Beiträge von Sunshine_33

    Hallo Thomas,

    ich habe es im Grunde so gehalten: "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu"

    Bedeutete für mich, ich möchte nicht von meiner Familie oder engen Freunden belogen werden, also unterlasse ich das selbst auch.

    Die wissen also Bescheid.

    Ob ich es anderen erzähle, entscheide ich von Fall zu Fall...

    Gehe ich auf eine Feier, auf der Alkohol angeboten wird, lehne ich alkoholische Getränke einfach ab.

    Lieber noch gehe ich zum Nachmittagskaffee auf eine Feier, denn da ist noch keiner angesoffen und labert Müll.

    Das nur mal am Rande...

    Wenn ich Alkohol ablehne, kommen nur in den seltensten Fällen diesbezüglich gezielte Nachfragen. Wie oft das bei mir der Fall war, kann ich wohl an einer Hand abzählen.

    Denn wie gesagt, Familie und Freunde wissen eh Bescheid.

    Und für die anderen ist auch wieder nicht sooo interessant.

    Kamen aber doch mal Nachfragen, habe ich bisher immer ehrlich geantwortet.

    Rumlavieren oder gar Lügen ist nix mehr für mich, gelogen habe ich genug während meiner Saufzeit.

    Ausserdem wüsste ich wohl auch später nicht mehr, was ich nun wem erzählt habe :lol: Lügen ist mir zu anstrengend.

    LG Sunshine

    . Und ich glaube, das ist auch ein wesentlicher Unterschied zu einer toxischen, emotionalen Abhängigkeit: Du kennst und weißt, wie der Mensch vorher war, bevor er sich in "Lady Wodkas" Arme begab.

    Das ist nicht immer so.

    Problematischer Umgang des Partners mit Alkohol ist oft schon am Beginn der Beziehung bekannt, wird aber als nicht so relevant abgetan.

    Die Liebe wird es schon richten...

    Oder ein gemeinsames Kind.

    Es ist auch nicht selten, das von einer Beziehung zu einem Alkoholiker in die nächste gerutscht wird, wieder mit einem Alkoholiker.

    In diesen Fällen weiß man eben nicht, wie der Mensch vor der Alkoholkrankheit war.

    Co-Abhängige sind keine Idioten, die nicht alleine sein wollen,

    Idioten? Wer hat hier jemals CO Abhängige als Idioten bezeichnet?

    Ich bin ja schon ein paar Jährchen hier dabei ;) und für mich hat sich die Angst vorm Alleinsein in sehr sehr vielen Beiträgen von CO Abhängigen herauskristallisiert. Auch nach Trennungen wird oft wieder Kontakt aufgenommen, um den anderen nicht loszulassen.

    Dabei ist diese Angst irgendwie Quatsch, denn ein CO IST sowieso die meiste Zeit allein.

    Der Alkoholiker beamt sich in seine kleine Alkie Welt, verbringt die Freizeit in Kneipen oder mit Saufkumpels...selbst wenn er äußerlich anwesend zu sein scheint, ist er innerlich doch meilenweit weg, oder?

    So ist ein CO in einer Beziehung zu einem Alkie längst einsam und wurde allein gelassen.

    Oft muss er zusätzlich allein den Haushalt schmeißen und die Kinder erziehen...denn der Alkoholiker hat daran auch kaum noch Interesse.

    Der hat mit der Sauferei schon genug am Hals...

    LG Sunshine

    Warum saufen sie nicht einfach alleine weiter? Das Genörgel eines Cos geht ihnen doch sowieso auf die Nerven und am A....vorbei. Wieso ziehen Alkis nicht die Konsequenz, ihren Partner gehen zu lassen, um in Ruhe weitersaufen zu können?

    Tja, aus einer Abhängigkeitsbeziehung ziehen eben BEIDE Vorteile.

    Ich denke, am wichtigsten ist Beiden, nicht allein zu sein!

    Dafür wird einiges in Kauf genommen.

    Hm, einige Alkoholiker werfen dem CO schon an den Kopp, das er verschwinden soll. Aber ein CO geht offenbar nicht und klammert sich weiter fest an die Beziehung aus Angst vorm Alleinsein.

    Und macht sich damit auch zum Prügelknaben, der überhaupt nicht mehr ernst genommen wird vom Alkoholiker.

    Ich denke, in Abhängigkeitsbeziehungen ist auch oft schon viel Verachtung für den anderen vorhanden und mit Liebe hat das Ganze eh wenig zu tun.

    Der Alkoholiker hat schon eine feste, unschlagbare Liebe, nämlich die Pulle.

    Warum hält der nasse Alkoholiker am CO fest?

    Weil ein CO bequem für den Alkoholkranken ist, solange er gut funktioniert.

    Man kann seinen ganzen Sauffrust am CO auslassen, die Selbstmitleidsbäder werden auch gern in Anwesenheit des CO eingelassen.

    Der CO ist außerdem dafür zuständig, das nichts nach außen dringt, er muss eine halbwegs heile Welt vorspielen.

    Gerne auch den Alkoholiker beim Chef entschuldigen nach durchzechter Nacht.

    Und manchmal bekommt man den CO sogar dazu, einem Alkohol und Zigaretten zu besorgen.

    Das ist dann wohl die Königsdisziplin,den CO dazu zu bringen als aktiver Säufer.

    Von Liebe war bisher nicht die Rede...

    weil ich denke, das man sich da wirklich was vormacht als CO.

    Und weil es so schwerfällt, genau hinzusehen und in die Handlung zu kommen.

    Dann wird schnell das Deckmäntelchen Liebe rausgekramt, um weitermachen zu können.

    Was soll man auch dagegen sagen als Beobachter von außen ?

    Das mit der angeblich so stark vorhandenen Liebe ist ne Art Totschlagargument.

    LG Sunshine

    Hallo Bella,

    ich bin auch mit meiner Alkoholkrankheit auf der ITS gelandet, eine schwierige Entgiftung folgte.

    Danach kam ich irgendwann auf Normalstation.

    Der Stationsarzt dort sprach klare Worte mit mir, das ich mich beinahe totgesoffen hätte, mir wurde ausserdem eine LZT angeboten, in die ich sofort im Abschluss gekonnt hätte.

    Mir wurden im KH also Hilfsangebote genannt und mir wurde mit klaren Worten gesagt, wie desolat mein körperlicher Zustand ist.

    Und was passieren wird, wenn ich wieder saufe...

    Wer nach solchen Erfahrungen und Hilfsangeboten immer noch weiter trinkt, entscheidet sich damit im Grunde gegen das Leben. Es gäbe auch die Entscheidung für das Leben, man muss "nur" die Hände ergreifen, die einem angeboten werden und diese Hilfe von außen auch wirklich annehmen.

    Bella, ich gehe davon aus, das auch mit Deinem Mann ernsthaft gesprochen wird.

    du kannst ihm helfen, in dem du ihn bestärkst, ihn auf den Weg bringst.


    Den Weg gehen, muß er dann allein.

    Ich sehe es genau anders herum ;)

    Auf den Weg, den er gehen will, muss er selbst kommen, diese Entscheidung für oder gegen ein trockenes Leben kann man niemanden abnehmen.

    Den Weg in ein trockenes Leben kann man dann gemeinsam gehen, da können sich auch Angehörige als große Unterstützung erweisen. Aber es muss auch professionelle Hilfe von aussen angenommen werden!

    Ein aktiver CO wird sich allerdings als keine gute Begleitung entpuppen, da muss auch zusätzlich an der eigenen Abhängigkeit gearbeitet werden, wenn beide die Beziehung aufrecht erhalten wollen.

    Ansonsten stehen die Chancen eher schlecht.

    Denn ein trocken werdender Alkoholiker wird nie mehr der, der er vielleicht mal lange vor der Erkrankung war, sondern er wird sich weiter entwickeln, neue Wege beschreiten (müssen), es stehen Veränderungen an...das gleiche gilt im Grunde für den CO.

    Gelingt das BEIDEN, bestehen gute Chancen für ein weiteres Miteinander.

    Gelingt es nicht, werden sich die Wege über kurz oder lang trennen.

    So mal meine Erfahrungen diesbezüglich...

    LG Sunshine

    seine Mutter (frisch verwitwet) kommt uns das 1. Mal (!) besuchen (mit verkorksten Vater nie möglich gewesen - sie blüht trotz Trauer grade auf)

    Und ich nochmal :rolleyes:  ;)

    Genau das habe ich bei 2 älteren Damen aus dem Bekanntenkreis miterleben dürfen!!

    Beide mit Tyrannen vorm Herrn verheiratet gewesen, in der einen Ehe war auch Alk mit im Spiel, aber ob er abhängig trank, kann ich nicht beurteilen.

    Die Männer waren nie greifbar, entweder auf Arbeit, und danach gingen sie ihren Hobbys und Interessen nach.

    Treffen in der Kneipe auch gerne dabei, und danach Zoff Zuhause.

    Nächsten Tag das gleiche wie immer...

    Die beiden Frauen zogen ihre Kinder im Grunde alleine auf, warfen allein den Haushalt im Haus mit Garten, oft war das Geld knapp für Essen, weil es der Mann für anderes genommen hätte.

    Die waren nicht nur Tyrannen vorm Herrn, sondern ebenso narzisstische Egoisten.

    Beide Frauen sind mittlerweile verwitwet, sie sind leider nie gegangen.

    Und lebten auch förmlich auf, als der Mann unter der Erde war.

    Eine singt im Chor, trifft sich mit Freundinnen, die andere ist im Handarbeitskreis und macht Reisen mit Gleichgesinnten.

    Beide sind nun um die 80 Jahre alt.

    So viele verschwendete Jahre...das macht mich so traurig !

    Und wie lange hat man noch...mit um die 80?

    Ich hätte ihnen von Herzen gewünscht, das sie das alles eher hätten haben können!

    Api, mach Du es bitte besser...hänge nicht noch JAHRE dran, die Trauer wird vergehen und dann kannst Du auch wieder aufleben und ein wirklich lebenswertes Leben führen.

    LG Sunshine

    Oh je. Stehen die Chancen selbst bei Einsicht SO schlecht?

    Dann sind meine Versuche wirklich erbärmlich!

    Recherchiere selbst, im Internet findet sich dazu einiges...

    Habe eben selbst nochmal kurz recherchiert, in den ersten 3 Monaten werden schon 75% Rückfällig.

    Das ist leider die traurige Realität...

    Und das sind Alkoholiker, wo schon eine gewisse Einsicht da ist und man sich "eigentlich " ein trockenes Leben wünscht.

    Was heisst "erbärmliche Versuche", da war eben auch viel Hoffnung bei Dir, das alles wieder gut wird. Du weißt nun aber, wie schlimm die Alkoholkrankheit wirklich ist und wie wenig Chancen es auf einen guten Ausgang gibt.

    Und es ist ja auch so, das die Alkoholsucht auch nicht von heute auf morgen einsetzt, es geht schleichend und man realisiert manchmal erst spät, wie schlimm es wirklich ist, auch als Angehöriger.

    Leider aber auch oft, weil man nicht hinsehen wollte, als es längst offensichtlich war...aus Angst vor Veränderungen, einer Trennung, das alte Leben aufgeben zu müssen, finanzielle Ängste etc.

    LG Sunshine

    Zitat

    Im Moment nämlich eher auf "mit dem Papa motzende und putzende Mama". So hat er die Rolle seiner späteren Frau neulich im Spiel beschrieben. Und das wo ich mich immer für so emanzipiert gehalten habe!

    Ja so ist das, die eigenen Kinder halten einem manchmal den Spiegel vor, manchmal auch in unangenehmer Form:wink:Durch Worte oder auch nur durch gewisses Verhalten.

    Mit 10 Jahren hat Dein Sohn längst gerafft, das bei Mama und Papa etwas sehr schief läuft, da bin ich mir sicher!

    Ich denke, so ab 7, 8 Jahre raffen Kinder sowas. Mein Enkelsohn ist auch 10, wird morgen 11.

    Der ist so helle in der Birne, was der schon alles mit 7 oder 8 gecheckt hat...

    Und auch noch kleinere Kinder merken das. Sie haben ganz feine Antennen, können es aber noch nicht in Worte fassen. Leiden tun auch sie!

    Je länger ein Kind sowas ausgesetzt ist, umso schwerer die Folgen, is ja klar.

    Kinder lieben ja immer Mama und Papa. Egal was ist. Aber in bestimmten Fällen muss ein Kind auch in Sicherheit gebracht werden, man muss für es mitentscheiden.

    Für Kinder ist eine Trennung sehr schwer, ich weiß das als Angehörige.

    Aber zu bleiben richtet weitaus größeren Schaden an.

    Kinder gewöhnen sich auch schnell an eine neue Umgebung, auch wenn sie erst meckern und mosern.

    LG Sunshine

    Hallo,

    ich lese bei den CO Abhängigen immer wieder, das sie denken, ein bestimmtes Verhalten würde beim saufenden Partner eine bestimmte erwünschte Gegenreaktion bewirken.

    Es werden sich tausend Gedanken gemacht, wie man den Säufer trocken legen kann, Broschüren besorgt, Suchtberatungsstellen aufgesucht in der Hoffnung auf Geheimtipps und und und..

    derweil säuft der Säufer lustig weiter und interessiert sich nicht die Bohne dafür.

    Ein uneinsichtiger abhängig Trinkender macht sich mit Sicherheit nicht mal im Ansatz so viel Gedanken um die Beziehung im Vergleich zum CO. Er hat doch noch seine andere Geliebte, die Pulle, die ihn wohlig in die Arme nimmt, er kann sich jederzeit mit ihr wegbeamen.

    Konsequentes Verhalten sollte man besser nur für sich selbst anwenden, um sich zu schützen, bis man endgültig raus aus der Situation kann, denn oftmals muss man sich erstmal um ein neues Dach übern Kopf kümmern, sich fachlich beraten lassen, wie es finanziell weiter gehen kann, falls Kinder da sind und man nicht arbeiten gehen kann...etc.pp.

    Man sollte nicht hoffen, das man beim Trinker mit seinem Verhalten auch automatisch was ändert.

    Eine Trennung ist auch unbequem und macht Angst.

    Aber jahrzehntelange CO Abhängigkeit macht krank! Psychosomatische Erkrankungen sind typisch für CO Abhängige. Will man sich denn wirklich krank machen lassen? ?(

    Man hätte auch "einfach" gehen können, jeder kann in diesem Land seine Leidenszeit selbst bestimmen. Niemand muss bei einem Säufer bleiben.

    Dann mal noch ein harter Blick in die Realität: Auch wenn ein nasser Alkie mal ein paar Tage nix trinkt, ist er weder wirklich nüchtern noch bedeutet es irgendwas. Damit sollen höchstens die Wellen geglättet werden...danach wieder hoch die Tassen...

    Die Rückfallquote liegt bei um die 90% bei Alkoholikern, die aussteigen WOLLEN, mit LZT, SHG können um die 50% trocken bleiben, ich glaube die Werte beziehen sich auf einen Zeitraum von 3 Jahren.

    Die Rückfallquote ist also erschreckend hoch, bei EINSICHTIGEN Alkoholabhängigen.

    Wie hoch die Erfolgsquote bei uneinsichtigen Alkoholikern ist, mag jeder gern selbst einschätzen, sie liegt meiner Meinung nach bei Nullkommanull.

    Will man denn wirklich seine ganzen Hoffnungen, sein eigenes Leben auf so eine wacklige Grundlage aufbauen? Da ist ja im Grunde nicht mal irgendeine Grundlage!

    Und wenn noch Kinder mit im Spiel sind, ist auch für sie eine Katastrophe, mit einem trinkenden Elternteil aufzuwachsen zu müssen, und das nur weil die Mutter
    nicht in die Handlung kam?

    Das kanns ja wohl auch nicht sein!

    Man oder meist frau hat doch die Verantwortung für die Kinder, der trinkende Elternteil kann diese Verantwortung einfach nicht mehr tragen, weil er längst zu krank dafür ist.

    Hört sich unfair an, ich weiß , aber ist leider trotzdem so.

    Kurzum, man kann nur für sich selbst Konsequenzen ziehen, um in ein lebenswertes Leben zurückzukehren zu können. Für den Trinker kann man leider nix tun. Das kann nur er selbst.

    BTW: Ich persönlich kenne kein einziges Paar, wo die Bemühungen der Partnerin Einfluss auf den uneinsichtigen Säufer hatten.

    Und hier im Forum kenne ich auch nur einen einzigen Fall, wo das konsequente eigene Handeln der Partnerin den Trinker in die Handlung brachte, aber da war längst eine eigene Einsicht und der Wunsch nach einem trockenen Leben vorhanden.

    Und ich bin schon etwas länger hier ;)

    LG Sunshine

    Hallo MissMo,

    Was muss eigentlich noch alles passieren, ehe Du diesen Säufer aufgibst ? Er macht mit ner anderen rum, spaziert mit ihr durch die Stadt und erzählt Dir noch bekloppte Märchen, das er das nur ihr zuliebe macht. Vielleicht sogar, das sonst nichts gelaufen ist...ja ne is klar :rolleyes:

    Das was da bei Dir abläuft hat doch mit Liebe nichts mehr zu tun, MissMo, Du bist ihm wohl eher hörig...komplett abhängig von ihm geworden.

    Ansonsten würde diese Sache längst beendet sein.

    Er kann nicht allein sein?

    Und wie sieht es da bei Dir aus?

    Schau doch mal auf Dich selbst, um zu analysieren wie es überhaupt so weit kommen konnte.

    Und nicht mehr auf ihn.

    Narzissmus trifft nicht vorwiegend Alkoholiker, da kann man nicht so einfach Verbindungen herstellen. Narzissmus kann auch Alkoholiker treffen,aber ebenso auch andere Menschen.

    Du denkst vielleicht, als eine Art Wunschdenken, das er der liebste Mensch wäre, wenn er nicht mehr saufen würde.

    Das ist ein Irrtum, er bliebe trotzdem ein Narzisst, wenn er einer ist.

    Ich hatte mal eine Beziehung mit einem trockenen Alkoholiker, der stark narzisstisch war. Ein schlimmer Tyrann, der nur seine Meinung gelten ließ, seinen Willen immer durchsetzen wollte und er log wie gedruckt.

    Früher als er noch gesoffen hatte, war er auch gewalttätig gegenüber Frauen gewesen.

    Das alles kam so nach und nach raus...und führte dann auch zum Ende der Beziehung. Eine seiner letzten Worte an mich waren übrigens " ich suche mir lieber wieder ne CO, die parieren wenigstens".

    Das fand ich auch so verächtlich CO-Abhängigen gegenüber, aber der Typ tickte wirklich so.

    Er benutzte Frauen nur, sie mussten ihm geradezu huldigen, und er nutzte sie, auch finanziell, hemmungslos aus. Er war wie ein Vampir, der Dich ausgepresst wie ne Zitrone und man fühlt sich danach komplett ausgelaugt und kraftlos.

    Natürlich reichte ich ihm auch nicht, er suchte immer wieder Kontakt zu anderen Frauen, die ihn bewundern sollten, denn das braucht der Narzisst wie die Luft zum Atmen. Habe ich dann auch erst später bemerkt.

    Erst hatte ich auch Liebeskummer nach Beendigung der Beziehung, vermisste ihn und seinen Humor, und es gab auch eine Art Seelenverwandtschaft...aber es war auch andererseits eine Riesenerleichterung, ihn los zu sein!

    Jede Woche, die ohne ihn verging, spürte ich es mehr, was für eine Belastung er war.

    Und irgendwann war ich wieder komplett frei :)

    Funktionierte aber nur, indem ich den Kontakt komplett abbrach, alles von ihm wegwarf, nie mehr ans Telefon ging und auch den Anrufbeantworter nie abhörte, den er noch regelmäßig endlos vollquasselte. WA blockiert, mail-Adresse ebenso.

    Und ich schaute nie mehr zurück, zog auch keinerlei Erkundigungen mehr über ihn ein, ich ging in meinem eigenen Leben weiter nach vorn.

    Narzissmus ist übrigens sehr schwer behandelbar, da der psychisch Gestörte sich nicht als krank empfindet und sich somit auch kaum in Therapie begibt.

    Ich wünsche Dir die Kraft, ihn endgültig aus Deinem Leben zu schmeißen, samt seinen Kladderadatsch!

    Und schau bitte auf Deine eigenen Anteile, warum es überhaupt so weit kommen konnte...nicht das Du wieder auf einen narzisstischen Säufer reinfällst.

    Denn trotz ihrer eiskalten, berechnenden Art beherrschen sie Liebesgesäusel auch sehr gut, gehört zur Taktik. Da bist Du irgendwann wie die Spinne im Netz und die Spinne zieht es immer enger...bis Du keine Luft zum Atmen mehr hast in ihrem klebrigen Netz.

    LG Sunshine

    Also ich habe ja auch so einige Beziehungen hinter mir, achelias, aber habe mich nie wirklich durch Liebe verblenden lassen.

    Nur schöne Worte genügen mir nicht und auf Gesäusel falle ich nicht, oder nicht lange ;) , drauf rein.

    Ich habe mein Leben lang darauf geachtet, auf eigenen Beinen zu stehen und niemals finanziell von einem Mann abhängig zu sein.

    Mein Geschwister und ich wurden allerdings auch immer ermutigt, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und selbstständig zu sein, wir wurden schon so erzogen.

    Ich bin auch nicht süchtig nach Harmonie, habe keine Angst vor Konfrontationen, sondern stelle mich denen.

    Mein Partner soll mir auch nicht meine Wünsche erfüllen und er muss auch nicht auf nem weißen Schimmel daherkommen.

    Er soll nur mein Partner sein, zu mir halten und mir Bereicherung sein. Und in schweren Zeiten eine Stütze sein, wenn möglich.

    Die uns wider besseren Wissens, jeglicher Vernunft, Realität zu Dingen hinreißen lässt, von denen wir schon im Vorhinein wissen, das sie unserem Wesen nicht entspricht – das wir das alles eigentlich (!) gar nicht wollen.

    Öööhm...nööö

    Ich bin ein sehr realistischer Mensch und ich weiß sehr genau, was ich nicht will.

    Klar bin ich auch schon in bekloppte Lovestorys reingerutscht, und in der ersten Verliebtheitsphase hat wohl auch jeder ne rosa Brille auf.

    Wenn ich aber merkte, mir schadet eine Beziehung, konnte ich sie auch zeitnah beenden.

    Ich lasse nicht auf mir rumtrampeln bis zum Geht-nicht-mehr.

    Und ich lasse auch nix mit mir machen, was ich partout nicht will.

    Ich bin aber auch kein CO, sondern trockene Alkoholikerin, falls Du Dich erinnerst ;)

    LG Sunshine

    Bei finanziellen Entscheidungen bin ich sehr rational und muss sicher gehen, dass es für mich geht. Egal was kommt. Daher z.B. auch ein Ehevertrag. Ich wollte nicht später ohne alles da stehen. Oder etwas aufgeben müssen, was ich mir erarbeitet habe.

    Zum Glück hast Du das so gemacht, Malea! Respekt!

    Leider lassen sich gerade Frauen immer wieder durch Liebesgesäusel einfangen und in Lagen bringen, die sie so mit Sicherheit nie haben wollten! Weil sie dafür empfänglich sind.

    Alles im Namen der Liebe...als wäre Null Verstand vorhanden.

    Ich sage es Dir als trockene Alkoholikerin, meiner Meinung nach hat er überhaupt nichts begriffen. Und er wird auch weiter saufen. Entscheide selbst, ob Du mit so einem Mann zusammen leben willst.

    Du leidest doch schon viel zu lange...wie lange noch???

    Und es wird nicht besser werden, nur immer schlimmer...das kannst Du mir glauben.

    Mache Dir bitte dringend einen konkreten Plan OHNE IHN. Mit einem Säufer kann man keine partnerschaftliche Beziehung führen, das gibt die Alkoholkrankheit einfach nicht her!

    Und handele konsequent, und höre Dir seine Lügenkonstrukte erst gar nicht an.

    Meine Güte, was habe ich selbst gelogen zu Saufzeiten, um meine Sauferei zu verharmlosen/zu verleugnen...da sträuben sich ja jetzt noch bei mir die Nackenhaare :rolleyes:

    Ehrlichkeit kann man von einem abhängig Trinkenden auch keinesfalls erwarten, so bitter das auch ist. Gibt die Krankheit nicht mehr her...

    Lügen, Verharmlosen, Heimlichsaufen und vieles mehr gehören zu den typischen Symptomen der Alkoholkrankeit.

    Malea, mache es Dir bitte selbst nicht zu schwer und ende bitte nicht als verhärmte, verbitterte, um Jahre gealterten CO an der Seite eines Säufers...das Leben hält noch so viel Schönes bereit...auch für Dich!

    Zum Glück sind keine Kinder involviert!

    Du kannst wieder frei sein, wann immer Du willst. Zögere es nicht zu lange raus, höre auf, Dich an längst vergangene Zeiten zu klammern, sie sind vorbei.

    Irgendwann sind es nur noch Erinnerungen an eine Zeit, die man mal durchlebt hat.

    Lass zu, das das Glück und die Zufriedenheit auch wieder in Dein Leben rein kann.

    LG Sunshine

    Möchte, dass ich mit ihm ins Krankenhaus fahre, damit man den Blutalkohol messen kann. Die Blöße möchte ich mir nicht geben, oder wäre das der richtige Weg?

    Hallo Malea

    Hm, ich wüsste nicht, das im KH grundlos ne Blutalkoholprobe gemacht würde, warum sollten sie das tun?

    Nur weil Du misstrauisch bist? Ich glaube das reicht nicht aus als Grund.

    Du denkst ja nicht ohne Grund, das er getrunken hat, traue Dir da mal selbst. Deine Wahrnehmung täuscht Dich schon nicht, so feine Antennen, wie Co 's dafür haben .

    Und er weiß, das Du mit ihm nicht ins KH fahren würdest.

    Also kann er das leichtfertig anbieten.

    Die würden Euch wahrscheinlich eh nach Hause schicken, es sei denn, er wäre in richtig desolaten Zustand.

    Du kannst leider nichts für Deinen Mann tun.

    Und er weiß ja auch, wo er Hilfe bekommen kann.

    Wahrscheinlich ist es wieder mit Schlafproblemen heute Nacht verbunden. Und morgen wieder Panikattacken. Weshalb ich im Wesentlichen auch die Therapeutin aufsuchen will. Ich muss lernen aus dieser Gedankenspirale raus zu kommen. Und dann? Ich weiß es nicht.

    Vielleicht kann die Therapeutin Dich in der Art stärken, Dein Leben in Deine eigenen Hände zu nehmen?

    Ich persönlich kann nicht zur Abgrenzung zum Partner raten, denn ich sehe darin keinen Sinn. Man geht doch keine Ehe ein, um sich dann darin abgrenzen zu müssen, oder?

    Das wäre für mich nur ne temporäre Lösung, bis ich ne eigene Wohnung gefunden hätte. Und dann würde ich irgendwie versuchen, nochmal "neu" anzufangen ohne die Belastung, nen uneinsichtigen Trinker huckepack mitzutragen.

    Liebe hin oder her- manchmal hilft selbst alle Liebe der Welt nicht, und schon gar nicht bei einem Trinker.

    Um wieder glücklich werden zu können, muss man manchmal einfach den Kopf über das Herz stellen.

    Ne Trennung tut immer weh.

    Aber ein Schrecken ohne Ende ist sicher langfristig gesehen noch schmerzhafter...

    Da würde ich dann lieber das Ende mit Schrecken wählen.

    LG Sunshine

    Nun Ja Nudeltante, ich weiß nicht mal wirklich, ob Du an Deiner eigenen Abhängigkeit gearbeitet hast.

    Wenn nicht, wäre es ja auch kein Rückfall... wenn Du die CO Rolle nie verlassen hättest...sozusagen.

    Siehst Du Dich selbst eigentlich als CO-Abhängig...muss ich jetzt auch einfach mal nachfragen?

    Er war ja lange weg, konntest Du diese Zeit denn für Dich nutzen?

    Oder drehte sich in dieser Zeit auch alles nur um ihn und sein Befinden?

    Ich habe hier mal ad hoc, auch vom Smartphone aus, was rausgepickt:

    Schreibe bitte gerne weiter, mir ist der Austausch wichtig und wenn Du gerade auch relativ frisch trocken bist.

    Immer gerne.. mir hilft das ein oder andere sicherlich..

    Habe gestern ein Video von Nathalie Stüben auf YouTube gesehen, da ging es um Rückfälle… in 3 Arten wurden die aufgesplittet…

    Ich bin gespannt, ob er heute was von der Nachsorge berichtet …

    Du informierst Dich über Sachen, was eindeutig SEINS wäre.

    Du befragst frisch Trockene über ihren Weg, schaust Videos zu Rückfällen, und möchtest wissen, was in der Nachsorge besprochen wurde...

    Alles dreht sich um ihn, von Dir und DEINEM Befinden lese ich leider kaum was.

    Du befasst Dich mit Sachen, um die ausschließlich er sich zu kümmern hätte.

    Warum tust Du das eigentlich ?

    Ich erzähle Dir mal von mir...wie das war als ich trocken wurde. Meine, damals schon erwachsene, Tochter hatte schon Flyer über SHG und andere Hilfsangebote für mich besorgt...und wollte mich sogar dorthin begleiten.

    Mir war sofort klar, das das nicht richtig so sein kann, sie hat sich um sowas nicht zu kümmern, das muss ich selbst tun.

    Ich ging ergo allein in eine SHG, allein zu einer Suchtberatung, regelmäßig allein zu meiner Ärztin zwecks Blutuntersuchungen etc.

    Weil es meine Angelegenheit ist, mich drum zu kümmern.

    Mein Mann konnte mich glücklicherweise sofort loslassen, er war auch nie wirklich mein CO, von daher fiel es ihm wohl leicht.

    Ich konnte so mein Leben wieder selbst in die Hand nehmen und organisieren und er hat mir da auch nie reingequatscht. Oder mich befragt, was wo besprochen wurde. Wenn ich ihm was erzählen wollte, musste das von mir aus kommen, er bedrängte mich da nie.

    Viele Beziehungen scheitern auch dadurch, das der Alkoholiker trocken wird, der Co aber weiterhin in seiner Co Rolle bleibt.

    Ein trockener Alkoholiker will nicht betüdelt, kontrolliert und dauernd befragt werden, sondern wird versuchen, sich wieder ein autarkes Leben aufzubauen.

    Ich kenne es nur so, auch aus Gesprächen mit anderen Betroffenen.

    Er will losgelassen werden vom Co, bzw. vom Co Verhalten.

    Das bedeutet nicht, das er die Beziehung nicht mehr will, aber eben Co Verhalten nur noch schwer bis gar nicht für ihn zu ertragen ist.

    Kurzum, arbeiten nicht Beide an sich und ihren Abhängigkeiten, steht die Beziehung unter einem ganz schlechten Stern und irgendwann wird sich der trockene Alkoholiker auch wehren und sich freistrampeln wollen und die Beziehung von sich aus beenden.

    Ich hätte es ebenso übrigens ebenso gemacht, wenn ich mich zu bedrängt gefühlt hätte.

    Vielleicht verstehst Du jetzt, warum ich so intensiv nachfrage, was DU denn für DICH tust? Ich freue mich nämlich über jede Beziehung, die wieder in Ordnung kommt und in der man wieder glücklich miteinander sein kann. Das fällt einem aber sicher nicht in den Schoß, man wird dafür einiges tun müssen.

    Und zwar beide.

    LG Sunshine

    Hallo Nudeltante,

    mir fällt auf, das sich in diesen, Deinem Thread, wieder fast alles um Deinen Mann dreht.

    Sein Befinden, sein Rückfall, seine Nachsorge...

    Das sind aber alles Sachen, mit denen Du nix zu tun hast, es fällt in SEIN Aufgabengebiet, sich darum zu kümmern.

    Und das ein Rückfall "dazu gehört" ist echt Quatsch.

    Es kann passieren, ja. Aber nicht zwangshalber.

    Ich hatte beispielsweise keinen Rückfall und einige andere Betroffene, die ich kenne, auch nicht.

    Es geht darum, wie ernst man seine Krankheit nimmt, was man bereit ist zu tun, um trocken zu bleiben, kurzum, das man vollumfänglich rafft, was die Stunde für einen geschlagen hat.

    Nun will ich aber mein Augenmerk nicht auch wieder auf Deinen Mann legen, denn er ist ja nicht hier im Forum, sondern Du.

    Ich würde Dich gern fragen, ob und wie Du an Deiner CO-Abhängigkeit arbeiten konntest?

    Und wie da weitere Pläne sind, um sie stoppen zu können?

    Ich habe gerade das Gefühl, das Du komplett in alte Verhaltensweisen zurück fällst, seitdem Dein Mann wieder Zuhause ist.

    Loslassen ist das Motto, Dein Mann ist erwachsen und für sich selbst verantwortlich. Mir kommt es so vor, als schwirrtest Du eifrig um Deinen Mann herum, um sein Befinden zu erkunden und daraus Rückschlüssse zu ziehen.

    Also, meine Frage wäre, inwiefern kümmerst Du Dich ( gut) um Dich selbst und arbeitest an Deiner eigenen Abhängigkeit?

    Und kannst Du da beispielsweise auch Unterstützung speziell in diesem Bereich bekommen? Wird es in der REHA Thema sein? Mitunter gibt es auch da spezielle Angebote, kommt immer auf die Ausbildung der Therapeuten an.

    LG Sunshine

    Ich weiß,daß dann eine Menge Sprach -und Textnachrichten folgen werden,eine schlimmer als die andere.Da muß ich durch.

    Es ist die einzige Art,mich zu schützen,bevor ich daran zugrunde gehe.

    Hallo Maritha

    Wo musst Du durch? Durch beleidigende, Dir die Schuld zuweisenden Sprach und Textnachrichten? :shock:

    Nein, musst Du nicht. Einfaches Blockieren auf WA reicht und Du hast Ruhe.

    DAS ist die Art, wie Du Dich schützen kannst!

    Du musst Deinem Sohn auch nicht erklären, welche Art Gespräche Du nicht mehr möchtest. Tu es einfach. Die ganze Laberei kommt doch beim Sohn gar nicht an,interssiert ihn doch nicht die Bohne.

    Er ist bisher mit seinem Verhalten bei Dir durchgekommen und er denkt, so geht's auch immer weiter. Nur Du kannst ihm da Grenzen aufzeigen.

    Es ist schlimm, wenn sich das eigene Kind so benimmt und so schwer in den Alk abgestürzt ist.

    Sein Verhalten ist das typische Alkoholiker Verhalten...Baden in Selbstmitleid, und immer sind andere Schuld am selbst versauten Leben, Beschimpfungen gehören oft auch dazu.

    Ich kenne das ja auch alles aus eigener Erfahrung.

    Und ich kann Dir auch sagen, das Du ihm nicht helfen kannst.

    Im Gegenteil, mit Deiner umsorgenden Art hältst Du ihn auch auf eine Art in seiner Alkoholsucht.

    Kann es sein, das er nie richtig erwachsen geworden ist?

    LG Sunshine

    Naja Api, solange bei Euch noch vieles gut läuft, gibt es für ihn auch keinen Anlass, mit der Sauferei aufzuhören.

    Warum sollte er denn?

    Du wirst ihn auch mit Büchern nicht trocken legen können.

    Das kann nur er allein...und dann gäbe es auch genug Hilfsangebote.

    Du bist nicht zufrieden in der Beziehung, und darum geht es doch.

    Und dabei ist es auch egal, wie andere seine Sauferei beurteilen würden, die leben doch nicht mit ihm zusammen und wissen eben nicht, wie schlimm es ist mit einem Säufer als Partner.

    Es geht darum, wie Du Dich fühlst und da darfst Du doch Deinen eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen trauen.

    Du hast hier ja Bücherempfehlungen bekommen. Hilft vielleicht ja auch, die Abhängigkeitsbeziehung zu verstehen.

    Es wäre aber auch wichtig, in die Handlung zu kommen, damit es Dir wieder besser gehen kann. Und ein Kind ist auch noch involviert.

    Hast Du denn Ideen, wie es bei Dir weitergehen kann ?

    Möchtest Du denn überhaupt in die Handlung kommen?

    LG Sunshine

    da ich nicht weiß, wie schlimm es ist. Wie gesagt: er trinkt nur abends und nachts er wird nicht aggressiv, lässt sich nicht "gehen", kommt morgens aus den Federn, wirkt ja nicht mal richtig betrunken. Trotzdem: es ist Scheiße und ich will nicht, dass unser Sohn diese Mengen an Leergut und diese ständigen Einkäufe (selbst falls er nicht viel von der Trinkerei mitbekommen sollte) und das spät ins Bett kommen und den Gestank als normal ansieht!

    Meine Schwester meinte als ich ihr mal die Trinkmengen und die Regelmäßigkeit erzählt habe "wie hältst du das denn jeden Abend aus"? Weil sie natürlich dachte, er sei jeden abend betrunken. Aber er verhält sich ja wie jemand der Tee, Saft oder Wasser trinkt!

    Hmmm...wo ist denn dann das Problem, wenn doch alles so supi läuft?

    Man merkt ihn seinen Alkoholismus nicht an, er lässt sich nicht gehen, wird auch nicht aggressiv, im Job steht sogar ne Beförderung an und ansonsten verhält er sich auch, als würde er nur Tee trinken.

    Besser geht's doch nicht, okay er trinkt mal gerne einen...aber die kleinen negativen Folgen daraus...kannst Du darüber nicht wegsehen, wo er doch sonst son prima Kerl ist.

    Api, ich glaube Du verharmlost sein Gesaufe, um nicht wirklich handeln zu müssen.

    Du traust Deinen eigenen Gefühlen nicht, andere sollen beweisen, das er zu viel säuft. Warum eigentlich? Reicht es denn nicht, das Du es weißt? Da braucht es keine weiteren Beweise.

    Wie sind Deine weiteren Pläne? Was bist Du bereit zu tun, damit es Dir besser gehen kann?

    Denn Du bist doch schließlich nicht in dieses Forum gekommen, weil es Dir so klasse geht.

    LG Sunshine