Beiträge von Marie04

    Hallo Owline!

    Tatsächlich war das meine erste Idee, als ich gestern begann nach Unterstützung zu suchen. Eigentlich hatte ich nach einer Selbsthilfegruppe gesucht und bin dabei auf dieses Forum gestoßen und dann dachte ich, ich probiere es einfach mal.

    Das Forum hier ist eine gute Selbsthilfegruppe mir hat das Schreiben hier sehr geholfen und gutgetan. Ich habe nie über meine Probleme mit ihm zu anderen Menschen gesprochen und fühlte mich total einsam und alleine gelassen. Oft ist es so wenn man liest was man schreibt geht ein Licht auf und es ist sehr wichtig aus der Osolation rauszukommen.

    Aber auch sie wird jedes Mal von ihm so belabbert, dass sie am Ende Verständnis für ihn hat und Punkte aufzählt, die ihn an meinem Verhalten stören..

    Das lässt mich schon teilweise wirklich verzweifeln und selbst dran glauben.

    Ja die lieben Mütter :rolleyes: so ging es mir mit der Schwiegermutter auch manchmal sagte sie auch ich solle ihm doch das Bierchen gönnen :rolleyes: Ich neigte aber leider auch dazu mir für alles Mögliche die Schuld zu geben.

    Dadurch, dass ich selber nicht diesen familiären Rückhalt habe, kämpfe ich immer alleine dagegen an und manchmal wird das einfach zu viel. Dann fang ich an den Schwachsinn auch zu glauben

    Ohja wie bekannt mir das vorkommt ich bin selber als Halbwaise aufgewachsen und hatte keine schöne Kindheit. Ich bin wegen ihm in den Ort gezogen und kannte keine Menschenseele. Er hat alles was ich ihm von früher erzählt habe gegen mich verwendet in diesen Wunden rührte er mit Vorliebe herum. Ich fühlte mich immer minderwertiger dabei.

    LG Marie

    Hallo Cayenne!

    Lass es wachsen! Viele Mitbetroffene haben viele Jahre gebraucht, um sich freizumachen.

    So wie Dante es schreibt ist es, ich habe auch unendlich viele Jahre gebraucht aus der Beziehung rauszukommen. Ich habe es letztendlich doch geschafft aber meine seelische Gesundheit hat darunter so gelitten daß ich mich nicht mehr zu 100% davon erholt habe. Es ist sehr schwer die Vergangenheit abzustreifen ich kann zwar mittlerweilen gut damit leben und trotzdem gibt es Situationen in denen das Eine oder Andere wieder hochkocht.

    LG Marie

    Hallo Owline!

    Du kannst aber durchaus etwas für dich tun um deinen Fokus etwas von ihm wegzulenken. Vielleicht gibt es in deiner Nähe eine Selbsthilfegruppe für Betroffene oder du versuchst eine Mutter-Kind-Kur zu bekommen das wäre auch eine Möglichkeit.

    Am nächsten Tag ist dann wieder alles vergessen, dann spielt er seine Sucht wieder runter und stellt mich dar, als würde ich völlig übertreiben.

    Sucht die Fehler bei mir, um großzügig zu sagen, dass er mich trotzdem liebt.

    Das kenn ich schon aus meiner Kindheit, da packt er mich gut, weil ich dann wirklich schaue was ich besser machen kann oder muss

    Ja klar auch das ist typisch schuld sind immer die anderen, so versucht er von sich abzulenken und du hast den schwarzen Peter. Bitte zieh dir diesen Schuh NIEMALS an, wenn er solche Probleme mit dir hätte bräuchte er doch nicht zu trinken sondern könnte zu einer Eheberatung oder sonstiges, immer diese Ausrede um wieder trinken zu können. Irgendeinen Schwachpunkt hat jeder von uns und da wird sich dann eingehakt. Ich war auch immer alles schuld und sowieso gestört und konnte froh sein daß er es mit mir aushält :P jaaa nee ist klar, einfach lächerlich!

    LG Marie!

    Hallo Owline!

    Herzlich willkommen hier im Forum :)

    mmer wieder führen wir Gespräche, immer wieder erklärt er mir wann er aufhört, verspricht es mir und bricht es am Ende doch wieder.

    Immer wieder findet er neue Gründe. Erst war es die Arbeitslosigkeit, dann mein Schichtdienst, dann Streitigkeiten innerhalb der Familie. Doch nun macht er eine Ausbildung und trinkt trotzdem, geht morgens mit Mundgeruch nach Bier zur Arbeit, ich arbeite weniger flexibel und habe mir feste Dienste geben lassen und wir haben den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, was auch mir persönlich gut tut. Aber sein Problem bleibt.

    Ja das kenne ich zur Genüge er kann wahrscheinlich ohne professionelle Hilfe gar nicht mehr aufhören, Sucht ist eine Krankheit und oft stärker als der Wille mit dem Trinken aufzuhören. Es ist ganz typisch daß immer wieder Gründe gesucht werden warum man jetzt trinken muß auch das ist die Sucht die aus ihm spricht. Wenn jetzt jeder trinken würde weil er Probleme hat! Ausserdem muß man Probleme lösen nicht ertränken das klappt grundsätzlich nicht.

    Leider ist es so daß man als Partner immer mehr an seine Grenzen kommt und die Beziehung immer mehr leidet, kein Mensch hält auf Dauer einen trinkenden Partner aus. Leider liegt es alleine an ihm ob er die Sucht stoppen will oder so weitermacht. Oft ist die Sucht stärker als all deine Liebe zu ihm.

    Solange er nicht ernsthaft versucht aus der Sucht auszusteigen oder ihm die Einsicht dazu fehlt wird es immer so weitergehen. Mal ein paar Tage oder Wochen weniger zu trinken klappt nicht er hat schon länger die Kontrolle über seinen Konsum verloren.

    Schau dich einfach mal hier um hier sind viele Betroffene die dein Problem so gut verstehen können.

    LG Marie

    Hallo Cayenne!

    Gestern habe ich nun den Mut zusammen genommen und gesagt, dass ich möchte, dass er nicht mehr trinkt.

    Das war wahrscheinnlich das Blödeste, was ich je getan habe. Resultat: Im Garten fehlen jetzt ein paar Pflanzen, die wurden zertrampelt und ausgerissen. er hatte doch mehr getrunken, als ich gedacht habe. Und mir geht es noch schlechter als zuvor.

    Es war überhaupt nicht blöd daß du es angesprochen hast, leider war es nicht der richtige Zeitpunkt da er betrunken war. Aber ist er überhaupt irgendwann total nüchtern? Wenn er täglich trinkt hat er mehr oder weniger immer Alkohol im Blut.

    Für meinen Mann habe ich die Gemeinsamkeit verlassen. Ich wende mich von ihm ab und bin böse zu ihm. Deshalb trinkt er. Es ist ja egal, ob er 1 oder 4 Bier trinkt, weil ich ja eh nichts merh von ihm wissen will.

    Na klar irgendeinen Grund wird es immer geben um zu trinken, da muß die böse Ehefrau, der unfreundliche Nachbar, der blöde Kollege herhalten um die Trinkerei zu rechtfertigen. Es gibt keinen Grund um zu trinken, Probleme sind da um sie zu lösen und nicht zu ertränken. Irgendetwas findet sich doch immer, aber bitte zieh dir diesen Schuh niemals an.

    Wenn ich im Forum lese, sehe ich dass ihr Euren Partnern oft ein Ultimatum gestellt habt. Das habe ich gestern noch nicht hinbekommen.

    Das sollte man auch nicht wenn man nicht bereit ist das Ultimatum einzuhalten, er würde dich überhaupt nicht mehr ernst nehmen.

    Wir müssen weiter daran arbeiten. Ich möchte es auf jeden Fall probieren.

    Das steht dir natürlich frei aber er hat ja deutlich gesagt er wäre nicht bereit dazu und du alleine kannst wenig bei ihm ausrichten.

    LG Marie

    Hallo Sunnyday!

    Bei mir ist es, wie ich glaube, auch schon geschrieben habe so, dass meine Gefühle mittlerweile nicht mehr wirklich da sind. Dann bekomme ich, wie jetzt, ein wahnsinnig schlechtes Gewissen und überlege doch wieder, ob da noch gefühlsmäßig mehr ist als gedacht. Und würde diesen Satz am besten wieder löschen. Aber ich traue mich jetzt und lasse den Satz so stehen. 🙂

    Steh zu dir und deinen Gefühlen sie sind richtig und normal, wer hält schon Jahr um Jahr einen trinkenden Mann aus ohne seelisch vor die Hunde zu gehen?

    Ich fühlte mich oft wie innerlich tot, ich hatte nur noch negative Gefühle ihm gegenüber, Wut, Hass, Trauer, Erschöpfung fühlte ich auch oft. Ich war unglaublich erleichtert als ich den entscheidenden Schritt aus der Misere raus gegangen bin, von da an konnte mich nichts mehr aufhalten.


    Seit Jahren läuft so gut wie gar nichts mehr zwischen uns. Ob das was mit dem Alkohol zu tun hat? Auch, denke ich. Ebenso ist mein Mann auch sehr unglücklich auf der Arbeit. Er ändert aber nichts an der Situation, sondern schimpft jeden Tag nur darüber.

    Es gibt keinen Grund um zu trinken, stell dir vor jeder würde anfangen zu trinken wenn Probleme auftauchen. Probleme muß man lösen, nicht ertränken das klappt sowieso nicht. Vielmehr ist es so daß Suchtkranke immer einen Grund haben weswegen sie trinken wobei die Gründe oft immer lächerlicher werden. In meiner Beziehung war ich oft die Schuldige weswegen er trinken musste :!:


    Direkt Gewalttätig, so wie deine Ex Freundin dir gegenüber, war mein Mann mir gegenüber noch nie. Das stelle ich mir auch sehr hart vor. Es war bestimmt auch ein großer Schock für dich. Mit sowas rechnet man ja eigentlich nicht.

    Er schmeisst mit Geschirr nach dir und hat Gewaltausbrüche das ist Gewalt, das brennt sich in deine Seele ein. Meiner hat mich auch nie geschlagen aber beschimpft und klein gemacht, es hat lange gedauert bis ich mich wieder richtig wahrnehmen konnte. Wenn es mir nicht gut geht habe ich manchmal immer noch das Gefühl minderwertig zu sein und muß richtig dagegen ankämpfen. Unter Gewalt fällt für mich auch Rumschreien, Gegenstände werfen und verbale Attacken.

    Ich wünsche dir viel Glück den richtigen Weg zu finden.

    LG Marie

    Hallo Sunnyday!

    Herzlich willkommen hier im Forum was du schreibst kommt mir furchtbar bekannt vor, die Geschichten ähneln sich sehr und ich kann so gut nachvollziehen was du schreibst. Apropos Urlaub, meiner war einmal schon besoffen bevor wir zum Flughafen fuhren. Ich bin dann die 100 km zum Flughafen gefahren, habe mich ums Gepäck und um das Einchecken bemüht ( er schwankte betrunken neben mir und war zu nichts in der Lage), was habe ich mich geschämt. Im Flugzeug saß er dann laut schnarchend neben mir ich hatte das Gefühl jeder starrt uns an.

    Kurz nach dem Urlaub habe ich mich dann getrennt, es reichte mir einfach!

    Wie du siehst wissen wir wovon du schreibst.

    LG Marie

    Du warst auch so lange mit deinem Mann verheiratet? Ich denke, so eine lange Zeit darf man nicht einfach aufgeben, oder? Ich könnte mir grundsätzlich gar keinen besseren Mann vorstellen. ich liebe ihn ja.

    Hmmm ja, geliebt habe ich ihn auch (dachte ich zumindest) und ich habe immer gedacht ich darf ihn nicht im Stich lassen ohne mich geht er total unter. Nein ich muß so lange bei ihm bleiben bis er aufhört zu trinken und dann werden wir endlich ein schönes Leben haben. Dann werden wir all die schönen Dinge machen von denen ich so träume. Solche Gedanken sind auch ein Selbstschutz um der bitteren Wahrheit nicht ins Auge zu sehen und um die eigene Co-Abhängigkeit auszuleben.

    Für mich war letztendlich ein Schlüsselerlebnis entscheidend, im Rahmen meines Berufes lernte ich ein Ehepaar Mitte 70 kennen, er trank immer noch, sie war mit den Nerven am Ende. Ich konnte mir einfach nicht mehr vorstellen noch viele Jahre so zu leben. Also muß ich letztendlich für mich sorgen denn er wird mich immer tiefer in seinen Sumpf ziehen.

    Auch mein Mann hatte viele gute Seiten, aber seine Alkoholseite wurde immer schlimmer und gravierender, zum Schluss war er jeden Tag betrunken.

    Er muss abschalten. "Sei mir nicht böse, wenn ich etwas zu viel trinke". Ich dachte, er überlegt, das ist gut! Und ich mache mir Gedanken über Konsequenzen, ich spinne ja total und verurteile ihn!

    Solche Sätze kenne ich auch vor mir hat er ein Bier getrunken und ich habe mich gewundert wovon er plötzlich so betrunken war. Er hatte natürlich seine heimlichen Vorräte und sich zwischendurch daran bedient. Ein Süchtiger braucht seine Menge Alkohol er kann gar nicht anders. Er kann auch nicht nur ein wenig trinken. Aber er versucht so zu tun als ob sein Konsum nicht so viel wäre. Dieses Lügen und Verschleiern ist auch die Sucht die aus ihm spricht. Vielleicht will er damit seinen Partner/in hinhalten denn so hat er ja auch ein gutes Leben (denkt er).

    Ich konnte mit meinem Mann zum Schluß auch nichts mehr besprechen er hatte ja am nächsten Tag oft vergessen was besprochen wurde. Im Grunde wollte er zu Hause nur noch in Ruhe seinen Alkohol trinken, alles andere war egal.

    Wenn der Suchtkranke nicht will bist du machtlos, er reißt dich höchstens mit in den Abgrund. Bitter aber wahr all deine Liebe kann ihn nicht retten nur er alleine kann das.

    LG Marie

    Hallo Cayenne!

    Willkommen hier im Forum! Ja ich kann sehr gut deine Situation nachempfinden denn ich habe Ähnliches selbst erlebt. Ich habe zwar nie mitgetrunken denn mir hat es schon gereicht meinen Ehemann so zu erleben und das viele Jahre lang. Ich habe irgendwann nur noch Haß, Wut und Abscheu empfunden, dieser Gestank, dieses Lallen, die ewigen Versprechungen aufzuhören, manchmal hätte ich ihm eine runterhauen können wenn er in so einem betrunkenen Zustand war. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr, ich musste reagieren und es gab nur eine Lösung und zwar die Flucht zu ergreifen. Gegangen bin ich nach 32 Jahren Ehe wovon die letzten 10 Jahre die Hölle waren. Ich habe diesen Schritt nie bereut mir hat nur leid getan daß ich nicht schon viel früher gegangen bin. Ich habe wieder ein gutes Leben und habe das hinter mir gelassen. Vergessen kann man so etwas nicht aber nach und nach verarbeiten, es geht ja auch darum die eigenen Fehler zu korrigieren und wieder zu sich selbst zu finden.

    Ich habe mich an seiner Seite auch immer alleine gefühlt und mich vor meinen Mitmenschen für ihn geschämt. Vor 10 Jahren fing ich an hier im Forum zu schreiben und merkte es gibt so viele mit meinen Erlebnissen das hat mir sehr geholfen.

    LG Marie

    Hier der letzter Status: gestern Abend war es zuerst schlimm, weil er sich im Auto einsperrte und nicht nach Hause kommen wollte.

    Ich habe mir natürlich Sorgen gemacht - kann diese halt nicht abschalten - auch wenn ich seine betrunkene Blicke gesehen habe..

     

    Hallo Aram!

    Er manipuliert dich und bringt dich dazu daß du dir Sorgen machst oder sogar ein schlechtes Gewissen hast. Ich kenne das zur Genüge ich könnte Bücher darüber schreiben was "er" so alles angestellt hat um mich wieder in die Co-Schiene zu drängen. Das ging sogar so weit daß er meine erwachsenen Kinder gegen mich aufgehetzt hat und mich als die Böse hingestellt hat und er deswegen trinken muß.

    Selbst als wir schon getrennt waren versuchte er seine Spielchen zu spielen da gab es die Mitleidmasche in der er mir vorwarf daß er so krank sei und ich ihm nicht helfen wollte. Aber ich konnte ihm nicht helfen ausser ihm zu einem Entzug zu raten das wollte er aber nicht. Die Sucht ist etwas ganz Schlimmes sie vernebelt total die Gedanken des Suchtkranken und du kannst gar nichts tun wenn er nicht will.

    Du bist ja auch nicht für sein Wohl verantwortlich sondern nur für dein Wohl. Er muß selber für sich sorgen er ist ja alt genug. Da scheint dein Mann weit davon entfernt zu sein. Chancen gibt es wenn er seinen persönlichen Tiefpunkt erreicht und selber etwas ändern möchte. Mein Mann hat ihn nie erreicht er hat sich zu Tode getrunken. Traurig aber wahr, leider gehen diesen Weg viele Suchtkranke.

    LG Marie

    Hallo Aram!

    Herzlich willkommen hier im Forum! Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschliessen. Du kannst ihm nicht helfen damit er aufhört zu trinken. Viele Jahre habe ich das versucht das Einzige war daß es mir dabei immer schlechter ging. Ich habe mich letztendlich von ihm getrennt es gab keine andere Lösung. Ich habe es nie bereut mich getrennt zu haben und es geht mir mittlerweilen sehr gut damit.

    Das Einzige was mir immer noch leid tut ist daß ich nicht schon viel früher gegangen bin. Ich hätte mir soviel Elend ersparen können. Jeder Mensch sollte sich soviel wert sein daß er sich nicht vom Partner oder wem auch immer so fertig machen lässt.

    Alles Gute wünsche ich dir.

    LG Marie

    Hallo zusammen!

    Ich schreibe jetzt einfach mal in meinem Thread weiter. Fast 10 Jahre bin ich jetzt hier im Forum, mein Gott wo ist nur die Zeit geblieben! Fast 4 Jahre ist jetzt mein getrennt lebender Mann tot, elend gestorben an seiner Alkoholsucht. Ich habe meinen inneren Frieden gefunden und trage ihm nichts mehr nach von dem was passiert ist.

    Mir geht es gut ich lebe ein eigenständiges Leben, ich bin mittlerweilen eine ältere Dame geworden :D Aber nach wie vor recht aktiv, bloß Corona setzt mir viele Grenzen denn mein Reisen durch die Welt habe ich momentan ad acta legen müssen. Aber ich hoffe daß sich das irgendwann wieder ändert. So lebe ich glücklich und zufrieden in meinem geliebten Häuschen.

    Am Freitag Abend ist mein erstes Enkelkind zur Welt gekommen, ein wunderschönes kleines Mädchen :love: <3. Meine Freude war riesengroß ich hätte die ganze Welt umarmen können. :)

    Am Mittwoch bekomme ich meine erste Corona-Schutzimpfung - endlich! Ich denke schon daß dadurch mein Leben wieder aktiver wird weil ich ja dann geschützter bin - besonders wenn ich meine Enkelin besuchen möchte. So mache ich halt immer einen Schnelltest wenn ich etwas Besonderes vorhabe.

    Ich grüße jetzt mal alle, möge jeder seinen Weg finden, es lohnt sich. :thumbup:

    Liebe Grüße sendet

    Marie

    Nach einigen Jahren habe ich hier nochmals vorbeigeschaut und war überrascht ein so schönes neues Forum anzutreffen :thumbup: Am Anfang habe ich zwar nicht so recht durchgeblickt ^^ aber allmählich klappt es. Ich grüße alle die mich noch kennen und natürlich alle anderen auch.

    LG Speranza

    Hallo Angel!

    Zitat


    im Moment geht es mir gar nicht gut. Diese Diskussionen mit ihm machen mich müde und rauben mir die Kraft im Alltag...

    Versuche doch mal nicht mit ihm zu diskutieren denn ihm fehlt bis jetzt jegliche Einsicht und du kommst nicht auf einen gemeinsamen Nenner.. Es kann ja sein dass er meint nicht zuviel zu trinken aber es geht ja um DICH. Du leidest unter der Situation und möchtest für dich Dinge tun damit es dir wieder besser geht das ist dein gutes Recht. Bleibt er dabei auf der Strecke ist das seine Sache.

    Ich konnte lange Zeit nicht begreifen dass ihm sein Alkohol wichtiger als alles andere ist nach über 30 Jahren Ehe ging alles den Bach runter. Ich habe diskutiert und geredet ohne Ende und bin letztendlich doch gegangen. Mir tut es leid dass ich nicht schon viel früher die Kurve bekommen habe. Er hat sich mittlerweilen ins Grab getrunken.

    Ich habe mir ein ganz neues Leben aufgebaut habe aber natürlich einige Narben auf der Seele. Es bringt aber nichts zu grübeln und in der Vergangenheit zu hängen und ich kann ganz stolz sagen ich habe es geschafft mir ein schönes Leben aufzubauen wenn auch anders als ich es mir gewünscht habe. Zu begreifen dass wir nicht gemeinsam alt werden können hat auch lange gedauert.

    Also ich kann nur jedem raten zu gehen wenn er keine Einsicht zeigt.

    Alles Gute und
    LG Marie

    Hallo Nadless!

    Zitat

    Mein Problem ist dass er so furchtbar instabil ist und ich damit einfach nicht zurecht komme. Ich weiß was er braucht aber ich kann es ihm nicht geben. Und das tut mir so leid.

    Es muss dir nicht leidtun denn er ist für sein Wohl selber verantwortlich. Ich dachte früher auch immer wenn ich dies oder jenes ändere wird er nicht mehr trinken. Das war aber ein Fehlschluss denn er hat ja nicht wegen mir getrunken sondern weil er abhängig war.

    Zitat

    Er hat ohnehin schon ein sehr sehr niedriges Selbstwertgefühl.

    Das mag ja sein aber daran muss er selbst arbeiten und das für sich ändern indem er sich konsequent seiner Sucht stellt.

    Zitat

    Ich bin einfach an einem Tiefpunkt angekommen wo ich keine Hoffnung und Licht mehr sehe.

    Das glaube ich dir sofort es ändert sich ja nichts. Du kannst aber nur für dich sorgen und zusehen dass es wieder aufwärts geht. Du bist oberste Priorität - sonst nichts. Du hast ja selber genug eigene Probleme und brauchst auch nicht so einen Partner mit dem du nichts besprechen kannst weil er wieder mal betrunken ist.

    Zitat

    Er sagt das er Thera machen wilol, aber kann ich ihm das glauben?

    Das kannst du erst dann glauben wenn er zum Arzt oder ins Krankenhaus geht um zu entgiften. Aber selbst dann gibt es keine Garantie weil er schnell wieder rückfällig werden könnte. Aufhören zu Trinken reicht ja nicht es ist oft eine Lebensumstellung nötig um die Sucht zu stoppen.

    Ich wünsche dir alles Gute!

    LG Marie