Beiträge von Carl Friedrich

    Ich hoffe diese Worte können ein wenig inspirieren

    Nein, mich nicht.

    Ich sage euch liebe Leute, hätte ich den Glauben nicht gefunden, ich würde heute wieder trinken

    Wenn es Dich clean hält, machst Du für Dich alles richtig.


    spätestens jetzt, mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine hätte ich das als Vorwand benutzt um wieder zur Flasche zu greifen

    Daran habe ich nicht einmal ansatzweise gedacht.

    Kurze Frage: Bist Du in die Fänge einer Sekte wie den Zeugen Jehovas geraten?

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!

    ein Zusammensein mit einem Weitertrinker für mich nicht möglich sein. Ich hab so viel geändert, mir gehts meistens gut und jetzt das

    Du hast Dir selbst die Antwort gegeben. Schütze Dich selbst und Deine Gesundheit. Setz Deine Abstinenz an oberste Stelle, der alles andere, wirklich alles nachgeordnet ist. Nur so haben sich viele Abstinente aus dem Griff der Flasche befreien können.

    Den Ärger rauszulassen tut mir jedenfalls gerade echt gut.

    Das ist schon mal gut und richtig. Nur wäre es ratsam, dem verbalen Rauslassen auch entsprechende Taten folgen zu lassen, auch wenn es erst mal weh tut, sonst wird das für Dich womöglich zu einem perpetuum mobile. Und genau das gefährdet dann Deine Abstinenz.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Viel Süßkram, teilweise anfallsartig, und so gesehen ähnlich oder analog zu meinem Trinkverhalten.

    Dein Körper giert nach Zucker. Jahrelang hat er den Alkohol in Zucker verstoffwechselt und den möchte er jetzt einfach. Das geht leider vielen Neueinsteigern so. Mit der Zeit wird es besser.

    Über den Süßkram habe ich Gott sei Dank so einigermaßen die Kontrolle, sozusagen kontrolliertes Futtern. :lol:

    Meine heiß geliebte Schokolade habe ich auf Zartbitter umgestellt. Da reicht mir ein Riegel und nicht gleich die ganze Tafel wie bei der Vollmilchvariante.

    Setz Dich bloß nicht zu sehr unter Druck. Der Süßkram ist Deine wesentlich kleinere Baustelle und vielleicht lassen sich da ja mittelfristig Kontrollschranken einziehen. Bei mir hat es geklappt.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Glückwunsch zu Deinem ersten Jahr in Freiheit.

    Das erste Jahr ist das schwerste, ab jetzt wird es immer leichter, auch wenn es ab- und an noch mal etwas ruckeln kann, wenn das Suchtgedächtnis noch mal um die Ecke kommt.

    Du liest Dich gut, der nötige Respekt vor den Tücken der Krankheit ist vorhanden. Weiter so.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Zu Deinem Nachbarn: Es ehrt Dich, ihm unter die Arme zu greifen, aber so ganz fest sitzt Du noch nicht im Sattel.

    Riskant wird es für Dich, wenn er rückfällig wird. Da besteht die Gefahr, das er Dich als seine Vertrauensperson womöglich mit rein reißt.

    Ich muss gestehen dass ich ihm vor gut 1 Monat Nachschub besorgt habe, weil er mich darum bat.

    Das war eine äußerst riskante Nummer für Dich. Da hätte es bltzschnell zu einem Rückfall kommen können. Für jeden Helfer gilt erst mal die Eigensicherung. Und die hast Du in dem Moment vernachlässigt.

    Nächste Woche Gesprächstermin zur Selbsthilfegruppe. Wobei ich sagen muss, dass ich wahrscheinlich doch eher Abstand nehmen werden von dem Gedanken einer realen Gruppe; aus beruflichen Gründen. Ich finde das macht aber nichts

    In meiner ehemaligen SHG gab es auch "Teilzeitteilnehmer", die aus beruflichen Gründen (Schichtarbeit) halt nur 1-2x monatlich teilnehmen konnten. Vielleicht lässt sich in der avisierten Gruppe so etwas arrangieren?

    Du bist noch ganz am Anfang Deines Weges. Da Du keine Therapie machst, wäre es überlegenswert, auch noch einen unmittelbaren Austausch von Angesicht zu Angesicht zu probieren. Es ist in den ersten Monaten doch etwas anderes, sich live zwischen Gleichgesinnten und unmittelbar mit erfahrenen Abstinenten auszutauschen als nur mit jemand, der noch tief im Schlamassel steckt.

    Am wichtigsten waren mir in meiner Therapie und später in der analogen SHG die Ausführungen der Rückfälligen, da konnte ich viel mitnehmen.

    Wohl gemerkt: Ein "Muss" ist es genau so wenig wie eine Therapie zu machen. Es gibt hier einige Mitglieder, die nur mit diesem Forum und ggf. noch Fachliteratur clean geworden und geblieben sind. Ich habe über die beiden Punkte hinaus auch noch eine ambulante Therapie gemacht.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo und willkommen!

    Glückwunsch zu Deinen ersten Schritten in die richtige Richtung.

    Eine analoge SHG neben diesem digitalen Forum ist eine gute Sache.

    Der Versuch, sich selbst ein Trinklimit zu setzen und dies nicht zu überschreiten, hat bei mir auch nicht funktioniert. Das nennt sich Kontrollverlust und ist ein wichtiges Indiz für den Alkoholismus.

    Schau Dich hier erst mal in Ruhe um.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Ist es nicht besser, erstmal eine Zeit lang Risikominimierung zu betreiben? Sich zu stabilisieren, ohne auf Konfrontation zu gehen?

    Das sage ich schon seit Jahren. Erst die wackelige, anfangs ungewohnte Abstinenz festigen und dann behutsame Schritte ins gesellschaftliche Leben zurück. Dazu gehört, sich mal eine Weile zurückzunehmen und auf gewisse Festivitäten, bei denen der Konsum von Alk eine wichtige Rolle spielt, zu verzichten.

    Ich habe es leider öfter erlebt, dass Neueinsteiger dem Alk förmlich hinterher liefen und sich wunderten, weshalb sie rückfällig wurden. Besonders gerne wogen sie sich in falscher Sicherheit, nachdem ihre Risikonummer ein paar Male gut gegangen war. Dann wurden sie noch leichtsinniger, hielten sich irgendwie für unangreifbar und es kam zum heftigen Rückfall.

    Aber so ist unser "Geschäft" nun mal. Manche müssen erst ein paar Male heftig auf die Schnau... fallen, bis sie so weit sind, ihr Verhalten kritisch zu reflektieren und Ratschläge erfahrener Abstinenter, nicht mehr als bloße Schläge zu empfinden.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Ich habe Schwierigkeiten mit der Fragestellung.

    Gemeint ist wohl: Was ist mir einen Rückfall wert? Welches Ereignis ist so gewichtig, dass ich mir bewusst einen Rückfall genehmige oder zumindest das konkrete Risiko eines Rückfalls eingehe und ihn somit billigend in Kauf nehme?

    Oder lautet die Frage: "Welchen Wert hat ein Rückfall"? Dann ginge es wohl um den immateriellen oder materiellen Wert, der dem Rückfall beigemessen werden soll?


    Egal, wie ich die Frage drehe und wende, mir fällt keine gescheite Antwort ein und bleibe lieber clean. :wink:

    Gruß

    Carl Friedrich

    Ich werde künftig ohne Geld und Karten aus dem Haus gehen. Bei der Arbeit brauche ich kein Geld. Und ab nächster Woche habe ich ein E-Auto, das ich zuhause laden kann, d.h. ich muss auch nicht mehr an die Tankstelle. Da würde mich bei euch übrigens interessieren, ob ihr zu eurer aktiven Zeit Menschen ward, die sich auch mal an der Tanke was geholt haben und wie ihr am Anfang eurer Nüchternheit mit dieser anonymen Möglichkeit an Alk zu kommen umgegangen seid. Würde mich sehr interessieren, auch damit ich mich besser einschätzen kann.

    Hallo!

    Was ist, wenn Du dochmal plötzlich Geld benötigst? Du hast einen Unfall und kannst nicht weiter fahren? Oder brauchst ein Medikament aus der Apotheke? Oder die E Karre springt nicht an und Du musst mit dem ÖPNV nach Hause?

    Bargeld- und kartenlos? Auf die Idee wäre ich nie gekommen. Da käme ich mir entmündigt vor.

    An der Tanke hatte ich mich gerne am Wochenende , wenn die Vorräte ausgetrunken waren, noch mal Nachschub geholt, da sie genau meine Marken anbieten.

    Aber die Tanke soll doch bei Dir wegfallen. Also ist das Thema erledigt. Ansonsten Tunnelblick aufsetzen, die Augen allein auf die Kasse fixieren, dort zahlen und genau so wieder raus. Nach ein paar Malen tanken ist die Verknüpfung Tanke = Stoff überschrieben.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Das ist die eine Möglichkeit:

    sollte es mal vorkommen, dann bedanke ich mich, dass er sich die Mühe gemacht und an mich gedacht hat, und sage ihm aber dann, dass es mir jedoch jetzt irgendwie leid tut, weil ich keinen Alkohol mehr trinke.

    Die andere:

    Der Frau/Partnerin mitnehmen oder an Nachbarn/Kollegen/Freunde/Bekannte... verschenken.

    Vorteil von Nr.1: Demnächst kommt der Schenker mit etwas Gescheitem ohne Alk oder, was mir am liebsten ist, mit "leeren Händen", dann stehe ich wenigstens nicht im obiligo :smiling_face:

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Schön, dass Du Dich meldest. Das Eingestehen eines Rückfalls ist immens schwer.

    Die äußeren Umstände, die den Rückfall begünstigt haben, hast Du ja aufgezählt. Du warst mit der Situation schlichtweg überfordert.

    Hättest Du hier geschrieben, dass Du die Pullen mit nach Hause genommen hast, hätte es hier sicherlich eindeutige Hinweise gegeben. Das Forum kann Dir nur helfen, wenn Du Hilfe zulässt und Dich meldest, wenn etwas nicht in Ordnung oder gar Gefahr im Verzug ist.

    Sieh es mal so: Der Alkohol ist nicht Dein Freund, er wird auch nie einer werden, denn Du kannst mit ihm nicht umgehen. Also halte ihn Dir auf Abstand.

    Fehleranalyse gelungen? Ich denke schon. Das Buch von Borowiak war super. Ich finde den Typen klasse. Der war im stationären Entzug und kann sich selbst auf die Schippe nehmen statt im Selbstmitleid zu versinken. Das wird jetzt Teil meiner Strategie. Sich selbst noch zu mögen. Wieder aufzustehen. Weiter zu machen.

    Zu Frau/Herrn Borowiak: Google mal Borowiak und schau mal in den Artikel in der FAZ.

    Willst Du ihm jetzt nacheifern? Das wäre m.E. keine besonders gute Idee. B. ist einmalig und hatte etliche Rückfälle und Entgiftungen. Da willst Du hoffentlich nicht anknüpfen? :wink:

    Schau nach vorne, habe Respekt vor dem Alkohol und komm ihm erst mal nicht zu nahe. Ich habe anfangs Risikominimierung betrieben, in dem ich allen Risiken, so gut es eben ging, ausgewichen bin.

    Viel Glück.

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Glückwusch zu Deinen ersten Monaten in Freiheit. Und dan gleich beide Probleme in Angriff genommen, das Nikotin und den Suff. Mein Respekt.

    Viele hier schaffen zwar den Ausstieg aus dem Alkohol, qualmen jedoch munter weiter :wink:

    Die ersten Wochen waren der reinste Selbstäufer. Aber seit 2 Wochen habe ich anfallsartig und wiederholt starken Saufdruck gehabt. Das macht mir Angst und ich weiß dass ich nun proaktiv dagegen ankämpfen muss.

    Das kenne ich in etwas von mir. Nach ca. 3 Monaten setzte heftiger Suchtdruck ein wie ich es nie erlebt hatte und es sich auch nur einmal wiederholte. ich bin bald 7 Jahre clean.

    Das ist halt wie eine Art Bergprüfung bei einer Radrundfahrt. Da müssen wir durch.

    Der Suchtdruck dauert nicht ewig, sondern verzieht sich auch wieder.

    Und zuletzt vergangener Freitag, wo sich diese innere Stimme wieder meldete und ich im Supermarkt einen wahren Kampf mit mirselber ausfocht, mehrmals zum Bierregal hingegangen bin und wieder weg. Ich bin an dem selben Abend um Mitternacht nochmal raus und fand mich vor meiner Stammkneipe stehend wieder. Ich schaute durch das Fenster und sah viele alte Bekanntschaften.

    In meinen ersten Monaten setzte jeweils am Freitag Nachmittag so ein diffuses Gefühl und ein latenter Schmacht auf Bier ein, weil ich früher am WE heftig gesoffen hatte. Diese Verknüpfung zwischen WE und Alkohol musste erst mal durchbrochen werden. Das wurde mit der Zeit besser, bis es eines Tages ganz verschwunden war.

    Das Geheimnis liegt im Suchtgedächtnis begründet, das nur beschränkt vom Willen beherrschbar ist. Das Suchtgedächtnis funktioniert wie eine schlechte Software, die sich nicht aus dem Hirn deinstallieren,, sondern nur überschreiben lässt und dennoch gelegentlich zu zicken anfängt.

    Da musste halt bei mir so einiges überschrieben werden. Auch das geht nicht innerhalb weniger Tage, das benötigt Zeit, nämliche viele Wochenenden, an denen nicht getrunken wird.

    Die Stammkneipennummer war m.E. hoch gefährlich. Wenn einer der Saufkumpels Dich gesehen und in die Kneipe gewunken oder eingeladen hätte, dann wäre die Abstinenz konkret gefährdet gewesen. Daher rate ich Dir, Deine ehemaligen Sauftreffs erst mal weiträumig zu umfahren, bis Du gefestigter bist.

    Weiterhin gutes Gelingen wünscht

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Ich bin zufrieden und abstinent aber ich habe Angst vor einem Rückfall.

    Ersetze doch einfach das Wort Angst durch Respekt. Das klingt doch schon viel besser. Wer Angst hat, macht es sich unnötig schwer.

    Wer Respekt hat, handelt vorsichtig.

    Ich habe mir den Respekt vor der Krankheit bewahrt. Manche sagen auch Demut, das klingt mir jedoch zu unterwürfig.

    Manchmal bewirken Worte schon eine Menge für das eigene Selbstbewusstsein. So war es zumindest bei mir.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Mir hat es anfangs geholfen, mich selbst bei Trinkgedanken zur Ordnung zu rufen: "Halt! Stopp! Da stimmt was nicht. Das geht überhaupt nicht". Es ist mir häufig gelungen, das Gedankenkarussel durch diesen Ordnungsruf zu stoppen. Zugleich habe ich sofort begonnen, irgend etwas anderes zu machen, das mich ablenkte. Manchmal nutzt auch ein zusätzlicher Ortswechsel, der neue optische und somit andere gedankliche Reize setzt.

    Mittlerweile benötige ich diese Taktik nicht mehr. Es wird halt mit den Jahren immer besser und die nich nichtalkoholische Routine hat sich gründlich eingeschliffen.

    Probier einfach mal aus, was Dir hilft.

    Gruß

    Carl Friedrich

    ich möchte lesen, dass es sehr wohl beim ersten Anlauf möglich ist!!!

    Hallo!

    Ich bin so ein Beispiel. Es gibt hier im Forum mehrere User, die nie rückfällig geworden sind.

    Der Satz: Der Rückfall gehört zur Krankheit, ist daher nicht schlüssig. Er dient nur dazu, den nächsten Rückfall im Vorhinein schön zu reden, für sich selbst eine Ausrede zu haben und sich letztlich selbst etwas vorzumachen.

    Die ersten 4... 6 Wochen waren bei mir die schlimmsten, ich hangelte mich von Tag zu Tag. Fast anfallartig schossen mir die Gedanken durch den Kopf: „ jetzt was trinken, so schlimm ist das ja gar nicht, ich könne ja immer wieder aufhören“ .

    Deshalb wird gerne empfohlen, die ersten Monate die 1-Tages-Strategie anzuwenden. Morgens nach dem Wachwerden nimmt man sich vor: "Heute trinke ich nicht."

    So kommt dan Tag zu Tag und Woche zu Woche.

    dieser „Druck“ hält nicht lange an, nach ein paar Minuten und genügend Ablenkung, ist er wieder weg und ich war immer froh nicht nachgegeben zu haben.

    Ds kann ich genau so bestätigen. Ablenkung ist das A und O. Dazu: Viel Wasser trinken, am besten mit Kohlensäure, damit der Magen schon mal gut gefüllt ist. Auch mal schauen, ob evt. Hunger vorliegt. Ein hungriger Bauch kann Suchtverlangen auslösen.

    Und dann mit Dingen ablenken, die einem Freude bereiten. Was hast Du vor Deiner Saufzeit gemacht? Kannst Du da vielleicht anknüpfen?

    Ich bin anfangs viel aufs Rad gestiegen und habe kräftig gekurbelt, jedoch nicht in Richtung der nächsten Tränke.

    Der Suchtdruck hält nie stundenlang an, der verschwindet wieder. Und die Abstände werden immer größer.

    Mir schrieb der gute Dante anfangs mal: "Jede Triggerabwehr macht Dich für die Zukunft stärker." Genau so ist es.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo Helmut!

    Glückwunsch zu Deinem ersten Jahr in Freiheit.

    Ja, wir haben alle viele zu lange gebraucht, bis wir die nötige Einsicht hatten. Manchmal habe ich mir schon gedacht, warum bin ich nicht schon 10 Jahre früher ausgestiegen? Wahrscheinlich war ich einfach noch nicht so weit.

    Es freut mich, dass Dir die Langzeittherapie viel gebracht hat. Ich bin den Weg über eine ambulante Therapie + Forum + Fachliteratur gegangen. Bei mir hat es so geklappt. Ich bin jetzt bei knapp 7 Jahren.

    Gruß

    Carl Friedrich

    Hallo!

    Kurz und knapp: Suchtdruck ist das schier unwiderstehliche Verlangen nach Alkohol.

    Hat Dein Mann dieses Verlangen nicht, dann hat sein Verhalten wohl andere Ursachen.

    Er ist jetzt clean. Die Zeit, die früher fürs Saufen draufging, muss jetzt auf andere Weise sinnvoll genutzt werden z.B. durch Arbeit, Hobbies und sonstige Dinge, die dem Tag Struktur geben und ihn ausfüllen.

    Was hat ihm denn vor seiner Saufzeit Freude bereitet? Kann er dort vielleicht anknüpfen?

    Gruß

    Carl Friedrich

    Aber gut, am Dienstag sind es 5 Monate ohne Jim und Jonny und ich kann sagen es geht mir gut damit.

    Hallo!

    Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber das Gift noch nach den Vornamen derjeweiligen Flaschenetiketten zu nennen, wirkt auf mich arg bagatellisierend. Es klingt, als würdest Du über ehemalige Freunde reden. Der Alkohol war nie mein Freund. Deiner etwa?

    Ich spreche nur noch von Alkohol als solchem und unterscheide nicht zwischen Bier, Bierarten, Wein, Schnaps und was es noch so an Zeug gibt.

    Gruß

    Carl Friedrich