Und grad eben während ich hier schreibe, kommt er wieder, drückt mir einen Kuss auf den Kopf und sagt Tschüss.
das war die letzte Berührung ![]()
Und grad eben während ich hier schreibe, kommt er wieder, drückt mir einen Kuss auf den Kopf und sagt Tschüss.
das war die letzte Berührung ![]()
Hallo ihr Lieben,
wir hatten vergangenen Samstag die Verabschiedung meines Mannes. Es war überwältigend. Über 200 Menschen waren da.
Er war beliebt und jeder mochte ihn. So viele Menschen und bei niemanden konnte er sich öffnen. Wie schlecht muss es ihm gegangen sein.
Ich bin so traurig dass er uns im Stich gelassen hat. Wieder mal, diesmal für immer Gleichzeitig bin ich so wütend.
So vielen Meschen hat er ein Schauspiel geliefert und wenn sie alle so gut reden von ihm ( versteht mich nicht falsch. Ich bin glücklich darüber das sie alle dieses Bild von ihm haben) ich würd ich am Liebsten zu den nichts wissenden sagen, was wir alles mit machen mussten. Er hat uns so oft verletzt, getrieben von der Sucht, belogen, für alle war er immer da, und wir sahen die andere Seite. Zu uns kam er nach Hause. Sie reden davon, das er mit niemanden sprach dass es ihm nicht gut gehen würde. Jene bei denen er immer war, in der Welt, in die ich nicht getreten bin, verhalten sich komisch...schlechtes Gewissen? Keine Ahnung....in meinem Kopf sind so viele Gedanken. Ich bin wieder bei meiner Psychologin. Sie versteht was ich sage. Sie half mir auch die letzten 3 Jahre sehr gut, aber das hier wird nun doch etwas dauern....
Ich habe die letzten 2 Wochen kaum geschlafen.Dankbar bin ich für das Netz das ich habe das uns auffängt. Meine Eltern, mein Bruder, Freunde. ![]()
Ich weiß dass es weiter geht, dass es irgendwann besser wird. Aber wie. Ich muss erst mal wieder den Alltag gebacken bekommen und die Arbeit bewältigen. Nächste Woche versuch ich es mal.
Er hat losgelassen. Er hat mir vielleicht etwas erspart?! Er war bis zuletzt nicht bereit sich helfen zu lassen. ![]()
Er hat seinen Suizid geplant. Es war wohl nicht nur der Alkohol sondern er war wohl auch psychisch wie körperlich sehr krank. Mehr als ich jemals ahnen konnte. Ich weiß inzwischen, dass ich ihn nicht retten konnte. Vor nichts.
Ich wollte dass das alles aufhört, ja es hat aufgehört, aber alles andere ist auch weg. Unsere Kinder haben keinen Vater mehr. Und es bricht mir das Herz sie so zu sehen. Und mache mir den Vorwurf, dass ich ihnen nichts davon ersparen hab können. Weil ich zu schwach war, und auch ich abhängig war/bin.
Nichts ist mehr da. Nur die Erinnerungen. Ich versuche mir das positive vor Augen zu halten. Aber alles ist negativ überschattet von der Sucht. Ich könnt zu fast allen Fotos die wir haben eine Geschichte erzählen, was er da sagte, oder tat das er da nicht dabei sein konnte. Er suchte sich immer irgendwie. Irgendwas hat ihn gebrochen, das es so kam. Ich weiß das er keine einfache Kindheit hatte, aber nichts genaues. Nur Bruchteile. Aber niemals wollte er drüber reden oder das aufarbeiten.
Ich wünsche ihm dass es ihm gut geht, wo er jetzt auch ist.
Ich frage mich hat er mich wirklich so geliebt wie er sagte und alle nun erzählen, oder war es die Liebe, dass ich das jahrelang aufrecht erhalten hab, das er so leben konnte?
So viele Gedanken....
Danke für euer DA sein. Es muss niemand was antworten, ich wollte dies nur mal irgendwo nieder schreiben. Danke das ich hier Platz dafür habe.
Eure Claudia / SIE38
ich danke ruch allen für euer Mitgefühl. Und danke jedem der meine Posts alle gelesen hat. Es half hier zu schreiben.
Vielleicht schafft es der Partner sogar dann sich alleine aus der Sucht zu befreien.
Ich weiss dass, dennoch kommen Gedanken, ob ich ihn nicht doch noch hät helfen können. Und klage mich an, so viel zeit verschwendet zu haben das ich geschimpft hab. Dss ich die letzten Tage so kalt zu ihm war.
meine Therapeutin meinte, seine Fasade begann zu brökeln, und seine Scham dürfte für ihn grösser gewesen sein, als der Tod.
Wie konnte er uns das antun. Ich bin wütend, obwohl ich das nicht sein will.
Seine Kinder zu sehen, wie sie zerbrechen, das schmerzt so sehr ich hoffe sie könnem es irgendwann halbwegs verarbeiten.
Leider hat er es nicht geschafft, aus dieser Spirale auszusteigen.
Er spielte allen eine Show vor. Wie anstrengend musste das gewesen sein.
er konnte sich niemanden öffnen.
Ich kann nicht schlafen....viele Fragen mich, warum. Niemand weiss, wie es für uns wahr.
Hat er denn einen Brief oder etwas hinterlassen?
Er schrieb, dass er nicht mehr kann und will und er uns das nicht nehr antun kann. Er meint ein schlechter Vater gewesen zu sein, das ist ja nicht wahr😭 und er meinte ich würd einen besseren Manm finden.
Wollte ich das? NEIN.
Ich wollte dass das aufhört, aber nicht SO 🖤😭
nein meine eltern sind da, kinder sind eingeschlafen vor erschöpfung.
Oh gott warum
mein Mann nahm sich heute das Leben. Warum nur ließ er sich nicht helfen.
der scheiss alk. Ich fasse es nicht. ![]()
ich muss mich jetzt kurz hier was niederschreiben, bevor ich schlafen geh. Schreiben hilft, sagt man.
Er verkriecht sich ja im Schlafzimmer derzeit, wwnn er denn da ist. Hab dann mal gemeint das er doch raus kommen kann. Er dann so: jetzt bin ich weg und dann passt es auch wieder nicht.
Er versteht gar nichts. Man kann doch normal mit einander umgehn. Er verhält sich wie ein kleines Kind. Hab ihm dann später eine Gute Nacht gewünscht und mir Kleidung aus dem Schrank geholt, da roch ich diese Bierausdünstung wieder, kennt das wer.
Er war Nachmittags ja dann weg, "etwas besorgen"...hat er nichts besseres zu tun als wieder zu trinken. Ich weiss die Sucht macht das mit ihm. Aber ich bin irgendwie grad so wütend.
Ich schlafe seit ein paar Tagem im anderen Zimmer, da kam er und meinte, ich solle bei ihm schlafen. Aber ich verneinte mit: nein will ich nicht. So ging jeder in "sein Zimmer" und ich bin doch sehr verstimmt grade.
Und grad eben während ich hier schreibe, kommt er wieder, drückt mir einen Kuss auf den Kopf und sagt Tschüss.
Fragte dann so, was ist, wo gehst hin. Er: ja ins Bett. ...na dann Gute Nacht.
Danke fürs lesen.
Aber der Blick zurück bringt mich nicht vorwärts. Ich lebe jetzt und kann heute beeinflussen.
Da hast du recht. Auch dir alles Gute für deinen Weg.
Das hamsterrad würde sich genauso weiter drehen wie in der Vergangenheit
Ja du sagst es. Ich will das nicht mehr. Weh tuts mir das ich 23 Jahre gehofft habe. Und fühl mich grad wie ein Verräter in dessen das ich mir bewusst bin das es jetzt in eine andere Richtung gehen muss.
hallo zusammen,
Habe heute verkündet das ich die Trennung will. Ruhig und sachlich er ebenfalls. Aber er redet ohnehin kaum wenn es was zu reden gibt. Kurze Worte, dass er nicht weiss was er machen soll...nochmal dort wo er vor 3 jahren ambulanten entzug machte will er nicht....schlug ihm andere Einrichtungen vor oder Alkoholberatung...Naja, jedefalls hat er nicht viel gesagt und verschwand im Keller. als ich einkaufen fuhr, war er weg. Kam dann wieder,angetrunken. Verkriecht sich seit gestern im Schlafzimmer. Alles sehr eigenartig. Bei mir sinds wechselnde Gefühlsbäder. Von, gut gemacht, und jetzt geh weiter zum nächsten Schritt über Tränenausbruch und Zweifel.
Und dieser Blick - wie ich es gehasst habe.
Boah wie ich das kenne. Dein Text passt genau auch auf den meinen. Du bist schon einige Schritte weiter wie ich. Ich han die Trennung heute verkündet. Ich wünsche dir weitrrhin viel Kraft.
Vielleicht schafft es der Partner sogar dann sich alleine aus der Sucht zu befreien.
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Danke für deine Zeilen. ja das wünsche ich ihm sehr.
Ich kann das nachfühlen
lieber Typhoon1969,
Ich habe bei dir auch schon still mitgelsen.
Danke für deine Worte. Auch ich wünsche dir die Kraft für deinen Weg.
Wie wahr, es gab immer wieder schöne Zeiten, aber leider ist die SUCHT größer. Er beteuert immer das er mich liebt, ich glaub ihm das sogar, aber ich frage mich trotzdem warum wir dann nicht Grund genug sind das er damit aufhört.
Klar weiss ich das er krank ist. Er fällt immer tiefer und man kanm nichts dagegen tun.
wie gedacht, er war nicht beim Arzt drinnen. Nur am Schalter eine Krnakmeldung holen weil ers im Kreuz hat...ich hatte keine Chance mit zu kommen. Er fuhr bevor ich zuhause war....ich hoffe ich schaffe den Schritt diesmal. Ich muss es diesmal schaffen. Ich muss. Er lügt sobald er den Mund aufmacht.
Liebe MissMo,
Danke fürs lesen und deinen Beitrag. Sind mir glatt die Tränen gekommen. Danke für deine Worte. Hatte gestern ein langes Gespräch mit meiner Tochter. Sie will nicht weg von der Stadt wo wir leben. Ich weiss nicht ob ich sie raus reissen kann. Sie will aber auch nicht dass es so weiter geht.
In einer Stunde ist mein Mann beim Arzt, ich möchte mit, er will es nicht, aber diesmal will ich dabei sein. Werde berichten.
HALLO Aurora, die Eigentunswohnung läuft auf uns beide. Beim Anwalt war ich Ende Okt 2022 schon. Also vor die Tür setzten kann ich ihn nicht. Hätte die Möglichkeit in einer Wohnung eine halbe std. entfernt unter zu kommen, kostengünstig. Überlege vorerst da hin zugehen. Mit meiner Tochter. Wenn das hin u her gereisse und die Unsicherheit leichter wäre...er reisst uns leider immer mehr in die Tiefe mit. Und jedes aushalten meinerseits bringt nichts ichsag mir dann, ach so schlimm is es ja nicht, er bemüht sich ja, er macht ja alles. Und dann passieren Dinge, welche man nie für mögöich gehalteb hätte, sowas zu erleben. 😢
so, da bin ich wieder.
Würd mir jemand beschreiben bitte wie es war, wie er seinen Alkoholkranken Partner verlassen hat. Ich habd große Angst davor. Wieder mal....danke für Antworten. Ich weiss ich muss es selbst tun. Aber wie fängt man das am Besten an. Ihn aus der gemeinsamen wohung schicken, oder selbst mit dem Kind erstmal gehen.
Update: die letzten Tage war er sehr ruhig Und zuhause. Bin ja sehr auf Abstand. Gestern sagte er das er so hohen Blutdruck hat. Sagte nur: wundern tut mich das nicht , lebst ja nicht grad gesund. Er meinte dann, wenn sein Leben vorbei wär,wärs auch gut. Hab ihn geschimpft. Wenn er so daher redet das ich ihn einliefern lassen muss...er meinte das er sich e nix antut. Und er dachte er hatte es in Griff. In meinem Kopf rasten die Gedanken und am Liebstem hät ich ihm alles wieder an ddn Kopf knallen können.aber ich übte mich im huhören und nur DA sein. ..weiss ja inzwischen dass Vorwürfe nix nutzen. Und mich nur unnötig aufreibt.
Heute rief er mich an das er in der Ambulanz der Einrichrung war, wo er damals den ambulanten Entzug hatte. Er bekam Medis. Er will sich auch um eine Therapie kümmern.....bin nach der Arbeit mit ihm spazieren gegangen und war dann dennoch heute beim Anwalt.
Weiss nicht ob es nicht zu spät für uns ist. ich bin so leer und kann nicht mal heulen.