Beiträge von Sunshine_33

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    Thor, das mag sein, das alles auch in Absprache geschah...aber hier kam es etwas anders rüber für mich.

    Hier kamst Du eher rüber als der Retter/Ritter in der schimmernden Rüstung, der ihr Leben in geordnete Bahnen lenkt.

    Und nun zahlt sich das alles nicht aus und Du bist sauer...und sie die Böse.

    Tut mir leid, aber Enttäuschungen gehören auch im Leben dazu!

    Trennungen ebenfalls.

    Und ich finde, als erwachsener Mensch muss man auch damit fertig werden...und zwar ohne den anderen in Grund und Boden zu rammen!


    Du sprichst von "Liebe". Was ist das für ne Art von Liebe, sich derart aufzuopfern, um dann möglichst die Früchte ernten zu wollen? Und wenn das nicht klappt, so schlecht über die einst angeblich so geliebte Person zu sprechen...ich finde das geradezu menschenverachtend.

    Es handelt sich wohl eher um eine Abhängigkeitsbeziehung, in die Du da geraten bist.

    Du kannst sie aber auch wieder verlassen!

    Es liegt allein an Dir, was Du aus Deinem Leben machst !

    Sie ist dafür nicht verantwortlich !


    LG Sunshine

    Ja schade, es wurde auf so gut wie nichts eingegangen, was Dir geschrieben wurde, Thor.

    Du hast Dir nur kräftig weiter Dein Selbstmitleids-Bad eingelassen...mit Null Selbstreflexion.

    Darin bist Du der missverstande Held, der Gutmensch schlechthin und sie ist der böse, schlechte Mensch, der alles mit Füßen tritt.

    Schon verstanden.


    Ein CO zieht auch immer seine Vorteile aus einer Abhängigkeitsbeziehung, es gibt hier keine klare Trennung zwischen Opfer und Täter, das wechselt eher hin und her.

    Aber ich denke, diese Zusammenhänge zu begreifen oder auch nur ansatzweise zu verstehen, dazu bist Du noch lange nicht bereit.

    Du siehst Dich immer noch in der glorreichen Retter-Rolle...und sie ist die Böse, weil sie gerade nicht so funktioniert wie Du es willst.


    Naja, was soll man machen...alles schreiben und reden nützt ja nix, solange der andere nichts bei sich ankommen lässt.

    Da könnte man gleich versuchen, nen Säufer von der Sauferei losquatschen zu wollen...wäre genau so erfolgreich.


    Dieses Selbstmitleidsbad, in dem man sich auch noch gegenseitig hochpusht, sollte mal langsam verlassen werden.

    Vielleicht wäre es wirklich besser, dann wiederzukommen, wenn Du bereit bist, auch Deine eigenen Anteile zu sehen...?


    LG Sunshine

    Hallo,

    mich erstaunt immer wieder, wie viel sich von einem CO von einer Therapie erhofft wird.

    Als ob dann alles gut würde...und man selbst nix ändern müsste.

    Die Tatsachen sehen anders aus:

    Auch mit Therapie werden ca. 50% aller Trinker/innen innerhalb der folgenden 5 Jahre rückfällig.

    Viele Therapien erfolgen auf Druck der Familie oder es Arbeitgebers...wie hoch da die Erfolgschance ist, kann man sich wohl an 5 Fingern ausrechnen.

    Auch hier kann man immer wieder nachlesen, das x Entgiftungen gemacht wurden, mehrere Therapien folgten...und trotzdem schnell wieder gesoffen wurde.

    Ne Therapie ist also keinesfalls ein Allheilmittel, sie erfordert sehr viel Eigeninitiative und Mitarbeit!


    Ich denke eher, hier sollen sich weitere Hintertürchen offen gehalten werden, um die Sache nicht endgültig beenden zu müssen.

    Wenn "sie" eine Therapie machen sollte...dann geht's weiter mit der Beziehung...

    Ich glaube allerdings, es braucht für CO-Abhängige weitaus weniger Versprechungen, um sie bei der Stange zu halten...

    Lass den CO einige Tage ohne Kontakt und er kommt auf Entzug...und wenn's gut läuft, auch in den Bettelmodus.

    Dann reicht schon ein lausiges "Schatz, ich vermisse Dich so!" und der aktive CO ist sofort wieder zur Stelle...egal welche Schei.sse vorher gelaufen ist.

    Alles vergessen und verziehen?

    Nur um den Säufer, in diesem Fall die Säuferin nicht zu verlieren?


    Thor, was Du da über Deine Säuferin schreibst, was Du alles für sie getan hast, ist erschreckend. Und es ist eindeutig "to much".

    Du wolltest ja regelrecht ihr Leben regeln, aber wer will denn sowas? =O

    Sowas will man nicht mal als Trinkerin, ich zumindest hätte das nicht gewollt.

    So kann ich die Reaktion Deiner Säuferin im Grunde verstehen, vielleicht war es selbst ihr zu viel, Dein ganzes Gekümmere um ihre Angelegenheiten?


    Lass es jetzt gut sein, Du verschaffst auch ihr so eine Chance, das Leben selbst in die Hand zu nehmen, und die möglichen Hilfsangebote kennt sie auch.


    Hast Du Pläne für den heutigen Tag?

    Ich meine damit nicht alle 5 Minuten aufs Smartphone zu glotzen, sondern irgendwelche Aktivitäten!

    Triffst Du Dich mit Freunden?

    Sport? Ausflüge ins Grüne?


    Was auch immer...Tu was für Dich!


    LG Sunshine

    Hallo MadMax,

    Der Bettelmodus...ist ganz schlimm.

    Ich möchte Dir dazu mal was sagen:

    Wenn ein Mann sich so verhält, verliert man als Frau den Respekt vor ihm.

    So geht es mir zumindest.

    Ich könnte das nicht ertragen und würde wegrennen.

    Ich kann mir nur Partner auf Augenhöhe vorstellen.

    Der Bettelmodus wirkt extrem abstoßend auf mich, ich will keinen Mann, der sich wie ein Lappen verhält, komplett ohne Rückgrat und Stolz und Achtung vor sich selbst.

    Den man in die Ecke werfen und nach Belieben da auch wieder rausholen kann, und der dann auch noch springt.


    Selbst als ich noch gesoffen habe, wäre so ein Partner nicht für mich in Frage gekommen, obwohl es sicher bequemer gewesen wäre, aber soooo bequem hätte ich es nie haben wollen.

    Liebe kann auch erdrücken, wenn daraus so eine eiserne Umklammerung wird.


    LG Sunshine

    Ich erlebe gerade selber, dass es sich schwierig gestaltet Freundschaften und Verhältnisse aufrechtzuerhalten oder aufzubauen, wenn der andere Part trinkt.

    Hallo Borussia,

    manche Freundschaften kann man aus diesem Grund nicht aufrechterhalten, es ist zu nasses Umfeld und somit zu gefährlich für uns.

    Ich musste auch einige wenige Freundschaften beenden.

    Habe da aber kein großes Ding draus gemacht mit irgendwelchen großen Ankündigungen, sondern mich da aussickern lassen sozusagen, habe diese Kontakte einschlafen lassen.


    Ich habe noch Bekannte und Freunde, die ab und zu mal n Bier trinken, allerdings nicht in meiner Gegenwart.

    Damit kann ich umgehen, denn ich bekomme ja nix davon mit.


    Und wie offen gehe ich bei einem neuen Partner damit um? Sage ich es ihm zeitnah und riskiere eine negative Reaktion, Abneigung? Hat die Person nicht die Wahrheit verdient.

    Oder lasse ich es laufen und er findet es selber heraus?

    Lieber gleich sagen, denn es ist eine wichtige Info für den Partner. Wenn eine mögliche Beziehung gleich mit Unwahrheiten beginnt, kann das nicht gut sein.

    Ja, man kassiert vielleicht eine negative Resktion, kann sein...aber das würde ich dann in Kauf nehmen.

    Es den Partner selbst rausfinden lassen?

    Nee, das fänd ich schon sehr merkwürdig, wäre nix für mich.


    LG Sunshine

    Kati, wenn man süchtig ist, verspricht man vieles. Kann es aber nicht mehr einhalten, wenn man bereits abhängig trinkt.

    Das hast Du ganz richtig erkannt!

    Es heißt nicht unbedingt, das ein Alkoholiker vorsätzlich lügt. Man lügt auch nicht als nasser Alkoholiker, um den Partner irgendwie zu quälen.

    Der Alk treibt einen dazu!

    Denn es ist sehr beängstigend, auf Entzug zu kommen.

    Es kommt zu Kreislaufproblemen, Schweißausbrüchen, Angstgefühle bis hin zur Panik steigt hoch...und das will man unbedingt vermeiden.

    Und man weiß , was hilft, nämlich der nächste Schluck :( ...und alles normalisiert sich wieder.


    Man glaubt auch oft wirklich noch lange, das wieder selbst in den Griff zu bekommen. Ich habe das auch so oft versucht und bin immer wieder gescheitert.

    Mir war das gar nicht richtig klar, das ich alleine aus dem Schlamassel nicht wieder raus komme.

    Ich kam mir vor wie eine Versagerin.


    Ich habe meinen Mann auch belogen.

    Habe Versprechungen gemacht, die ich doch nicht halten konnte.

    Und ich war verbal aggressiv ihm gegenüber.

    Das war schon nicht mehr ich, denn trocken habe ich das nie wieder getan.


    Dein Mann wird es allein wohl auch nicht mehr schaffen, aus dem Alk-Teufelskreis rauszukommen.

    Ich kann Dir nur raten, mach es ihm so schwer wie möglich.

    Grenze Dich ab, koche und wasche nix mehr für ihn, überlasse ihm komplett sich selbst.

    Und wenn Du gehen kannst, dann geh.

    Du tust das nicht nur für Dich und die Kinder...so blöd es sich auch anhört, Du verschafft auch ihm damit auch ne Chance, etwas zu verändern.

    Ob er die Chance nutzt, weiß man nicht...

    Aber zumindest hast Du mit Deinen Kindern dann wieder bessere Zukunftsaussichten.


    LG Sunshine

    Die Kunst besteht darin, einen Zugang zu deinem Mann zu finden. Wie kannst du deinen Mann zum Umdenken bringen, mittels Aha-Effekt …

    Die Kunst des CO-Abhängigen besteht darin, genau das NICHT zu tun.

    Dieses ewige Gelaber bringt doch rein gar nix.

    Ein Alkoholiker weiß, das er zu viel säuft.

    Und er weiß auch, wo und welche Hilfsangebote es gibt, die sind nur ein paar Klicks entfernt zu finden im net.


    Meine Meinung.


    LG Sunshine

    Dann kannst Du ja jetzt aufhören, sie immer weiter anzuschreiben und zu betteln?

    Wenn alles gesagt ist, gäbe es ja nix mehr zu sagen, nicht wahr?


    Glaube ich allerdings noch nicht dran...

    Deine Säuferin ist schwerstabhängig von verschiedenen Drogen, und Du bist wohl schwerstabhängig von ihr geworden?

    Für ein paar Stunden ist jetzt vielleicht mal Ruhe...dann kommst Du auf Entzug von ihr und wirst wieder Kontakt suchen.

    Es heißt ja nicht umsonst CO-ABHÄNGIGKEIT, der Angehörige verhält sich üblicherweise genau so süchtig wie der Säufer.

    Keiner will sein Suchtmittel loslassen.

    Und so geht es weiter und weiter...bis einer aussteigt aus dem unheilvollen Drama.


    LG Sunshine

    Thor, sei mir nicht böse, aber DU bist es, der dringend professionelle Hilfe braucht!

    Du schaffst es offensichtlich nicht, Dich aus einer selbstzerstörerischen Beziehung zu lösen.

    Lässt Dich behandeln wie der letzte Arsch, kennst keinerlei Grenzen mehr.

    Ist da überhaupt noch ein Fitzelchen Selbstachtung?


    Bitte schau Dich nach Hilfsangeboten für DICH um, denn Du brauchst sie dringend.

    Und ich weiß, das es diese Hilfsangebote gibt, ein Bekannter musste auch mal psychologische Hilfe in einem ähnlich gelagerten Fall annehmen.


    Hier sollte es übrigens um DICH gehen, wir müssen nicht wissen, was die neuesten Schandtaten der Säuferin sind.

    Kennen wir alles selbst...entweder weil selbst gesoffen oder als Angehöriger.

    Du brauchst ihr auch keine weitere Hilfe anbieten, sie will sie doch gar nicht!

    Und mit einer aktiven Säufern macht auch keine Therapie Sinn, darauf lässt sich kein Therapeut ein!


    Kümmere Dich endlich um DICH, suche Dir bitte für DICH Hilfe!!!


    LG Sunshine

    Ein Partner, der schon am Anfang der Beziehung rumlügt, ist doch allein schon ein NoGo, liebe Fuchsi.


    Und eine Kinderplanung mit einem instabil Trockenen...ist auch ein NoGo, denn die Rückfallquote liegt bei über 90%, mit LZT immer noch bei über 50%, so ist leider die Realität.

    Bitte tue sowas keinem Kind an, es wäre einfach grausam.


    Fuchsi, ich würde Dir auch raten, das schnell zu beenden ehe Du weiteren Schaden nimmst. Eine Beziehung, die mit Lügen und Manipulationen beginnt, steht sicher unter keinem guten Stern!


    LG Sunshine

    Oder mich würde auch interessieren, ob hier im Forum jemand ist der von einer Erfolgsgeschichte berichten kann. Also bei wem nach Jahrelangen Alkoholkonsum und Co-Abhängigkeit es dann zum Happy End kam. Alle Hürden gemeinsam überwunden wurden und jetzt gemeinsam glücklich sind.


    Würde mich sehr freuen auch einmal eine Erfolgsgeschichte von der anderen Seite zu lesen/hören. Z.B 20 Jahr Co-Abhängig, den Absprung nicht geschafft aber der Partner wurde trocken ......usw.

    Hm Petra, mit dieser Art Erfolgsgeschichte kann ich nicht dienen, denn mein Mann war nie CO-abhängig, er hat mir immer klare Grenzen gesetzt und ein Überschreiten nie zugelassen.


    Es wurden von uns auch nicht "gemeinsam alle Hürden überwunden ", sondern ich war für meine Trockenheit immer selbst verantwortlich.

    Desweiteren haben wir nie eine symbiotische Beziehung geführt, sondern wir sind im Grunde immer Du und Ich geblieben, also eigenständige Personen, zu denen es zusätzlich auch ein "Wir" gibt.


    Wir sind noch zusammen und auch meist glücklich darüber, aber das Leben ist trotzdem wie es ist, mal einfacher und mal schwerer...

    Es hat auch jeder seine Eigenarten behalten. Wir können nur heute besser damit umgehen.

    Und Ja, es gab auch eine 2 jährige Trennung, die wahrscheinlich letztendlich unsere Ehe gerettet hat.


    Was allerdings ganz wichtig war, meine Abstinenz stand immer an erster Stelle.

    Mein Mann sah also, wie ernst es mir damit ist und das ich ALLES dafür tat, mir ein trockenes Leben aufzubauen. Professionelle Entgiftung, Suchtberatung und SHG, das war mein Weg.

    Und er vertraute mir von Anfang an, es gab allerdings auch bei uns nicht so krasse Vorfälle wie ich hier öfters bei den CO's lese, das hätte mein Mann nicht zugelassen, da wäre ich dann wirklich rausgeflogen.


    Das wir heute noch zusammen sind, haben wir uns erarbeitet. Da ist uns nix in den Schoss gefallen und schwupps, war alles wieder gut.

    Es ist auch ein Irrtum, zu denken, das alles wieder gut wird, wenn der Partner aufhört zu saufen...das ist nämlich nur ein Teil des Weges.


    Petra, Dein Mann will saufen, also wird er es auch tun. Du schreibst, das er ohne Therapie sich nie ändern wird. Und wenn er sich auch mit Therapie nicht ändert?

    Wie oft lese ich hier von Alkoholikern, die x Entgiftungen hatten und dazu mehrere Therapien...und trotzdem wieder schnell an der Pulle hingen! Ne Therapie führt noch lange nicht zu einer Verhaltensänderung, dazu gehört auch sehr viel Eigeninitiative.


    Petra, es ist doch bei Euch nicht nur die Sauferei...Du willst im Grunde doch einen komplett anderen Mann! :wink: Es passt bei Euch hinten und vorn nicht mehr...und auch eine mögliche Abstinenz Deines Mannes macht doch nicht den Mann aus ihm, den Du Dir wünscht.


    Also wirst Du wohl selbst Deinen Hintern bewegen müssen, um die ganze Sache zu ändern.

    Ich bin sicher, man findet immer einen neuen und passenderen Partner!

    Ich kenne niemanden, bei dem es anders war. In meinem Freundes-und Bekanntenkreis gab es in den letzten Jahren einige Trennungen von Paaren, die viele Jahre, sogar Jahrzehnte zusammen waren. Die sind alle längst wieder neu liiert und endlich wieder zufriedener und glücklich mit ihren neuen Partnern.


    Wenn Du ein zufriedeneres, glückliches Leben willst, anstatt es weiter so zu vergurken, dann wirst Du was dafür tun müssen. Und dafür bist Du auch allein zuständig, Dein Mann ist dafür nicht verantwortlich, so zu sein wie Du es gerne hättest.

    Also...move your As :wink: und zwar jetzt und nicht am St. Nimmerleinstag.


    LG Sunshine

    Hallo Mond,


    Gut, das konnte ich nicht wissen, das Du da vorher nochmal angerufen hast. Dann wäre mein Beitrag nämlich anders ausgefallen. Wenn man das vorher abklären kann, das kein Alk getrunken wird und auch nicht angeboten wird, dann sieht die Sache ja ganz anders aus.

    Dann besteht keine Gefahr und man kann die Zeit miteinander genießen ohne Angst.


    Mond, ich bin sehr dafür, soziale Kontakte zu pflegen, weil das wichtig ist. Man wird ja nicht trocken, um fortan allein in einem Mauseloch zu leben.

    Aber man muss halt drauf achten, wer das soziale Umfeld ist.

    Wirkliche Freunde trinken nicht in Deiner Gegenwart und bieten Dir auch nix alkoholisches an.


    Wirklichen Freunden sage ich aber auch die Wahrheit, nämlich das ich alkoholkrank bin. Ich erwarte mir doch auch Ehrlichkeit von ihnen. Also biete ich das gleiche.


    Mond, ich wünsche Dir, das Du Deine noch wackelige Abstinenz festigen kannst, wie das geht, kann man hier im Forum lernen. Und ich wünsche Dir von Herzen viele unbeschwerte Kontakte und Treffen mit Freunden in einem sicheren, alkoholfreien Umfeld.

    Dagegen hat nämlich kein Mensch was, im Gegenteil.


    Sunshine

    Hallo Mond,


    Deine Abstinenz steht auf total wackeligen Beinen, wie man hier deutlich herauslesen kann in Deinem Thread.

    Trotzdem und gegen den Rat eines LZT begibst Du Dich in eine Situation, in der Du nicht wusstest, ob in Deiner Gegenwart Alk konsumiert wird.

    Dieses mal ist es gut gegangen, da kann man nächstes mal auch noch mehr wagen...und irgendwann liest man dann hier nix mehr, weil wieder gesoffen wird.


    Mir war klar, das Du entgegen des Rates da hin gehen wirst, von daher habe ich erst gar nix geschrieben, weil eh für die Katz.

    Manch einer ist halt einfach beratungsresistent und weiß es besser, da kann man dann auch nicht helfen und unterstützen.


    Hallo, ich war dort. Es war richtig und gut.

    Nö, davon war nix gut aufgrund der unvorhersehbaren Situation und Deiner Heimlichtuerei bezüglich Deiner Suchterkrankung.



    Danke an alle die mir die Daumen gedrückt haben.

    Wie kommst Du darauf, das Dir hier jemand bei derart risikohaften Verhalten die Daumen drückt? =O


    Du hast so recht, aber ich habe null soziale Kontakte außer der Arbeit und guten Tag mit den Nachbarn. Ich verblöde langsam

    Dagegen lässt sich was tun. Wir sind menschliche Wesen und brauchen soziale Kontakte, keine Frage.

    Es gibt auch Menschen, die nix mit Alk zu tun haben und an die sollte man sich besser halten als sich in unsicheres Umfeld zu begeben.

    Sein trockenes Umfeld muss man sich selbst nach und nach gestalten, nur nicht mehr trinken wird nicht reichen!


    LG Sunshine

    Hallo Veru,

    Ich habe immer das Beste draus gemacht ;)


    Aber Du hast recht, es ist oftmals wirklich unbekannt, was der Alk anrichten kann!

    Das man sich regelrecht in den Rollstuhl saufen kann, wissen viele nicht, wenn sie das Wort "Nervenschädigung" hören.

    Das nur mal als kleines Beispiel, es gibt ja noch viel mehr alkoholbedingte Schädigungen!


    LG Sunshine

    Leider geht es nicht immer so gut aus, Veru.

    Ich habe auch durch Alkoholmissbrauch hervorgerufene Polyneuropathie, meine Nerven haben sich leider nicht mehr erholt.

    So habe ich seit 20 Jahren Dauerschmerzen in den Fußgelenken, die am meisten geschädigt sind.


    Ich habe gelernt, mit den Schmerzen zu leben und bin froh, nicht im Rollstuhl gelandet zu sein bis jetzt. Denn das ist einem Bekannten wiederfahren.


    LG Sunshine

    Ein alkoholkranker Mensch ist nicht per se schlecht oder gar böse, aber halt sehr krank.

    Und das spiegelt sich in seinem Verhalten wieder.

    Der Alkohol verändert nun mal auch das Wesen eines Menschen.


    Ich glaube auch SEHR an das Gute in Menschen.

    Aber ich weiß auch, was geht und was nicht (mehr).


    Dir Alles Gute!

    Sunshine

    Hallo Thor,

    konntest Du denn heute irgendwas tun, um Dein Gedankenkarussell wenigstens mal für ein paar Stunden zu stoppen?

    Oder dreht sich wirklich jeder Gedanke nur um sie?


    Kannst Du Dir vorstellen, für Dich selbst nach professioneller Hilfe zu suchen?

    Du scheinst ja schwer CO-abhängig zu sein. Vielleicht kommt ein Helfersyndrom noch dazu?

    Ich weiß, das es auch da Hilfe von Außen gäbe, zwar nicht so viel Angebote wie für stoffliche Abhängige, aber es gibt darauf spezialisierte Therapeuten.


    Ein ehrliches " tut mir leid" ist von einem abhängig Trinkenden nicht zu erwarten, schätze ich mal. Wenn sowas kommt, dann meist, um die Wogen zu glätten.

    Eher wechselt der Trinker den CO, als das Saufen aufzugeben.


    Ja, es tut ganz sicher weh, so "weggeworfen" zu werden. Trotzdem wartest Du sehnsüchtig auf eine Nachricht von ihr. Gesund ist das ja nich, ne?

    Jeder Gesunde würde sich nicht so behandeln lassen, sondern nach all den Vorfällen einen Schlusstrich ziehen und endlich gehen. Bzw. hätte er es gar nicht erst so weit kommen lassen, sondern wäre längst über alle Berge...


    Ich wünsche Dir die Kraft, irgendwann loszulassen und Dich wieder gut um Dich selbst und Dein Leben kümmern zu können. Denn nur darauf hast Du wirklich Einfluss.


    LG Sunshine

    Hallo Egghart,

    Das hast Du super gemacht. :thumbup:

    Weiter so!


    Bezüglich der vergrößerten Leber, und vielleicht auch erhöhter Werte...

    Aus eigener Betroffenheit kann ich Dir sagen, das die Leber eine große Fähigkeit hat, sich zu erholen.

    Aber sie benötigt Zeit dafür und man darf sie wirklich nicht weiter schädigen.

    Mir wurde damals geraten, möglichst viel gesundes Biogemüse/Bio-Obst zu essen und alles zu vermeiden, was Schadstoffe enthält.

    So kann man auch selbst durch gesunde Ernährung seiner Leber helfen.

    Bei mir hat es lange Zeit gedauert, bis ich wieder Normalwerte hatte, also sei nicht zu ungeduldig, behalte Deinen eingeschlagenen Weg bei und Deine Leber hat beste Voraussetzungen, sich noch vollständig zu erholen.


    LG Sunshine