Beiträge von Sunshine_33

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Liebe Cadda,

    Du hast schon viele gute Antworten bekommen, und ich kann mich den Ausführungen im Grunde auch nur noch anschließen.

    Habe zu dem Thema auch eben noch was bei mir geschrieben...wenn Du Zeit und Lust hast, kannst Du ja reinlesen.


    Ich habe mich auch nicht gleich hoppla-hopp impfen lassen, habe mir auch meine Gedanken dazu gemacht...und habe mich auch ausreichend informiert.

    Seeblick hat dir ja auch schon gute Informationsquellen gegeben, da kann ich mich auch nur anschließen.

    Trotz aller Argumente für die Impfung war mir an dem Tag dann aber doch ganz schön mulmig, habe auch die Nacht vorher noch hin-und her überlegt, so war die recht schlaflos...

    Als ich es dann hinter mir hatte, fühlte ich eine große Erleichterung...und so war es gestern nach dem Boostern auch wieder.


    Cadda, vielleicht hat es auch damit zu tun, inwieweit man persönlich mit der Erkrankung konfrontiert wird.

    Bei uns im Familien-und Bekanntenkreis hat es schwere Corona-Fälle gegeben, und zwar bei Menschen, die keinesfalls unfit waren oder Vorerkrankungen hatten.

    Habe ich auch was zu geschrieben bei mir.

    Akut haben wir einen Fall im Bekanntenkreis, wo wir nicht wissen, ob er die Krankheit überleben wird, er liegt auf der Intensiv unter Beatmung...

    Dieses Virus ist nicht mit einer Grippe vergleichbar, es ist nämlich keine Atemwegserkrankung, sondern eine Gefäßerkrankung!


    Ich bin froh, das Du Dich nun doch für eine Impfung entschieden hast!!

    Wir haben momentan ja noch nix besseres als diese Impfung. Aber auch da wird es weiterhin Fortschritte geben, die Impfstoffe werden besser werden, Anfang nächsten Jahres werden Totimpfstoffe auf den Markt kommen, die sich ja einige angeblich sooo sehr wünschen.

    Wobei ich nicht glaube, das sich dann damit ausgesprochene Impfgegner impfen lassen werden, das ist doch nur so ne billige Ausrede, und dann werden sie was neues finden, warum nun wieder nicht...is doch eh schon klar.


    Es werden Medikamente auf den Markt kommen, die helfen sollen, das es gar nicht erst zu schweren Verläufen kommt.

    Auch da setze ich Hoffnungen rein. Und es laufen ja auch schon erste aussichtsreiche Testungen.

    Aber momentan ist es eben noch nicht so weit.

    Und bis dahin haben wir nur diese Impfung, die leider auch nicht den erhofften Erfolg gebracht hat, denn die Impfung schützt ja nicht so lange wie erhofft.

    Auch das weiß ich alles...und auch, wie viele Geimpfte mittlerweile auf der Intensiv liegen.

    Von daher sehe ich die Impfung auch nicht als den alleinigen Ausweg aus dem Dilemma, schon gar nicht zeitnah.

    Denn bis die wirkt, dauert es auch wieder seine Zeit...es werden leider noch viele Menschen sterben müssen in den nächsten Wochen.

    Und es trifft nicht immer nur die anderen, wie man sich ja oftmals heimlich denkt, weil man selbst so vorsichtig und umsichtig ist wie nur möglich.

    Es kann einen selbst ebenso erwischen, egal wie fit man ist.

    Und es wird uns auch alle treffen, ich gehe auch davon aus.

    Dann aber bitte lieber geimpft, denn das die Impfung auch eine gewisse Zeit einen sehr guten Schutz bietet, ist ebenso erwiesen.

    Nur halt leider nicht so lange wie erhofft.


    Mich macht die Pandemie mitunter schon recht hoffnungslos...

    Es gibt Tage, da denke ich, wir werden nie wieder das Leben zurück bekommen, was wir mal hatten. Und das macht ich traurig und bestürzt mich auch.

    Als mir anfangs gewisse Leute genau das prophezeiten, habe ich gesagt, ach komm, nu übertreib es mal nicht, Du Hobbypessimist, auch das hier geht vorbei.

    Heute bin ich da erheblich kleinlauter geworden... X/

    Ich hoffe so sehr für unsere Kinder, und natürlich auch Enkelkinder, das wir diese Pandemie zerschlagen können, gute Impfungen und Medikamente bekommen werden und dann so ein normales Leben wie möglich führen können.

    Meine jüngste Enkeltochter ist 5, fast ihr halbes Leben lang war nun schon Pandemie! Was ist das für ein Mist??

    Ich habe immer wieder versucht, ihnen Mut zuzusprechen, das diese Sache vorbei gehen wird.

    Aber manchmal sehe ich auch kein Licht mehr am Ende des Tunnels....

    Und das mir als Optimistin... nicht gut :/


    Ich würde übrigens nie jemanden den Vorwurf machen, warum er/sie erst jetzt impfen lässt?

    Hauptsache, man ist doch noch zur Vernunft gekommen.

    Und ich hoffe, es können auch noch einige andere Impfskeptiker überzeugt werden, und zwar durch sachliche und wissenschaftliche Aufklärung, nicht durch Zwang, denn Zwang ist immer das schlechteste.


    Überzeugte Impfgegner hingegen sind nicht mehr erreichbar, denn die sind längst zu weit weg in ihren eigenen Blasen und machen dort gegen die Impfung mobil.

    Ich kenne auch diese Menschen nur zu gut...leider auch persönlich.

    Eines ist ihnen allen gemein: Sie sind Argumenten gegenüber derart unzugänglich, das sie einem nicht mal mehr zuhören bei diesem Thema (auf das sie selbst merkwürdigerweise immer ruck-zuck kommen)

    Jedes Argument, was sie bringen, könnte ich ihnen widerlegen, aber soweit darf es gar nicht erst kommen, sie stellen schon vorher auf Durchzug, sodas sie gar nicht mehr erreichbar sind.

    Ihren Argumenten gegen die Impfung soll man aber bitte zuhören, und wenn man ihnen nicht glaubt, gilt man eh als dummes Impfschaf, was alles macht, was die "da oben" sagen, oder Bill Gates oder sonstwer :rolleyes:

    Na schönen Dank auch :rolleyes: , wo ist da noch der Unterschied zu denen, die mit Ausdrücken wie Impf-Assi kommen?


    Es ist zum Kotzen, gerade jetzt, wo so dringend Zusammenhalt nötig wäre, spalten sich die Lager immer mehr.

    Macht mich echt traurig, und auch hilflos... denn ich bin immer FÜR ein gesellschaftliches Miteinander und nicht für so dämliche Spaltungen, das man schon nicht mehr miteinander reden kann und anfängt, sich gegenseitig zu beschimpfen.

    Aber das Nicht-mehr-miteinander-reden können (oder wollen) geht von Beiden Seiten aus! Nicht nur von einer.


    LG und alles Gute für den kleinen Pieks, Cadda !

    Sunshine

    Liebe Harley,

    das Leben lebt sich vorwärts, nicht rückwärts!

    Ich würde von daher auch nicht mehr so viel zurück schauen, sondern nach vorn.

    Und mit ihm weißt Du, was Du zu erwarten hast, nämlich gar nix.

    Ohne ihn wartet da ein freies unanhängiges Leben mit Deinen Kindern...und irgendwann mit einem lieben Partner, der nicht Saufen muss.

    Natürlich nur, wenn Du gut hinschaust, denn gerade CO-Abhängige geraten gern immer wieder an abhängige Menschen.

    (Wobei ich mir unsicher bin, ob Du nun CO oder "nur" Angehörige bist)


    Du schreibst, das er es allein schaffen will.

    Du wirst es hier schon x-mal gelesen haben, aber ich sage es Dir auch gern nochmal:

    Man kommt aus der Alkoholsucht nicht mehr allein raus!

    Ich habe das auch lange Jahre versucht, ich scheiterte immer wieder kläglich!

    Trotz des starken Willens, den man mir üblicherweise nachsagt, der half mir GAR NIX mehr.

    Ich bekam dann nach einem Zusammenbruch endlich professionelle Hilfe, und wie dringend ich die brauchte, wurde mir dann auch schnell klar.

    Mir wurde auch klar, das ich keine Willensschwäche habe, sondern eine Krankheit.

    Diese Krankheitsakzeptanz und der Wille, sie zu stoppen und auch dabei Hilfe anzunehmen, waren Grundvoraussetzungen dafür, überhaupt ein trockenes Leben zu beginnen.


    Harley, Du schreibst, das von ihm keine wirklichen Bemühungen mehr kamen, Dich zurückzugewinnen.

    Ich denke, Du weißt oder ahnst, was das bedeutet... also ich denke, er trinkt längst wieder.

    Weil er nicht anders kann UND auch nicht anders will!

    Allein die Entzugssymtome können äußerst angsteinflössend sein bis hin zu Todesängsten, ich habe das selbst oft so erlebt, da ich ja auch immer allein versuchen wollte, mit dem Saufen aufzuhören.

    Mir war gar nicht klar, wie brandgefährlich das war und ich vielleicht wirklich manchmal schon dem Tod näher war als dem Leben.

    Heute weiß ich, das ich allein keine Chance hatte, da wieder raus zu kommen, damals wusste ich es aber nicht.

    Vielleicht hat Dein XY auch zu starke Entzugssymptome bekommen, das er gar nicht mehr anders konnte als wieder zu saufen.

    Ich weiß nur zu gut, wie das ist.

    Darum braucht man ja so dringend eine professionelle Entgiftung, anders wird das nix mehr.


    Dann denke ich außerdem, das er noch gar nichts begriffen hat, wenn er sich weiterhin in seinen Saufkreisen aufhalten möchte.

    Ich denke, ihm fehlt noch komplett die KRANKHEITS-Einsicht, weil er noch meint, er käme da auch allein wieder raus.


    Eine gemeinsame Zukunft in einer glücklichen Beziehung mit ihm...das daraus in dieser Situation nichts werden kann, ist doch offenbar.

    Und ob er jemals Hilfe annehmen wird....und dann auch trocken bleiben kann, ist nochmal ne andere Sache...


    Geh Du lieber nun Deinen eigenen Weg weiter...und ich würde da auch den letzten seidenen Faden noch kappen.

    Denn selbst an dem wird er es immer wieder schaffen, Dich zurückzuziehen, auch wenn er gar nichts in der Richtung unternimmt.

    Selbst dieser dünne Faden wird Dich weiterhin an ihn binden, wenn auch nur in Gedanken.

    Komplett loslassen wirst Du erst können, wenn Du den Faden zerschneidest und deinen Blick nur noch nach vorne lenkst.

    Und auch dann wird es noch ne ganze Weile dauern...

    Aber irgendwan ist auch der Tag, wo Du merkst, das Du wieder ganz frei bist!

    Und denk mal nicht, das ich nur schlau daherschreibe, ich habe sowas selbst auch schon erlebt. ;)

    Ich kam erst aus der Nummer wieder raus, wo ich komplett losgelassen hatte, Null Kontakt mehr zuließ und auch alle Möglichkeiten diesebezüglich kappte.

    Erst dann konnte bei mir der Heilungsprozess starten, der dann auch nochmal Monate dauerte.

    Aber es kam der Tag, wo ich sagen konnte, es ist vorbei! Ich bin wieder ganz frei!

    Und ich wollte auch gar nicht mehr wissen, hören oder auch nur dran denken, was der andere wohl so macht...

    Es war einfach EGAL geworden.

    Und genau DA wollte ich hin...und habe es auch geschafft! :)


    LG an Dich, regel das, was noch zu regeln ist...und dann geh weiter Deinen Weg.

    Sunshine

    Liebe Fabienne,


    Lüge hin oder her...erstmal steht Deine Sicherheit und die Deiner Kinder an erster Stelle !

    Und dafür würde ich auch lügen, wenn ich das für notwendig halte, obwohl ich Rumlügerei auch zutiefst hasse.

    Was meinst Du denn, wie oft er Dich schon angelogen hat über die konsumierte Alkoholmenge oder wie oft hat er denn gesagt, das er gleich wieder da ist, um dann stundenlang unten bei Mama auffen Schoß zu sitzen?


    Warum meinst Du, das Du irgendwas "verkünden" musst?

    Erklärungen könnte man auch später noch abgeben, wenn es denn einen danach so drängt.

    Ich würde warten, bis er auf Tour ist (und zwar, bis er so weit weg ist, das er nicht innerhalb kürzester Zeit wieder Zuhause auftauchen kann, weil Mama ihn schon wieder informiert hat)...und dann alle wichtigen Sachen rüber schaffen. Sollte das erst einige Tage nach dem Beginn des neuen Mietverhältnisses sein, so what?

    Du hast über Jahre dieses Theater da mitgemacht, kommt es da noch auf ne Woche an?...da würde ich gar nix sagen und dann das Ding durchziehen...und Aus die Maus.

    Es sei denn, die Situation wird vorher brisanter...dann hilft nur noch von jetzt auf gleich WEG.

    Könntest Du notfalls für einige Tage bei Deiner Mutter mit den Kindern unterkommen?


    Und ganz wichtig:

    Sieh bitte zu, das Du nicht allein bist an den Umzugstagen! Denn ich denke, das wird nicht glatt ablaufen...falls es zu irgendwelchen Eskalationen kommt, hast Du wenigstens Zeugen, bzw. reißen sie sich dann vielleicht auch mehr zusammen, wenn da noch andere vor Ort sind.

    So wie seine Mutter sich Dir gegenüber verhalten hat, glaube ich nicht, das sie ruhig dabei zuschauen werden, wenn Du Deine Sachen aus dem Haus holst.

    Könnte sein, das die Dich nicht mal mehr rein lassen, wenn Du einmal raus bist, bevor ihr Sohn da ist.

    Bei solchen Angelegenheiten sollte man grundsätzlich nicht allein sein!

    Wenn da noch jemand dabei ist, werden die weniger Faxen machen, vermute ich.

    Zitat

    Und dann denke ich mir wieder oh nein, ich kann es dann nicht sehen, falls er dann doch leidet, wie reagieren die Schwiegereltern

    Dann tu Dir das doch bitte auch nicht an!

    Hast Du nicht gelitten unter der Situation? Und zwar über eine lange Zeit...

    Hast Du nie was gesagt, hatte er nie vorher ne Chance, sein Verhalten zu überdenken und zu ändern?

    Hast DU ihm die Flasche an den Hals gesetzt und gezwungen zu trinken?


    Ich würde eher Pläne darüber machen, welche Verwandte und Freunde der Kids ich als erstes zu einer Übernachtungsparty mit Grillen im Vorgarten einladen würde ^^ ...und wie ich es mir gemütlich in meinen eigenen 4 Wänden machen werde...ob ich die Wände neongrün oder zartrosa streichen werde :) ...und ob ich lieber allein oder mit ner ganzen Handvoll Freunde meine Wochenenden verbringen will, je nach Laune...und zwar MEINER Laune :P .... und die dann so lange bleiben dürfen, wie sie wollen, ohne das die übergriffige Schwiegermutter antrabt und sie des Gartens verweist X(

    Kurzum, ich würde mich auf (m)ein freies Leben freuen, mir alles schön ausmalen, anstatt daran zu denken, wie er ER leidet.


    Und weißt Du was, Fabienne, soll er mal leiden!

    Um so eher besteht die Chance, das er mal wach wird...und sieht, was er angerichtet hat.

    Ich meine das also nicht böse, aber ohne einen richtigen Tiefpunkt ändert keiner sein Leben.

    Da muss leider erst was passieren... manche werden allerdings auch dann nicht wach...dann ist das eben so.

    Aber Du bist dann wenigstens nicht mehr dabei!


    LG Sunshine

    Zitat

    Ich werde nicht einknicken, denn meine Kinder, also die beiden großen freuen sich schon sehr auf Ruhe ohne ständig nur Kritik

    Ich freue mich sehr, das Du nicht umgekippt bist...und Du merkst auch an der Freude der Kinder, wie schlimm es für sie gewesen sein muss, oder?

    Meist versuchen Kinder nämlich einiges, das die Eltern zusammen bleiben sollen, weil sie Angst haben vor dem Ungewissen nach einer Trennung.

    Aber dann muss man für sie mit entscheiden, was für sie am BESTEN ist und nicht, was für sie am gewohntesten ist.

    In Deinem Fall aber freuen sich die Kinder auf ihr neues Leben in der neuen Bude, für mich sagt auch das viel aus...und Ja, das ist doch auch total toll! :):)


    Hauptsache sie Verplappern sich nicht... denn dann würde alles erheblich schwieriger werden, schätze ich.

    Insbesondere, da ja auch täglich bzw. mit Deinem Mann auch jedes WE Alkohol im Spiel ist.

    Viele werden unter Alk auch sehr aggressiv....und dann die ganze Bagage besoffen :rolleyes: ....also ich hätte da wohl regelrecht Angst vor denen im angesoffenen Zustand.

    Ihr Verhalten ist ja in der halbwegs nüchternen Birne (falls es das überhaupt noch gibt) schon extrem gruselig.


    So, muss einkaufen fahren, alles Gute Dir, liebe Fabienne !

    Sunshine

    ...und sorry, Du hast ja 3 Kinder, nicht 2... also bist Du ja noch weniger allein, wenn Du da weg bist :)

    Klar ist das heftig...Du siehst aber auch selbst, wie weit die Dich schon gebracht haben, oder? ?(


    Mir fliegt hier echt der Draht aus der Mütze, wenn ich das lese!

    Ich habe auch mal mit Schwiegereltern in einem Haus gelebt, aber die sind nicht einfach in unsere Wohnung gegangen,

    obwohl ihnen das Haus gehörte.

    Wenn die mal Ostern und Weihnachten kurz bei uns oben waren, dann wars schon viel ;)


    Fabienne, die Leute da sind krank. Kontroll-Süchtig, Alkoholabhängig und die Frau ist noch ein Klammeraffe obendrein...und wer weiß was noch.

    Sie machen Dich auch mit krank, glaub mir das....UND Deine Kinder!


    Du hast die einzig richtige Entscheidung getroffen, die zu treffen war.

    Und das hast Du KLASSE gemacht!

    Ich drücke Dir so sehr die Daumen, das Du nun auch noch das letzte Stück strong bleibst und Deinen Weg mit Deinen Kindern gehst.

    Auch wenn es momentan innendrin gar nicht strong aussieht...mach weiter, lass Dich bitte nicht belatschern von wertlosen Versprechungen oder gar umstimmen.

    Ich hoffe, die wissen noch nix von dem Mietvertrag?


    LG Sunshine

    Fabienne, noch was zu Deinem Schutz:

    Bitte nenne in den offenen Bereichen keinesfalls Realnamen!

    Die Schnüffler in Deinem Haus hatten bisher auch keine Hemmungen, in Deine privatesten Bereiche ungefragt einzudringen.

    Sie werden kaum davor zurück schrecken, Dein Handy oder Deinen Rechner oder worauf auch immer Du schreibst, bei Möglichkeit zu checken.

    Und hier im offenen Bereich kann jeder lesen, der es möchte. Vergiß das bitte nicht!

    Lösch die Verläufe, mach Dein Smartphone unzugänglich und lasse Dir bitte jetzt noch nicht in die Karten schauen.

    Geh lieber erst... DANACH kann man evtl. immer noch reden, was zu klären ist und pipapo...aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür.


    Und Ja, sie werden alles tun, um Dich in Deine gefügige Rolle zurück zu drängen.

    SIe werden böse werden, Dich beleidigen, Dir Vorhaltungen und Vorwürfe machen, sie werden Dich vielleicht sogar eine schlechte Mutter und Ehefrau nennen... und alle diese Manipulationen, um Dich wieder dahin zu bekommen, wo SIE Dich haben wollen.

    Schütze Dich davor, indem Du das erst gar nicht an Dich ran lässt.

    Also...erstmal weg da....und dann zusehen, das Dich solcher Schwachsinn erstmal gar nicht erreichen kann.


    Und Fabienne, wenn es Dich etwas tröstet:

    Du ermöglichst mit Deinem Auszug auch Deinem Mann ein Umdenken.

    Wenn der noch helle Momente hat (und davon gehe ich mal hoffnungsvoll aus, wenn er Fernfahrer ist, leider weiß ich aber auch, das auch dort oft Männer mit Promille am Steuer sitzen) und nicht schon komplett von seiner Mum verblödet wurde...

    dann gibst Du ihm auch die Chance mit Deinem Auszug, über sich selbst und die ganze vermasselte Ka*cke mal nachzudenken.

    Ob das da wirklich das Leben ist, was er möchte?

    Ob Du vielleicht nicht auch gute Gründe hattest zu gehen?

    Und und und....und ob die Sauferei mit den Eltern und das Rumgehocke bei ihnen wirklich so toll ist??


    Ich will Dir nicht sagen, das es so kommen wird...wahrscheinlich eher nicht.

    Denn dein Mann hat (noch) keinerlei Leidensdruck.

    Aber eine kleine Chance darauf besteht doch!

    Vielleicht nutzt er sie (wenn er schlau ist), vielleicht aber auch nicht...

    Aber die Möglichkeit dazu gibst Du ihm auf jeden Fall, wenn Du gehst!

    Was ER draus macht, ist dann seine Sache...


    LG Sunshine

    Liebe Fabienne,


    ich habe Deinen Thread hier auch von Anfang an mitverfolgt.

    Und mir gruselte bei der Beschreibung Deiner Beziehung zu Deinem Mann.

    Und die Übergriffigkeit der Schwiegermutter, mein Gott, das ist doch kein Leben so!

    Du stehst ja komplett unter Kontrolle. X(X/

    Und ich denke auch, die Eltern Deines Mannes können und wollen nicht loslassen, umgedreht genau so.

    So kann kein Sohn, so kann KEIN KIND, erwachsen werden!

    Ich finde sowas schlimm, sein Kind nicht ins Leben zu entlassen, was es dann selbst gestalten darf und auch muss.

    Und eins kann ich Dir mit fast 100%iger Sicherheit sagen:

    Deine Schwiegermutter wird Dich NIE für gut genug für ihren Sohn halten, in ihrer Verblendung.

    Das hat aber nichts mit DIR zu tun, jede andere wäre auch nicht "gut genug"!

    Außer vielleicht ne Dame, die tüchtig mitsäuft? Keine Ahnung...


    Dazu kommt das Alkoholproblem, die saufen da ja alle und klar wird es dann auch verharmlost.

    Aber Fabienne, Dein Mann will doch da gar nicht aussteigen!

    Weder aus der Eltern-Kind-Beziehung noch aus der Sauferei.

    Ich sehe da außerdem in dem versoffenen Elternumfeld auch kaum eine Chance für ihn, selbst wenn er wollte.

    Die werden immer wieder versuchen, ihn zum Saufen zu bringen (der Ausdruck Bierchen schient mir übrigens nicht angebracht, weil viel zu verniedlichend, die saufen dort BIERE!! )

    Sorry, aber das wird da nix mit einem zufriedenen Beziehungsleben, wie sollte es auch?

    Es fehlen ja sämtliche Grundvoraussetzungen dafür!

    Selbst wenn Dein Mann die Sauferei sein lassen könnte, ich glaube nicht, das das Eure Probleme auch nur ansatzweise lösen würde!


    Liebe Fabienne,

    ich (und nicht nur ich) bekomme hier gerade mit, wie Du kurz vorm Einknicken bist.

    Und Du bist schon SO WEIT gekommen!

    Da kommt gerade die Angst vor der eigenen Courage hoch, nicht wahr?

    Aber bitte, tue es nicht, knick nicht ein, wenn nicht wegen Dir, dann bitte wegen Deinen Kindern nicht!

    Du zerstörst ihre Kindheit, wenn Du bleibst....und das möchtest Du sicher nicht verantworten.

    Wenn Du hier mal im EKA-Bereich liest, werden Dir die Tränen in den Augen stehen, was Kinder von Alkoholikern miterleben mussten!

    Bitte bitte tue das Deinen Kindern nicht an!

    Du bist für sie verantwortlich, Dein Mann kann da leider ganz sicher keine Hilfe sein, er ist doch selbst nicht erwachsenen geworden und hängt außerdem an der Pulle.

    Da kannst Du in Sachen "Verantwortung übernehmen" nichts erwarten!

    Die Kinder haben nur noch DICH!

    Und da ist auch schon der Ekel vor Deinem Mann... das spricht doch längst Bände...Du hättest da schon längst weg sein müssen.


    Fabienne, ich bin mir GANZ SICHER, das Du das schaffst.

    Und Du hast doch auch noch Deine Mutti als mentale Unterstützung, oder?

    Allein bist Du auch nicht, Du hast 2 liebe Kinder!

    SInd da vielleicht auch noch andere Menschen, die für Dich da sein können, Dich unterstützen können?

    Und last but not least hast Du auch hier hergefunden, auch wir hier werden Dich unterstützen, soweit wir das können.


    Es ist völlig normal, das es Dir so geht, WIE es Dir grade geht!

    Es stehen große Veränderungen ins Haus und sowas kann große Angst machen.

    Du musst außerdem den Traum einer glücklichen Familie aufgeben, das ist schon hart.

    Manchmal bleibt man dann lieber in seinem Elend hocken, anstatt sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

    Fabienne, ich kenne Frauen persönlich, die sich so entschieden haben.

    Keine von denen ist jemals glücklich geworden, im Gegenteil, sie sind krank durch die desolate Beziehung zu ihren Säufern geworden.

    Bitte schmeisse Du Dein Leben nicht auch so weg, denn es kann so wunderschön sein !!


    Schreib hier alles rein, egal was...weine und sei wütend und mache Vorwürfe gegen alles und jeden, und Du darfst auch Angst haben.

    Aber knick nicht ein.

    Und bitte denk dran, Du bist auch ein Vorbild für Deine Kinder!

    Bitte sei ihnen nicht das Vorbild einer CO-abhängigen Mutter, die sich selbst aufgegeben hat für einen Trinker und ein unglückliches Leben. Und am Ende selbst krank ist, in der Seele und sonstwo.

    Zeig ihnen lieber, wie es ist einen Hintern in der Hose zu haben !

    Du/ihr habt noch ein wunderschönen langes Leben vor Euch, mit vielen glücklichen Momenten!

    Aber nicht mit diesem Mann in diesem Haus bei diesen familiären Verhältnissen.

    Da hast Du keine Chance auf ein nur ansatzweise zufriedenstellendendes Leben....nicht mal das... ?(

    Also!


    LG an Dich und ich glaube ganz fest daran, das Du das schaffst, weil Du ein schönes Leben verdient hast, so wie jeder andere auch!

    Sunshine

    Hallo Hanseat,


    selbstverständlich kann sich eine Art Suchtverlagerung zu Internetplattformen entwickeln.

    Oder dort eine Internetsucht überhaupt erst entstehen.

    Wie viele hängen denn alle paar Minuten bei WA, Facebook und auch in diversen Foren?

    Und werden komplett nervös, wenn eine Nachricht mit einem "pling" rein kommt und sie die nicht sofort lesen können.

    Wie oft sehe ich Mütter mit Kindern im Schlepptau, wo die Mama nur noch körperlich anwesend ist, das Smartphone wie angewachsen in der einen Hand, den Kinderwagen an der anderen Hand.

    Oder auf Spielplätzen, wo die Kinder spielen sollen, damit die Mütter tippen können.

    Ich erlebe diese Sucht leider auch in meiner eigenen Familie so.


    Suchtverlagerung hin zu SHG, auch das gibt es. Dann findet dort oft die gesamte Freizeit statt, habe ich selbst so miterlebt.

    Auch ich wurde immer wieder aufgefordert, bei all den Aktivitäten in meiner ehemaligen SHG mitzumachen, und das war letztendlich auch der Grund, wieder zu gehen, weil das nicht aufhörte, obwohl ich meinen Standpunkt mehrmals dargelegt hatte.

    Hätte ich da alles mitgemacht, was die anboten, hätte ich keine Minute mehr Zeit gehabt für meine Familie und meine anderen Freunde, die es auch noch gab. Geschweige denn für mich selbst.

    Denn ich war auch Vollzeit-Berufstätig und habe auch ein Leben neben meiner Krankheit.


    Auch hier habe ich schon einige in eine Forensucht reinrutschen sehen.

    Ich denke mir das jetzt nicht aus! ...ein Mitglied schrieb mal, das sie schon tagsüber fast nur noch darüber nachdachte, wie sie hier den allabendlichen Beitrag verfassen wird.

    Ich denke, so geht es hier schon einigen...

    Es wurden sich sogar schon Wecker gestellt, um sich beim Klingeln konsequent auszuloggen, weil man das anders nicht mehr in den Griff bekam.

    Zitat

    Wenn es dir schlecht geht, gehe in deine Selbsthilfegruppe, wenn es dir gut geht dann renne hin.

    Also keine Angst wegen Suchtverlagerung im Forum. :)

    Ich halte von diesem Spruch nicht besonders viel, muss ich sagen.

    Denn so wäre man ja eigentlich IMMER an die SHG gebunden....in guten und in schlechten Tagen sozusagen ;)

    Ich denke, der Spruch hat auch viel mit der Bindung der Mitglieder an die Gruppe zu tun.
    Was widerum oftmals finanzielle Hintergründe hat, die realen SHG sind auf die Mitgliedschaft möglichst vieler (und auch treuer) Mitglieder/Betroffener angewiesen, um Gelder von der Gemeinde/Stadt zu bekommen.

    So war es jedenfalls auch bei meiner ehemaligen SHG.

    (Sorry, aber ich bin nun mal auch immer ein Typ, der mal hinter Fassaden schaut :wink: )


    Ich möchte das nicht falsch verstanden wissen, ich halte SHG für enorm wichtig, besonders in der ersten Zeit der Abstinenz!

    Und würde auch immer zu einer Teilnahme dort raten.

    Ich persönlich brauche allerdings keine lebenslange Begleitung, ich bin seit fast 20 Jahren trocken und war in der Zeit auch immer mal wieder jahrelang ohne Gruppe.

    Ich halte es so, das ich meiner Krankheit so viel Platz wie nötig gebe, aber ich mache sie nicht zu meinem Lebensinhalt.

    Denn ich bin noch ein bisschen mehr wie "Sunshine, die trockene Alkoholikerin"


    Hanseat, wir Süchtigen neigen nun mal auch zur Suchtverlagerung.

    Ich bin auch schon in nichtstoffliche Suchtverlagerungen reingerutscht, beispielsweise in ne Art Sportsucht.

    Ich denke, da sollte man sich schon sehr aufmerksam und auch selbstkritisch beäugen, wenn man dieses Gefühl bekommt.

    Bisher bin ich allerdings selbst wieder aus solchen Sachen raus gekommen, nur bei der Alkoholsucht ist mir das nicht gelungen.

    Wenn man beispielsweise beginnt, Vorhaben zu vernachlässigen oder einfach gar nicht zu erledigen, weil man hier lieber schreiben oder lesen wollte...oder eben einer anderen Suchtverlagerung nachgehen will.

    Wenn man sich nicht mehr draussen mit Freunden trifft, sondern denkt, man hat nur hier welche, die einen wirklich verstehen...

    Wenn man beginnt, seine Aufgaben zu vernachlässigen, dann hängt man schon ziemlich drin, würde ich sagen.

    So wie beim Saufen halt, da wurde das alles ja auch immer egaler.

    Und richtig offensichtlich wird es, wenn höchst allergische Reaktionen kommen, wenn man mal jemanden hier auf solche Auffälligkeiten anspricht, und derjenige wütend wird, weil er keinesfalls will, das die neue Droge wieder "weggenommen" wird ;)

    Kennen wir auch alle 100% aus Saufzeiten.


    Am besten ist sicher ein ausgewogener Umgang, auch mit dem Internet, Foren, WA, FB oder whatever...

    Und nicht sein reales Leben gegen ein virtuelles auszutauschen.

    Das ist zumindest meine persönliche Meinung.


    LG Sunshine

    Wir haben es auch so gemacht, Hanseat...Hausarzt angerufen, Termin gemacht, mussten allerdings knapp 2 Wochen warten, Freitag sind wir dran mit boostern.


    Dieses FB ist doch mittlerweile zu einer Seuche geworden. :rolleyes:

    Das bei dem Verein überhaupt noch jemand rumhängt, ist mir unbegreiflich.

    Naja, einige haben dort ihre Kontakte, aber die könnte man vielleicht auch anders pflegen.

    Vielleicht bei INSTA....DAS ist das neue FB. :mrgreen:

    Neulich las ich, bei FB hängen nur noch alte Leute Ü50 rum , die anderen sind längst bei INSTA oder TikTok :mrgreen:

    Für mich ist das allerdings nur ne Wahl zwischen Pest und Cholera. :rolleyes:

    Zur Verdummung sind jedenfalls alle genannten Plattformen ausgezeichnet geeignet.


    LG Sunshine

    Hallo Petter,


    ich habe gerade herzlich lachen müssen über Deinen Beitrag. :D

    Ich würde nu auch keinen persönlich als "Impf-Assi" ansprechen, aber die GEDANKEN sind immerhin noch frei 8)

    Meiner Meinung nach kann die weitere Spaltung der Gesellschaft nicht der Weg sein.

    Und am allermeisten ärgert mich daran, das sich bestimmte Gruppierungen und die AfD sich das Ganze für ihre Zwecke auch noch zunutze machen!

    Und so eine weitere Gesellschaftsspaltung vorantreiben wollen, denn DAS ist ja ihr Ziel!

    Ich frage mich dann, merken denn die Menschen gar nicht, vor was für einen Karren sie sich da spannen lassen??


    Und als Impf-Assi betitelt zu werden wird eher keine positive Reaktion zur Folge haben, demzufolge derjenige nun sofort ins nächste Impfzentrum rennt.

    Ich bin immer dafür, die Leute mit stichhaltigen Argumenten zu überzeugen. Ebenso mit Zahlen, wie beispielsweise die der Neuinfektionen und Todesfälle, denn die sind nicht wegzudiskutieren.

    Nun ja, wird immer welche geben, die das versuchen werden, sowie es immer welche gab und gibt, die den Holocoust wegdiskutieren wollen, wobei ich das jetzt natürlich nicht miteinander verknüpft gesehen haben möchte.


    Leider brachte die Aufklärungs-Strategie bisher nicht den gewünschten Erfolg, obwohl ich mir das echt gewünscht habe.

    Ich bin trotzdem gegen einen Impfzwang, der außerdem wohl kaum durchgesetzt werden kann.

    Ich bin aber sehr wohl dafür, das Ungeimpfte ihren Job in Pflege und in Krankenhäusern nicht mehr ausüben dürfen.

    Wenn sie sich selbst gefährden wollen, ihre Sache.

    Aber es ist nicht ihre Sache, leichtfertig andere anzustecken, das geht ja wohl mal gar nicht.

    Dann müssen sie sich eben nen anderen Job suchen, da habe ich keinerlei Verständnis oder Mitleid.


    Tja, und die Ungeimpften dürfen dann leider auch nicht mehr an allem teilnehmen, denn es kann für mich auch nicht sein, das mich Ungeimpfte persönlich gefährden. Und es kann ebenfalls nicht sein, das der größte Teil der Gesellschaft sich nach einem kleinen Teil der Gesellschaft richten muss, glaub wohl es hackt. :rolleyes:

    Also bin ich eigentlich für 2G, bin aber andererseits auch noch im Zweifel, ob ein guter Test nicht auch ausreicht?

    Denn Geimpfte können ja auch infektiös sein, wenn auch nicht ganz so stark wie ungeimpfte Infizierte.

    Eigentlich müsste bei Veranstaltungen 2G+ sein, nennt man das so?

    Also trotz Impfung noch einen Schnelltest machen zu müssen. Auch wenn mich das persönlich nerven würde, halte ich es trotzdem für sinnvoll.


    Zitat

    Übrigens habe ich nicht ein Medikament in Erinnerung, bei dem auf dem Beipackzettel stünde "Einnahme mit Alkohol empfohlen" was schon deutlich macht: Alkohol und Medikamente sind eine ungute Mischung.

    Nicht?? 8)

    Naja, habe ich glücklicherweise auch zu Saufzeiten nicht gemacht ausser vielleicht mal ne halbe Kopfschmerztablette genommen. Da hatte ich einfach noch ne gesunde Angst vor.

    Zitat

    Rheuma-Salbe oder Tiger-Balsam auf die Stirn kann auch helfen - für die bessere Durchblutung des offenbar unterversorgten Hirns

    ^^

    Jo....


    EDIT:

    Zitat

    Wer hätte vor einigen Monaten gedacht, daß wir uns Masken tragend mit Begriffen wie "Booster", "Herdenimmunität", "Inzidenzen", "Systemrelevenz" und wer weiss noch alles beschäftigen würden.

    Wäre das erst seit einigen Monaten so, lieber Petter, wären wir wohl noch nicht so Corona-müde.

    Leider geht die Pandemie schon erheblich länger! Und das ist auch das zermürbende.

    Wie lange wird das noch so gehen, und werden wir überhaupt nochmal ein halbwegs normales Leben zurück bekommen?

    Insbesondere besorgt mich das am allermeisten mit Hinblick auf die Kinder, denn die sind echt Leidtragende.

    Ich habe unseren Enkelkindern immer wieder gesagt, das diese Pandemie auch vorbei gehen wird.

    Mittlerweile bin ich da erheblich kleinlauter geworden, weil ich selbst unsicher geworden bin.

    Und ich bin grundsätzlich ne Hobby-Optimistin.


    LG Sunshine

    Mir stellen sich die gleichen Fragen wie Lea...

    Und meine Frage ist ausserdem, warum bist Du hier gelandet ? Wo doch alles so supi für Dich läuft?

    Lebensveränderungen in irgendeiner Form strebst Du ja nicht an, oder irre ich da?


    LG Sunshine

    Hallo Optimistin,


    Willkommen im Forum.


    Erstmal frage ich mich, warum CO-Abhängige so oft im "wir" schreiben, obwohl es das doch gar nicht mehr gibt.

    Der Säufer säuft und lebt längst in seiner eigenen kleinen kranken Welt, der CO-Abhängige passt sich an, wo ist da denn noch ein "Wir"?


    Zitat

    und bisher haben wir mit ganz viel Liebe und Verständnis die Abstürze auch immer wieder in den Griff bekommen

    Dein Mann hat gesoffen und säuft aktuell ebenfalls, richtig?

    Was hast DU damit zu tun??

    Zwingst Du ihn dazu?

    "Wir" bekommen da gar nix in den Griff, das kann nur der Abhängige ganz allein.

    Angehörige können allenfalls dabei unterstützen, mehr nicht.

    Überschätze mal Deine Rolle nicht, ein Säufer denkt hauptsächlich an SICH und DIE NÄCHSTE PULLE....und danach kommt erstmal der nächste Rausch....und ganz weit hinten irgendwo...da ist der Partner bei Alkoholkranken.


    Er möchte nicht ins nächste Krankenhaus?

    Weil man ihn dort nicht so behandelt, wie er sich das vorstellt?

    Dann ist er noch nicht weit genug unten. Muss weitersaufen oder sich um die Fachklinik bemühen.

    Allein kommt er jedenfalls aus der Nummer nicht mehr raus, wenn er seine Krankheit stoppen will.


    Ich war übrigens im örtlichen Krankenhaus zur Entgiftung und man hat sich dort alle Mühe gegeben, das ich die Sache überhaupt überlebe, denn mein körperlicher Zustand war schon recht desolat.

    Alle waren auf Intensiv und auch später auf der normalen Station freundlich zu mir, ich habe dort viel Hilfe und auch nette Worte bekommen, aber auch recht klare Worte von Arztseite.

    Ohne diese Menschen dort wäre ich heute nicht mehr hier.

    Und Ja, ich wurde da auch mit Medikamenten abgeschossen, mir fehlen dadurch ca. 3 Tage meines Lebens, bzw. erinnere ich mich nur noch ganz dunkel daran.

    Das ich da nicht mit Federn trocken gestreichelt wurde, hatte sicher seine Gründe und ich habe den Ärzten dort auch vertraut.


    Ich möchte diese Erfahrung auch keinesfalls wiederholen und auch das hat mich die ersten Wochen trocken gehalten.

    Ich habe mich aber auch in diese Situation selbst reingesoffen, meinen Körper mit einem Zellgift so zugesetzt, das ich

    da nicht mit einem Spaziergang wieder raus kam.

    Heute bin ich fast froh, das mein Weg in das trockene Leben anfangs so hart war, denn das hat mir einiges gelehrt.

    Vor allem, das ich selbst für mich und meine Situation verantwortlich bin, und auch, wie ich da wieder raus komme.

    Und ich habe dabei auch viel professionelle Hilfe bekommen.


    Liebe Optimistin, ich rate Dir, mal aus dem "Wir"-Modus in den "ICH"-Modus zu wechseln, denn er ist er und Du bist Du.

    Er wüsste, was er zu tun hat.

    Du musst ihm da keinen Weg bereiten, bereite Dir lieber selbst Deinen.

    Lese mal Deinen Beitrag hier, in dem kommst Du ja im Grunde gar nicht vor.

    Es geht nur um ihn, seine Sauferei und seine Befindlichkeiten bezüglich möglicher Hilfe.


    Ihm können wir nicht helfen, denn er ist hier nicht hergekommen, um um Hilfe zu bitten.

    Und Du bist im Grunde auch erstmal nur hergekommen, um für ihn Hilfe zu suchen, damit DU in DEINEM Leben nichts verändern musst, richtig?

    Ich glaube zumindest bei CO-Abhängigen nicht an die "Mutter-Teresa" Nummer, es geht auch immer um sich selbst.

    Der andere soll sich verändern, damit der CO möglichst nichts ändern muss.

    Tja, nur funzt selbst das in den allerwenigsten Fällen, sollte ein Alkoholiker trocken werden, fängt der Weg nämlich erst an.

    Und ob der gemeinsam sein wird, steht in den Sternen, Chancen bestehen da nur, wenn auch der CO bereit ist, Veränderungen einzuleiten.

    Denn kein trockener Alkie möchte gern nen aktiven CO an seiner Seite haben, ich kenne zumindest keine.


    Wie können wir Dir denn helfen, Optimistin?

    Wie geht es Dir, wie sieht Dein Leben konkret aus mit einem aktiven Säufer?

    Was sind denn Deine Wünsche und Träume für DEIN weiteres Leben?

    Oder kennst Du die gar nicht mehr durch zuviel im "Wir-Sein"?


    LG Sunshine

    Wir haben in Deutschland ein sehr gutes Hilfsangebot, wenn ich das mit einigen anderen Ländern vergleiche.

    Wer da noch jammert, sollte mal über die Grenzen schauen. Das ist nur Jammern auf hohem Niveau.


    Ich bin unsicher, ob ne Entgiftung und/ oder eine Langzeittherapie im gehobenen Ambiente erfolgreicher ist, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

    Denn es kann einem niemand trocken machen, nicht mal ein hochbezahlter Motivationstrainer und auch reichlich vorhandenes Klinikpersonal kann kein Stück helfen, wenn der Abhängige nicht aufhören will zu saufen.


    Gerade CO-Abhängige meinen oft, wenn der Partner nur aufhören würde zu saufen, wäre in der Beziehung auch alles paletti.

    Das ist ein Irrtum, bei fast allen beginnt erst dann der Weg, auf den BEIDEN viele Veränderungen bevor stehen.

    Auch muss eine Langzeittherapie nicht unbedingt erfolgreich sein und nicht jeder braucht überhaupt eine.

    Selbst nach LZT fängt die Hälfte der Alkoholiker wieder das Saufen an.

    Das ist also keinesfalls ne Garantie ...es gibt keine Garantien!

    Wie übrigens auch sonst nirgendwo im Leben...


    Alles steht und fällt mit der Selbst-Initiative des Betroffenen...ist da zu wenig, wirds auch nix.

    Wollen einem andere die Trockenheit aufzwingen ist auch das ein Versuch, der Scheitern wird.

    Man kann nur für sich selbst trocken werden...das hat mit dem Partner und Liebe und pipapo überhaupt nix zu tun.


    Setzt man den Willen zur Abstinenz nicht an die erste Stelle im eigenen Leben und bleibt auch konsequent auf dem Weg, dann sehe ich wenig Chancen auf ein dauerhaft trockenes Leben.

    Und sowas kann einem letztlich keiner abnehmen und man kann das auch nicht mit alles Geld der Welt erkaufen.


    Meine Meinung :wink:


    LG Sunshine

    ...wenn man weiß was die Ausdrücke bedeuten, vielleicht :wink:


    Ich hatte auch auf eine Spielsucht getippt, Online-Poker oder so.

    Und das "Klicker" evtl. ein Begriff beim Pokern ist. Obwohl mir unbekannt, dachte ich an eine Art Insider Begriff.


    Klicker nennt man hier diese Dinger, die man zur Hundeerziehung benutzt.


    LG Sunshine

    Hallo,


    Darf ich fragen, warum Du Dir so einen abwertenden Nick ausgedacht hast?

    Die Verniedlichungsform macht es auch nicht besser, eher schlimmer ;)


    Ich für meinen Teil möchte hier im Forum niemanden in einer derart abwertenden Form ansprechen,

    da sträubt sich alles in mir dagegen.

    Vielleicht magst Du Dir den Nick ja nochmal überlegen? 8)

    Oder hältst Du Dich tatsächlich für dumm?


    Ich erkenne übrigens schon oft am Nick, ob es sich um einen CO oder einen Alkoholiker handelt, aber Du siehst Dich nicht als CO, wie Du schreibst?

    Was erhoffst Du Dir denn hier vom Austausch in diesem Forum?

    Willst Du Dir Mut für Veränderungen holen?


    Zitat

    Mein Mann Pockert seit 20 Jahren. Auslöser bzw. Ursache sind mir bekannt. Auch wie diese Krankheit tickt.

    Er bekommt keinen Klicker und dreht sich wieder einmal im Kreis.

    Tut mir leid, ich verstehe nur Bahnhof?

    Was ist "Pockert"?

    Was bedeutet, keinen "Klicker" zu bekommen.

    Sind das Slang-Ausdrücke?... mir sind die jedenfalls wenn, dann völlig unbekannt, ich kann damit gar nix anfangen.

    Vielleicht magst Du mal allgemeinverständlich erklären, was damit gemeint ist?


    LG Sunshine

    Zitat

    Ich weiß, daß wir nicht nur zum Spaß beim Kaffeeplausch hier sind, sondern uns über eine tödliche Krankheit austauschen, aber deshalb müssen wir ja nicht ständig gebückt gehen und wie sieben Tage Regenwetter dreinschauen.

    So ist es !

    Und NEIN, wir müssen keinesfalls in Sack und Asche aufgrund unserer Krankheit gehen, um Gottes Willen, bitte nicht!

    Wir dürfen sehr wohl aufrecht gehen und stolz sein auf jeden Tag, den wir trocken gemeistert haben.

    Wir sind doch aufgrund unserer Krankheit keine Menschen zweiter Klasse!

    Ich gehe höchstens gebückt, wenn ich mal wieder "Rücken" habe, mehr aber auch nich :lol:


    Zitat

    Tatsächlich war diese allgegenwärtige tiefe Betroffenheit und Bedrücktheit manchmal etwas, das mich von Selbsthilfegruppen ferngehalten hat. Ich wollte endlich wieder leben und in eine Selbsthilfegruppe gehen, nicht auf ein verdammtes Begräbnis.

    Da hatte ich mehr Glück, in meiner realen SHG wurde auch mitunter von Herzen gelacht.

    Davor war ich allerdings mal bei den AA, und es war eine schreckliche Erfahrung, ich bin schon sozusagen schreiend in der ersten Pause weg gerannt.

    Ich konnte mit deren Zeugs so gar nix anfangen, und ich nehme auch keinesfalls an irgendwelchen Entschuldigungs-Rutialen mit den Angehörigen teil, ebenso hat mich ihr Gequatsche von Schuld und Wiedergutmachung abgeschreckt, sowas läuft mit mir mal gar nicht.

    Ich habe nichts verbrochen, ich habe eine Krankheit!

    In dem Verein gab es auch wirklich nix zu lachen, außerdem suchte ich Austausch und keine Monologe.


    Zitat

    Von Respekt und Rücksichtnahme halte ich sehr viel, aber man kann es mit der Korrektheit auch übertreiben.

    Das sehe ich ganz genau so.

    In unserem damaligen Chat hatten wir viel Spaß, auch mal mit Necken des anderen aufgrund seiner Schwachstellen, aber an Respektlosigkeiten kann ich mich eigentlich nicht erinnern.

    Wir hatten einfach Spaß dort, thats all.

    Aber die digitale Welt mit ihren sozialen Netzwerken hat sich auch in den letzten Jahren stark verändert, ich will hier ja nicht diesem Forum die Schuld geben, das wir hier keinen amüsanten Chat mehr haben.

    Das hat auch mit der Entwicklung der Dinge zu tun, denke ich.

    Früher gab es den AOL-Messenger, ICQ, und andere Chatrooms, Facebook war noch relativ neu und piapapo...

    Es gab kein Whatsapp und kein schnellebiges INSTA etc.pp.

    Da wird es auch in Zukunft immer wieder Veränderungen geben...und wir verändern uns entsprechend mit...oder aber bleiben die ewig gestrigen, die früher alles besser fanden :lol:


    Nochmals apropos Humor, neulich hörte ich dazu einen bekannten Comedian in einem Podcast, der schon gefühlt ewig in der Branche ist.

    Der sagte, das man gewisse Scherze, die man vor 10 Jahren noch zum Besten geben konnte, heute gar nicht mehr machen könnte, ohne sich total ins berufliche Comedian-Aus zu schiessen.

    Ich finde das sehr schade, das man sich jeden Gag tausend mal vorher überlegen muss, wenn man nicht einen Shitstorm ernten will.

    Da ist mir derber Humor sogar noch lieber, als diese Art gesellschaftlicher Maulkorb, echt mal jetzt. :rolleyes:

    Aber zum Glück gibt es auch noch ein paar Comedians, die keine Angst haben, sich auch mal unbeliebt zu machen und sich nicht allem beugen, sondern einfach mal Till-Eulenspiegel-mäßig frech bleiben.


    LG Sunshine

    Hallo achelias,


    ich muss sagen, einigen Deiner Ausführungen über die Alkoholkrankheit kann ich mich weder anschließen noch selbst darin wieder erkennen.


    Zitat

    Alkoholiker sind schwache Menschen und wählen den einfachen Weg, sich berauschen und alles passt.

    Ich war zeitlebends nie ein schwacher Mensch! Sondern gelte allgemein als ausgesprochen willensstark.

    Und an einem mangelnden oder gar fehlendem Selbstbewußtsein habe ich auch nie wirklich gelitten.

    Es war allerdings während meiner Saufzeit sehr angeschlagen.

    Aber gegen die Alkoholkrankheit war ich allein machtlos, da funktionierte mein Willen nicht.

    Und das war mir leider lange nicht klar.


    Ebensowenig "passte berauscht" bei mir alles während meiner Saufzeit, im Gegenteil, ich machte mir immer wieder schwere Selbstvorwürfe!

    Da war gar nix mehr easy, wenn ich gesoffen hatte, das war nur noch unendliches Leid, und nix anderes.

    Und ich sah es und empfand es auch so.

    Die Sauferei hat bei mir außerdem zu schwere Depressionen geführt, die erst wieder verschwanden, als ich trocken werden konnte.


    Deine Ausführungen erscheinen mir überstülpend und ich empfinde sie auch als zu allgemein.

    Sie zeichnen nur das übliche Alkoholikerbild, was oft voller dummer Vorurteile ist. Sorry.

    Wie gesagt, ich erkenne mich zum größten Teil nicht darin wieder.


    LG Sunshine

    Zitat

    Mandarinen sind doch Baby-Kürbisse, oder etwa nicht? Die ißt man doch zu Weihnachten, weil sie vom Herbst noch übrig sind?

    Das ist FAST richtig!

    Exakt ist es so, das Mandarinen kleine Kürbisse sind, die im Herbst nicht mehr ganz ausgereift sind, darum sind sie auch kleiner.

    8)


    Lese Deine Texte sehr gerne, Hanseat, Du bist einer der wenigen, der sich noch traut, hier humorvoll zu sein.

    Denn meiner Meinung nach gehört der Humor im Leben einfach dazu, ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag, daran glaube ich ganz fest!

    Auch wenn es sich hier um ernste Themen handelt, haben wir es früher in diesem Forum weitaus lustiger gehabt.

    Ich erinnere da noch so manchen Chatabend, der regelmäßig gut besucht war und wo wir oft Tränen gelacht haben.

    Und niemand hat daran ernsthaften Schaden genommen!!

    Aber heute, wo alle immer mehr in ihren ganzen "Achtsamkeitsübungen" beinahe erstarren und alles politically correkt sein muss, ist das wohl nicht mehr möglich.

    Da bin ich sehr froh, das ich privat noch ein recht humorvolles Umfeld habe, wo ich immer noch herzlich lachen kann und auch albern sein darf, ohne das jemand gleich Anstoß daran nimmt. :)

    Denn ich mag nicht nur Beschwerdendes im Leben, die Leichtigkeit darf bei mir nicht zu kurz kommen, ansonsten fange ich an zu leiden.


    LG Sunshine