Beiträge von Topema

    Ok, habe verstanden...dass ist dann tatsächlich noch die Steigerung.... Jack Pott

    Dann wirst Du vermutlich wissen welche Reihenfolge einzuhalten ist.

    Therapienachweis...in seltenen Fällen ohne

    Abstinenzbelege über mindestens 1 Jahr (ohne Therapiezeit)

    Nachweis über Nachsorge...bekommst Du hier wenn Du nett fragst :)

    Die Regularien kannst Du erlesen bei der Bast oder in erwähntem Forum..falls Du es nicht sowieso schon kennst.

    Beste Grüße

    Thomas

    PS: Bin mir nicht so sicher, ob die Moderatoren hier, dass so gut finden so sehr ins Detail zu gehen. Könnte dem ein oder anderen "Neuen" Angst machen. Bitte um Hinweis...falls

    Mal sehen

    wird dir nichts nutzen....machen...leg los z.B MPU-Vorbereitung-online

    Den ersten wichtigen Schritt hast Du ja bereits gemacht. Die Erkenntnis gezeigt dass Du Alkoholiker bist, indem Du dich hier angemeldet hast.

    Hattest Du die Erkenntnis schon zur misslungenen MPU? Da brauche ich nicht Mals raten: nein und das dürfte auch in der Begründung des negativen Gutachtens stehen,

    Klar, alles richtig...außer das Du an den Statistiken zweifelst ???? Generell die MPU als Abzocke verstehst?

    Deine genannte Fragestellung kenne ich selbstverständlich.....und warum sollte man nicht stottern dürfen. Das "gestotterte" muss Faktisch richtig sein.

    Aber es ist in der Tat nicht so einfach, dass auf Kommando in Worte zu fassen. Dazu spreche ich das auf Handy und hatte auch schon einmal ein Simulationsgespräch mit dem Ergebnis: Sie müssen konkreter werden. Mmmh von mir aus dürfte die Prüfung 8 Stunden dauern, da ich soviel zu erzählen und begriffen habe.

    Hast Du denn bestanden? Vermute Mal nach dem zweiten Anlauf

    Thomas

    PS: Immer mein Grundprinzip gewesen. Versetze dich in dein Gegenüber...Kunde,Psychologe

    Ist nur so ein Gefühl aufgrund deines aus meiner Sicht "etwas zu selbstsicheren" Stils.

    Guten Morgen,

    Du meinst vermutlich meinen Sarkasmus...der dich auf den Gedanken bringt, dass ich da etwas unterschätzen könnte.

    Unsicherheit entsteht, bei mir wenn ich im Hinterkopf hätte, dass ich mir mit einem MPU Vorbereiter eine besser klingende Geschichte ausgedacht oder Antworten auswendig gelernt hätte und mich somit leicht verzetteln könnte. Das erkennt der Psychologe sofort.

    An einer gewissen Sicherheit (nicht Arroganz) erkennt der Gutacher in wenigen Sätzen, wie intensiv sich jemand mit dem Thema auseinander gesetzt hat bzw. verstanden hat.

    Ähnlich wie hier, wenn nach einer Neuvorstellung bei den Moderatoren nach wenigen Sätzen klar ist, in welche Richtung es geht.

    In meinem zarten Alter ist das natürlich etwas komplexer und damit auch schwieriger. Die vermutliche Fragestellung unklar.

    Also lerne ich alles...wie in meiner Lehre über 3,5 Jahre oder später Meisterprüfung....am Tag X kommen die Fragen kreuz und quer aus den jeweiligen Themen.

    Mein Hang zur Wahrheit hat mich dabei in diese Situation gebracht. Habe Wahrheitsgemäß bei der Polizei angegeben dass ich Alkoholiker bin und einen Rückfall (27.07.2019) hatte. Was ich damit auslöste, wusste ich nicht. Sehe es aber schon lange als meine Chance an, meine Sucht nochmals aufzuarbeiten. Daher ja auch...mein Titel: Desaster oder Chance

    LG

    Thomas

    Wann steht die MPU denn an?

    Warte auf das Schreiben des Straßenverkehrsamts nach Neuantrag am 13.10.21

    Soll nach 4-6 Wochen eintreffen. Habe aber auch schon gelesen dass das durch Corona bis zu 6 Monaten dauern kann.

    Da dürfte es ein Rückfalltäter etwas schwerer haben

    Nö, sehe ich nicht so. Befasse mich damit, als bekennender trockener Alkoholiker, seit über 13 Monaten und ca. 1500 Stunden, unter anderem im

    Forum: MPU-Vorbereitung-online...mehr geht nicht. Gern mal drin lesen....ist öffentlich und Du wirst mich finden.

    Habe alle notwendigen Belege und meine neuen Erkenntnisse und so wird mir meine Überzeugung (hoffentlich) aus den Augen strahlen.

    Dazu nachweislich einen komplett geänderten Lebenswandel. Habe alle Stressfaktoren ausgeschaltet...Firmenschließung, Partnerschaft, Gesundheit, Rechtsstreitigkeiten und somit auch Rückfallgünde minimiert. Die letzte EKst. Erklärung hätte ich auch noch.

    Dann gibt der GA mir sein Pausenbrot :)

    Da gibt es Rückfalltäter, mit heftigsten Eckdaten/Werten die schaffen mit "Schauspielunterricht" bei einem MPU Vorbereiter mit Kontrolliertem Trinken, sich die Hintertür aufzuhalten. Die würden es hier nicht Mals in den geschützten Bereich schaffen.

    Nicht, dass der Gutachter vor lauter Rechnerei noch auf die Idee kommt

    Die GA´s handeln nach Statistiken seit 15 (?) Jahren bei 90000 MPU`S jährlich, ergibt das: 1,35 Millionen Gutachten die erfasst sind.

    Positives wie negatives Ergebnis....alles muss vom GA genau begründet werden. Schlechte Laune oder ein Fehlurteil oder ähnliches hat da keinen Platz.

    Ich überlasse da, wie immer, nichts dem Zufall...versprochen

    Hallo Carl Friedrich

    Meinst Du wirklich, dass der Gutachter eure Rechenkünste überprüfen möchte?

    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit will der GA zumindest hören, dass man sich damit beschäftigt.

    Wenn man sich damit beschäftigt ist das auch gar nicht schwer. Klingt nur sehr verwirrend

    Gilt sein Augenmerk nicht eher der dokumentierten Einstellung zum Trinken und dem eigenen Alkoholproblem?

    Die Aufarbeitung/Reflektion im Detail ist sicher Hauptbestandteil

    Möchte er nicht eine Änderung in eurem Verhältnis zum Alkohol sehen, dass zudem durch Urintests und weitere Maßnahmen wie eine Therapie und ggf. Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe untermauert wird?

    Die Urintests sind nur Beiwerk sowie auch Teilnahmebescheinigungen an Selbsthilfegruppen.

    Oft wird keine mehr ausgestellt, nach dem Motto wer teilgenommen und verstanden hat, der bringt es auch mündlich herüber.

    Eine Therapiebescheinigung ist dann schon gewichtiger....in meinem Fall aber 10 Jahre alt.

    Etwaige Beispiele zu MPU Prüfungen mit Fragestellung wie in meinem Fall ( Rückfall) sind schwer zu finden, obwohl es tonnenweise Anbieter und Videos gibt.

    Also lerne ich alles was ich zwischen die Augen bekomme, damit es keine Überraschungen gibt.

    Wie Du merkst läuft alles darauf hinaus glaubwürdig zu sein bzw. das Problem verstanden zu haben.

    Letztendlich habe ich noch meine zwei Aktenordner mit handschriftlichen Aufzeichnungen die ich auf jeden Fall mitnehmen werde.

    Und sofern der GA immer noch nicht zufrieden sein sollte gibt es noch die Bestätigung von Alex mit aktivem QR Code.

    Beste Grüße

    Thomas

    In guten wie in schlechten Zeiten....

    Das ich mich in ein Monster verwandele stand da nicht im Programm.

    Mit jedem Absturz ging die Liebe...so meine Frau. Halloween über Jahre.

    Ich habe es verstanden und akzeptiert, speziell nach dem ich den Glascontainer mehrmals ansteuern musste und das halbe Haus renoviert habe um es geruchsfrei zu bekommen.

    Meine Entgiftung zweiter Teil....das gibt`s doch nicht. Das war ich?

    Jetzt hast Du es aber endlich kapiert.....ja, für ein Jahr - Wiederholung- dann für zwei Jahre- Wiederholung

    Dann aber mal richtig, 2008 mit Fachleuten/Therapie....Hosen runter, aufarbeiten, warum, wieso +w+w+w+w

    10 Jahre Trocken-kein Saufdruck, galt schon als Pfarrer und habe so manchem die Sauf-Party verdorben und dem Wirt den Umsatz.

    Und dann...was?, der doch nicht, unter ganz sich höhnischem Gelächter.

    Doch, da gibt es etwas das stärker ist, als ich jemals hätte werden können. Mein Suchtgedächtnis...funktioniert wie eh und je.

    Beste Grüße

    Thomas

    Na, wie gut, daß der Kelch MPU an mir vorbeigeht

    Hallo Hanseat,

    ja das wird noch mal eine Prüfung der besonderen Art. Mit bald 64 denken manche daran den Führerschein freiwillig abzugeben.

    Aus vielen anderen Gründen war der Führerscheinentzug im Nachhinein das beste was mir passieren konnte. Jetzt war ich gezwungen endlich umzusetzen was längst geplant war. Raus aus einem Hamsterrad das mich zu einem Roboter gemacht hat.

    Daher auch mein Titel: Desaster oder Chance

    Reaktionszeit -Bremsweg- Anhalteweg...... passt grade gut zum Thema, finde ich :)

    Beste Grüße

    Thomas

    Herr Bismarck hat eine Formel

    Der schlaue Mann hat sicher auch ganz viele Fomeln/Sprüche kreiert:

    "In der Kunst, mit vielen Worten gar nichts zu sagen, mache ich reißende Fortschritte" :)

    Auch das Wissen über die Heringszubereitung und Vertilgung wird mich bei der MPU nicht voran bringen.

    Aber die Frage nach der Widmark Formel zur Alkoholberechnung kommt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wie auch die sich steigernden Mengen in den Jahrzehnten bis zum "point of no return".

    Je mehr Details man weiß umso deutlicher spürt der Gutachter/in wie sehr sich der Proband mit seinem Vergehen und dessen Aufarbeitung (Reflektion) auseinander gesetzt hat. Und das selbstverständlich Widerspruchsfrei in weiteren Themen.

    Im Kopf ausrechnen muss man das sicher nicht. Aber die Formel nennen können oder in folgender Form zum Ausdruck bringen können, möchte ich drauf haben.

    Beispiel für eine Berechnung: Ein 70-kg-Mann trinkt auf nüchternen Magen eine Flasche Bier (0,5l) und nimmt auf diese Weise 20g Reinalkohol zu sich. Seine BAK beträgt dann nach kurzer Zeit gemäß der Widmark-Formel 20/(70 x 0,7) = 0,408 Promille.

    Somit schon einen eigenen Fehler zu heute morgen entdeckt....Resorptionsfaktor 0,6 Frau 0,7 Mann

    Beste Grüße

    Thomas


    Guten Morgen,

    schönes Thema das ich bald zur MPU singen können muss.

    Die Maßeinheit Gramm muss ja errechnet werden in Bezug auf das Körpergewicht des Probanden, dazu ob weiblich oder männlich, da der Resorptionsfaktor 0,6 bzw. 0,8 beträgt. Irgenwie muss man ja den gemeinsamen Nenner finden.

    Dazu hat ein Herr Widmark eine Formel erstellt nach der auch heute noch gerechnet wird. Für Über- oder Untergewicht bei einem 75 Kg schweren Mann wird ab 10 Kg ab oder bei Untergewicht 0,1 Promille hinzugerechnet, wenn es um die Abbauzeit geht.

    Eine weitere Formel ermöglicht aus den unterschiedlichen Getränken über die VOL % Angabe sehr genau zu ermitteln, wie viel reiner Alkohol in Gramm zugeführt wurde. Da ist sehr exakt und wenn die Angaben (zu wenig) mit dem ermittelten Promillewert nicht übereinstimmen...ist der MPU Prüfling durchgefallen.

    Genauso wie bei der Frage: Wie oft haben sie unter Alkoholeinwirkung am Straßenverkehr (Auch Fahrrad) teilgenommen?

    Nur dieses eine Mal...ganz bestimmt Herr Gutachter...und schon ist das Gespräch beendet, da Statistiken von 500 unentdeckten Fahrten sprechen.

    Mit den genannten Formeln werden so auch die unterschiedlichen Bezeichnungen/Dialekte ausgeschlossen

    Ein Achtele (1000ml:8=125 ml) zusammen mit einem "Och nur ein Achtele" wäre hier im Rheinland schon eine gefährliche Verniedlichung zu dem die Mengenunterschätzung (-50%) ja fatal wäre.

    Ist das so...oder nur ein Gedankenfehler?

    Checke aber auch bis heute nicht genau diese Uhrzeit/Terminangaben...3/4 Acht etc.

    Stehe dann meist eine Stunde zu früh da...und warte :)

    Beste Grüße

    Thomas

    Hallo Hartmut,

    wie fast immer bin ich deiner Meinung.

    Kenne nur einen aus meinem großen Bekanntenkreis der sich an diese Regeln hält. Macht sich nichts aus Alkohol, da er sich an einen so heftigen Vorfall/Vergiftung in seiner Jugend erinnert, das die Schockwirkung bis heute anhält. Mein Beispiel hat ihn sofort daran erinnert.

    Wäre in meinem schlimmsten Zeiten mit dem genannten Pegel gerade mal aus dem Haus gegangen und ins Auto gestiegen, geschützt von damaligen Promille Grenzwerten von 1,6 heute 0,5 Promille.

    Aber wer sich an die Regeln hält, sie vermutlich aber gar nicht liest, da die einmalige Wirkung schon so vehement zuschlägt, dass ihm schlecht wird, Kopfschmerzen, erbricht, eben schon leidet...eben geschockt ist, der sollte es können. So hoffe ich...was ich glaube?!!! steht auf einem anderen Blatt.

    Dunkelziffer?! Jede 500 Autofahrt wird nur entdeckt....welch Zufälle und davon 90.000 im Jahr

    Hanseat

    hatte gerade gelesen, dass Du Momo empfohlen hast. Habe gestern mal wieder Sido gehört aber noch nie so auf den Text geachtet.

    In einem schwarzen Fotoalbum mit nem silbernen Knopf...bewahre ich alle Bilder im Kopf...ich habs konserviert und gespeichert...KLASSE

    Mmmmhh müsste was tun....aber alles so spannend hier

    Beste Grüße

    Thomas

    Mir gefällt die Formulierung "zwei Bier am Tag" nicht, denn dann denke ich mir, cool, dann trinke ich unter der Woche nichts und schraube mir am Sonnabend 14 Bier rein und habe den Segen der WHO.

    Sorry Hanseat,

    aber das ist jetzt deine Formulierung oder Interpretation.

    Hätten wir uns an die Vorgaben gehalten, wären wir nicht hier. Für die Menschen, die kein Problem mit dem Alkohol haben sind deine genannte Menge ( 14 = ca. 1,4 Promille- Abbauzeit) kein Problem, wenn auch nicht gesund. Nur für uns kommt das nicht mehr in Frage.

    Beste Grüße

    Thomas

    habe kein Problem hier mit meinem richtigen Namen zu schreiben ich stehe zu meiner Alkoholkrankheit

    Hallo Walter,

    das geht ja gerade runter wie Öl. Genau mein Ding.

    Man muss ja nicht mit einem Schild um den Hals durch die Welt laufen aber hier im Forum...speziell später im geschützten Bereich.. für mich ein sicheres Signal, wie ernst man es meint.

    Anmerkung zur Rechtschreibung...geht mir auch so nach 40 Jahren technischem englisch...alles klein, jeder wird geduzt, dann deutsche Rechtschreibreform und jetzt noch Gendergerecht

    Wenn ich glaube, den Sinn getroffen zu haben, mag ich nicht mehr überlegen....Groß, klein, Kommata, Gendergerecht (muss gerade Lachen, das Rechtschreibprogramm zeigt mit gerade zwei Varianten an)

    Freue mich auf weiteren Austausch

    Thomas

    - mehrmals wöchentlich über die von der WHO benannte Grenzmenge trinkt (2 Einheiten bei Männern, 1 Einheit bei Frauen)

    - täglich oder fast täglich trinkt

    - öfter als nur gelegentlich einen Vollrausch hat

    - unzeitig trinkt

    - alleine trinkt (Restaurantbesuch ausgenommen)

    Guten Morgen,

    darf ich ergänzen:

    - wer zur Problembewältigung/Entspannung trinkt

    Beste Grüße

    Thomas

    durch klare Worte Angst bekommen

    Hallo Petter,

    verstehe sehr gut was Du meinst. Meine Langzeittherapie hat mit einer sechsmonatigen Motivationsphase begonnen.

    Hier durfte sich dann jeder zunächst vorstellen und natürlich auch den Konsum mitteilen.

    Schnell entstand eine Rangliste...was so wenig, oder..oh das ist aber...Raunen der Anwesenden.

    Gelegentlich Fragen der Therapeuten häuften sich, genau wie hier: Sehen sie sich als Alkoholiker?

    Etwa die Hälfte der 12 Teilnehmer antworteten: Ich weiß es nicht oder ich möchte es nicht sein....auf der Suche nach der Lücke/Hintertür.

    Die Therapeuten wurden immer konkreter...wie oft, wie viel, black outs...das übliche Programm eines Alkoholikers wurde abgefragt.

    Alle nickten bei den entscheidenden Fragen.

    Als dann immer mehr in den Raum gestellt wurde, dass nur die eigene Entscheidung, eine Lebenslange Abstinenz durchzuführen, in die weiter führende "richtige" Therapie führt, brauchte man nur in die Runde schauen und wusste schon wer ab jetzt raus ist.

    So auch mein Sitznachbar...Rockmusiker....undenkbar für ihn ohne Stoff auf der Bühne.

    Softer wie in dieser Motivationsphase kann an diesen Schockmoment...für immer...nicht herangeführt werden. Für 60 % der Teilnehmer nicht zu akzeptieren. Wer am Anfang steht, sollte sicher nicht sofort mit der Entscheidung, dem Schock konfrontiert werden.

    Aber genau dazu gibt es ja hier den Vorstellungsbereich in dem der Deliquent lesen kann. Und wer sich anmeldet, hat ja auch damit schon deutlich kundgetan das etwas im Argen liegt.

    Die Moderatoren erlesen in den ersten Sätzen......wohin die Reise geht. Und dann gibt´s auch die oben schon erwähnte Frage: Ja oder Nein

    Rumeiern oder trocken streicheln hilft nicht und seien die Menschen noch so unterschiedlich.

    Ist dem Suchtgedächtnis alles völlig egal. Je früher man das kapiert, umso schneller führt der Weg in ein lebenswertes Leben.

    PS: Netter Spruch in dem Notizheft. Da hatten die Polizisten, die mir den Führerschein abgenommen haben wohl eine andere Ausführung.

    Beste Grüße

    Topema

    Hallo Fee,

    gibt es jemanden aus seinem Bekanntenkreis...bester Freund etc. dem Du dich anvertrauen kannst? Die Lage schildern kannst?

    Das war die erste Wahl meiner Frau, in einem sehr ähnlichen (meinem) Fall. Auch wenn es über 13 Jahre her ist, habe ich damals auch in meinem Dämmerzustand registriert, dass mein Freund aus einem besonderen Anlass plötzlich in meinem Schlafzimmer stand und mir ins Gewissen geredet hat. Auch wenn ich tausend flüssige Ausreden hatte.....es ist hängen geblieben.

    Sofern Du dich verständlicher Weise bedroht fühlst, immer wieder sofort die Polizei rufen.

    Meine Frau war auch bei einem Rechtsanwalt mit dem Ergebnis einer fetten Rechnung...aber keine Lösung für das akute Problem.

    Das Jugendamt wird eine Lösung haben, die aber letztendlich auch nur auf ein Frauenhaus auslaufen wird. Aber eventuell ein anderes?

    Beste Grüße

    Topema

    ohje zuviel geschrieben

    Hallo Dieter,

    für mich war kein Wort zuviel. Im Gegenteil, exakt mein Ablauf. Nur nicht mit den langen Trockenzeiten vor und nach dem Rückfall.

    Zitiere aus einem Bericht der Betty Ford Klinik über Rückfälle:

    Ein Rückfall kann für den trockenen Alkoholiker Krise und Chance zugleich sein - ein Zeichen, dass man noch nicht am Ziel angekommen ist.

    Wer lernt, macht auch Fehler. In diesem Sinne sollten die Gründe für den Rückfall abgeklärt werden und im Rahmen einer Therapie aufgearbeitet werden.

    Das bedeutet natürlich nicht, dass ein Rückfall notwendig wäre oder man einen haben sollte!

    Es soll jedoch deutlich machen, dass ein Rückfall nicht das Ende der Abstinenz ist, sondern ein weiterer Schritt auf dem Weg aus der Sucht.

    Ist sehr viel umfangreicher und spricht alle Themen an, die Du schon erwähnt hast.

    Beste Grüße

    Thomas