Beiträge von Stern

    aber als trockene Alkoholikerin brauch ich die Beschäftigung mit Alkoholkonsum, mit Menschen, die auc gegen den Suchtstoff kämpfen

    Ich habe jahrelang gegen den Alkohol gekämpft. Immer wieder. Und immer wieder habe ich verloren.
    Weil es unmöglich ist, diesen Kampf zu gewinnen. Niemand kann den Alkohol besiegen. Die Sucht wird immer stärker sein. Als mir das klar wurde, habe ich angefangen, mit meiner Alkoholsucht leben zu lernen. Die Alkoholsucht gehört jetzt zu mir, sie geht ja nie wieder weg.

    Du hast die Alkoholsucht auch zum Stillstand bringen können. Kannst du sie als Teil von dir akzeptieren?
    Ich musste erst akzeptieren, dass ich Alkoholiker geworden bin. Und dass ich das auch immer bleiben werde. Gewusst habe ich das schon lange. Und mindestens genauso lange wollte ich auch mit dem Saufen aufhören. Gelungen ist mir das nicht, trotz täglichem Kampf.

    Dann hast du dir ja schon gute Vorraussetzungen geschaffen.

    Ist, das mein Freindeskreis dem Alkohol nicht abgeneigt ist!Ich möchte meinen Freundeskreis nicht missen.Auch meine Frau trinkt


    Wichtig ist, dass dein Haushalt alkoholfrei ist. Dein Zuhause sollte deine sichere Burg sein.
    Kannst du das irgendwie organisieren?

    Ein Austausch mit anderen Alkoholikern hier wird dir sicher eine gute Stütze sein.

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an und schreibe kurz was dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Hallo Bono,

    Herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Da ich in höheren Alter den Kreislauf von der Sucht endlich brechen möchte, befinde ich mich jetzt hier im Forum


    Für ein nüchternes Leben ist nie zu spät. Und so hoch ist dein Alter ja noch gar nicht.
    Dass du erkannt hast, dass du Alkoholiker bist, ist schon mal das Wicntigste. Dann weißt du vielleicht auch, dass du auch immer Alkoholker bleiben wirst. Aber du kannst diese Krankheit mit absoluter Abstinenz zum Stillstand bringen.

    Wann hast du das letzte Mal Alkohol getrunken?

    Hallo Emmi,

    schön, dass du uns gefunden hast und jetzt dein nüchternes Leben beginnen möchtest.
    Den Anfang hast du schon mal super hinbekommen.

    Schreibe hier soviel wie du willst.
    Mir hat das Schreiben hier gerade am Anfang sehr geholfen, meine Gedanken zu sortieren. Das war auch wichtig, denn ich war so voller Scham wegen meiner Alkoholsucht, dass ich mich draußen schon gar nicht mehr getraut habe, geradeaus zu gucken.

    Ich habe mich vor über 3 Jahren mit genau deinen Gedanken hier angemeldet.

    Grund: ganz klar Schuldgefühle - und auch ein wenig Wut, dass es allen Gut geht nur ich nichts auf die Reihe kriege.

    Du bekommst doch so viel auf die Reihe. Du hast all deinen Mut zusammengerafft und hast dir Hilfe gesucht. Das ist doch nicht nichts.

    Ich konnte meine Schuldgefühle ablegen, als ich erkennen konnte, dass ich nicht schwach bin, nicht charakterlos, nicht willensschwach, nicht unfähig, meine Ziele auch konsequent zu verfolgen….Ich durfte hier erkennen, dass ich krank bin. Und dass all das, was ich ,nicht auf die Reihe‘ bekommen habe, meiner Krankheit…meiner Alkoholsucht, geschuldet ist. Das sind alles Auswirkungen meiner Krankheit.

    Hier durfte ich von ganz vielen Frauen lesen, die auch Alkoholiker geworden sind. Ganz normale Frauen. Kranke Frauen. Sie konnten ihre Sucht zum Stillstsnd bringen.
    Das hat mir so viel Kraft geschenkt. Und ich konnte erstmals sagen: Das schaffe ich auch.

    Ich stellte mir das Nüchternwerden und vor allem das Nüchternbleiben sehr schwer vor. Aber ich konnte mich selbst davon überzeugen, dass ich meinen nüchternen Weg gehen werde. Das Forum ist mir eine große Hilfe….aber meinen Weg gehen muss ich alleine.

    Ich wünsche dir ganz viele helfende Erkenntnisse und einen guten und hilfreichen Austausch.

    Ich hoffe der freie Platz kommt vor Weihnachten


    Dafür drücke ich dir die Daumen.

    Bis dahin kannst du hier schon im großen Erfahrungsschatz unserer Selbsthilfegruppe lesen und vielleicht auch schon einiges für dich mitnehmen.

    Der eigentliche Austausch beginnt dann mit Beginn deiner begleiteten Entgiftung.

    Bitte schreibe hier auch nichts von Feiern oder Weihnachtsmärkten, die du - jetzt noch trinkend - besuchen willst. Das könnte für gerade nüchtern Gewordene schwierig werden.

    Unsere Grundbausteine möchte ich dir auch schon mal ans Herz legen. Sie stellen eine Sammlung aus den Erfahrungen der Langzeittrockenen dar und können dir einen guten Start in dein nüchternes Leben bieten.

    https://alkoholiker-forum.de/article/3-grundbausteine-für-ein-nüchternes-leben/

    Herzlichen Glückwunsch zu 40 nüchternen Tagen.

    Aber was auch noch ist. Das man glücklich ist darüber das man nicht rückfällig wurde. Das hilft mir sehr es einfach zu lassen.

    Warum schreibst du ‚man‘, wenn es um dich geht?
    ‚Man‘ ist immer so weit weg, finde ich. Ich bin für mich hier und bei mir kommen meine Gedanken zu mir auch viel besser an, wenn ich von mir schreibe.

    Nicht rückfällig geworden zu sein, macht mich ‚nur am Rande‘ glücklich. Mein Augenmerk habe ich darauf gerichtet, dass ich zufrieden nüchtern bleibe. Ich finde solche Feinheiten in der Formulierung wichtig.

    Aber dadurch daß man kapiert hat was die sucht mit einem macht. Fällt es mir leicht einfach zu sagen Stop.

    Alleine mit ‚Stopp‘ sagen bleibt vermutlich niemand lange nüchtern.

    Kennst Du schon unsere Grundbausteine?
    Sie können Dir ein solides Fundament bieten.

    https://alkoholiker-forum.de/article/3-grundbausteine-für-ein-nüchternes-leben/

    Normalerweise ist er ein anderer Mensch

    Kein Mensch ist ‚normalerweise’ ein anderer Mensch.

    Aber Alkoholiker können sich sehr gut verstellen.
    Ich habe jahrelang ein krasses Doppelleben geführt. Mit den Jahren habe ich das perfektioniert, gar nicht mal bewusst….das ging automatisch. Mir war immer das Wichtigste, dass ich nicht auffliege, dass niemand merkt, dass ich Alkoholiker geworden bin.

    Ich glaube ich brauche für mich die Gewissheit, dass der Hintergrund des Problems wirklich ein Alkoholproblem ist, und dass ich das Problem somit nicht lösen kann.

    Diese Gewissheit wirst du hier nicht finden können.

    Diese Gewissheit kannst du nur in einem Gespräch mit deinem Partner bekommen. Und auch dann nur, wenn dein Partner ehrlich zu sich selbst sein kann. Denn nur dann kann er auch ehrlich zu sein.

    Es ist so schwierig, weil 90% der Zeit alles gut ist.

    An was machst du die 90 % fest? Am Zeitfaktor? An dem, was denn alles gut ist im Verhältnis zum nicht so guten?

    Fakt ist doch, dass du dich in einem Alkoholikerforum angemeldet hast, in dem Alkoholiker und Angehörige von Alkoholikern Hilfe finden können. Es geht dir also nicht nur um ‚irgendwas‘, was mal eben 10 % nicht so gut ist.

    Was ändert sich für dich, wenn du weißt, dass er Alkoholiker ist …oder eben ‚nur‘ mal alle paar Wochen zuviel trinkt?
    Es kann ja hier nur um dich gehen. Denn du hast dich ja an uns gewandt und nicht dein Partner.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Beim Lesen hier und im Austausch wirst du sicher bald mehr Klarheit haben und auch für dich handeln können.

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Aufundab,

    herzlich willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln sich.

    Ob dein Partner ,nur‘ ein Alkoholproblem hat oder bereits Alkoholiker ist, kann nur er selbst wissen. Und auch nur er selbst kann dann die Entscheidung für sich treffen, ob und wie er mit seiner Erkenntnis umgeht.

    Ein Teil von mir möchte die Beziehung nicht mehr, obwohl ich ihn sehr liebe.

    Und genau da kannst du für dich ansetzen.
    Denn genau wie der Alkoholiker für sich entscheiden muss, wie sein Leben weitergeht, muss das auch der Angehörige für sich entscheiden.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an und schreibe kurz was dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Ratlos,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Deine Vorstellung ist lang, aber im Prinzip hast du deinen Partner vorgestellt.

    Dein Leben sollte sich mehr um dich und um deine Bedürfnisse drehen. Denn nur da kannst du ansetzen, damit es dir besser gehen kann.

    Ich weiß einfach nicht mehr wie ich das weitermachen soll. Ich glaube, ich will das auch gar nicht mehr. Die Beziehung gibt mir nicht viel. Keine Zukunftsaussichten. Ich bin einsam mit ihm.

    Warum fällt es dir dann so schwer zu gehen?

    Ich kann ihm nicht helfen. Er sieht kein Problem. Ohne mich macht er genauso weiter.

    Ich wüsste einfach gerne, wie ich da raus komme. Ich schaffe das nie endgültig.

    Richtig, du kannst ihm nicht helfen. Er sieht kein Problem, warum sollte er denn da was ändern.

    Wenn ich mich trennen, weil ich das so nicht mehr aushalte, dann ist es ihm egal.

    Denkst du das oder hat er das so gesagt?


    Wenn du dich hier austauschen möchtest , klicke den folgenden Link an und schreibe kurz etwas dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Dann kommt so ein Gedanke wie: „Ach, wäre das schön heute Abend beim Kochen ein paar Bier zu trinken.“

    Dann hast du mal gern beim Kochen ein paar Bier getrunken? Ich meine, du verbindest auch schöne Erinnerungen mit Alkohol?

    Ich verbinde mit Alkohol überhaupt nicht Schönes.
    Klar, anfangs wollte ich diese betäubende Wirkung schon haben und sie hat mir gut getan. Aber ich wurde so schnell abhängig, dass ich das ‚gut tun‘ gedanklich gar nicht mehr richtig abrufen kann. Letztendlich habe ich viele Jahre nur gesoffen, weil ich alkoholabhängig geworden bin. Es gab weder gute noch schlechte Ereignisse, weder schöne noch schlechte Tage, die ich wegsaufen wollte. Ich habe immer gesoffen. Immer, wenn ich alleine war. Um die Sucht zu befriedigen. Genuss war nie dabei.

    Infolge der Alkoholsucht sterben jedes Jahr sehr viele Menschen.
    Zu viele schaffen den Absprung leider nicht.

    Deiner Überschrift entnehme ich, dass deine Frau auch an Folgen ihrer Alkoholsucht verstorben ist. Zu diesem Verlust möchte ich dir mein Beileid aussprechen.

    Wenn du dich hier mit anderen Betroffenen austauschen möchtest, klicke bitte den folgenden Link an und schreibe kurz was dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Wir werden dich dann freischalten und dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Jetzt kann er nur noch alleine weitermachen mit Hilfe der Therapeuten. Der Wille ist da!

    So ist das. Der erste Schritt muss von ihm kommen.

    Und ich kann mich jetzt auch besser entspannen.

    Das wünsche ich dir.

    Wenn er denn den ersten Schritt konsequent weitergehen kann und Hilfe in Anspruch nehmen will, kannst du ja da sein für ihn.
    Es ist ja nicht so, dass es kein Alkoholiker schaffen kann, dauerhaft nüchtern zu bleiben, aber die Initiale dazu muss von ihm selbst kommen. Aus tiefstem Herzen und auch tiefster Überzeugung, dass das weitere Leben nur nüchtern sein kann.

    Hallo mendo,

    ich kann deiner Vorstellung nicht genau entnehmen, warum du dich hier angemeldet hast.

    Bist du co-abhängig gewesen und jetzt Witwer und machst dir Vorwürfe oder ist das ein Aufruf an Jemanden, der diese Erfahrung (auch?)machen musste.

    Wir sind ja eine Selbsthilfegruppe. Ziel ist der Austausch mit Anderen, das Teilen von Erfahrungen und die persönliche (Weiter-)Entwicklung.