Beiträge von water71

    Hi Andreas,

    das mit dem Ausblenden kommt wieder, spätestens, wenn du am Start des Laufes stehst, und allerspätestens nach 5 km :D

    Man hat nämlich festgestellt, dass die Aktivität im Präfrontalen Cortex bei hoher Intensität, wie z.B. Laufen stark zurückgeht, d.h. sinnvolles Denken ist da irgendwann gar nicht mehr möglich.

    Aber ich weiß, was du meinst, ist natürlich richtig.

    Und das mit den kurzen Tagen geht mir genauso. Früher überhaupt kein Thema gewesen, aber in den letzten paar Jahren ist es doch tatsächlich so, dass ich mich schon Ende Oktober, wenn die Uhren umgestellt werden, schon wieder auf Ende März des nächsten Jahres freue. Ich hab schon überlegt, ob ich nicht mal wieder auf die Sonnenbank gehe, das hab ich schon mal gemacht im Winter, ist eigentlich ganz angenehm, sowohl von der Wärme als auch vom Licht her. Bissel Winterschlaf wäre vielleicht nicht das Verkehrteste!

    Ich wünsch dir viel Spaß mit deinen Büchern, Kerzen und insbesondere der Hundedame. Hoffentlich belästigt sie dich nicht zu arg ;)

    Und natürlich viel Erfolg und vor allem ganz viel Spaß in Istanbul, genieß die Stimmung, es wird bestimmt ein tolles Ereignis. Wir freuen uns auf deine Berichte! :D


    Liebe Grüße und bis bald, Kay

    Hey Martin,

    wo lebst du denn??

    November ist doch noch human.

    Bei uns gibts schon lange Lebkuchen und so'n Zeugs, da krieg ich auch regelmäßig die Krise.

    Für mich fängt die Weihnachtszeit am 1. Advent an, davor ess ich persönlich definitiv auch keine Weihnachtsbäckerei.

    Also am besten ignorieren und am 1. Advent selbst den Backofen anschmeißen :D


    Liebe unweihnachtliche Grüße,
    Kay

    Hallo Andreas,

    Zitat von Carpenter


    Hätte die Menschheit nie Dinge hinterfragt, würden wir immer noch Angst haben, beim Radeln Richtung Süden irgendwann von der Scheibe runterzufallen.

    Was Radeln??? Wenn die gesamte Menschheit so wär wie einige sich hier geben, dann würden wir noch im Bärenfell hinter irgendwelchen Büffeln herrennen!!! Das Rad wäre noch nicht mal erfunden... :lol:
    Das erinnert mich gerade stark an ein Buch : "Edward - Roman aus dem Pleistozän" von Roy Lewis. In diesem Buch wettert einer der Protagonisten gegen die Einführung des Feuers, weil er es für nicht beherrschbar hält.

    A propos Rad neu erfinden: Da bin ich eigentlich gar kein Freund von. Ich lese hier unheimlich viel und versuche - gerade von den echten LZT - so viel wie möglich mitzunehmen. Und hab auch schon einiges mitgenommen :D
    Nur mal so als Info...

    Schöne Grüße und schönes Wochenende, Kay

    Zitat von Hartmut

    Drehe die Wörter rum, so das sie zu dir passen [...]


    Ich dreh hier nix rum... aber ich lass auch nix rumdrehen :D

    Zitat von Hartmut


    Vielleicht noch zur Klarstellung. Ich bin durch die Erfahrungen von Anderen trocken geworden und nicht durch meine eigenen Meinungen .


    Das ist interessant. D.h., du hast selber überhaupt keine Entscheidung getroffen? Nur, weil andere irgendwelche Erfahrungen hatten, bist du trocken geworden? Das solltest du dir vielleicht patentieren lassen: Trocken ohne eigenes Zutun... :cool:

    Eigentlich wollte ich ja schon nach meinem letzten Post hier nichts mehr zu diesem Thema schreiben, aber ich lass mich immer so leicht provizieren, ist ne Schwäche von mir ;) ... Sorry !

    Gruß, Kay

    Hallo Hartmut,

    Zitat von Hartmut

    es ist entweder eine Meinung oder eine Erfahrung ;.) Bei mir ist es eine Erfahrung . Mit Meinungen bin ich nicht trocken geworden .


    Das ist immer ganz schön anstrengend, auf Dinge zu reagieren, wenn sie denn in einem anderen Kontext zitiert oder interpretiert werden, als sie denn gemeint waren. Ich erkläre mich also erneut und hebe hervor: Das ist deine Meinung. Und deine Erfahrung. Es ging mir darum, dass es deins ist. Und natürlich kannst du ne Meinung und ne Erfahrung haben. Da gibts kein entweder oder. Und um bei deinem Spruch zu bleiben, dass du mit Meinungen nicht trocken geworden bist: Mit Erfahrungen bist du auch nicht trocken geworden. Trocken wird man aufgrund von einer Entscheidung.

    Ansonsten gilt folgendes: Entscheidungen trifft man, Erfahrungen macht man und Meinungen bildet man sich.

    Zitat von Hartmut


    Vielleicht auch die Erfahrung das Rauchen und Alkoholismus nicht zu vergleichen ist . Solange ich Krankheiten miteinander verglich , verschwamm die Priorität für das Hauptkrankheitsbild.


    Sehr wohl kann man Rauchen und Alkoholismus vergleichen. Zumindest, was die Zeit der Trockenheit bzw. des Nichtrauchens angeht. Beides gehe ich besser positiv an, als mit der "Faust in der Tasche", weil es sonst verdammt hart wird. Außerdem sind es beides Suchterkrankungen. Insofern nicht allzu verschieden.

    Ansonsten wüsste ich nicht, was jetzt noch kommen sollte: Mehr als nicht saufen geht nicht, und mehr als froh drüber zu sein, es nicht mehr tun zu müssen, geht auch nicht.
    Ich darfs nur nicht vergessen!

    Um mal wieder in den Thread von Matthias zurückzukommen: Es war ja prinzipiell auch seine Meinung, dass die Dauer der Trockenheit nicht ganz so entscheidend ist, wenn ich das richtig verstanden habe...

    Übrigens, Matthias: Noch mal zurück zur Relativität!
    Wenn du deine Guteste so lange streichelst, wie du schon trocken bist, ist das dann lang oder kurz??? :lol:

    Liebe Grüße, Kay

    Hallo Hartmut, hallo Matthias, hallo Restforum :)

    Zitat von Hartmut

    Nur mit der Zeit wird man trocken . Es braucht seine Zeit um stabiler zu werden. Es braucht seine Zeit, nasse von trockene Gedanken zu unterscheiden . Es braucht seine Zeit der Entwicklung .


    Einspruch! Das ist deine Meinung. Und deine Erfahrung. Bei dir war es so. Du kannst das aber nicht 1:1 auf alle anderen übertragen. Bei mir war es nicht so. Ich habe aufgehört zu saufen mit einer positiven Einstellung der Trockenheit gegenüber. Ohne Verlustgedanken. Mein Nick hier ist water und mein Motto heißt: "Ich sage JA zu deutschem Wasser". D.h. ich sage bewusst JA zu etwas, positiv. Nur so kann es meiner Meinung nach funktionieren, mit so einer Einstellung hat es bei mir auch geklappt, mit dem Rauchen aufzuhören, das ist jetzt bereits über 10 Jahre her und funktioniert auch da noch :D

    Zitat von Hartmut


    Alles braucht seine Zeit, sogar das vergessen wie es am Anfang war . Das ist die gefährlichste Zeit ;)


    Es gibt zur Zeit so eine Plakatwerbung, der Slogan dort lautet: Die schlimmste Katastrophe ist das Vergessen. Das gilt MmN auch für uns. Aber nicht, wie es am Anfang der Trockenheit war, sondern wie beschissen es uns in der nassen Zeit gegangen ist. Das dürfen wir nicht vergessen, wenn es uns besser geht. Weil das tatsächlich dann wieder in eine Katastrophe führen könnte.

    Soweit mal meine Meinung zum Thema als Kurzzeittrockener :)

    Gruß, Kay

    Zitat von Kaleu

    [...], weil ich diesen Blödsinn in der Birne hatte, ein Kind gehört zu seiner Mutter.[...]

    Und heute gibts nen neuen Blödsinn, der da ungefähr lautet: "Allen Kindern beide Eltern."

    Was ich auch prinzipiell erst mal nicht schlecht finde, solange, bis das Kind selber entscheiden kann.

    Aber am Ende merke ich schon, dass wir uns alle ein bißchen annähern, letztendlich muss ein professioneller Dritter her.


    Gruß, Kay

    So...

    Jetzt stelle mer uns ma janz dumm...

    ... und stellen uns vor, die Tochter fragt nicht nach ihrem Papa, weil sie ganz genau weiß (d.h. sie kann es natürlich nicht in Worte fassen, aber sie spürt es), dass es ein Reizthema für die Mama ist!!!
    Und die einzige Bezugsperson zur Zeit ist aber diese Mama.
    Sie spürt ja auch, dass es der Mama jetzt besser geht, wo der Papa nicht da ist.
    Also Kausalkette in dem Fall: Papa weg, alles gut, also bloß nicht Mama drauf ansprechen, sonst wird alles schlecht.
    Und je länger der Vater weg ist, umso mehr "brennt" sich das ins Hirn des Kindes.

    Leute, das Ding gehört in professionelle Hand, in die Obhut von einem neutralen Dritten, das ist meine Meinung. Punkt.

    Und, Kaleu: Stell dir mal vor, dein Sohn wäre nicht bei dir gewesen, weil die Mutter es unterbunden hätte! Wie hätte er dir dann sagen können, dass er lieber bei dir ist, wenn er sowieso gar nicht die Möglichkeit bekommt, bei dir zu sein??? Denk mal drüber nach. Da muss man dem Kind doch immerhin die Möglichkeit geben, beides kennenzulernen, oder nicht???

    Soweit meine Überlegungen.

    Gruß, Kay

    Das ist nicht ganz falsch, aber leider auch nicht ganz richtig.
    Kinder sind - leider Gottes - sehr leicht beeinflussbar.
    Sie verhalten sich oftmals so, dass sie dem Elternteil gefallen wollen, bei dem sie gerade sind. Schließlich lieben sie ja beide Eltern und wollen keinem davon weh tun. D.h. die Antwort auf ein und dieselbe Frage kann durchaus unterschiedlich ausfallen, je nachdem in welcher Umgebung das Kind sich befindet.
    Gerade deshalb ist es auch wichtig, nach der Trennung erst einmal dem Kind beide Elternteile zu erhalten, wenn irgendwie möglich !

    Hallo Tina,

    Der Freitag ist gemäß der Europäischen Norm EN 28601 und dem internationalen Standard ISO 8601
    der fünfte Tag der Woche, nach jüdischer, christlicher und islamischer Zählung der sechste. :roll:

    Und für uns alle hoffentlich trocken, wie schon erwähnt...

    Gruß, Kay

    Zitat von Elalu

    @Kay: Darf ich fragen warum du mich derart angehst?

    Hallo Elalu,

    ja kann ich.
    Dein Eingangspost war recht mager an Informationen. Da kann man eigentlich nicht viel zu sagen. Daraufhin habe ich einige Fragen gestellt, die du leider bisher immer noch nicht beantwortet hast.
    Außerdem unterstellst du einige Sachen, hast aber keine eindeutigen Beweise dafür.
    Vielleicht blätterst du noch mal eine Seite zurück, liest diese Fragen, und versuchst, sie zu beantworten.
    Klar kommen einige der Fragen provokativ rüber, das weiß ich auch selber. Aber es ist auch ein sehr wichtiges Thema, um das es hier geht. Und ohne vernünftige Infos geht es da leider keinen Schritt weiter...
    Ich unterstelle übrigens nicht, dass es dir nicht um das Wohlergehen deiner Tochter geht, sondern höchstens, dass du so sehr mit deiner eigenen Situation beschäftigt bist, dass du nicht genau erkennst, was das Beste für sie sein könnte.

    Lieben Gruß, Kay

    Hallo Heidi,

    was du sagst, ist natürlich nicht falsch. Ich hatte aber eine Frage gestellt:

    Zitat


    Wie war denn bisher das Verhältnis zwischen Vater und Kind? Eher herzlich und intensiv oder hatten die nichts miteinander zu tun? Trinkt der Vater auch in der Gegenwart des Kindes? Ist es letztlich nur deine Abneigung gegen ihn?


    , auf die bisher noch keine Antwort gekommen ist.

    Außerdem habe ich auf begleiteten Umgang hingewiesen, bei dem man ja dafür sorgen kann, dass der Vater nüchtern ist.

    Gruß, water

    Zitat von Elalu


    Mir liegt es fern ihn zu bestrafen.


    Das tust du auch nicht, sondern du bestrafst dein Kind.

    Zitat von Elalu


    In erster Linie möchte ich mein Kind schützen.


    Dann sorge für Kontakt mit dem Vater, falls nötig, gibt es auch begleiteten Umgang und Mediation durch Caritas, Diakonie oder sonstige gemeinnützige Verbände.

    Zitat von Elalu


    Angeblich trinkt er seit diesem Zeitpunkt nicht mehr.


    Das heißt, du zweifelst es an. Wie willst du den Wahrheitsgehalt dessen feststellen und wie lange soll das deiner Meinung nach dauern?

    Zitat von Elalu


    Ich hab genügend eigene Baustellen um die ich mich langsam mal kümmern muss.


    Aha... Sehr interessant. Und solange, bis du deine Baustellen fertig hast, muss dein Kind wohl erst mal warten, verstehe ich das richtig?

    Zitat von Elalu


    "Ganz los" werde ich ihn daher wohl nie.


    Das ist normal bei Eltern, dass man den anderen Elternteil nicht los wird. Aber es klingt für mich beinahe so, als würdest du ihn gerne loswerden wollen. Und das geht aber zulasten deines Kindes.

    Zitat von Elalu


    Zum Thema das Kind sehen..da werd ich mir erstmal Zeit lassen und sehen ob er eine Trinkpause macht oder sich tatsächlich etwas bewegt.


    Schön... und in der (vielen) Zeit, die du dann hast, beschäftigst du dich dann einfach mal ein bisschen mit dem Thema PAS.

    Gruß, Kay

    Zitat von Elalu

    Hallo zusammen,
    ich bin etwas ratlos. Mein XY wäre angeblich seit 3 Wochen ohne Alkohol.
    Ich traue dem Braten nicht und möchte vom Bauchgefühl weder Kontakt für mein Kind noch für mich zu ihm. Er bat mich per SMS nun darum, dass das Kind ihn wenigstens anrufen darf. Ich möchte das am Liebsten nicht erlauben, zumal unser Kind nicht einmal nach dem Papa fragt. Wie steht ihr dazu?

    Danke im Voraus für Tipps
    Elalu

    Hallo,

    grundsätzlich finde ich, ist es das Schlimmste, was man machen kann, dem Kind den anderen Elternteil vorzuenthalten.
    Es sei denn, von diesem geht definitiv eine Gefahr für das Kind aus. Sei es durch Missbrauch oder Gewalt oder sonst was in dieser Größenordnung.
    Wie war denn bisher das Verhältnis zwischen Vater und Kind? Eher herzlich und intensiv oder hatten die nichts miteinander zu tun? Trinkt der Vater auch in der Gegenwart des Kindes? Ist es letztlich nur deine Abneigung gegen ihn?
    Du kannst deinen Ex-Partner nicht umerziehen, aber du könntest es z.B. zur Bedingung machen, dass er nüchtern ist, wenn er mit eurem Kind telefoniert oder sie sich sehen.
    Solche Konstellationen sind immer schwierig und Ferndiagnosen oder Empfehlungen somit natürlich auch...

    Liebe Grüße,
    water

    Hi Andreas,

    entschuldige bitte, wenn ich schon mal etwas flapsig rüberkomme, ich nehme das Thema natürlich auch sehr ernst!
    Was ich damit ausdrücken wollte, ist, dass der Kefir bei mir gedanklich so weit weg ist von der Sauferei, dass ich da für mich - ich betone das ausdrücklich - keine Gefahr sehe, ebenso wenig wie bei Äpfeln und Bananen. Da sehe ich die Gefahr schon tatsächlich eher bei alkfreiem Bier, weil das halt eben viel näher am richtigen Bier, und damit einem Suchtmittel, dran ist.
    Aber wenn du sicher gehen willst - zu 100% - dann geh doch nach den Grundbausteinen und lass es weg. Das werden alle anderen hier dir ja genauso sagen...

    Lieben Gruß, Kay