederum ist es gleich, ob das Dingens Co-Abhängigkeit, Beziehungssucht, Hörigkeit, Helfersyndrom, familiäre Verstrickung oder sonstwie heißt, mit dem man sich hier anmeldet.

    Ich möchte auf das Thema 'Eigenverantwortung' hinaus.

    Denn nur mit Eigenverantwortung funktioniert eine Selbsthilfegruppe.

    In eine Praxis oder in eine Beratungsstelle komme ich als Betroffene/r mit Leidensdruck, Fragen und vermutlich auch mit der Erwartungshaltung "mir wird geholfen".

    In einer Selbsthilfegruppe aber geht es darum, aus jeglicher Passivität herauszukommen. Ebenso aus der Erwartungshaltung herauszukommen, daß die anderen sich mir gegenüber so oder so verhalten müssen oder sollen, damit es mir besser geht. Der Selbsthilfegedanke wird durch Anspruchshaltung gegenüber anderen Gruppenmitgliedern ausgehebelt.

    Ziel ist es, die Fähigkeit zu erlangen bzw. wiederzuerlangen, sich selbst zu helfen, die anstehenden Veränderungen daheim im realen Leben vorzunehmen.

    Genausowenig wie der/die trinkende Angehörige, für mein Leid verantwortlich ist, sind die Teilnehmer meiner Selbsthilfegruppe für mein Wohlbefinden bzw. meine Entwicklung zuständig. Und da wird auch der oftmals angemahnte "raue Ton" hier im Forum egal. Denn auf dem Bildschirm sind Pixel zu sehen, nicht mehr. Es kommt darauf an, was ich daraus an Impulsen mitnehmen und in konkrete lebensverbessernde Handlung umsetzen kann. Das Forum ist Übungsfeld, hier kann man u. a. Abgrenzung und Bei-sich-bleiben lernen.

    Grüße, Linde

    Hallo Angelina,

    wie kommst du denn darauf, daß du hier nicht beliebt bist im Forum? :shock:

    Nee, mach dir mal keinen Kopp. :wink:

    Auch nicht über die Uhrzeit. Viele von uns sind mitten in der Nacht online. Erfahrungsgemäß bekommt man relativ zeitnah Antworten, wenn es brennt.

    Wo drückt denn jetzt im Moment bei dir der Schuh? Da scheint einiges bei dir nachzuklingen und dich zu bedrücken. Wie kannst du konkret etwas für dich verändern, so daß es dir besser geht? Oftmals sind es Kleinigkeiten, die einem wieder Aufatmen lassen und ermutigen weiter zu machen.

    Viele Grüße, Linde