Glückwunsch 🎉
Beiträge von Alex_aufdemweg
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Ich habe auf Google Maps gesehen, dass es unten im Gebäude, beim Hotel, ne Wurstbude gibt. Mir kann nichts passieren.

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Und jetzt kommt der Punkt "neues Leben".
Sicher. Anfangs ist die Euphorie da. Das war bei mir auch so. Einfach festzustellen, dass ich es "überlebe" nicht zu saufen. Dass es machbar ist.
Aber das Ganze ist eben kein Sprint, sondern ein Dauerlauf. Jetzt geht es um Veränderungen.
kann man sich auch anders belohnen
Das ist einer der nächsten großen Punkte. Sicher kommt das Suchthirn noch ab und zu um die Ecke mit "ich will aber lieber saufen".
Da wird nicht diskutiert. Es wird erkannt und nicht weiter zugehört. Gibt eh nichts Neues von sich.
Sich andere Dinge suchen, die gut für mich sind. Es müssen keine großen Sachen sein. Und auch keine teuren.
Wohne anscheinend auch nicht zu weit weg.Das mit dem Geld ist für mich kein Antreiber. War es auch nie. Aber schön finde ich es natürlich trotzdem. Wenn ich jetzt unterwegs bin und wir sind etwas essen, überlege ich öfters, ob ich mir eine Johannisbeerschorle gönne. Eigentlich beknackt. Vorher waren es mehr als ein Bier. Da kann ich immer noch an mir arbeiten. Obwohl es bei mir jetzt über 3 1/2 Jahre sind.
Vielleicht ist es, weil ich das Bier "gebraucht" habe. Da war ich dann plötzlich sehr spendabel zu mir.

Danke, dass Du mich wieder zum Nachdenken gebracht hast. Ich bin übrigens Pegeltrinker und kann mir das mit den nur Wochenenden gar nicht vorstellen.
Das mit dem "mir fehlt etwas" dafür aber genauso gut.Kleine Dinge überlegen. Spazieren, Kochen, Kino, Sport, Buch lesen, usw. irgendwas gibt es immer. Inzwischen ist mir der Tag gar nicht mehr lang genug.
Denn die Einstellung wird sich mit der Zeit immer mehr ändern. Sprich, die Zeit arbeitet für Dich.
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aber auf mich wirkst Du, als redest Du Dir einen Rückfall im Vorhinein schön,
Das sehe ich auch so.
Fängt schon beim "Bierdurst" an. Das ist kein "Bier"-Durst. Das ist die Sucht nach Alkohol. Du willst Alkohol trinken und damit eine Wirkung erreichen.
Ich habe mir sehr viele Jahre schöngeredet, dass mir Bier halt so gut schmeckt. Irgendwann ging es körperlich bergab. Denn die Menge steigerte sich ganz langsam, aber unaufhörlich.
Dann wird definitiv nicht "überall" getrunken. Bei mir zu Hause gibt es keinen Alk und im Geschäft auch nicht. Dann kommt es nur noch darauf an, wo ich denn in meiner Freizeit hinrenne. Gerade in der ersten Zeit ist ein Aufenthalt in "nassen" Gefilden extrem gefährlich.
Nicht mal unbedingt, weil Du direkt was trinken könntest. Sondern, weil das, was Du dort siehst, mitnimmst. Und dann fängt die Sucht in Dir an zu arbeiten.
Ein Rückfall bahnt sich meistens an. Und zwar mit den Dingen, die Du bei Dir schreibst.
"Es bringt mich ja nicht um, wenn ich wieder trinke". "Überall wird getrunken."
Es ist sogar schon so weit vorgedrungen, dass es Dich dazu bringt alkoholfreies Bier zu trinken. Ein guter Plan der Sucht. Denn wenn die Wirkung ausbleibt, dann wird der Frust noch viel größer sein.
Dein Suchthirn will sogar gerne, dass Deine Mutter kommt. So bekommt es gute Unterstützung. Und das weißt Du. Hast Du schon aufgegeben?
Hier ist Deine SHG. Die Leute machen sich Gedanken und teilen Dir Erfahrungen mit. Wenn Du es schaffen willst, dann lies nochmal was Dir geschrieben wurde. So wie ich das lese, bist Du mit wehenden Fahnen auf dem Weg zum Rückfall.
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vor allem jetzt wo ich trocken bin kann man mit mir wohl nichts mehr anfangen
man = MDF
Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm, als ich nüchtern wurde. Eigentlich hatte ich nicht wirklich weit gedacht. Mir ging es immer schlechter und das musste aufhören.
Wir hatten eine große WhatsApp-Gruppe. Die Gruppe wird es noch geben. Nur ohne mich.
Als erstes fiel mir auf, dass der Ton dort so... oberflächlich, plump und... na ja, eben "nass" war. Als sie sich dann zum Vorglühen verabredet haben, um danach ein Brauhaus zu gehen, habe ich die Reißleine gezogen. Kurz geschrieben was Sache ist und dass ich jetzt aus der Gruppe austrete. Das habe ich dann auch gleich gemacht.
Hinterher haben sich mehrere Leute direkt bei mir gemeldet und meinten, sobald sie etwas machen, wo Alkohol nicht im Mittelpunkt steht, sagen sie mir Bescheid und dann unternehmen wir etwas.
Jedes Mal, wenn ich es hier erzähle, ist es länger her. Jetzt sind es über 3 Jahre.Und zufällig genau diese 3 Jahre, habe ich nichts vermisst.
Einmal zufällig in der Sauna getroffen. Waren zwischen den Saunagängen nur am Bechern und es kam einfach kein einziger gescheiter Satz. Keine Nachfrage und auch nix erzählen wollen. Nur Stammtischgeschwätz. Und das war meine Freizeit, mit meinen Freunden? Enttäuschend, kommt von Ent-Täuschung.(ps. Ich bin übrigens auch genau 1,88 groß. Bei 65 kg, wäre ich wohl mehr tot als lebendig. )
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Sollte dann für mich erledigt sein
Das wäre schön. Das klingt wie "geheilt". Leider funktioniert es so nicht.
Alle wirklich lange abstinenten, die ich kenne und die rückfällig wurden, gaben den selben Grund an, wie es am Ende dazu kam.
Sie haben vergessen. Was Sie sind. Leichtsinn schleicht sich ein. Nach so langer Zeit könnte es vielleicht wieder gehen? Usw.
Einem meiner besten Freunde, hier im realen Leben ist das nach 15 Jahren passiert. Ein Bier auf einem Konzert. Wieder auf der Rutschbahn nach unten. Und ab geht die wilde Fahrt.
Ein gutes Jahr später hatte er dann bereits beschlossen sich einzuschließen und tot zu Saufen.
Na ja. Aber das sind Probleme von denen Du ja noch weit entfernt bist.
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es das Jahr 6 schreibe ich ganz sicher nicht mehr in einer SHG
Aus welchem Grund denn nicht? Was ist dann anders?
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die Gattin hat a bisserl übertrieben beim mixen,
Hat sie es etwas "gut" gemeint, mit der Mischung?
Wie ist denn ihre Einstellung zu Deinem Vorhaben?
Hat sie da irgend etwas verlauten lassen?
dürfte die 6te Woche sein
Wenn ich Dich so lese, kommt das wie Jahr sechs und nicht Woche sechs rüber. Du bist Dir recht sicher, dass alles so läuft wie es soll?
Gibt es noch irgend etwas, was noch nicht so optimal läuft?
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Vielen Dank an alle für die netten Worte.
Ja, wir werden uns weiterhin lesen.
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ohne weiteren akut schlimmen Anlass.
Nein, kein schlimmer Anlass. Alles gut. Danke
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Damit meine ich, dass ich gerne noch eine halbe Stunde warten kann. Wegen der Etappenbestellung Landliebe
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Ich auch nicht. Normalerweise frühstücke ich ja gar nicht.
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Aus Angst & Frust habe ich das Fest gestern gestrichen
Das war eine gute Entscheidung.
Genieße das klare Gefühl heute. Ich nehme an, es würde Dir heute nicht so anfühlen wie jetzt.
Am Anfang kann das noch schwer sein. Wenn ich heute auf ein Fest komme und die (irgendwann) stark angeheiterten Gäste sehe, stößt mich das ab. Wahrscheinlich, weil es mich an mich selbst erinnert. Ich fühle mich dann dort nicht mehr wohl. Es ist wichtig dann jederzeit gehen zu können. Also auch überlegen, ob man sich als Fahrer aufstellen lässt.
Gerade bei Frust besteht die Gefahr, dass das Suchthirn auf "altbewährte" Methode zurückgreifen will. Und die einzige ist bei ihm immer das Saufen.
Dann würde es Dir heute körperlich und psychisch nicht gut gehen.
Zu Meinungsverschiedenheiten kam es bei mir anfangs öfters. Denn das Selbstbewusstsein steigt und auf einmal wollte ich mitentscheiden. Bzw. ich wollte mich auch mal anders entscheiden.
Kurz gesagt, war ich, durch mein schlechtes Gewissen, vorher viel einfacher zu steuern.
So. Was ich Dir noch mitgeben könnte ist, dass Du, wenn Du nicht auf dieses Fest gehst, stattdessen etwas anderes, schönes machst.
Denn es gibt immer Alternativen. Dann fühlt es sich nicht mehr so sehr nach Verzicht an.
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Guten Morgen Jamon,
mit "ich glaube" ist das so eine Sache. Ich habe auch geglaubt, ich könnte es in den Griff bekommen. Dem war aber knapp 30 Jahre nicht so. Bis ich abstinent geworden bin.
Aus diesem Grund ist eine klare Aussage wichtig. Entweder Du bist Alkoholiker. Oder nicht. Es gibt hier nur Alkoholiker die sich austauschen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Also, bist Du Dir sicher, dass Du Alkoholiker bist und möchtest Du eine lebenslange Abstinenz anstreben?
Und wie sieht es mit Deinem Konsum im Augenblick aus?
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Freut mich, dass Du schon so gut schläfst. Das hat bei mir viel länger gedauert. Ausgeruhter war ich dennoch gleich. Der Schlaf war ja von erster Minute an für mich und nicht nur für meine Leber.
Das mit dem Blutdruckmedikament war bei mir auch so. Nachdem ich es 25 Jahre genommen habe, konnte ich es einfach absetzen. Da ist also wirklich was dran.
Es ist schön, so viel Positives (besonders morgens) zu lesen.

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dass bei einigen die Narkose nicht angeschlagen hat.
Ich habe das schon öfters beim Zahnarzt gemerkt. Wusste aber nicht, dass das vom Saufen kommt.
Und bei einer ambulanten OP habe ich vor Schmerzen geschrien.
Aus dem Grund würde ich Dir raten, es Deinem Arzt, bzw. dem Anästhesisten vor der OP zu erzählen. Es gibt ja auch einen Anamnesebogen. Da schreibe ich es jetzt auch immer rein.
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Herzlichen Glückwunsch zum halben Jahr 🍀
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dieser gewisse Geruch
Das hast Du aber sehr freundlich ausgedrückt.

sobald ich den ersten fotografiert hab wird er hier als Profilbild verwendet.
Cool. Sehr gute Idee. Am besten gleich noch eine Webcam anbringen.
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habe mich manchmal wie ein Teenager ausgedrückt, war schnell auf die Palme zu bringen
Alkohol bremst die Entwicklung aus. Zumindest war das bei mir so. Gerade emotional habe ich einiges aufholen dürfen.
Um der zu werden, der ich eigentlich bin.
Ich würde sagen "Bei Dir läuft es"(lauf R/no lauf - passend zum Namen Deines Threads).