Beiträge von Cadda

    Guten Morgen,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dort hin verschoben. Hier geht es jetzt weiter.

    Du kannst Dich nun überall austauschen bitte jedoch nicht in den ersten vier Wochen bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch.

    LG Cadda

    Guten Morgen Lotta,

    wie ich am 13.10. schon schrieb: Er kann auch direkt zu Hause bleiben.

    Bevor er seine Alkoholsucht nicht gestoppt hat, braucht er gar keine Therapie wegen einer Depression beginnen.

    Für eine Therapie sollte man trocken sein, sonst wird das nichts.

    Anders herum wird im übrigen ein Schuh draus. Erst die Alkoholsucht angehen, dann die Depression.

    Ich würde an Deiner Stelle nicht mehr auf ihn schauen, denn er macht keine Anstalten, seine Sucht zu bekämpfen. Ich würde nur noch auf mich und mein Kind schauen und zusehen, das meinem Kind zu ersparen und es zu schützen. Denn was ist, wenn Du nicht da bist und er alkoholisiert losfahren möchte?

    LG Cadda

    Guten Morgen nochmal,

    Ich bin mir sicher, keinen Alkohol mehr trinken zu wollen, ob ich es werde, bleibt abzuwarten.

    Niemand kann die Zukunft voraussehen, wichtig ist, dass Du weißt, was Du möchtest bzw. NICHT möchtest und wenn Du weißt, dass Du keinen Alkohol mehr trinken willst, dann kannst Du darauf aufbauen und vieles dafür tun, dass das auch so bleibt. Du kannst Deine Zukunft selbst bestimmen und dazu gehört auch, ob Du es schaffst oder nicht.

    Das liest sich jetzt vielleicht doof, aber ich bin stolz auf mich, das ich die letzten Monate an den Regalen vorbeigehen konnte, ohne etwas zu kaufen. Der Unterschied zu damals ist, das ich jetzt nichts mehr kaufen will. Vorher war es eher das Gefühl nicht zu dürfen.

    Das ist z. B. ein wesentlicher Punkt. Dieses Denken hat mir persönlich sehr geholfen. Den Verzichtsgedanken umwandeln in etwas Positives.

    Ich würde mich hier gerne mit anderen austauschen. Auch um eine Anlaufstelle zu Gleichgesinnten zu haben, falls ich mal durchhängen sollte und ein Rückfall droht. Auch wenn ich mir das grad nicht vorstellen kann, kenn ich mich doch ziemlich gut. :roll:

    Wichtig ist meiner Meinung nach, vorher seine Gedanken zu teilen, nicht erst kurz bevor es zu spät ist, denn ein Rückfall in Form von Trinken ist manchmal ganz schnell da, wenn der gedankliche Rückfall schon in vollem Gange ist.

    Ich sende Dir gleich den Bewerbungslink, den Du bitte einmal kurz ausfüllen könntest, bevor wir Dich für den offenen Bereich freischalten können.

    Vorher möchte ich aber noch auf etwas hinweisen:

    Du hast - wenn ich das richtig verstanden habe - kalt entzogen, also einfach aufgehört zu trinken, jedenfalls schreibst Du nichts davon, dass Du beim Arzt warst. Nun ist das schon eine Weile her und die Entgiftung durch, aber das ist eigentlich nicht der Weg, der gegangen werden sollte. Es wäre eigentlich wichtig gewesen, sich bei einem Arzt vorzustellen, der den Entzug begleitet, denn ein sogenannter kalter Entzug ist gefährlich.

    Auch jetzt nachdem Du längere Zeit nichts getrunken hast, wäre das immer noch von Vorteil, einmal die Werte checken zu lassen.

    Hier der Link, damit Du Dich austauschen kannst bei uns:


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Faesschen,

    schön, dass Du hier bei uns bist! Ich finde es klasse, dass Du schon einige Zeit nicht mehr trinkst und einen beginnenden Rückfall gestoppt hast, indem Du den Wein weggegossen hast.

    Gut finde ich auch, dass Du inzwischen benennen kannst, dass Du Alkoholiker bist.

    Kennst Du schon unsere Grundbausteine?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Möchtest Du Dich hier regelmäßig austauschen und strebst eine lebenslange Abstinenz an?

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Du kannst Dich jetzt austauschen, jedoch bitte nicht in den ersten 4 Wochen bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich.

    Hier geht es jetzt für Dich weiter :)

    LG Cadda

    Warum jetzt, wo ich begonnen habe mich zu lösen?

    Damit Du eben genau DAS nicht weiter tust.

    In dem zweiten Termin hatte mich die Beraterin ja komplett verwirrt mit ihren Aussagen. Da sie ja ihren Konsum zurückgefahren habe, könnte es ja sein, dass unser Gespräch Ende Juli, wo es konkret um Trennung ging sie zum Umdenken gebracht haben könnte. Ich sollte probieren, Distanz abzubauen und mich wieder mehr öffnen um ihr eine Chance zu geben.

    Über diese „Beratung“ komme ich immer noch nicht hinweg. Sie hat anscheinend null Ahnung vom Thema Sucht.

    Termin: Januar 2024... Na prima, das hat mich letzte Woche ziemlich deprimiert. Das sind noch fast drei Monate! Soll ich so lange zum Stillstand verdammt sein?

    Auf keinen Fall, denn auch der Termin wird ja nichts daran ändern, dass Deine Frau trinkt. Der Ist-Zustand wird also eh nicht von dem Termin beeinflusst werden.

    LG Cadda

    Hallo Salvatore,

    Herzlich Willkommen hier bei uns. Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte in den ersten 4 Wochen nicht bei den neuen Usern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch,

    LG Cadda

    Hallo,

    meine Kinder haben bei der Trennung von ihrem Papa (er ist kein Alkoholiker doch es war trotzdem unvermeidbar und musste sein) auch gelitten, sie waren noch klein und weinten so oft, wollten dass Papa kommt. Wenn ich dran denke, kommen mir heute noch die Tränen.

    Heute sind meine Söhne 15 und 16 und IHNEN würden die Tränen kommen, wenn ihr Papa bei uns einziehen würde :S

    Vielleicht ist diese Portion Humor gerade unangebracht, aber ich will damit nur sagen:

    Deine Kinder wissen heute nicht, was gut oder schlecht für sie ist. Sie sind die Situation gewohnt und was der Mensch kennt und normal findet, möchte er nicht missen als Kind.

    Meine Söhne haben Kontakt zu ihrem Vater. Ich auch. Aber sie haben mir schon so oft gesagt, dass sie froh sind, dass wir nicht zusammen leben.

    Kinder werden älter und erleben ihren Vater ja aus der Ferne weiterhin. Sie werden irgendwann verstehen, weshalb es so kommen musste. Gib Euch Zeit das zu verarbeiten!

    Du wirst irgendwann erleichtert sein. Du handelst richtig für Dich und die Kinder.

    LG Cadda

    Hallo.

    Dass Dein Mann egoistisch und ein Fremdgeher ist, hat rein gar nichts damit zu tun, dass er Alkoholiker ist.

    Es gibt etliche Alkoholiker, die ihre Frauen nicht betrügen und es gibt etliche Nicht-Alkoholiker, die ihre Frauen betrügen.

    Das ist vom Charakter abhängig.

    Du schreibst, Du hast den Kontakt zu „sogenannten Freundinnen‘ abgebrochen. Warum nicht auch zu Deinem „sogenannten Freund“? Wer zweigleisig fährt und Dich betrügt ist kein Freund.

    Ich finde es gut, dass Du Dir Hilfe holen möchtest. Ich hoffe, dass Du Dir darüber im Klaren werden kannst, dass Du es nicht verdient hast, betrogen zu werden und dass Du Dir mehr selbst wert bist.

    LG Cadda

    Guten Morgen.

    Wenn das Bedürfnis besteht, zu saufen, "nur" weil ein Schicksalsschlag um einen herum passiert, dann ist das nicht die Trauer, die da ruft, sondern die Sucht.

    Gerade in schlechten Zeiten ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Ich kann Elly da nur zustimmen!

    Ich habe beides erlebt. Meine Mutter starb viel zu früh, als ich noch gesoffen habe und mein Vater, als ich bereits trocken war. Der Vergleich ist so wahnsinnig krass und eines weiß ich definitiv: Saufen verstärkt Trauer, weil zusätzlich zur Trauer noch das widerliche Gefühl hinzukommt, zu versagen.

    LG Cadda

    Hallo Berni,

    wenn Du auf den Tiefpunkt Deiner Frau wartest, muss ich Dich leider enttäuschen. Es gibt etliche Alkoholiker, die ihren Tiefpunkt niemals erreichen und ihre Krankheit mit ins Grab nehmen.

    Die Frage ist doch eigentlich:

    Wann erreichst DU Deinen Tiefpunkt? Was muss noch alles passieren, damit Du DEINE Situation änderst?

    LG Cadda

    Hallo Treibsand,

    Gestern fing er dann plötzlich damit an, dass er es vermisst und ob ich mir sicher bin, dass ich tatsächlich nie wieder etwas trinken möchte. Ich hätte mir ja schon bewiesen, dass ich auch ohne Alkohol zurechtkomme und könnte das bestimmt jetzt auch wieder steuern.

    Dieser Gedanke ist extrem gefährlich!!!! Lass Dir diesen Floh auf gar keinen Fall ins Ohr setzen!!!

    Ein Freund von mir hat sich über ein Jahr lang "bewiesen", dass es auch ohne Alkohol geht. Dann wollte er ab und zu mal wieder ein Bier trinken. Ruck zuck war er wieder drauf. Also jede "bewiesene Zeit" ist sofort für die Katz, sobald der erste Schluck wieder getrunken ist.

    Ich finde es auch erstaunlich, dass Dein Partner Dich anscheinend lieber wieder trinkend haben möchte. Warum denn?? Das schreit für mich danach, dass er sich dann besser fühlt, weil er dann selbst wieder trinken kann, ohne dass er sich blöd vorkommt.

    Bitte steh weiterhin zu Dir und Deiner Einstellung. Das ist so wichtig, das zu verdeutlichen!

    LG Cadda

    Na ja, und es war schon bekannt, dass ich zumindest zu einem Bier nicht nein sagte.

    Vielleicht verstehe ich Dich falsch, weil ich auf dem Schlauch stehe.

    Meintest Du damals oder hast Du erst kürzlich nicht Nein gesagt?

    Vermutlich, ist bei mir der Gedanke, nie wieder nicht wirklich fest. Mir wäre lieber, dies wäre fester!

    Um den zu festigen ist es wohl wirklich besser, noch mehr Abstand zu nehmen, denkst Du nicht auch?

    Hallo Volka,

    Meine Frau hat gestern anscheinend offiziell ihre 10-wöchige Trinkpause (wenn man das so mit gemäßigtem Konsum nennen kann) aufgegeben

    Das kam jetzt irgendwie aus dem Nichts - wir hatten zuletzt wirklich eine schöne Zeit, mit vielen schönen und entspannten Unternehmungen

    Nein, das kann man nicht Trinkpause nennen und deshalb kam es eigentlich auch nicht aus dem Nichts. Die Alkoholsucht lässt sich nur durch die vollständige Abstinenz stoppen. Kontrollierter Konsum ist nur für eine gewisse Zeit möglich, deshalb war es leider vorprogrammiert.

    Ich nehme meine Vorhaben und Pläne wieder auf, zu denen ich mich schon im Juli entschlossen hatte.

    Das ist eine gute Entscheidung! Ich wünsche Dir, dass Du so motiviert bleibst!

    LG Cadda

    Dass Du Dich zunächst zurückgehalten hast, was die Aktivitäten angeht, das ist im Grunde genommen doch auch richtig. Es wird hier unterschiedlich gehandhabt, ich bin auch weggegangen, am Anfang sogar noch mehr, als jetzt, denn ich habe irgendwann gemerkt, dass das nicht mehr so meins ist. Doch es gab auch schon User oder Userinnen, denen genau das Weggehen zum Verhängnis wurde, weil eben das Suchtgedächtnis anspringt. Deshalb wird in den Grundbausteinen ja auch zurecht darauf hingewiesen.

    Natürlich kann ich auch verstehen, dass Dir das Weggehen fehlt. Es ist halt auch echt eine Umstellung, ein Leben ohne Alkohol wo doch überall in der Gesellschaft (nicht überall aber in vielen Gegenden jedenfalls) so wahnsinnig dazugehört.

    Bitte achte auf Dich und frage Dich genau, was Dir gut tut und was nicht. Die Trockenheit an die erste Stelle setzen, das halte ich für absolut unerlässlich. Alles Andere ergibt sich und es finden sich Wege, sich nicht einsam fühlen zu müssen.

    Ich habe immer darauf geachtet, wenn ich wirklich mal weggegangen bin, dass ich immer unabhängig von anderen Menschen war. Sprich: Wenn ich kurzfristig gemerkt habe, mir ist doch nicht danach, dann habe ich auch abgesagt, egal was Andere denken oder ich bin immer selbst gefahren, damit ich abhauen kann, wenn ich merke, es tut mir nicht gut. Und im Vorwege immer in sich hinein horchen, wie es einem geht.

    Am besten ist es sicherlich, gerade im ersten Jahr, auf gewisse Dinge zu verzichten um Stabilität reinzubekommen. Entscheiden muss das zwar jeder für sich selbst, doch die Gedanken mit auf den Weg geben, finde ich wichtig.

    LG Cadda

    Guten Morgen Klumpatsch,

    bitte nimm es mir nicht übel, aber ein paar Gedanken:

    Ich hab woanders gelesen, dass Du Deinen Freund gebeten hast, die Sauce mit Wein abzulöschen. Warum?? Dass manche im Restaurant nicht nachfragen, nach dem Motto „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ ist eine Sache. Aber bewusst das Zeug da reinkippen?

    Es gibt da super Alternativen, damit die Sauce trotzdem schmeckt.

    Rockkonzert, Party… Kann triggern, muss es nicht. Doch bei Dir liest es sich so raus, als ob Du Dich da unter Druck setzt obwohl Du Dich unwohl fühlst damit und das ist der falsche Weg.

    Das folgend Zitat hat mich komplett verwirrt:

    Zum Neuanfang gehört auch so langsam mein altes Leben!

    Dieser Satz ist ein Widerspruch in sich.

    LG Cadda

    Du warst im Vorstellungsbereich und jetzt bist Du im offenen Bereich für den Austausch freigeschaltet. Du kannst also hier in Deinem „Tagebuch“ direkt so weiterschreiben.

    Komm erstmal in Ruhe an und lies Dich ein bisschen ein :)

    Sehr schön :)

    Ich hab Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema auch dort hin verschoben.

    Du kannst Dich nun überall austauschen, die ersten 4 Wochen bitte jedoch nicht im Vorstellungsbereich.

    Erzähl mal, wie es Dir geht. Du schreibst, Du fällst in alte Muster weniger zu essen. Hat das mit Mustern aus Deiner Saufzeit zu tun?

    LG Cadda