Beiträge von Alex69

    Hallo Slowly,

    also manchmal habe ich wirklich das Gefühl als wenn du meine Gedanken lesen könntest :wink: !

    Ich hatte vorgestern einen ganze ähnlichen Traum - dazu später noch etwas mehr.

    Als Kind hatte ich früher leider meistens Alpträume - teilweise ziemlich gruselige. Beispielsweise träumte ich immer wieder von Deckenlampen dessen Kabel sich abrollten sich um meinen Hals legten und an mir würgten. Ich denke sogar heute noch häufig daran. Mein Vater brachte mir aber bei sich vor dem Einschlafen klarzumachen, daß es eben nur Träume sind. Seit ich zwölf bin ist mir das auch immer gelungen. Egal was ich träumte - ich wußte seitdem immer, daß es eben nur ein Traum ist.

    Auch heute ist es noch so, daß meine Träume meistens in eine unangenehme Richtung gehen, Alpträume im eigentlichen Sinn sind es aber nicht mehr. Ich weis ja, daß ich "nur" träume. Außerdem empfinde ich meine jetzigen Träume, wenn auch meistens noch recht wirr als angenehmen Nebeneffekt meiner fortschreitenden Abstinenz. Kannte das ja während meines jahrelangen exzessiven Alkoholkonsums nicht mehr :wink: .


    Nun aber zu meinem gestrigen Traum welcher recht "klar" war. War natürlich wie immer auch etwas beklemmend:

    Ich befinde mich in einem Labyrinth aus Steinwänden und renne ziellos umher.

    Aus der Ferne höre ich ein Poltern das langsam lauter wird.

    Ich habe das Gefühl von diesem Poltern verfolgt zu werden.

    Ich renne schneller - ab und zu muß ich umkehren und eine andere Richtung einschlagen da der beschrittene Weg in einer Sackgasse endet.

    Auf einmal sehe ich einen runden, ca. 1 Meter großen Steinbrocken direkt auf mich zurollen. Ich kann gerade noch durch einen Seitenweg entkommen.

    Weitere Gesteinsbrocken rollen auf mich zu.

    Plötzlich ist wieder eine Sackgasse vor mir und kein Seitenweg steht zur Verfügung. Ich drucke mich, der Felsbrocken donnert über mich hinweg frontal an die Wand und durchbricht diese.

    Dadurch wird ein neuer Weg frei.

    Dieses Spiel wiederholt sich einige Male. Aus der Ferne höre ich immer mehr Felsbrocken rollen welche immer weitere neue Wege des Labyrinths freibrechen.

    Irgendwann durchbricht ein Felsbrocken erneut die Wand und ich renne auf ein freies Feld mit Bäumen und Blumen.

    Das Labyrinth ist nicht mehr da und auch keine Felsbrocken mehr. Nur noch Ruhe und der Duft von frischer Waldluft. Ein äußerst angenehmes Gefühl.


    Ich hoffe, du kannst mir einigermaßen folgen :wink: . Aber wie du bereits ja selbst gesagt hast: Träume sind meistens sehr schwer in Worte zu fassen und eben noch schwerer zu deuten. Eines glaube ich ist da fast wichtiger: Das Gefühl, welches ein Traum hinterläßt. Und dieser Traum - es war wie gesagt von vorgestern auf gestern - hat bei mir ein äußerst positives Gefühl hinterlassen. Wenngleich auch dieser Traum eher unangenehmerer Natur war. Ich empfand diesen Traum aber vor allem als schön, als daß er sehr "klar" war. Ich konnte mich ziemlich genau an alles erinnern. Das erste Mal seit meiner 2 1/2monigen Abstinenz. Es geht also auch da voran :D.

    Super, daß du im realen Leben jemanden hast mit dem du über deine Träume sprechen kannst. Stelle ich mir äußerst interessant und lehrreich vor.

    Na dann noch eine gute Nacht und schöne Träume,

    Alex

    Hi Slowly,

    Zitat

    Erst lässt du 4 Jahre keinen Mensch in deine Wohnung.....

    Und dann fährst du mal kurzerhand ( ohne Winken ) den nigelnagelneuen Angelschein und mit einem nigennagelneuen Bekannten in den Urlaub.

    Tja, manchmal frage ich mich auch, ob das nicht alles ein bischen zu schnell geht. Irgendwie komme ich mir manchmal vor wie ein Hund der von der Kette gelassen wurde. Ich glaube diese Beschreibung trifft am ehesten auf mich zu.

    Dennoch habe ich kein schlechtes Gefühl dabei. C hat gerade eine Scheidung hinter sich und ziemlich viel Streß mit seiner Verblichenen. Eine kleine Luftveränderung täte uns so gesehen beide gut :wink: . In bischen Risiko ist natürlich immer dabei - aber wo gibt es das nicht. Ich sehe dem ganzen wie gesagt recht entspannt entgegen und freue mich schon auf Kroatien. Er weis natürlich daß ich Alkoholiker bin und wird darauf auch entsprechend Rücksicht nehmen. Ungünstig ist allerdings, daß er starker Raucher ist. Das vereinfacht mein Unterfangen während meines Urlaubes Nichtraucher zu werden nicht unbedingt. Aber gut, da muß ich eben durch.

    Wir werden übrigens Zelten. Dürfte spannend werden, ob ich unser gesamtes Equipment in meinen Kleinwagen unterbringen kann. Mit umgeklappter Rückbank sollte das aber schon irgendwie gehen. Wir sind ja nur zu Zweit.

    War übrigens wieder ein recht schöner Tag gestern. Mein Mohnkuchen ist mir gut gelungen und ich habe den beiden ein paar Stückchen mitgegeben. Gerade habe ich selbst noch ein Stückchen verdrückt und festgestellt, daß er jetzt erst so richtig saftig schmeckt - lecker! Ersetzt mir ja fast schon meine obligatorischen zwei Tafeln Schoko am Abend :wink: .

    Angeln an der Donau übrigens ist wirklich eine eine Sache. Ich bin ursprünglich Niederbayer und wohnte ja in einer Stadt an der Donau. Von daher kenne ich diesen Fluß recht gut. Bin dort früher oft Wasserski gefahren. War auch eine schöne Sache. Aber ich bin ja noch ab und an in meiner alten Heimat wenn ich meine Eltern besuche.

    Zitat

    Das mit dem Schlafen freut mich, auch ich schlafe viel tiefer ohne die Süßigkeiten, auf die ich zur Zeit so gut wie ganz verzichte.

    Danke Slowly. Interessant, daß du besser ohne Süßigkeiten schläfst. Das ist natürlich ein schlagkräftiges Argument (fast) ganz darauf zu verzichten. Vor allem wenn du ohnehin chronische Schlafprobleme hast. Schön, daß es dir mit dem Schlafen derzeit wohl auch besser geht. In letzter Zeit schreibst du ja nicht mehr so oft mitten in der Nacht. Freue mich dann immer sehr für dich :D .

    Und was deine Tochter betrifft: Hut ab vor deiner Prinzessin. Scheint ja schon eine richtige Jetsetterin zu sein. Darf man fragen wie alt sie ist? Ich kann mir vorstellen, daß sie sich sehr freut wenn sie ihr neu eingerichtetes Zimmer sieht. Andererseits frage ich mich wer sich von euch beiden mehr freut :D . Sind ja nur noch vier Tage.

    Ansonsten möchte ich es dieses Wochenende einmal etwas ruhiger angehen lassen und mal ausloten wie es sich anfühlt einfach nur zuhause die Füße baumeln zu lassen. Irgendwie habe ich da momentan grade unbändige Lust darauf. Aber mal sehen, ob mir das wirklich gelingt. Maßhalten ist halt noch immer nicht wirklich meine Stärke.

    Wünsche dir wie immer noch eine gute und erholsame Nacht,

    Alex

    Hallo, alle beinander :wink: !

    Hatte wieder einmal ganz schön viel um die Ohren die letzten Tage. Nun ist es aber mal wieder Zeit für ein kleines Update.

    @ Slowly

    Das mit dem frischen Fischerschein stimmt leider nicht ganz. Den Schein habe ich erst zum 4. Juli. Der Kroatienurlaub steht aber bereits ab Mitte Juni an :wink: .

    Was unsere Kroatientour angeht, so nimmt das ganze aber konkrete Formen an. Ich habe mich gestern wieder mit dem Bekannten meiner Arbeitskollegien (nennen wir ihn mal C) getroffen und das mit seinem Urlaub dürfte wohl in Ordnung gehen. So wie es derzeit aussieht geht's bereits am 14.06. nachdem ich mit der Arbeit fertig bin los :D . Für C ist das ganze auch recht günstig, da er keinen Führerschein hat. Muß dann aber die ganze Nacht durchfahren. Fahre aber ohnehin recht gerne in der Nacht.

    Der 14.06. ist übrigens ein recht interessantes Datum für mich: Ich feiere da ja meine dreimonatige Abstinenz.Gleichzeitig startet am Tag darauf die Operation "Nichtraucher". Ich denke, daß das gar kein so schlechter Zeitpunkt ist. Weit weg von der normalen Umgebung dürfte es mir um einiges leichter Fallen den blauen Dunst zu vergessen :) .

    Ansonsten geht es mir recht gut. Seitdem ich mich keinen Streß mehr mache mit dem Einschlafen, klappt es von selber. Habe bereits seit einer Woche still geschlafen. Ich denke mir immer, wenn es mit dem Einschlafen nicht klappt schalte ich den Fernseher an. Seitdem geht es wie von selbst. Außerdem schlafe ich mittlerweile etwas länger (7 Stunden) als bisher und bin am Abend auch etwas müder. Keine Ahnung, ob das etwas mit meiner fortschreitenden Abstinenz zu tun hat. Ich empfinde das jedenfalls als angenehm :wink: .

    Morgen besuchen mich übrigens A und B bei mir zuhause. Das erste Mal seit (ich glaube) 4 Jahren, daß jemand mal wieder meine Wohnung betritt. Zu nassen Zeiten war die ja nicht wirklich mehr vorzeigbar. Habe jetzt gerade einen Mohnkuchen mit Streusel gemacht - mal sehen wie er morgen ankommt. Anschließend gehen wir noch ins Hallenbad eine Runde schwimmen.

    Und wie geht es dir mit deinen Vorbereitungen für deine Prinzessin? Immer noch schwer im Streß oder bist du schon fertig mit den ganzen Arbeiten? Dieses Wochenende ist es doch soweit, oder?

    @ Quantensprung

    Danke dir für deine Antwort :wink:. Weißt du, im Kopf hat es bei mir schon kurz nach meiner Abstinenz "Klick" gemacht. Man weiß ja eigentlich auch, wie schädlich das Rauchen ist. Irgendwie scheine ich was das Trinken und Rauchen angeht anders zu ticken als die meisten Menschen. Viele verbinden das ja miteinander und können sogar gleichzeitig mit beiden Lastern aufhören. Bei mir ist genau gegenteiliges der Fall. Mein Nikotinkonsum hat sich verdoppelt seit meinem Alkstop :cry: . Ist mir momentan aber auch ziemlich egal - wichtig ist mir, daß ich es gleich beim ersten Versuch schaffe.

    Zitat

    Und trügerisch verbindet man die Kippe ja auch mit so etwas wie Lebensfreude, kompletter Blödsinn, war mir aber nicht klar vorher. Winken

    Zugegeben verbinde ich derzeit das Rauchen schon mit Lebensfreude. Beispielsweise meine "Feierabendzigarette". Während der Arbeit rauche ich ja grundsätzlich nicht. Es stellt für-mich kein Problem dar einige Stunden nicht zu rauchen. Gleich nach der Arbeit ziehe ich mir aber intensiv und mit großen Genuß die erste Kippe rein. Oder kurz nach dem Aufstehen - ja ich weiß, sehr ungesund das ganze. Wenn daran denke, daß mir diese "Rituale" nach meinem Urlaub fehlen werden, empfinde ich schon so etwas wie Verlustangst. Muß ich ehrlich zugeben.

    Zitat

    Den Gedanken "jetzt hättest du eigentlich eine angezündet", den hatte ich glaube ich so ein Jahr lang. Danach war auch das vorbei.

    Mal schauen, wie es mir da ergehen wird. In gewisser Weise ist das ja wie beim Alkohol. Das liebe Suchtgedächtnis eben. Ohne mit dem Buch bereits angefangen zu haben denke ich, daß das ganze eine Einstellungssache (Kochsache) ist. Ich kann mir recht gut vorstellen, daß man sich eine geraume Zeit nach dem Rauchen Gedanken darüber macht, wann man sich eine angezündet hätte.

    Zitat

    Ich hatte aber nach dem Aufhören nie wieder sehnsüchtige Gedanken oder Lust auf ne Kippe sondern habe einfach das Mehr an Lebensqualität genossen, die ich plötzlich hatte.

    Na, das hört sich doch super an! Bin schon gespannt, wie das mit dem Schmecken und Riechen wird. Ich hoffe dann auch wieder etwas zuzunehmen. Habe durch meine beginnende Abstinenz unfreiwillig einige Kilo abgenommen - hatte zuvor Idealgewicht.

    Ach ja: Mit dem Buch beginne ich exakt eine Woche vor dem Nikotinstop. Bin aber wirklich schon neugierig auf den Lesestoff :D .

    Liebe Grüße an euch beide und allen hier im Forum wünscht euch

    Alex

    Hallo, alle zusammen :wink: ,

    wow soviel Feedback auf einmal. Da kommt ja kaum mit dem Lesen mehr mit :wink: .

    @ Slowly

    Was die Fischerprüfung angeht: Ja, momentan bin ich sozusagen noch bei der grauen Theorie. Ist schon erstaunlich, was man da alles wissen muß. Aber wie du ja bereits erwähnt hast. Ich finde die Theorie äußerst interessant. Prüfungstermin ist übrigens der 4. Juli. Bis dahin muß ich mir ja auch noch das entsprechende Equipment besorgen.

    Übrigens war ich bis jetzt noch mit meiner ehemaligen Kollegin (nenne ich ab jetzt A :wink:) und ihrem Lebensgefährten (B) am Badeweiher. War ein wirklich recht relaxter Tag. Ein Arbeitskollege von B welchen wir mitgenommen haben ist übrigens auch ein erfahrener Angler. War äußerst interessant sich mit ihm auszutauschen. Unter Umständen fahre ich mit ihm während meines Urlaubs für eine Woche nach Kroatien - wenn es sich arbeitstechnisch bei ihm irgendwie ausgeht :D. Wäre dann aber ein bisserl eng für meine geplante Motorradtour durch Deutschland. Na, mal schauen wie es sich ausgeht.

    Zum Thema Rauchen: Du hast Rauchen und Trinken gleichzeitig aufgegeben? Das nenne ich aber konsequent. Muß ehrlich gestehen, hätte das wahrscheinlich nicht geschafft. Obwohl es ja schlußendlich irgendwo auch eine Kopfsache ist. Bei mir hat sich mein Nikotinkonsum seit meiner Abstinenz leider verdoppelt - derzeit ca. 15 Kippen pro Tag. Zu nassen Zeiten brauchte ich deutlich weniger. Nun gut, ab 15.06. ist ja ohnehin Schluß. Ich denke es ist ein guter Zeitpunkt das mit dem Urlaub zu kombinieren. Eine andere Umgebung ist da sicherlich nicht verkehrt. Mit dem Buch werde ich dann eine Woche vorher beginnen.

    Ansonsten hoffe ich, daß du mit deinen Vorbereitungen für deine Tochter gut vorankommst. Hast ja Hilfe von deinen beiden Männern :D . Trotzdem hört sich das für mich nach ganz schön viel Arbeit bei dir an.

    Deine Gutenachtgeschichte bleibt dir auf jeden Fall erhalten - ich bekomme ja von dir im Gegenzug immer meine Gutenmorgenlektüre. Auch ein Grund für mich immer öfters mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Lese hier im Forum meistens während der Fahrt auf meinem Smartphone :wink: .

    Morgen ist dann wieder einmal Bergwandern angesagt. Diesesmal geht's auf die Kampenwand. Mein erster Berg mit einer kleiner Klettereinlage. Bin diesesmal aber wieder alleine unterwegs. Am späten Nachmittag geht's dann (vermutlich) noch zu A & B.

    @ Quantensprung

    Erst einmal Gratulation zu 14 Jahren Nichtrauchen. Da habe ich ja noch einen weiten Weg vor mir. Bin wirklich gespannt wie es mir ergehen wird. Auf der einen Seite verspüre ich bereits jetzt so etwas wie Verlustangst. Ich weiß natürlich wie ungesund das Rauchen ist. Beim Saufstop stellten sich ja bereits nach kürzester Zeit positive Veränderungen in meinem Leben ein. Keine Ahnung ob das beim Rauchen eine ähnliche Erfahrung wird. Man soll ja angeblich besser riechen und schmecken.

    Auf jeden Fall gibt's schon mal keinen körperlichen Entzug - ist doch auch schon mal was. Darf ich dich mal fragen wie lange es bei dir gedauert hast bist du die Nikotinsucht vom Kopf her überwunden hast?

    Die Anglerprüfung findet übrigens am 4. Juli statt. Derzeit bin ich immer noch in der Theorie, welche ich aber hochinteressant finde :wink: .

    @ Waschbaer

    Zitat

    Der alleinige und einzige Grund für meine Alkoholsucht war der Alkohol. Erst als ich schon längst,unbewusst Alkoholiker war, fing ich an Gründe fürs saufen zu finden. Die Rechtfertigungen gegenüber dem Umfeld mussten ja Bestand haben. Würde ich die Tatsache umdrehen, hätte ich enorme Ängste bei einem erneuten Tiefpunkt in meinem Leben. Mit den Augen rollen

    Hm, das ist eine hochinteressante These. Nur wird ja niemand gezwungen Alkohol zu trinken. Es ist immer noch die eigene Entscheidung.

    Das mit dem unbewusst zum Alkoholiker werden sehe ich auch so. Bei mir war das so ab 2011. Ab diesem Zeitpunkt war mir irgendwie sehr wohl bewußt, daß mein Trinkpensum nicht mehr normal war. Während des Tages verschwendete ich kaum Gedanken daran. Aber am Abend oder nach massiven Sauforgien (vor allem während den Urlauben) hatte ich dann schon häufig Gewissensbisse.

    Rechtfertigen mußte ich mich übrigens nie. Ich lebte ja schon äußerst zurückgezogen. Also solche Sachen wie Alkohol verstecken und so gab es bei mir nicht.

    Manchmal frage ich mich ja selbst, warum ich so einen Kopf bezüglich dieser Thematik mache. Eigentlich bringt es uns ja nicht wirklich weiter. Andererseits ist das vielleicht aber doch auch ein Weg zu sich selbst zu finden. Durch den Alkohol habe ich das eigentlich fast mein ganzes Leben lang verdrängt. In den letzten 6 Jahren richtig massiv. Vielleicht stelle ich mir aus diesem Grund momentan so häufig die Frage warum ich Alkoholiker geworden bin.

    So, morgen geht's dann wieder um 6 raus zum Bergwandern. Wünsche euch allen noch eine ruhige, erholsame Nacht und ein schönes Restwochenende.

    Euer Alex

    Hey quickyy :wink: ,

    na, das sind doch tolle Neuigkeiten - freut mich für dich :D!

    Mir ging es nach einer Woche übrigens ziemlich genauso wie dir. Nach dem Abklingen des Entzugs packte ich Dinge an, welche ich früher immer wieder aufgeschoben habe. Und vor allem: Es machte noch dazu richtig Spaß. Konnte mich da gar nicht mehr einbremsen. Obwohl ich schon sagen muß, daß bei mir neben der Fitness auch eine gehörige Portion Euphorie dabei war. Aber gut: Jeder empfindet die ersten Schritte der angehenden Abstinenz wohl etwas anders :wink: .

    Auch schön, daß du kein Verlangen mehr auf Alkohol hast. Ich denke, das ist nicht immer selbstverständlich. Ich hatte bisher auch nur einmal so etwas wie Saufdruck. War gute zwei Wochen nach meinem Trinkstop. Seitdem hatte ich den aber nicht mehr. Man sollte sich immer vor Augen halten wieviel sich durch die Trockenheit zum Positiven verändert. Das hilft einem ungemein kurzfristige, nennen wir es mal Schwächephasen zu überwinden.

    Das Schöne an der angehenden Abstinenz ist meinem Empfinden nach aber, daß man nach und nach immer mehr zu sich selbst findet. Irgendwie ist das ein äußerst positiver Lernprozeß. Geht mir auch jetzt nach über zwei Monaten jeden Tag aufs Neue so :D .

    Wünsche dir eine gute Nacht und weiterhin soviel Energie wie derzeit,

    Alex

    Hey Slowly,

    hast ja einen wirklich ausgefüllten Terminplan derzeit :wink: . Und dann noch Zeit soviel zu schreiben - scheint als hätte dein Tag 48 Stunden :D .

    Zitat

    Irgendetwas hat mir dabei geholfen, trotz Alkoholismus und vielen anderen Dingen, ab einem gewissen Punkt ein gerades Leben zu führen.

    Ja, das kann ich so unterschreiben. Verbrannte Erde habe ich, abgesehen von meinen verkorksten Beziehungen, auch niemals hinterlassen. So gesehen ist mein Leben bisher einigermaßen "straight" verlaufen. Vom dem Standpunkt aus betrachtet kann ich zufrieden mit mir sein :wink: . Könnte es sein, daß ich das als Langeweile interpretiere? Könnte mal darüber nachdenken.

    Zitat

    Inzwischen versuche ich jeden Tag meines Lebens so zu leben, als sei es der letzte.

    Über diesen Satz habe ich gerade einmal nachgedacht. Obwohl ich erst seit kurzem abstinent lebe, trifft das mitterweile in gewisser Weise auch immer mehr zu. Passiert aber eher unterbewußt. Mit fortschreitender Trockenheit kommt das anscheinend irgendwie automatisch bei mir :wink: . BTW: Gabs da nicht mal einen Werbesport von Johnny Walker mit diesem Slogan. Ts, ts :evil::wink: .

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    Ich möchte immer und zu jeder Zeit gehen können, ohne dass noch etwas offen ist.

    Hm, diesen Zustand habe ich irgendwie bereits jetzt schon erreicht. Bespielsweise finanziell betrachtet war das auch zu nassen Zeiten schon so. Aber meine Wohnung hätte zu nassen Zeiten gelinde gesagt nicht den besten Eindruck gemacht. Davon abgesehen hätte wohl auch kaum jemand bemerkt, daß ich Alkoholiker bin. Erstaunlich und andererseits auch etwas erschreckend wie lange es eigentlich dauert bis die Alkoholsucht von Außenstehenden bemerkt wird, nicht wahr?

    Ach ja, eines möchte ich noch loswerden. Hatte vorhin wieder ein ausführliches Gespräch mit meiner Mutter. War ganz erstaunt, daß sie mich diesesmal angerufen hat. In der Regel melde ich mich ja eher bei meinen Eltern. Muß schon sagen, deine damalige Intiuition hat dich nicht getäuscht :wink: . Allerdings weiß ich gerade nicht was ich von dieser "Entwicklung" bei meinen Eltern halten bzw. wie ich darauf reagieren soll.

    Anscheinend kontrolliert meine Mutter bereits seit einigen Wochen den Alkoholkonsum meines Vaters. Dieser fällt offensichtlich sogar etwas höher aus als ursprünglich angenommen. Der Auslöser dieser "Kontrollmaßnahme" dürfte wohl ich gewesen sein. Nun möchte meine Mutter, daß ich meinem Vater ein bischen ins Gewissen rede. So etwas ist aber nicht gerade meine Stärke - bin diesbezüglich ja eher der xy-Typ :wink: . Ich entgegnete meiner Mutter, daß sie das schon selbst regeln muß. Meinem Vater würde es mit Sicherheit nicht sonderlich passen, wenn ich ihm in seinen jahrelangen "Lebensstil" madig machen würde. Kann das aus seiner Sichtweise sogar irgendwo verstehen. Mir geht es aber ausschließlich darum, eine alkoholfreie Umgebung vorzufinden, wenn ich meine Eltern beim nächsten Urlaub besuche. Irgendwie ist das ganze aber doch eine verzwickte Situation für mich.

    Ansonsten bin ich derzeit aber auch mehr als ausgelastet - anders will ich es ja aber auch gar nicht :wink: . Beruf, SHG, Fischerschein und Freizeit lassen mir momentan kaum eine ruhige Minute. Und übers Wochenende gehts mit meinen neuen Freunden an den Badesee. Freue mich schon darauf. Dadurch kommt das Lesen bei mir momentan etwas zu kurz. Apropos Lesen: Heute ist mein neues Buch eingetroffen. Eine bekannte Lektüre von Allen Carr - es geht ums Nichtrauchen. Mehr darf ich hier ja nicht schreiben. Kennst es aber sicher, ist sozusagen die Standardlektüre für angehende Nichtraucher. Laut "Bedienungsanleitung" sollte man sich diesen Lesestoff kurz vor dem Nichtrauchen zugute führen. In 3 1/2 Wochen ist es ja soweit :D .

    Nun, dann wünsche ich dir weiterhin, daß du aus deinen Träumen weiterhin soviel Kraft schöpfen kannst. Hast ja noch einiges vor dir, so wie es aussieht.

    Lg und eine gute, erholsame Nacht wünscht dir

    Alex :D

    Hallo thomas_unna,

    das mit der Lust auf Süßes scheint bei wirklich fast allen so zu sein. Ist bei mir bis heute nicht anders. Mir geht es da so wie Quantensprung. Habe seit meiner Abstinenz vor gut zwei Monaten auch ziemlich stark abgenommen. In den ersten drei Wochen gingen 5 Kilo runter. Trotz massiven Konsum von Süßem. Würde mir da keine Sorgen machen :D .

    Übrigens habe ich auch zu meinen nassen Zeiten gerne geknabbert. Aber nur Salziges wie Chips, Flips und Erdnüsse. Komischerweise habe ich darauf momentan überhaupt keine Lust mehr. Ist doch interessant zu sehen, wie ähnlich wir doch alle in der ersten Zeit unserer Abstinenz "ticken".

    Und das mit dem Träumen empfinde ich bis heute noch als eine der schönsten "Nebenwirkungen" meiner Abstinenz. Träume seit Wochen beinahe täglich :wink: . Auch wenn es ab und zu, ich möchte es mal verpeilte Träume nennen, sind :wink: .

    Ach ja, bevor ich es vergesse: Willkommen im Forum Thomas D .

    Liebe Grüßé,

    Alex

    Hallo quicksilver,

    das mit dem Schlafen wird auch bald besser. Bei meinem Entzug hat das auch am längsten gedauert bis sich das wieder eingespielt hat. Wirklich schön zu lesen, daß es dir soweit recht gut geht :D .

    Ansonsten weiterhin viel Erfolg beim Trockenwerden und vor allem Trockenbleiben. Freue mich weiterhin von dir zu lesen,

    Alex

    Hallo Slowly,

    Ich danke dir vielmals für deine Offenheit. Ist sicher nicht ganz einfach hier so offen darüber zu schreiben. Meinen größten Respekt :wink:!

    Wenn ich mir deine Beweggründe warum du Alkoholikerin geworden bist vor Augen führe, komme ich mir schon beinahe etwas beschämt vor.

    Ich versuche nun einmal einige deiner Ausführungen auf mich zu beziehen, auch wenn das natürlich nicht immer Eins zu Eins möglich ist:

    Unsicherheit und Hemmungen im Umgang mit Mitmenschen sehe ich bei mir noch am ehesten als möglichen Grund an. Eigentlich aber nichts ungewöhnliches. Viele Menschen trinken ja um "lockerer" zu werden - der alktbekannte Spruch "nüchtern bin ich immer so schüchtern" traf bzw. trifft im großen Maße schon auf mich zu.

    Der allgemeine Hang zur Maßlosigkeit ist mir auch zu eigen wie du ja sicherlich schon bemerkt hast. Wenn ich etwas anpacke, dann gründlich. War eben leider auch beim Alk so. Bin ja gerade dabei daran zu arbeiten. Aber dennoch war das sicherlich kein ausschlaggebender Grund Alki zu werden.

    Alle anderen deiner aufgeführten Punkte treffen auf mich so nicht zu. Mit Ausnahme von gelegentlichen Depressionen. Die habe ich aber auch vor meinem exzessiven Alkoholkonsum einigermaßen unter Kontrolle. Andererseits ist ja der Alkohol in gewisser Weise auch ein starkes Antidepressivum. Womöglich glaubte ich wirklich, daß mir der Alkohol dabei half schlechte Stimmungen einfach wegzutrinken - wer weiß. Aber irgendwie geht es mir gefühlmäßig seit meiner Abstinenz wesentlich besser als ich noch getrunken habe - kanns also auch nicht gewesen sein.

    Ich habe heute (wieder einmal) viel über diese Frage nachgedacht und bin zu einem eigentlich ganz einfachen Ergebnis gekommen. Bei mir war es schlichtweg Langeweile. Hört sich vielleicht blöde an, ist aber in meinem Fall tatsächlich so. Ich war seit der Trennung von meiner damaligen Lebensgefährtin (2008) einfach nicht mehr in der Lage irgendetwas Vernünftiges mit meiner Freizeit anzufangen - mein Leben schien so leer. Na ja, jedenfalls habe ich mir das eingeredet. Ich hätte mich einfach viel früher dazu durchringen müssen an meinem jahrelangen "Dämmerzustand" etwas zu ändern. Dürfte aus deiner Sicht wahrlich nur schwer nachzuempfinden sein.

    Nun sei es drum. Vorbei ist vorbei :D. Das Vergangene kann ich ja ohnehin nicht mehr ändern und immer nur darüber nachzugrübeln bringt mich auch nicht weiter. Dennoch danke ich dir nochmals für deine gestrigen Post. Hat mir wirklich sehr dabei geholfen die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu sehen :D.

    Liebe Grüße und eine erholsame, traumreiche Nacht wünscht dir

    Alex

    Hi qucksilver :wink: ,

    erst einmal Gratulation zu deiner Entscheidung abstinent leben zu wollen. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei - du wirst es nicht bereuen!

    Bist also auch ein ehemaliger Weintrinker - so wie ich es war. Das mit deiner durchschnittlichen Tagesmenge war bei mir auch ungefähr so. Übers Jahr gesehen meine ich.

    Gut, daß du mit deinem Hausarzt Kontakt aufgenommen hast. Ich selber bin auch mit einem Kalten Entzug ausgestiegen, was ich im Nachhinein für einen großen Fehler bzw. Dummheit halte. Nun gut, damals war es eher Unwissenheit. Ich hielt das ganze für einen fünftägigen Kater. Erst Martin hier aus dem Forum hat mich aufgeklärt. War ungefähr nach einer Woche.

    Mit meinem heutigen Wissen würde ich den Entzug zumindest ambulant durchführen lassen. Die Nebenwirkungen eines Kalten Entzuges sind ja von Person zu Person recht unterschiedlich und nur schwer vorauszusagen.

    Ich hatte mit Händezittern (1. Tag), leichtem Schwitzen bis zum 3. Tag und massiven Schlafproblemen bis zum 5. Tag zu kämpfen. Angenehm war es jedenfalls nicht.

    Wie geht es dir denn momentan?

    Lg,

    Alex

    Hey Doc :wink: ,

    Zitat

    Vielleicht sollte ich dann einfach aufstehen und an meinem Roman weiterschreiben, wenn ich eh nicht schlafen kann...dann nutze ich die Zeit zumindest produktiv... Smilie

    Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee. Hat mich übrigens mächtig neugierig gemacht, was du in meinem Thread zu deinem kommenden Roman geschrieben hast :wink: .

    Was unser leidiges Thema Ein- und Durchschlafen angeht: Ich sehe das mittlerweile auch so wie garcia. Jahrelanger Raubbau an Körper und Seele sind eben nicht innerhalb einiger Wochen zu regenerieren. Ich würde mich da einfach selbst nicht allzu sehr unter Druck setzen. Ich nehme es einfach mal so hin, daß der Fernseher die Nacht durchläuft, wenns mit dem Einschlafen mal wieder nicht klappt. Ändern kann ich es ja ohnehin nicht.

    Und zwecks dem Gefühlsleben bzw. den Emotionen. Auch das bessert sich mit der Zeit. Mir hilft es übrigens ungemein mich in der freien Natur zu bewegen. Na ja, anfangs war es eher ein Umherrasen - Sport extrem sozusagen. Jetzt gelingt es mir aber schon viel besser auch einfach nur einmal den Moment zu genießen. Eine wirklich sehr schöne Erfahrung wie ich finde :wink: .

    Aber für mich hören sich deine Fortschritte schon mal super an. Bin da recht zuversichtlich, was deine weitere Entwicklung angeht :D.

    Lg,

    Alex

    Hallo Frau "Landschaftsgärtnerin" :wink: :D,

    das mit deiner Kräuterspirale hört sich ja wirklich spannend an. Und wenn es noch dazu richtig Spaß macht, dann ists ja doppelt so schön. Kann mir richtig vorstellen wie es einem Freude macht, das Selbstangebaute wachsen zu sehen. Beneide dich da richtig darum.

    Bei uns in der Stadt ist das ganze natürlich ohnehin etwas schwieriger. Obwohl es bei uns natürlich auch Schrebergärten gibt :wink: . Allerdings, das gebe ich gerne zu, fehlt mir für so etwas zugegebener weise der "Grüne Daumen". Den scheine ich nicht von meinen Eltern geerbt zu haben. Sie wohnen aber auf dem Lande und bauen auch fleißig selber an - mit Gewächshaus und so. Fahren jedes Jahr eine satte Ernte ein.

    Zitat

    Manchmal, wenn ich dich so lese, dann wundere ich mich, warum du überhaupt Alkoholiker geworden bist.

    Du wirst lachen, das frage ich mich häufig. Hatte es ja bereits vor ungefähr zwei Wochen geschrieben. Einen rationalen Grund hierfür gibt es meines erachtens nach nicht. Aber gibt es denn überhaupt einen logischen Grund Alkoholiker zu werden? Eigentlich nicht, oder?

    Dennoch beschäftigt mich dieses Thema nach wie vor mehr als mir lieb ist. Vor allem wenn ich mir vor Augen halte, daß ich nur durch reinen Zufall auf dieses Forum hier gestossen bin. Wäre ich das nämlich nicht, dann würde ich mit Sicherheit heute noch wie in den letzten Jahren weitersaufen und nicht hier schreiben :wink: . Ich bin wirklich sehr dankbar dafür.

    Zitat

    Du wirkst so "gesund".

    Ja un erfreulicherweise ist das auch so :wink: . Vom emotionalen her wie auch körperlich. Und vor allem: Es geht Stück für Stück weiter voran. Bin zwar mit meiner langfristigen Perspektive immer noch nicht weitergekommen, aber ich setze mich da einfach nicht mehr so unter Druck wie ich es noch vor einigen Wochen tat.

    Mit dem Einschlafen halte ich es übrigens genauso. Seitdem ich akzeptiert habe daß ich mit Fernseher einschlafe, wenns mal wieder nicht so klappt gelingt es mir immer häufiger auch so einzuschlafen.

    Dennoch bin ich nach wie vor wachsam. Habe manchmal schon auch etwas angst, daß ich in ein tiefes Stimmungsloch fallen könnte. Auch wenn ich mir das derzeit beim besten Willen nicht vorstellen kann.

    Auf alle Fälle wünsche ich dir weiterhin viel Spaß beim Gärtnern und noch eine ruhige, erholsame Nacht,

    Alex

    Abend Slowly :) ,

    wirklich sehr lieb von dir, daß du heute an mich gedacht hast. Habe es gerade jetzt erst gelesen :wink: .

    War ein sehr schöner ausgefüllter Tag heute. Das Wetter war zwar, nennen wir es mal suboptimal, aber ansonsten war es ein wirklich sehr schöner Ausflug.

    Wir waren heute auf dem Geigelstein, das ist der zweithöchte Berg bei uns im Chiemgau. Da lag noch ordentlich Schnee - überraschte uns ein bischen. Mit der Fernsicht war es heute leider nicht so gut, wie letztens auf dem Wendelstein.

    Am Abend kochte ich uns dann mit meiner ehemaligen Arbeitskollegin noch ein leckeres Chili con Carne. Bin gerade jetzt erst nachhause gekommen, von daher schreibe ich heute etwas kürzer. Jetzt gibt's noch einen Gutenachttee und dann geht's ab in die Heia. Diesmal ohne Begleitmusik - schätze ich mal :D .

    Wünsche dir und allen hier eine erholsame Nacht und einen guten Start in die Nächte Woche,

    Alex

    Hi Slowly :wink: .

    Wirklich eine sehr schöne Idee, die Geschichte mit den Träumen . Diese haben ja in der Regel immer etwas mit Wiederaufarbeitung des Erlebten in der realen Welt zu tun.

    Ich träume zwar zur Zeit recht viel, was zu zu Alkzeiten überhaupt nicht der Fall war. Wäre aber derzeit unfähig das ganze in Worte zu fassen - käme nur Quark dabei heraus. Insgesamt gehen meine Träume aber eher in eine unangenehme Richtung - weiß auch nicht wieso. Empfinde das aber trotzdem als eine interessante Erfahrung.

    Deinen ersten Traum stelle ich mir sehr schön vor. Ich kann mir richtig vorstellen, daß du fast etwas traurig warst als du von deinem Kleinen geweckt wurdest :wink: . Helles Licht, schöne Musik und gefühlte Schwerelosigkeit (Schweben) verbinde ich mit äußerst angenehmen Gefühlen. Die "anderen Mitreisenden" in dem Zug stellten wahrscheinlich deine Kinder und deine "beiden Männer" dar. Also Menschen, welche dir sehr wichtig sind und dir viel bedeuten. Aber warum begann deine Weltreise in Schweden? Verbindest du damit etwas?

    Hm, dein zweiter Traum ist für mich als Außenstehender etwas schwieriger zu deuten. Auf der einen Seite vielleicht Angst vor etwas Unbekanntem (der Büffel). Auf der anderen Seite ist der (bzw. das Unbekannte) etwas, das dir in Wirklichkeit gar nicht feindlich gesonnen war. Oder er symbolisiert etwas, dem du dich lange Zeit nicht gestellt hast.

    Aber jetzt fällt mir doch noch ein Traumerlebnis aus früheren Tagen ein. Ein Traum der sich häufig wiederholte:

    Ich laufe auf einer Wiese. Immer schneller und schneller. Ich versuche zu fliegen - es klappt aber nicht. Irgendwann hebe ich dann aber doch ab. Das ist im Traum ein unbeschreiblich herrliches Gefühl. Ich fliege hoch - immer höher. Über Häuser, Wiesen und Felder hinweg. Wenn ich im Traum jedoch wieder gelandet bin, konnte ich nicht einfach wieder losfliegen - warum auch immer.

    Diesen Traum hatte ich vor Jahren relativ häufig. Oft gelang es mir auch nicht abzuheben. Ich dann sehr enttäuscht weil ich ja wußte da ich manchmal fliegen konnte. Daher war jedes mal unbeschreiblich schön, als ich abgehoben habe :wink: .

    Jedoch erlebte ich diesen Wiederholungstraum auch einmal als Alptraumversion: Konnte fliegen, bin wieder immer höher und höher geflogen und bekam schlagartig keine Luft mehr. Ich hatte merkwürdigerweise ein Altimeter parat und befand mich in 27km Höhe. Der Himmel war plötzlich weltraumschwarz (klar, mir wurde im Traum bewußt, daß ich mich in der Stratosphäre befand) und wachte in Schweiß gebadet auf.

    Seitdem hatte ich diesen Traum nicht mehr - dürfte jetzt an die 10 Jahre her sein.

    Liebe Grüße und schöne Träume,

    Alex

    Grüß euch, alle zusammen!

    @ Slowly,

    hatte gestern (wieder) einmal einen recht ausgefüllten Tag. Viel Streß in der Arbeit und nach Feierabend habe ich noch einen Kollegen nach hause gefahren. Haben uns einen schönen Filmabend gemacht und dann ists doch später geworden als ich mir gedacht habe. Von daher habe ich hier gestern nicht mehr reingeschaut.

    Was meine ehemalige Partnerin angeht: Ich werde das auf jeden Fall langsam angehen. Aber schön, daß du das auch so siehst. Tut mir immer gut die eigenen Gefühle so schön bestätigt zu bekommen :wink: .

    Zitat

    Und vielleicht überlegst du dir mal warum du dich noch einmal melden möchtest ?
    So richtig ehrlich dir selbst gegenüber sein, bitte Smilie .

    Ehrlich gesagt überlege ich mir selbst, warum ich mich überhaupt noch einmal bei ihr melden sollte bzw. will. Einen rationalen Grund dafür gibt es dafür freilich nicht.

    Schuldgefühle? Hm, weiß nicht? Wir haben uns ja damals nicht im bösen getrennt. Im Gegenteil: Wir hatten eigentlich vereinbart gute Freunde zu bleiben. Nun war ich es aber, der den Kontakt bereits nach kurzer Zeit abrupt abgebrochen hat. Nun, um deine Frage ehrlich zu beantworten: Ja, etwas Schuldgefühle empfinde ich doch. Ich frage mich manchmal schon, ob sich meine Ex vielleicht doch verletzt fühlte, weil ich mich auf einmal gar nicht mehr gemeldet habe.

    Meine Ex hat natürlich keine Ahnung, daß ich mit ihr reden möchte. Vielleicht (wahrscheinlich) will sie es ja auch gar nicht. Es geht mir glaube ich eigentlich eher um ein abschließendes Gespräch um vielleicht endgültig abzuschließen. Aber wie du ja schon richtigerweise gesagt hast. Ich werde die Sache nicht von heute auf morgen angehen.

    Zitat

    Sie ist das eine meiner Kinder, das mich nie bewusst verletzt hat, noch kein böses Wort ( zumindest erinnere ich mich an keins ) habe ich oder andere von ihr bekommen, sie ist so fröhlich, ausgeglichen und lebhaft, schenkt gerne, hilft gerne, ist dabei aber trotzdem ganz nah bei sich selbst und steht für ihre Wünsche und Träume ein.

    Na, deine Tochter ist ja wirkliche eine ganz Liebe :D. Bist bestimmt mächtig stolz auf sie.

    Zitat

    Unglaublich, dass solch ein gesunder Mensch aus einem Freak wie mir entstehen konnte. Geschockt

    Ich würde mal behaupten, daß deine Tochter nicht ganz unschuldig an deiner positiven Entwicklung ist :wink: . Ich kann jetzt erst recht sehr gut nachempfinden, daß du dich nach dem langen Zeitraum tierisch darauf freust sie wieder in deine Arme schließen zu dürfen. Freue mich ganz toll für dich :D:D .

    Zitat

    P.S: Sorry, dass ich nicht auf alle deine Fragen antworte, ich schreibe immer frei ( ohne noch einmal nachzulesen ) und da fällt dann schon mal das eine oder andere hintenüber. Ist nicht desinteressiert gemeint.

    Kein Thema, Slowly. Schreib einfach so, wie dir der Schnabel gewachsen ist :D . Sozusagen frei von der (mittlerweile längst erholten) Leber weg :lol::lol: .


    @ Dr.Gerner

    Wow, das mit deinem Roman klingt ja wirklich äußerst interessant. Ich kann mir aber dennoch vorstellen, daß in deinem literarischen Meisterwerk auch einiges von deiner eigenen Lebensgeschichte mit einfließt. Wir jedenfalls würde es dabei so gehen (glaube ich).

    Und wer weiß: Vielleicht wird aus dir noch einmal ein berühmter Schriftsteller :wink: . Ein klarer Kopf ist dafür ja schon einmal eine sehr gute Voraussetzung. Und am Ende werde ich womöglich von mir sagen können ziemlich zur selben Zeit abstinent geworden zu sein, als der berühmte Buchautor Dr.Gerner :wink: :D . Ist doch auch eine schöne Vorstellung!

    Jedenfalls wünsche ich dir weiterhin viel Tatendrang und Muße für deinen Roman.

    Euch beiden und allen anderen Foristen noch eine GuN8,

    Alex

    Danke euch allen erst einmal für das viele Feedback! Da komme ich ja mit dem Antworten kaum mehr nach :wink: .

    @ Slowly

    Was meine neue (alten) Bekannten angeht müssen wir mal etwas auseinander klabüstern :wink: .

    Meiner ehemaligen Arbeitskollegin und ihrem Lebensgefährten hatte ich ja bereits einer Woche vorher unserem "erweitertem Frühstück" mitgeteilt, daß ich trockener Alkoholiker bin. Da waren ja die Fronten also bereits abgesteckt. Zumal die beiden ohnehin keinen Alkohol im Haus haben - höchstens eben zum Kochen bzw. Kuchenbacken. Einzig und alleine am Nachmittag gabs eben eine Schwarzwälder-Kirsch Torte, welche ich dankend ablehnte. Meine neuen Freunde hatten dafür aber volles Verständnis was mich sehr gefreut hat.

    Am Abend sind wir dann noch in ein griechisches Restaurant essen gegangen und haben weitere Freunde meiner Arbeitskollegin getroffen. Da wurde natürlich schon getrunken. Mit dieser Situation war ich aber ja nicht das erste Mal seit meiner Trockenheit konfrontiert. Als ich mit meinen Eltern am Ostersonntag beim Essen war ging es mir ja ähnlich. Den Aperitif bzw. Abschiedsschnaps habe ich kurzerhand weitergereicht. Mental war ich auf diese Situation aber dieses mal viel besser vorbereitet. Wußte ja schon, daß so etwas auf mich zukommt :wink: .

    Ja und natürlich hast du recht: Aus dem Lehrbuch wie sagst war das ganze vielleicht nicht. Aber irgendwie werden wir dem Alkohol niemals ganz aus dem Weg gehen können. Ich sehe es auch als einen Teil meiner Trockenheitsarbeit an mit solchen Situationen umgehen zu lernen.

    Der letzte Sonntag war wirklich ein sehr schöner Tag. Ich werde übrigens - sofern das Wetter paßt - nächsten Sonntag mit dem Lebensgefährten eine kleine Motorradtour mit anschließender Bergwanderung machen. Freue mich jetzt schon tierisch darauf :D . Am Nachmittag werden wir dann Kaffee trinken - diesmal aber mit alkoholfreiem Kuchen.

    Was mein Gewichtsproblem angeht: So schlimm ist es auch nicht. Habe halt einige Kilo abgenommen - zuvor hatte ich Idealgewicht. Liegt vermutlich daran, daß mein Körper die Nahrung ohne Alkohol besser verarbeitet. Essen tue ich bestimmt nicht zu wenig. 4500 Kalorien täglich im Schnitt sollten trotz viel Sport und Bewegung eigentlich reichen.

    Wenn ich einem Monat das Projekt Nichtraucher starte, dürfte sich das (hoffentlich) auch wieder ändern. Angeblich nimmt ja da von alleine zu :wink: . Habe heute übrigens festgestellt, daß mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub der 14. Juni ist - bin dann genau drei Monate trocken. Von daher ist der 15. Juni für mich ein idealer Tag das Rauchen aufzugeben. Ist bereits fest eingeplant.

    Zitat

    Meine Dreiecksbeziehung ( die beiden kennen und mögen sich übrigens ).....jaja...die finde alle spannend.

    Danke, daß du bereits jetzt geantwortet hast. Ich wollte dich heute eh fragen, ob sich deine beiden Männer kennen :) . Ich vermute mal, du beeinflußt die beiden wahrscheinlich mehr als es ihnen eigentlich bewußt ist. Zum Positiven natürlich :wink: . Also passe weiterhin gut auf deine "Sammlung" auf.

    Zitat

    Wahrscheinlich hätten das weitaus mehr Menschen, wenn sie es schaffen würden abzuschließen mit Vergangenem, Verletzungen zu verzeihen und am Anderen das zu sehen und zu würdigen was liebenswert und wertvoll ist.

    Das ist eine sehr noble Einstellung Slowly. In gewisser Weise geht es mir mit meiner Ex auch so. Noch bin ich aber nicht so weit diesen Schritt zu gehen. Möchte mir einfach noch etwas mehr Zeit geben. Wir haben uns jetzt sechs Jahre nicht mehr gesehen, von daher kommt es mir auf ein paar Monate hin oder her auch nicht an.

    Wünsche dir dann noch viel Spaß und Freude bei deiner Party mit der Tochter. Kann sehr gut nachempfinden, daß du dich nach der langen Zeit danach sehnst deine Tochter wiederzusehen :D .

    @ Waschbaer

    Vielen Dank für deine freundliche nachträgliche Begrüßung hier :D .

    Ich danke dir, daß du hier deine eigenen Erfahrungen so ausführlich schilderst. Hatte bereits vor einer Woche geschrieben, daß es mir manchmal fast ein bischen zu einfach vorkommt mit der beginnenden Abstinenz. Was aber nicht mit Unvorsichtigkeit verstanden haben möchte. Hin und wieder habe ich ja auch etwas Angst, daß mich so etwas wie Saufdruck übermannen könnte. Das letzte Mal hatte ich eine derartige Erfahrung ca. 2 Wochen nach meiner Abstinenz. Nach einer ausführlichen Joggingrunde hatte ich den unbändigen Wunsch den schönen Tag mit Alkohol zu toppen - muß ich mir leider ehrlich eingestehen.

    Nur wird es sich aber niemals 100%ig vermeiden lassen, daß man in Situationen kommt, wo man mit Alkohol konfrontiert wird - so geschehen letzten Sonntag. Wichtig ist meiner nach in solchen Situationen wachsam zu bleiben. Ich habe das Samstag vor eine Woche u. a. beim Einkaufen gemerkt. Hatte bereits ein Mundwasser im Einkaufswagen wo vergällter Alkohol drinnen war. Habe das gerade noch rechtzeitig bemerkt. Keine Ahnung was passiert wäre, hätte ich es genommen. Ich denke beim Lebensmitteleinkauf lauern da weitaus mehr Gefahren als wenn man im vorneherein weiß, daß irgendwo Alkohol enthalten ist bzw. getrunken wird. Ich bin dir aber sehr dankbar dafür, daß du deine Erfahrungen an mich weitergegeben hast. Das hilft mir sehr unsere Krankheit niemals zu unterschätzen :wink: .

    @ Dr.Gerner

    Zitat

    Schön, dass wir beide ähnliche Erfahrungen machen, sowas ist immer ein gutes Gefühl zu wissen, dass man nicht alleine ist. Geteiltes Kleid ist halbes Kleid... Sehr glücklich

    So ist es :D . Gebe dieses Gefühl gerne wieder an dich zurück. Das schöne hier ist doch, daß Frischlinge so wie wir es sind und alte Hasen gleichermaßen Ihre Erfahrungen kundtun. Teilweise ist mir das sogar hilfreicher als in meiner realen SHG. Wobei sich Forum und SHG insgesamt recht schön ergänzen - jedenfalls meiner Erfahrung nach :wink: .

    Zitat

    Also mit den beiden Frauen, davon hatte nur eine was mit Gefühlen zu tun in Richtung Liebe. Die Andere war jünger, sie war wie eine kleine Schwester für mich, wo ich drauf aufgepasst habe. Na ja, ihr habe ich durch das Trinken auch sehr weh getan und das hängt mir immer noch nach...Also ich war niemals gewalttätig, aber dafür konnte ich mit Worten sehr fies sein oder Leute aus meinem Leben werfen. War alles sehr gemein immer...Ich schäme mich jetzt dafür. Verlegen

    Nun ob es Liebe ist bzw. war ist glaube ich nicht wirklich so wichtig. Eigentlich geht es doch um die Menschen selbst. Und manchmal können Worte mehr weh tun als körperliche Gewalt. Eben so etwas wie Leute aus dem Leben werfen, wie du es sagst. Ich erinnere bei deinem Satz an ein Erlebnis aus meiner Kindheit. Es war weitaus schlimmer von meinen Eltern bestraft zu werden als Mißachtung zu erfahren. Als meine Mutter einmal mehrere Stunden mit mir nicht mehr geredet hat war das für mich ein seelischer Schmerz an den ich mich heute noch erinnere. Das mit dem Schämen bei meiner derzeitigen "Inventur" ist mir auch unangenehm. Da müssen wir aber leider durch. Leicht ist das natürlich nicht immer, aber die Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden - hoffe ich jedenfalls.

    Zitat

    Im Moment habe ich leider frei und zuviel Zeit, aber gestern, als ich anfing zu grübeln, habe ich mich hingesetzt und meinen Roman weiter geschrieben, da sind einige Seiten zusammenkommen. Hab handschriftlich damit in der Klinik angefangen, dass hier dann übertragen und schreibe daran weiter... Verlegen

    Warum schreibst du "leider frei"?

    Ist doch etwas schönes, oder nicht? Nun gut durch zu viel Zeit kommt man ins grübeln, kenn ich irgendwo auch :? . Und du schreibst wirklich einen Roman oder meinst du damit deine eigene Lebensgeschichte?

    Wie dem auch sei: Ich wünsche dir viel Erfolg und vor allem Spaß und Entspannung dabei. Ich bin jetzt schon gespannt was dabei herauskommt :D .

    So nun ist es aber doch wieder recht spät geworden. Drehe jetzt noch meine übliche Nachtrunde und dann geht's in die Heia. Muß morgen wieder früh raus.

    Euch allen noch eine angenehme Nacht und einen erfolgreichen neuen Tag,

    Alex

    Grüß euch, alle zusammen :wink: !

    @ Slowly

    Hey, schon wieder eine Antwort gestern mitten in der Nacht von dir. Habe sie jetzt erst gelesen :wink: . Ich hoffe, du hast in der Nacht auf Sonntag trotzdem gut geschlafen.

    Zitat

    Wenn ich irgend etwas tun wollte, irgendwas, von dem mich die Anwesenheit der Nachbarn ( ich weiß es sollte ein Spass sein ) abhält, dann würde ich solange nicht locker lassen, bis ich es direkt vor ihrer Haustüre machen würde......

    Nur ein Bild, hat jetzt nix mit Singen zu tun.

    Ich verstehe dich schon :wink::D .

    Mit deinem besten Freund und dem Vater deiner Kinder scheinst du ja eine recht interessante Dreiecksbeziehung zu haben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß dich die ganz schön auf Trab hält :D . Haste aber bildlich gesehen recht schön beschrieben (deine beiden Männer).

    Was mich selbst betrifft: Du weißt ja, ich grüble zur Zeit recht viel. Ist schon interessant nach all der langen nassen Zeit sein Leben mit klarem Kopf Revue passieren zu lassen. Auch wenn mir natürlich nicht immer alles gefällt. Aber auch diese, ich nenne es mal Bestandsaufnahme oder Inventur, gehört zum Trockenwerden dazu.

    Im großen und ganzen kann ich mit mir ja zufrieden sein :wink: . Was Beruf, Finanzielles und Gesundheit angeht kann ich von mir sagen, daß ich alles einigermaßen gut auf die Reihe gebracht habe, wenn man so will. Eigentlich beinahe ein Wunder, trotz des jahre- bzw. jahrzehntelangen Alkoholkonsums. Ja, ich beziehe in meine Überlegungen mittlerweile auch die Zeit vor meinem exzessiven Alkoholkonsum (also vor 2008) mit ein.

    Was die Menschlichkeit (Männlichkeit) angeht; da liegt bei mir eher das Problem. Wobei ich eher von Menschlichkeit im allgemeinen sprechen würde. Ich behaupte mal, daß das Geschlecht damit nichts zu tun hat - wäre ich eine Frau hätte ich diesbezüglich wohl die gleichen Probleme. Was also meine Menschlichkeit angeht sehe ich mich eher als XY an - um mich einmal auf deine "beiden Männer" zu projezieren :wink: . Im Prinzip habe ich mich im zwischenmenschlichen Bereich auch immer verbogen, das hast du recht schön ausgedrückt.

    Ich wollte eben niemanden vor den Kopf stoßen, auch wenn mir einiges an meinem Freundeskreis/Beziehungen nicht passte. Letztendlich habe ich mir dadurch aber eher geschadet als daß es mir nützlich war. Es führte dazu, daß ich manchmal nur noch ausgenutzt wurde. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich mich die letzten Jahre immer mehr zurückgezogen habe und nicht nur alleine der Alkohol. Ich denke momentan recht viel über diese Thematik nach.

    Zitat

    Darum fange lieber heute als morgen an zu dir zu stehen !

    Habe gerade damit angefangen :wink: . Leicht ist das für mich aber nicht, auch wenn du das aus deiner Sicht vermutlich nicht wirklich nachempfinden kannst. Eines ist mir aber schon bewußt geworden: Ich muß erst zu mir selbst finden bevor ich für andere Menschen "da sein" kann bzw. möchte. Dürfte auch noch ein recht interessanter Lernprozeß werden.

    Zitat

    Und ja, mir tut xy auch leid wenn ich seine "Dauerschleife" ( Gejammer ) nicht mehr für voll nehme aber ich glaube es wird der einzige Weg sein, überhaupt noch mit ihm befreundet zu bleiben.

    Also Jammern ist absolut nicht mein Ding. Wenn ich einfach schlecht drauf bin dann kapsle ich mich kurzerhand ab. Ist halt auch so eine Sache: Ich möchte keine andere Person mit meinen Problemen belasten. Was sollte das denn auch bringen. Helfen kann ich ohnehin nur mir selbst. Wobei es mir jetzt beim Schreiben mit dir schon fast unangenehm ist darüber zu sprechen. Sag also ruhig, wenn dir das zu viel wird :wink: . Der Schlüssel zu meinem persönlichen Glück ist meiner Meinung nach, daß ich mich selbst so akzeptieren lerne wie ich bin. Und langsam aber sicher geht da auch was vorwärts - jedenfalls vom Gefühl her.

    Ob ich meine Ex anrufen bzw. ihr schreiben soll? Bin mir da immer noch unschlüssig. Auf der einen Seite würde ich sehr gerne noch einmal in Kontakt mit ihr treten - und sei es auch nur um ein abschließendes Gespräch mit ihr zu führen. Auf der anderen Seite habe ich Schuldgefühle und Angst sie zu verletzen, obwohl ich persönlich natürlich nichts zu verlieren habe. Ist eben aus meiner Sicht nicht ganz so einfach.

    Und was den gestrigen Tag angeht: Der war wirklich äußerst schön und ausgefüllt. Bin erst um Halb 12 nachts nachhause gekommen. Wir haben sehr viel miteinander über die guten alten Zeiten gesprochen, Filme gesehen und am Nachmittag sind wir an einen nahegelegen See gefahren und recht lange spazieren gegangen. Am Abend sind wir dann noch ausgiebig essen gegangen und haben bei der Gelegenheit weitere Freunde meiner ehemaligen Kollegin getroffen. War eine wirklich recht gesellige Runde; hat wirklich Spaß gemacht der Tag gestern :D . So kann es weitergehen.

    Einschlafen ging gestern aber trotz ausgefüllten Tages ohne Fernsehen nicht. Aber weißt du, ich mache mir einfach nichts mehr draus. Gibt schließlich schlimmeres.

    Wie war eigentlich dein Wochenende? Immer noch viel zu tun als alleinerziehende Mutter auf Zeit?

    @ Dr.Gerner

    Zitat

    Hey Alex, hab jetzt erst deinen Beitrag gesehen...ich war heute in Köln bei einer Familienfeier und Muttertag und dort haben auch ein paar Bier getrunken, aber das hat mir nichts ausgemacht. Was ich schonmal als ganz schön ansehe.

    Freut mich wirklich sehr, daß du gestern auch einen schönen Tag verbracht hast :wink: . Mir ging es gestern ganz ähnlich. Wir waren auch essen und es wurde Alkohol konsumiert. Ich kann für mich auch sagen, daß mir das nichts ausmacht. Die einzig kritische Situation war der Nachmittag wo es eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte gab. Da mußte ich natürlich dankend ablehnen. War aber kein Problem - niemand war mir böse, da ja alle von meiner Krankheit wussten :wink: .

    Zitat

    Ich will auch von mir aus nicht mehr trinken, denn dazu muss ich mich nur erinnern, was alles dadurch kaputt gegangen ist und die Liste ist aussagekräftig. Natürlich wird es Tage geben, wo man sich fühlt, dass alles *** ist, aber dann muss man sich vor Augen halten, dass die Sauferei es nur noch schlimmer macht.

    Genauso sehe ich das auch. Und du hast ja auch einen prima Notfallkoffer parat - den mit deinen 2 Frauenbildern :D . Die Tage wo es einem schlechter geht werden sicher noch kommen, keine Frage. Aber weißt du, soweit denke ich eigentlich gar nicht. Ich genieße es einfach, daß ich durch meine Abstinenz soviel angenehme Dinge empfinden darf. Da muß ich mir die schlimmen Sachen doch gar nicht erst herbeiwünschen.

    Zitat

    Ausserdem haben mir viele gesagt heute, dass ich so viel gesünder aussehe und ich fühle mich auch ganz anders. Macht so im Moment alles viel mehr Spass! Smilie

    He, he, wem sagst du das? Vor allem meine Emotionen haben sich massiv verbessert. Bin seit meiner Abstinenz viel gelassener und entspannter geworden. Meine Kollegen in der Arbeit haben das als erste bemerkt. Die Arbeit selbst geht mir jetzt auch viel leichter von der Hand. Allerdings kämpfe ich momentan etwas mit Untergewicht. Habe seit dem Beginn meiner Abstinenz doch etwas mehr abgenommen, was ich nicht vorgehabt habe. Heute hat mich doch ein Kollege gefragt, ob mit mir alles in Ordnung ist was mich ein bisschen verunsichert hat. Ich denke aber, das wird sich wieder legen - ich muß meine körperlichen Aktivitäten wohl doch etwas einschränken, auch wenn mir das schwer fällt. Habe momentan einfach unheimlich viel Energie.

    Ansonsten ist es auch für mich sehr schön zu lsen, daß es dir mit den ersten Erfahrungen deiner Abstinenz ganz ähnlich ergeht wie mir. Und mit deiner Einstellung biste meiner Meinung nach auch auf dem richtigen Weg :D . Und wer weiß: Vielleicht wird das ja noch einmal etwas mit einer deiner beiden Frauen? Ich habe vom Lesen in deinem Thread schon noch das Gefühl, daß du den beiden noch etwas nachtrauerst. Vielleicht täusche ich mich aber auch.

    Wünsche euch beiden und natürlich auch allen anderen Foristen eine schöne und trockene Zeit,

    Alex

    Hallo Marco,

    ich habe erst jetzt bei dir wieder gelesen und hoffe es geht dir gut.

    Vielleicht liegt es nur daran, daß du dich gemäß deiner Zeitrechnung in einer kritischen Phase befindest. Du sagtest ja vor einiger Zeit, daß du bereits mehrmals seit einem Jahr für bis zu drei Monaten trocken warst - was im übrigen auch eine gute Sache ist. Nun ist das vierte Monat angebrochen und du betrittst sozusagen Neuland was deine Abstinenz betrifft. Womöglich hast du momentan einfach nur etwas Angst, daß es wieder nicht klappen könnte. Wäre das möglich?

    Sollte es so sein, dann würde ich es von der positiven Seite aus sehen. Du bist jetzt im vierten Monat deiner Abstinenz! Das ist doch super, so weit warst du noch nie. Oder sieh diesen Durchhänger einfach als das letzte große Aufbäumen des "Suchtmarcos" in dir an :wink:. Du hast das vor einigen Wochen in meinem Thread wirklich recht schön beschrieben.

    Zitat

    Der heutige Tag ging dazu im Vergleich rum wie im Nu. Einfach weil ich durch die Arbeit und das schöne Wetter nicht so viel nach innen geschaut habe, sondern einfach nur "gelebt" habe.

    Genau das ist der richtige Denkansatz :wink: . Bei mir ist es zwar derzeit nicht der Saufdruck welcher mich ab und an runterzieht. Vielmehr denke ich wohl zu viel (unnötig) nach. Dennoch: Was würde es dir (uns) bringen, wieder zur Flasche zu greifen? Was würden wir dadurch gewinnen? Mir hilft diese Sichtweise ungemein wenn es mir einmal nicht so gut geht.

    In diesem Sinne wünsche ich dir auch alles gute und ganz viel Kraft damit du dieses Tief recht bald überwindest.

    Lg,

    Alex

    Hallo Slowly :wink: ,

    ich will dir um Gottes Willen nicht deine Gute Nacht Geschichte kürzen. Würde mir doch nicht im Traum einfallen :wink: :D.

    Habe mir nur etwas Gedanken darüber gemacht, ob ich hier manchmal nicht etwas zu viel schreibe. Das Forenschreiben mache ich hier ja schließlich zum ersten mal. Ist manchmal ja auch gar nicht so einfach; oft wird man da ganz schnell mal falsch verstanden.

    Zitat

    Der Vater unserer Kinder kommt halt nie zu Wort aber wenn er könnte wie er wollte..... Smilie

    Wie meinst du das denn? Daß du im realen Leben recht gesprächig bist kann ich mir schon sehr gut vorstellen. Aber ich würde dich nicht so einschätzen, als daß du jemand anderen nicht zu Worte kommen lässt. Oder irre ich mich da etwa?

    Zitat

    Und mein bester Freund ( der mit den andauernden Problemen ).....ach....da bist du einsilbig gegen. Winken

    Na, dann bin wieder beruhigt. Dann kann ich dich also weiterhin mit meinen geistigen Ergüssen zutexten :twisted::wink: .

    Zitat

    (Er hat übrigens auch sein Leben lang versucht allem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen ( ist ein Verdrängungsmeister ).

    Ja, ich kann deinen Freund nur zu gut verstehen. Kurzfristig ist das ja der leichteste Weg Probleme zu vermeiden. Aber alles in sich hineinzufressen ist auf Dauer auf nicht das Wahre. War wahrscheinlich auch der Grund, warum meine letzte Beziehung gescheitert ist.

    Apropos letzte Beziehung: Irgendwie denke ich seit einigen Tagen oft darüber nach. Habe irgendwo neuerdings Schuldgefühle weil ich mich mehr oder minder aus dem Staub gemacht habe. Wir haben uns ja im guten getrennt und eigentlich vereinbart, daß wir gute Freunde bleiben wollen. Hätte ja auch nichts dagegen gesprochen. Aber bereits zwei Monate nach unserer Trennung habe ich den Kontakt komplett abgebrochen. Ich habe mir diese Woche ernsthaft überlegt, ob ich noch einmal mit meiner Ex zumindest noch einmal ein klärendes Gespräch führen sollte. Schon irgendwie merkwürdig daß jetzt nach über 6 Jahren solche Gedanken in einem aufkommen. Habe das ganze durch meine Sauferei bisher verdrängt.

    Zitat

    Jetzt geht das nicht mehr und er hat die Ka*** sowas von am Dampfen.

    Na, dann wünsche ich deinem Freund doch alles Gute, daß er aus der Situation so gut wie möglich wieder herauskommt. Würde mich interessieren was das mit dem Verdrängen zu tun hat.

    Was die Pharmazeutika angeht: Ich wollte damit nicht sagen, daß Arzneimittel per se schlecht sind. Nur viele Menschen schmeißen das Zeug auch ein ohne wirklich krank zu sein. Habe das wohl eher auf mich selbst bezogen. Bin ja körperlich meinem Alter entsprechend recht leistungsfähig und gesund. Mir tut nichts weh und ich habe auch sonst keine Krankheiten oder irgendwelche kleineren Wehwehchen. Sollte eigentlich dankbar darüber sein. Daher ärgere ich mich manchmal über mich selbst, daß ich teilweise so negative Gedanken habe.

    Übrigens bin ich auch "Kurzschläfer". Sechs Stunden reichen mir absolut Hallo Slowly :wink: ,

    ich will dir um Gottes Willen nicht deine Gute Nacht Geschichte kürzen. Würde mir doch nicht im Traum einfallen :wink: :D.

    Habe mir nur etwas Gedanken darüber gemacht, ob ich hier manchmal nicht etwas zu viel schreibe. Das Forenschreiben mache ich hier ja schließlich zum ersten mal. Ist manchmal ja auch gar nicht so einfach; oft wird man da ganz schnell mal falsch verstanden.

    Zitat

    Der Vater unserer Kinder kommt halt nie zu Wort aber wenn er könnte wie er wollte..... Smilie

    Wie meinst du das denn? Daß du im realen Leben recht gesprächig bist kann ich mir schon sehr gut vorstellen. Aber ich würde dich nicht so einschätzen, als daß du jemand anderen nicht zu Worte kommen lässt. Oder irre ich mich da etwa?

    Zitat

    Und mein bester Freund ( der mit den andauernden Problemen ).....ach....da bist du einsilbig gegen. Winken

    Na, dann bin wieder beruhigt. Dann kann ich dich also weiterhin mit meinen geistigen Ergüssen zutexten :twisted::wink: .

    Zitat

    (Er hat übrigens auch sein Leben lang versucht allem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen ( ist ein Verdrängungsmeister ).

    Ja, ich kann deinen Freund nur zu gut verstehen. Kurzfristig ist das ja der leichteste Weg Probleme zu vermeiden. Aber alles in sich hineinzufressen ist auf Dauer auf nicht das Wahre. War wahrscheinlich auch der Grund, warum meine letzte Beziehung gescheitert ist.

    Apropos letzte Beziehung: Irgendwie denke ich seit einigen Tagen oft darüber nach. Habe irgendwo neuerdings Schuldgefühle weil ich mich mehr oder minder aus dem Staub gemacht habe. Wir haben uns ja im guten getrennt und eigentlich vereinbart, daß wir gute Freunde bleiben wollen. Hätte ja auch nichts dagegen gesprochen. Aber bereits zwei Monate nach unserer Trennung habe ich den Kontakt komplett abgebrochen. Ich habe mir diese Woche ernsthaft überlegt, ob ich noch einmal mit meiner Ex zumindest noch einmal ein klärendes Gespräch führen sollte. Schon irgendwie merkwürdig daß jetzt nach über 6 Jahren solche Gedanken in einem aufkommen. Habe das ganze durch meine Sauferei bisher verdrängt.

    Zitat

    Jetzt geht das nicht mehr und er hat die Ka*** sowas von am Dampfen.

    Na, dann wünsche ich deinem Freund doch alles Gute, daß er aus der Situation so gut wie möglich wieder herauskommt. Würde mich interessieren was das mit dem Verdrängen zu tun hat.

    Was die Pharmazeutika angeht: Ich wollte damit nicht sagen, daß Arzneimittel per se schlecht sind. Nur viele Menschen schmeißen das Zeug auch ein ohne wirklich krank zu sein. Habe das wohl eher auf mich selbst bezogen. Bin ja körperlich meinem Alter entsprechend recht leistungsfähig und gesund. Mir tut nichts weh und ich habe auch sonst keine Krankheiten oder irgendwelche kleineren Wehwehchen. Sollte eigentlich dankbar darüber sein. Daher ärgere ich mich manchmal über mich selbst, daß ich teilweise so negative Gedanken habe.

    Ich bin ja auch ein notorischer Kurzschläfer. Im Schnitt schlafe ich derzeit sechs Stunden täglich. Finde das ganz in Ordnung. Und ja: Ich sage mir auch immer: "Wer kürzer schläft hat mehr vom Leben" :D . Müde bin ich am nächsten Tag aber nicht, obwohl mein Kaffeekonsum mittlerweile gen Null tendiert. Zu Saufzeiten ging da ohne drei große Tassen am morgen gar nichts um fit zu werden. Brauchte das Koffein wohl, um den Alkoholentzug zu touchieren.

    Nun gut, bei dir sind es ja eher Durchschlafprobleme wenn ich dich richtig verstanden habe, oder? Das kenne ich so nicht. Wenn ich erst einmal eingeschlafen bin, dann schlafe ich wie ein Stein. Anfangs sehr tief und in der früh habe ich dann meist recht lebhafte Träume. Gefällt mir :) . Durchschlafprobleme hatte ich als ich noch getrunken habe. Bin in der Nacht dann häufig mehrmals aufgewacht. Gestört hatte es mich aufgrund des Restalkohols aber auch nicht wirklich. Umgekehrt hatte ich mit Alk niemals Einschlafprobleme, diese sind wie gesagt erst seit meiner Abstinenz zutage getreten. Vielleicht sollte ich diesbezüglich mal mit einem Arzt sprechen.

    Übrigens finde ich deine Sichtweise unserer Schlafprobleme gar nicht einmal so verkehrt. Anstatt sich immer nur Gedanken darüber zu machen warum ich nicht einschlafen kann, sollte ich vielleicht einfach akzeptieren, daß das eben so ist. Von der Seite aus habe ich das bisher noch gar nicht betrachtet.

    Bei mir klappt das Lesen recht gut nachdem ich mich körperlich ordentlich ausgepowert habe. Bin dann angenehm erschöpft und ruhig genug um mich auf das Buch zu konzentrieren. Vielleicht klappt das ja bei dir auch :wink: .

    Was die Ursachenforschung und das Grübeln betrifft, so ist das bei mir so eine Sache. Für mich gehört das irgendwie zusammen. Mich stören ja auch einige Dinge an mir (weißt ja auch schon teilweise welche), aber komme da eben mit Ursachenforschung nicht wirklich weiter. Daher dann vielleicht auch das ständige Grübeln. Manchmal frage ich mich ja, ob ich nicht irgend einen seelischen defekt habe. Ist schwer das jetzt mit Worten zu beschreiben. Tritt aber eigentlich nur noch beim Einschlafen aus, also kann ich damit leben.

    Du singst? Würd das ja gerne mal hören :D . Auch ich habe mir schon einen ähnlichen "Tick" angewöhnt. Beim Gehen und Joggen pfeife ich mittlerweile im Schritttempo. Komischerweise immer dasselbe Lied, daß ich zum Schluß irgendwo (im Auto oder zuhause) gehört habe. Macht richtig Laune und verdrängt super schlechte Gedanken. Kann das so nur bestätigen. Aber ob Singen das richtige für mich wäre? Meine Nachbarn würden wohl die Polizei rufen, wenn ich zuhause loslegen täte :lol::lol::lol: .

    Zitat

    Gestern habe ich ( die ich sonst meist gewaltfrei spreche, ich versuch´s Winken )
    meinem besten Freund ohne Engelszungen Winken sowas von die Meinung gegeigt.

    Die wusste er auch schon vorher aber mal kein Blatt vor den Mund zu nehme, das hat mich einfach befreit.

    Also ehrlich: Jetzt tut mir dein bester Freund gerade richtig leid :wink: .

    Aber recht hast du. In erster Linie musst du tun, was für dich selbst das beste ist. Eine Eigenschaft, welche ich noch lernen muß. Da ich zur Zeit ja erst wieder dabei bin, mir einen Freundeskreis aufzubauen muß ich mich dem Problem des Ausdiskutierens noch nicht stellen. Habe mir aber fest vorgenommen in Zukunft nicht immer alles in mich hineinzufressen was mir nicht passt. Die erste Bewährungsprobe steht ja bereits in fünf Wochen mit meinem Vater an.

    Vielen Dank für deinen wie immer ausführlichen Post. Dir auch ein schönes und vor allem streßfreies Restwochenende,

    Alex