Beiträge von Alex_aufdemweg

    Glückwunsch Achilles,

    das körperliche war bei mir recht schnell durch. Was erst mal für immer bleibt, ist das Hirn.

    Und, sollte ich Alkohol trinken, setzt auch das Körperliche sofort wieder ein.

    Freut mich, dass es so gut läuft. Immer vorsichtig bleiben.

    VG Alex

    und haben ganz viele leere Bierdosen auf dem Tisch gehabt es war eine angenehme Situation und ich wurde dann eingeladen mich an ihrem Tisch zu setzen.

    Glückwunsch zu sechs Monaten :thumbup: *Schulterklopf*

    Wenn Du Dich an einen solchen Tisch setzt, ist ja schon fast klar, was dann folgt.


    ziemlich respektlos

    Tatsächlich denke ich, dass sie das aus ihrer Warte ähnlich gesehen haben. Es ist leider so. Wenn Du Dich zu einer Saufgruppe setzt und selbst nichts trinkst, fühlen die sich auch nicht gut.

    Als ich vor über einem Jahr kurz bei meinen Saunafreunden am Tisch saß, waren sie nur damit beschäftigt sich selbst zu hinterfragen.

    Ich muss ja einfach mal von mir ausgehen. Wie hätte ich mich gefühlt, wenn ich mir gerade das x-te Bier aufmache und dann sitzt mir einer gegenüber und will nichts trinken?

    Das sind Situationen, aus denen ich lernen konnte. Und habe. Ich selbst empfinde einen Tisch mit vielen leeren Bierdosen nicht als angenehme Situation.

    Wenn ich also kein Bier vor die Nase geschoben bekommen möchte, kann ich mich da eben nicht hinsetzen.

    Das ist eigentlich schon konkludentes Handeln. Ich stimme der Mitbecher-AGB zu, wenn ich mich da hinzu begebe ;)

    Deine Einstellung passt aber und es liest sich sehr gut.

    Viel Spaß noch in Kolumbien :thumbup:

    Also, der "nicht mehr süchtig sein"-Zug ist für mich, für dieses Leben, abgefahren.

    Wie Elly schreibt. Es ist gestoppt. Ich bin gesund und sehr viel glücklicher. Die Sucht bleibt für immer.

    Wieder "normal" trinken funktioniert nicht. Das macht aber nichts. Ich möchte es nicht mehr. Selbst wenn ich könnte.

    Ich möchte nie wieder meinem Körper und Hirn schaden. Aus dem Grund ist es auch kein Verzicht.

    Hallo Sandmann,

    ich kann mich da sehr gut, in dem was Du schreibst, erkennen. Am Anfang war ich auch der Meinung, dass ich das eben abkann und dachte ich müsste mir das geben, weil ich ja mein Leben so weiter leben wollte wie bisher. Nur besser.

    Bei Dir sind es jetzt drei Wochen, oder?

    Mit der Zeit, wenn als sich meine innere Einstellung immer mehr geändert hat, wollte ich das nicht mehr. Es fühlt sich nicht richtig und für mich gefährlich an. Inzwischen sind es bei mir 73 Wochen. Und ich persönlich würde mich jetzt nicht mehr in den Biergarten setzen. Wegen der Gefahr, aber auch, weil ich mir wirklich keine angetrunkenen Leute anschauen möchte. Es gibt genug Alternativen.

    Pauschal ist es natürlich sehr gut, dass Du nicht zu kämpfen hast. Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. ;)

    VG Alex

    Hallo Peter,

    auf der rechten Wange hatten sich bei mir gerade erste Äderchen gebildet. Auch das war für mich ein weiterer Punkt aufzuhören. Immerhin war mir klar, dass das jetzt jeder sieht und ich es ja auch im Spiegel.

    Tatsächlich gingen sie fast rückstandsfrei zurück. Nach ein paar Wochen. Ich habe aber keine Ahnung, wie das pauschal aussieht. Besonders, wenn das schon mehr vorangeschritten ist.

    VG Alex

    Ja, ich denke auch, dass eine krampfhafte Dauerselbstbespaßung, um mir selbst zu beweisen, wie glücklich ich doch jetzt ohne Alkohol bin, nicht zielführend ist. Das artet doch nur in Stress aus.

    Eine kontinuierliche Alltagsumstellung hat mir da weitaus mehr gebracht.

    Besser ist es mir, ohne Alkohol, sowieso erst mal gegangen. Und geht es noch. Jeden Tag.

    Hm, also ich gehe nach dem Geschäft halt heim. Ende ^^

    Spaß beiseite. Ich denke so ein durchgestalteter Plan ist am Anfang sicher nicht schlecht.

    Später kommt dann der Moment, an dem das Thema nicht mehr so omnipräsent ist. Dann wird es entspannter.

    Gut ist, wenn so ein Ablauf dann zur Gewohnheit geworden ist.

    "All-you-can-drink" Kneipen

    Guten Morgen Peter,

    diese Fragen sind ja recht interessant. Diese Kneipen gibt es hier nicht. Das sind ja richtige Alkoholiker-Produktions-Kneipen ;)

    Aber das habe ich auch gut, ohne die hinbekommen.

    Zu Frage 16 mal gleich. Du verträgst keinen einzigen Schluck. Ich vertrage es sogar ziemlich schlecht, wenn ich ihn rieche.

    Als ich noch getrunken habe, musste ich meinem Körper und mein Gehirn erst eine große Menge dieses Zellgiftes zuführen, um eine Wirkung zu erzielen. Das war definitiv sehr schlecht.

    Aber ich lebe ja im "Heute" und da ist die Frage schnell beantwortet. Ich vertrage nichts. Gar nichts. Frage abgehakt.

    Zu Frage 15 könnte ich einen Roman schreiben. Bin aber kein so großer Fan von Dramen.

    Für mich selbst ist diese Frage inzwischen unerheblich. Ganz besonders, wenn ich sie durch Frage 17 ersetze.

    Ich bin durchs Moor gekrochen und jetzt gehe ich meinen Weg. Ich will nicht in den Schlamm zurück. Nie wieder.

    - bin gereizt und aggressiv

    Die Dopamin Rezeptoren wurden ja vom Alkohol besetzt. Aufgrund der Fülle reduzieren sie sich sogar mit der Zeit und die Produktion wurde zurückgefahren. Schon alleine aus dem Grund kann man schon mal schlecht gelaunt sein. Das reguliert sich mit der Zeit.

    Ich selbst habe damals ein Nahrungsergänzungsmittel genommen, dass der Körper sowohl in Dopamin, als auch abends in Melatonin umbauen kann.

    Dann noch feste daran glauben. ;) Bald habe ich es dann vergessen zu nehmen und es ging mir trotzdem blendend. Ist einfach eine Frage der Zeit. Nach den Jahren der Sauferei, brauchte es halt ein bisschen mehr als 10 Tage. Aber es normalisiert sich auf alle Fälle.

    So. Jetzt gehe ich mich mal bewegen. Mein Dopamin ankurbeln :)

    Mach Dich einfach mal locker. Bin heute um fünf aus dem Bett gefallen.

    Aber es geht mir dennoch viel besser, als das mit Alkohol war. Und darauf kommt es an.

    Ich brauche jetzt auch fast zwei Stunden weniger Schlaf.

    Ach ja. Im Internet steht ja wirklich alles Mögliche und Unmögliche.

    Ich bin dabei eine Mail an unseren Stamm-Supermarkt zu verfassen.

    Ich finde das gut.

    Habe auch eine Mail an unseren Caterer geschrieben, da ich von vier Weihnachtsessen nur eines hätte essen können.

    Ja, natürlich. Hätte mir ja (und habe) auch woanders was holen können.

    Dennoch finde ich, man kann da mal sensibilisieren.

    Außerdem ist es gut, sich nicht nur aufzuregen. Sondern auch was zu machen.

    Ich habe mich nach meiner Mail besser gefühlt. Und es kam sogar eine Antwort, dass sie das in Zukunft berücksichtigen werden.

    Ob sie es machen, ist nicht so wichtig. Es ging mir hauptsächlich darum, mal den Blick ein wenig darauf zu lenken.