Beiträge von Sunshine_33

    .aber die Alkoholerkrankung bleibt ein lebenlang und kann zu jeder Zeit wieder aktiv werden, davor schützen auch leider 6 Jahre nicht.

    Das hört sich so an, als käme ein Rückfall plötzlich, völlig überraschend und unvorhersehbar.

    Dem ist aber meist nicht so!

    In den meisten Fällen geht ein Verhaltensrückfall voraus. Die SHG wird nicht mehr regelmäßig besucht. Man wird leichtsinniger, denkt, man hätte es ja jetzt im Griff...und irgendwann erfolgt dann der Griff zur Flasche.

    Gewitterliebe, Du berichtest ja auch von erneutem Kochen mit Alkohol, das war auch schon ein Verhaltensrückfall...

    Ich finde es einschüchternd, wenn behauptet wird, das ein Rückfall immer eintreten kann. Das hört sich für mich so an, als würde immer, zu jeder Zeit, ein Damoklosschwert über dem Angehörigen schweben.

    Es gibt aber auch eine stabile Trockenheit!

    Die mit den Jahren wächst und so auf einem guten Fundament steht.

    Voraussetzung ist die komplette Krankheitseinsicht, und das man seine Trockenheit zur Prio 1 macht, die Fürsorge für sich selbst nie vernachlässigt, da hilft beispielsweise die SHG auch sehr.

    Ich kenne so einige trockene Alkoholiker, die bis heute nie rückfällig wurden.

    Ich gehöre übrigens auch dazu ;)

    Ich finde, man darf seine eigenen Erfahrungen nicht anderen 1:1 überstülpen und das als allgemeingültig darstellen.

    Ich bin bis heute froh, das mein Mann mir wieder komplett vertrauen konnte nach meiner Entgiftung, und mich immer unterstützt hat. Er ist nie davon ausgegangen, das ich sowieso rückfällig werde. Zum Glück kannten wir beide auch nicht die hohe Rückfallquote. ;)

    Das wollte ich an dieser Stelle gern mal loswerden.

    Gewitterliebe, es ist gar nicht so selten, das es beziehungstechnisch nicht mehr läuft, wenn der Trinker trocken wird. Ich denke sogar eher, das ist ganz häufig so.

    Mein Mann und ich sind noch zusammen, aber es gab auch eine 2jährige Trennung zwischendurch.

    Trockenwerden ist nicht im Vorbeigehen zu erledigen, im Gegenteil, manchmal bleibt kein Stein auf dem anderen.

    Und vielleicht bleibt auch die Liebe dabei auf der Strecke.

    Man lernt sich sozusagen nochmal neu kennen und ob man mit dem trockenen Partner noch zurecht kommt, weiß man einfach nicht.

    Diesen Text habe ich schon heute früh geschrieben...ich war mir nur unsicher, ob ich ihn auch abschicken soll...

    Ich habe immer auf die Urlaube gewartet um die Themen anzusprechen. Wichtig ist auch, immer bei sich zu bleibe. Z.B, ich bin traurig weil......Keine Schuldzuweisungen wenn er getrunken hat. Ersten bringt es eh nichts und zweitens kann es eskalieren.

    Nur mal so am Rande...es ist völlig latte, wann und wie man mit einem Alkoholiker, der trinken will, spricht.

    Denn es wird nix ankommen!

    Klar sollte man nicht soweit gehen, sich dabei selbst in Gefahr zu begeben.

    Aber wer denkt, er könne mit Worten noch was erreichen, der irrt.

    Und diese Erfahrung habt ihr doch alle schon ausreichend gemacht, oder?

    Und sicher auch gebeten und gebettelt, geweint und gefleht, gedroht und geschimpft ...und mit welchem Ergebnis?

    Der XY hat weiter gesoffen.

    Das einzige, womit man VIELLEICHT noch was erreichen kann, sind TATEN. Reden is nur Schall und Rauch, konsequentes Handeln aber schon ne ganz andere Nummer.

    Da wird selbst der Säufer mal wach, wenn die Frau samt Kind die Koffer gepackt hat und weg ist.

    Und kann sich überlegen, ob wirklich alles okay so ist mit seiner Sauferei?

    Oder ob er vielleicht nun doch Hilfe annehmen will?

    Und der CO hat derweil Zeit und kann etwas zur Ruhe kommen in einer eigenen Wohnung...und darf auch über sein weiteres Leben nachdenken...und wie er es gestalten möchte, unabhängig vom Säufer.

    Denn es kann durchaus auch sein, das der sich für das weiter saufen entscheidet.

    Das darf er...und dagegen kann auch keiner was tun.

    Also, aktiv werden...anstatt sich in einem Jammertal voller Selbstmitleid zu suhlen!

    Erstmal eine Beratung aufsuchen und sich informieren, wie man aus der ganzen Misere rauskommen könnte. Es gibt auch die Schuldenberatungsstelle. Eine anwaltliche Beratung kann auch Wege aufzeigen, an die man noch gar nicht gedacht hat oder gar nicht kennt.

    orangeblau, wenn Du nichts änderst, wenn Du nicht aktiv wirst wird alles so weitergehen wie bisher.

    Und das er säuft, ist eindeutig nach Deinen Beschreibungen, er zeigt völlig typisches abhängiges Alkoholikerverhalten!

    Du brauchst das auch nicht in Frage stellen, weil Du Angst davor hast, zu handeln. Die Verharmlosung seiner Sucht ist CO...Du weißt in Wirklichkeit doch auch ganz genau, das Du Deinen Eindrücken und Gefühlen trauen kannst.

    LG und Mut wünsche ich Dir vor allem auf einen Weg in ein schöneres Leben!

    Sunshine

    Dothe, meine Tante arbeitete lange Jahre im KH, und zwar dort, wo auch Entgiftungen durchgeführt wurden.

    Sie kannte sich mit der Materie sehr gut aus.

    Ihrem Mann konnte sie trotzdem nicht helfen. Er hat sich übrigens auch recht bewusst fürs totsaufen entschieden, so war zumindest mein Eindruck.

    Er landete am Ende im Krankenhaus für kurze Zeit, dann verstarb er dort.

    Der Körper war geradezu zerfressen vom jahrzehntelangen schweren Alkoholmissbrauch.

    Meine Tante war übrigens 2x mit ihm verheiratet und blieb auch nach jahrelanger Trennung und neuem Partner sein CO.

    Ob sie sich heute nochmal dafür entschieden hätte...ich weiß es nicht...sie ist leider auch verstorben.

    Sie hatte alles Wissen über die Krankheit Alkoholismus und auch über die CO-Abhängigkeit. Und das Wissen war nicht nur theoretischer Art, sie hatte auch sehr viel praktische Erfahrungen.

    Und war selbst CO.

    Trotzdem konnte sie ihrem Mann nicht helfen!

    Ich bin seitdem auch der festen Überzeugung, auch aufgrund meiner eigenen Alkoholerkrakung, das Hilfe von Außen kommen muss, Angehörige sind viel zu involviert, das funzt einfach nicht.

    Und man muss die Hilfe auch annehmen können.

    LG Sunshine

    Dann nenn es doch "in Liebe/Freundschaft gehen lassen".

    Manchmal kann man leider nichts anderes mehr tun.

    Es rumort in Dir, da reissen vielleicht schon alte Wunden auf?

    Zum Glück hast Du "äußerlich" noch nichts zugesagt.

    Belasse es auch bitte dabei.

    Gegen das Rumoren könnte der Austausch in diesem Forum helfen. Du kannst alles hier lassen, sortieren und mit den anderen hier über Deine Gefühle sprechen.

    Du bist auch nicht allein hier mit Deiner Geschichte.

    Auch die ExPartner anderer Forenteilnehmer haben sich teilweise leider tot gesoffen.

    Auch da wirst Du für Deine Gefühle Verständnis finden.

    Alles Gute Dir!

    Sunshine

    Liebe Dothe

    Du kannst niemanden gegen seinen Willen trocken legen. Selbst wenn es so schlimm um Deinen Ex steht.

    Vielleicht ginge ne Zwangseinweisung, war schon mal der Rettungsdienst die Tage da?

    Aber dann entlassen sich die uneinsichtigen Trinker entweder selbst nach kürzester Zeit oder hauen einfach ab.

    Von daher...bringt auch nix.

    Dein Ex scheint sich fürs Totsaufen entschieden zu haben, das ist bitter, aber auch nicht sooo selten.

    Darf ich fragen, warum Du Dich jetzt doch so in die Sache reinkniest?

    Du wolltest doch damit eigentlich in Ruhe gelassen werden? Willst Du Dich jetzt doch persönlich involvieren?

    Lass das doch lieber und bleibe bei Deiner ursprünglichen Entscheidung.

    Die war doch völlig okay!

    Involvierst Du Dich wieder, wird es Dir schlecht gehen, Du wirst erneut Deine Hilflosigkeit spüren müssen und evtl. werden auch alte Wunden wieder aufgerissen.

    Tu Dir das bitte nicht an.

    Lebe weiterhin DEIN Leben, das ist einfach besser.

    Du DARFST Dich selbst schützen, das kann Dir niemand verwehren!

    Das ist gesund und NICHT etwa egoistisch.

    Liebe Grüße an Dich

    Sunshine

    du merkst ich suche noch nach einem Strohhalm, dass alles doch ganz anders is, das wünschen wir uns doch alle, eine einfache Lösung ohne Kummer

    Man merkt recht deutlich, das Du auch am liebsten alles wieder unter den Teppich kehren würdest...und wäre nicht die Sache mit dem Kind, würdest Du das auch tun?

    Der Harmonie Willen?

    Es wurden hier ja genug Einschätzungen zur Sauferei des Schwiegervaters abgegeben.

    Das Telefongespräch lief auch völlig typisch ab. Wäre da kein Alkoholproblem, hätte es gar keinen solchen Bohei um das Ganze gegeben.

    Sogar Kontaktabbruch...tztztz...na klar, nicht das ihr nochmal sowas sagt und den Familienfrieden stört und auch der Schwiegervater nimmt das lieber in Kauf, der will einfach nur ungestört weiter seinen Schnaps saufen...und alles,was dabei stört, muss weg!

    kaffeetante, jetzt habt bitte nen Hintern in der Hose und lässt Euch nicht mehr belatschern, ihr wißt, was ihr wißt und habt die Entscheidung getroffen, das anzusprechen. Das der Erfolg dabei äußerst gering war, war auch vorher klar.

    Die Sache mit dem Kind muss evtl. gar nicht mehr angesprochen werden, denn ich denke, der Schwiegervater wird nicht zu Besuch zu Euch kommen. Er braucht sein Saufrevier, und das hat er bei Euch nicht. Die Sucht diktiert nun mal das Handeln, und die sagt eindeutig "fahr da nicht hin, Du kannst da nicht ungestört saufen".

    Ich hätte es ebenso gemacht, als ich noch gesoffen habe.

    Was ist mit der Schwiegermutter? Könnte die nicht allein kommen oder sind das siamesische Zwillinge?

    LG Sunshine

    Mal sehen, es wird mich wohl noch ein harter Kampf erwarten.

    Hallo Erna und Willkommen im Forum!

    Ich muss sagen, ich habe meinen Weg in mein trockenes Leben nie als "harten Kampf, ja nicht mal als Kampf empfunden.

    Ich hatte eine ganz schwere Entgiftung, danach körperlich wieder auf die Beine zu kommen, war schon etwas Kampf.

    Aber dann überwog immer die Dankbarkeit, nicht mehr trinken zu müssen.

    Die Dankbarkeit, nochmal aus dem Teufelskreis rauszukommen und mein Dank gilt auch allen, die mir dabei geholfen haben, meine Krankheit zu stoppen.

    Und ich war immer dankbar über meine wiedergewonnen Freiheit, was sich auch bis heute zieht.

    Kampf war da also nicht.

    Ich habe meine Krankheit von Anfang an meiner Trockenheit akzeptiert und sie für mich auch angenommen.

    Es gab blöde Situationen mit Saufdruck, das war auch bei mir so. Aber das ist zu überstehen und ein paar "Tricks" gibt es da auch.

    Du darfst Dich also auf ein Leben ohne Alkohol freuen, dafür aber in Freiheit ....habe bitte keine Angst davor.

    Jeder kann es schaffen! Du auch.

    Lese hier bitte viel, besonders zur Risikovermeidung, mache Deine Abstinenz zu Deiner Prio 1...alles andere kommt erst danach...kann erst danach kommen, weil alles zukünftige ja darauf aufbaut.

    Dann schaffst Du das auch :)

    LG Sunshine

    es mangelt bei uns an all den Auslösern, die man hier so liest, Agressivität, Unpünktlichkeit, körperliche Symptome, Schapsflasche auf dem Tisch, eindeutiges Betrunkensein, Fahne, Unzuverlässigkeit...

    Das ist aber nicht das Krankheitsbild von noch gut funktionierenden Alkoholikern.

    Ich war das beispielsweise fast bis zuletzt.

    Aggressivität? Mit Worten gegenüber meinem Partner...Ja...aber ich war das NIE anderen gegenüber.

    Unpünktlichkeit?

    Ich bin fast jeden Morgen pünktlich zur Arbeit erschienen bis zuletzt. Habe ich noch geschafft.

    Körperliche Symptome? Hmmm...ein Alkoholiker sieht schon zu, das er nicht auf Entzug kommt. Schon gar nicht vor anderen Menschen. Alles wird verharmlost und auf sonst was geschoben, nur nicht auf die Sauferei.

    Schnapsflasche auf dem Tisch?

    Das hat es bei mir nicht 1x gegeben! Ich habe heimlich gesoffen.

    Dafür Schnapsflasche im Nachttisch :oops:

    Eindeutiges Betrunkensein?

    Das hat ausschließlich mein Mann miterleben müssen. Auf Partys höchstens mal stark angeschickert gewesen...und mir dann Zuhause den Rest gegeben.

    Fahne?

    Mit Sicherheit.

    Unzuverlässigkeit?

    Ja, vorwiegend im privaten Bereich. Habe oft Verabredungen abgesagt, weil ich schon Alk im Blu hatte.

    Kaffeetante, es gibt nicht DEN Alkoholiker.

    Die Verhaltensweisen ähneln sich aber stark.

    Aber nicht alles trifft auf jeden zu.

    LG Sunshine

    Hallo kaffeetante,

    bitte ganz ruhig bleiben und auf WA-Nachrichten überhaupt nicht reagieren! Jedes weitere Wort macht es nur schlimmer, es ist gesagt, was zu sagen ist und damit ist es erstmal gut.

    Eigentlich sollte es ja um das Fahrverbot mit Enkelkind gehen, DAS war ja das Ziel der Aktion.

    Tja, aber da ist auch Hoffnung, ihm noch helfen zu können, nicht wahr?

    Das könnt ihr aber nicht!

    Ihr habt nun getan, was zu tun ist, leider kamt ihr nicht auf den Kern eures Anliegens.

    Der Schwiegervater hat sich in diesem Gespräch für mich par exellance als Alkoholiker geoutet. Er hat alle Register der Verharmlosing gezogen und drehte den Spieß um und zeigt nun auf euch. Machen alle Alkoholiker so...anderen den schwarzen Peter zuzuschieben.

    kaffeetante, mir persönlich wäre es übrigens kackegal, ob mir die Schuld an allem zugeschoben wird, ich würde ja die Hintergründe kennen und die Fakten, das der Schwiegervater zur Aufrechterhaltung seines Alkoholspiegels mittlerweile Flachmänner mit sich führt. Dann soll man mir halt die Schuld in die Schuhe schieben, wenn sich jemand so ein Armutszeugnis ausstellen will, dann bitteschön.

    Mein Kind zu schützen wäre mir ALLEMALE wichtiger...sollen doch die anderen dummes Zeug quatschen...mir doch egal!

    Dann bin ich eben der Sündenbock, wenn sie so dringend einen brauchen! :P

    Du wirst heute keinen guten Tag haben. Selbstvorwürfe werden an Dir nagen, die Angst, jemanden Unrecht getan zu haben, Ärger mit dem Schwager und vielleicht auch Stress mit dem eigenen Mann, weil ihn das gleiche quält. Dann redet bitte miteinander!

    kaffeetante, ihr habt getan was zu tun ist, habt das Problem angesprochen, mehr könnt ihr nicht tun. In Wirklichkeit war es doch eher ein Liebesdienst, den ihr erwiesen habt, ihr mach Euch eben Sorgen!

    Mehr geht nun aber nicht mehr.

    Es besteht Null Krankheitseinsicht, und das war leider vorhersehbar.

    Und noch eins, kaffeetante, wer bereits Flachmänner bei sich führt, versucht so, DURCHGEHEND einen Alkspiegel zu halten, weil er sonst auf sehr unangenehmen Entzug kommt!!

    Du/ihr müsst also damit rechnen, das er immer Alk im Blut hat!

    Also auch auf Fahrten mit dem Enkelkind!

    Selbst wenn er verspricht, keinen Schluck zu trinken, wird er solche Versprechen nicht mehr einhalten können.

    Weil der Körper immer lauter nach Stoff schreit und man dann nachgibt, weil man nicht mehr anders kann.

    LG Sunshine

    Kann mich den Beiträgen von Sue und Elly nur anschließen, bei mir wurde es auch immer mehr Alkohol.

    Der Körper baut mit der Zeit eine Alkoholtoleranz auf und man braucht dann einfach mehr, um den gewünschten Zustand herzustellen.

    Mein Mann wusste nicht, wie viel ich wirklich trank. Alkoholiker sind sehr erfinderisch im Anlegen von "Alkoholnestern", ich hatte mehrere im Haus angelegt, um möglichst immer an Stoff zu kommen.

    Ergo: Es wird in der Tat wirklich immer schlimmer, auch für den Angehörigen.

    Dieser Aufzug fährt nur bergab, nicht mehr bergauf.

    Es sei denn, der Alkoholkranke macht sich seine Erkrankung bewusst und sucht sich Hilfe von außen.

    Davon sind aber die meisten Alkoholkranken der hier schreibenden Angehörigen noch ganz weit entfernt.

    Keine Krankheitseinsicht, keine Annahme von Hilfe von Außen, keine Chance.

    Und das kann auch noch Jahre bis Jahrzehnte so weiter gehen.

    Ob man sich sowas aussetzen will, muss man selbst wissen.

    Mir bricht es nur immer das Herz, wenn kleine Kinder involviert sind, denn die werden lebenslangen Schaden an so einer Situation nehmen!

    LG Sunshine

    Ich verstehe natürlich was Du meinst, Christrose. Man sollte nicht vor einem Alkoholkranken trinken, weil ihn das triggern könnte. Das ist auch völlig richtig so.

    Bei Uneinsichtigkeit wird man damit aber überhaupt nichts erreichen können.

    Da kannst Du 100x Vorbild sein, das hält einen uneinsichtigen nicht die Bohne von der Sauferei ab.

    Oder warst Du damit erfolgreich?

    Ich habe mich auch an dem Wort "Vorbild" gestört. Das gehört so gar nicht für mich in eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

    Mein Mann muss mir kein Vorbild sein, das einzige, was ich von ihm erwartet habe, ist, nicht meine Abstinenz zu gefährden. Indem er eben nicht in meiner Gegenwart trinkt. Und das hat er auch nie getan.

    Er wurde aber nicht gleichzeitig auch abstinent, er hat ab und zu mal in seinem Hobby-Keller ein Bier getrunken, das war mir egal. Damit hatte ich keinerlei Berührung.

    Nun trinkt er allerdings seit Jahren keinen Alkohol mehr. Auch schön.

    LG Sunshine

    Ist ja lieb und nett von Dir gemeint, liebe Christrose, aber es ist doch gar nicht die Rede davon, das Irrwitzers Frau mit der Rotweinsauferei aufhören will.

    Im Gegenteil, am nächsten Tag war doch schon wieder "hoch die Tassen"!

    Was soll da ne Vorbildfunktion, das bringt doch gar nix in diesem Fall.

    Mal davon abgesehen, das ich es irgendwo merkwürdig finde, dem Partner ne Vorbildfunktion aufzudrücken.

    Irrwitzer, Dir kann ich nur den Rat geben, Dich hier mal ein bisschen einzulesen.

    Wie wenig Du über die Alkoholkrankheit weißt, habe ich auch gerade an einem anderen Beitrag gesehen. Musst Du ja auch nicht, ist ja wieder alles scheinbar tutti bei Euch.

    Ich finde es allerdings sehr daneben, jemanden, der gerade wenige Wochen ohne Drogen ist, dazu zu ermuntern, auf ein Punkfestival zu gehen und das als Härtetest zu sehen.

    So ein Verhalten ist einfach nur dumm und leichtsinnig.

    Ich kann nur hoffen, das es nicht andere Frischlinge auch zu so einem Risikoverhalten ermuntert.

    Die Rückfallgefahr ist einfach zu groß!

    Und irgendwann ist es auch mal der letzte Rückfall, unsere Erkrankung ist nämlich keine leichte Sommergrippe, die auch wieder vorbei geht.

    Gruß Sunshine

    Ein paar Wochen ohne Droge...und dann auf ein Punk-Festival, wo reichlich gebechert wird?

    Hältst Du sowas für ne wirklich gute Idee?

    Viele um Dich herum verpassen sich die Breitseite und Du da mittendrin?

    Ich kann über ein derart leichtsinniges Verhalten echt nur mit dem Kopf schütteln, aber is ja Dein Leben.

    Irrwitzer, wenn ich Deine Post lese, sehe ich, das Du bisher gar nix begriffen hast bezüglich der Alkoholkrankheit. Musst Du ja auch nicht, denn bei Euch ist ja wieder alles tutti, nicht wahr?

    Mein lieber Scholli, ich belasse es hierbei mal, sonst krieg ich die Plaque.

    Sunshine

    wir können nicht mit ihnen persönlich sprechen, bevor sie Ende Auguts zu uns kommen, da wir nciht mal eben 400 km hin und zurück "auf einen Kaffee" hinfahren können! Daher telefonisch, um sie nicht hier vor Ort vor vollendete Tatsachen zu stellen ("du darfst cunser Kind nicht mehr fahren").

    Das habe ich schon verstanden, liebe kaffeetante ;)

    Ich verstehe aber die Dringlichkeit nicht ganz. Und warum keine "vollendeten Tatsachen"? Es ist doch EUER Kind und ihr entscheidet sowas. Da ist doch der Zeitpunkt eigentlich egal, wann ihr Eure Entscheidung kund tut.

    Vielelicht kannst du die Sicht dre Angehörigen nciht nachvollziehen? Das "Kontrollieren" von Mengen, Symptomen soll mir Aufschluss darüber geben, wie schlimm es schon ist bzw. noch nicht- klar istr das absurd, mein Gehirn weiß das auch,

    Doch doch, mir ist schon klar, warum Angehörige den Trinker kontrollieren wollen. Sie wollen sich vergewissern, ob es wirklich schon "so schlimm" ist wie befürchtet und dazu auch Fakten sammeln.

    Viele Alkoholiker trinken aber auch zusätzlich heimlich. Von daher ist es meist hoffnungslos, die wirkliche Trinkmenge bestimmen zu können.

    ich bin grundsätzlich gern "vorbereiet, mache Pläne, Listen in allen möglichen Belangen in meinem Leben.

    Und, hilft das? Die vermeintlich Kontrolle über Dein Leben zu haben?

    Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, das selbst das eigene Leben unkontrollierbar ist, weil es oft so verschlungene Wege geht, es gibt außerdem so viele Variablen, das Leben ist eigentlich unberechenbar. Schon in der nächsten Minute kann komplett Unvorhergesehenes passieren, was von jetzt auf gleich ALLES verändert.

    Pläne und Listen zu machen hat nur einen inneren Beruhigungseffekt, denke ich.

    Ich mache schon seit Jahren keine Pläne, die weiter als ne Woche reichen. Ausser ne Urlaubsbuchung oder so.

    Ansonsten lebe ich einfach so vor mich hin :lol: , aber es gibt sicher noch Wünsche und Hoffnungen.

    Aber vieles liegt einfach auch nicht in meiner Macht und das Leben hält eh so einige Überraschungen bereit. Und die lassen sich nicht in Pläne oder Listen einfügen, die passieren einfach.

    So mal grob meine Lebensphilosophie :wink:

    p.s. erst war ich sauer, weil du so direkt geschieben hast:

    Die Direktheit liegt mir im Blut ;) ich mag nicht gern um den heißen Brei rumreden, das liegt mir einfach nicht.

    Ich bin aber nicht hier, um jemanden vorsätzlich zu kränken oder zu verletzen oder um persönlichen Frust auszuleben.

    Ich will also auch Dir sicher nix Böses, liebe kaffeetante, denn ich bin absolut kein boshafter Mensch.

    Liebe Grüße an Dich...und wenn ihr Euch zu diesem Telefonat entschieden habt, dann macht es eben so.

    Sunshine

    Und ich habe seine Biergläser gezählt, auf seine Hände geachtet und generell auf alles... und Bierkästen gezählt :( und das obwohl mein Kopf sagt, das geht mich nichts an, ich muss nur für mich meine Grenze ziehen und gut ist es, der Rest liegt nicht in meiner Hand, joa soweit die Theorie...

    Warum tust Du denn sowas, kaffeetante?

    Es geht Dich wirklich nichts an, er darf so viel Saufen wie er will. Es ist sein Leben, seine Entscheidung.

    Du bist nur für die Sicherheit Deines Kindes verantwortlich, mehr nicht.

    Die Sache mit dem Anruf halte ich für nicht so eine gute Sache.

    Besser wäre ein persönliches Gespräch. Den Telefonhörer kann man einfach aufknallen, aus einem persönlichen Gespräch rennt man weniger schnell weg.

    Außerdem siehst Du da auch Mimik und Gestik, ob vielleicht doch was vom Gesagten ankommt und man kann das Gespräch besser entsprechend anpassen.

    Also ich würde lieber das persönliche Gespräch vorziehen.

    Ansonsten hängst Du Dich da vielleicht auch etwas zu viel rein? Die Schwiegereltern wohnen doch weiter weg, sooo viel habt ihr auch nicht miteinander zu tun, oder?

    Ihr seid nicht als Kindertaxi auf sie angewiesen und die paar Tage, wo ihr zusammen seid, dürfen sie halt nicht das Kind im Auto haben, es sei denn, die Schwiegermutter fährt, oder trinkt die auch?

    Obwohl, ob man sich darauf verlassen könnte? Kann auch sein, das die das Steuer wechseln, kaum das sie um die Ecke sind...weil Schwiegervater sich in seiner Ehre gekränkt fühlt...man wees es nich...das könnt ihr besser beurteilen.

    LG Sunshine

    Hallo Diego,

    das war ein großer Fehler, ihn überhaupt jemals in DEINE Wohnung zu lassen.

    Wirst Du bei Deinem Anwalt die Scheidung einreichen? Müsstest Du dann auch noch für seine Schulden aufkommen? Ich weiß das leider nicht.

    Menschen Diego, Du hast doch so viel Schei.se mit ihm erlebt! Dachtest Du, er ändert sich?

    Ach was...und nun sitzt Du wieder in der Misere.

    Sieh bitte zu, das er keinen weiteren Kontakt aufbauen kann und ignoriere selbst auch Versuche von ihm.

    Lass Dich nicht wieder so von ihm reinreissen, zum Glück hast Du die eigene Wohnung !

    Wahrscheinlich meinen mühsamen Weg weitergehen?

    Der Weg ist nicht mehr mühselig, wenn Du endlich loslässt. Dann wird er sehr viel einfacher.

    LG Sunshine

    Hallo MaBee,

    ich sehe Dich mitten in einem Verhaltensrückfall.

    Also, er wollte, dass ich einen Termin bei der Beratung für ihn ausmache und ihm helfe hinzukommen.

    Er rührt sich selbst keinen Millimeter und Du tanzt weiter um ihn herum.

    Er kann selbst Termine ausmachen und hat zuzusehen, wie er da hin kommt!

    Er ist doch kein unmündigen Kind und Du nicht seine Muddi!

    Es gibt Öffis, soll er zusehen, wie er da hinkommt.

    Aber nö...Du kutschierst ihn auch noch :roll:

    Ehrlich bezweifle ich, dass ich ihn jemals wieder auf ein Konzert o.ä. mitnehmen kann

    Das bedeutet für mich, das Du davon ausgehst, wieder mit ihm zusammen zu kommen. Ansonsten würdest Du gar nicht über sowas nachdenken :wink:

    Tja, da kann man dann nix machen und auch Dir nicht helfen.

    Es dreht sich weiterhin alles um ihn, ihn und nochmals ihn.

    Hier sollte es aber um DICH gehen, aber das scheinst Du nicht zu verstehen.

    Naja...vielleicht später mal...

    Mein Gewissen fordert, ihn zu der Suchtberatung zu begleiten weil er sich das wünscht und ich ihn ja trotz allem gern und geliebt hab.

    Soso, Dein Gewissen fordert das.

    Ich denke eher, Deine eigene Sucht (die CO-Abhängigkeit) und Dein momentaner Entzug fordern das.

    Also dann, auf in die neue Runde, bzw. bist Du ja schon mittendrin.

    Echt bedauerlich. ?(

    LG Sunshine

    Hallo Diego,

    Ich sehe Dich gerade online...

    Nun sin einige Monate vergangen seit Du hier das letzte Mal geschrieben hast.

    Wie ist es Dir denn derweil ergangen?

    Hast Du Dich gut in Deiner neuen Wohnung eingelebt?

    Bist Du innerlich zur Ruhe gekommen?

    Und hast Du Ruhe vor Deinem Ex?

    LG Sunshine