Bienenliesel Ich habe den Eindruck, dass Du dem Thema Deines Threads wirklich stur folgen möchtest?
Bienenliesel - Ich Dreh mich seit Jahren im Kreis.
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Heute ist nach 17 Tagen Abstinenz der Bierdurst Recht stark
Mit der Faust in der Tasche nüchtern zu bleiben, hat noch nie funktioniert – jedenfalls klingt dein Weg für mich so. Versuchst du, allein durch Nachdenken trocken zu werden?
Zumindest ignorierst einen alkoholfreien Haushalt, schaust fröhlich zu, wenn andere trinken, und suchst Gründe für den Saufdruck in deinem Umfeld. Wenn mir Nüchternheit so wichtig ist, sorge ich zunächst dafür, mich selbst zu schützen: alkoholfreie Wohnung, alkoholfreies Umfeld, offener Umgang – niemand muss in meiner Nähe trinken.
Wenn dein Partner sein Bier trinken möchte, kann er das woanders tun, oder er hat selbst ein Problem.
Was bedeutet eigetlich ein Rückfall für dich, denn es scheint ja so zu sein, dass dein Umfeld wichtiger ist als deine Nüchternheit. Bist du es dir nicht wert? Es gibt doch einen Grund, warum du aufgehört hast zu trinken, oder?
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Schade, das su den Eindruck hast, doch da täuschst du dich, selbstverständlich möchte ich keine weitere Runde drehen!
Aber es muss noch was anderes geben, als den Besuch zu verschieben, zumal das schwierig ist, weil auch mein Mann gerade da Urlaub und die Kinder Ferien haben.
Es kommt einfach nicht in Frage.
Ich würde mir wünschen, wenn es so weit ist, falls ich einen schwachen Moment habe, das ich hier schreibe und irgendjemand hilft mir über diesen Moment. Das heißt nicht, das ich die Verantwortung abgeben will, aber nur ihr hier könnt das nachvollziehen. Und alleine schon das sich mitteilen hilft mir. Der Suchtdruck von heute Mittag ist auch schon verflogen. Übrigens bekomme ich nicht angezeigt, wenn ich eine Nachricht von euch habe, muss mal schauen, warum. Habe dadurch einige Nachrichten sehr spät gesehen.
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Ich muss lernen meine Frustration nicht mit Alkohol zu deckeln.
Das wirst du lernen, aber jetzt hast du es noch nicht sicher abrufbar und deshalb gilt es, alle Risiken zu minimieren.
Es muss doch auch so gehen.
Wie meinst du das, ohne „was“ muss es gehen, ohne Rücksicht auf dich mit dem Kopf durch die Wand ?
Du bekommst schon Suchtdruck nach einem Telefonat und die 5 Tage wirst du schon irgendwie hinbekommen?
Geh nochmal in dich und überlege ob es nicht einen anderen Weg gibt. -
Ich würde mir wünschen, wenn es so weit ist, falls ich einen schwachen Moment habe, das ich hier schreibe und irgendjemand hilft mir über diesen Moment.
Dies ist doch deine SHG und damit ist der Wunsch doch schon fast erfüllt. Es kann aber sein, dass du Rückmeldungen bekommst, die du nicht hören möchtest.
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Hach, alles nicht so einfach.🙈
Danke für eure Ratschläge 🙏 überhaupt fürs lesen und Antworten.
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Übrigens bekomme ich nicht angezeigt, wenn ich eine Nachricht von euch habe, muss mal schauen, warum. Habe dadurch einige Nachrichten sehr spät gesehen.
Hallo Bienenliesel,
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Aber es muss noch was anderes geben, als den Besuch zu verschieben, zumal das schwierig ist, weil auch mein Mann gerade da Urlaub und die Kinder Ferien haben.
Es kommt einfach nicht in Frage.
Es gibt hier eine goldene Regel aus vielfacher Erfahrung: Nur nicht trinken reicht nicht.
Daraus folgt: vermeintliche Sachzwänge furchtlos hinterfragen und schauen, was du für dich ändern kannst, ggf. Schrittweise.
Du bekommst Suchtdruck nach einem Telefonat, überlegst dir schon, dass du an einem Rückfall nicht gleich sterben würdest - wenn das keine Warnsignale sind, weiß ich es auch nicht.
Wie waers mit (zumindest einem Teil) der Wahrheit? "Ich bin krank und brauche den Urlaub für mich, Mann und Kinder, Besuch schaffe ich gerade nicht und kann dir auch noch keinen Ausweichtermin nennen."
Oder zumindest Unterbringung in einer Ferienwohnung in ausreichend Entfernung?
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Wie haben ein Gästezimmer außerhalb der Wohnung, aber im gleichen Haus. Es gibt schon die Möglichkeit, sich ein wenig Auszeit zu nehmen.
Ich will es nicht sagen, das ich Alkoholikerin bin. Ich weiß auch, das es keiner versteht, auch die Schwiegerfamilie. Denen habe ich das schon mal gesagt, aber später wieder getrunken. Schon 2x. Die nehmen mich dann ja auch nicht mehr ernst. Kennt ihr das? Ich möchte das einfach noch nicht offiziell machen, ich erwarte kein Verständnis dafür von meiner Mutter und denke mir , Augen zu und durch.
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Ich überlege mir übrigens nicht, das ich an einem rückfall nicht gleich sterben werde. Das würde mir aber so geschrieben, als ob es nur treffen verschieben oder sterben gäbe. Und das ist so nicht richtig.
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Hallo BL, da du jetzt schon vom telefonieren Saufdruck bekommst werden das harte 5 Tage, du hast dich auch entschieden bzw. es lässt sich nicht ändern, du solltest aber auf jedenfall mit deiner Mutter reden, das würde enorm viel Druck aus deiner Situation nehmen. Schon alleine aus dem Grund das sie vielleicht nächstes Jahr schon nicht mehr kommen könnte, du solltest ihr aber wirklich von deiner Krankheit erzählen auch wenn es die schwer fällt, danach geht es Dir besser und ich kann mir vorstellen das dann auch der Saufdruck etwas nachlässt.
Gruß R/no
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Ich will es nicht sagen, das ich Alkoholikerin bin. Ich weiß auch, das es keiner versteht, auch die Schwiegerfamilie. Denen habe ich das schon mal gesagt, aber später wieder getrunken.
Und weiter trinken ist in deren Augen besser?, es ist eine Krankheit die sich nicht heilen lässt, die rückfälle zeigen ja die schwere der Krankheit. Ich kann dir nur raten reinen Tisch zu machen sonst wird das brandgefährlich. Du hast dich ja für die gefährliche Variante entschieden, dann solltest du aber das Risiko eines Rückfalls so klein wie möglich halten und das geht mit der Wahrheit am besten mMn.
Ich möchte nicht in deiner Haut stecken und hab leicht reden aber denk bitte darüber nach.
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Ich überlege mir übrigens nicht, das ich an einem rückfall nicht gleich sterben werde. Das würde mir aber so geschrieben, als ob es nur treffen verschieben oder sterben gäbe. Und das ist so nicht richtig.
Ich habe mich da wahrscheinlich schlecht ausgedrückt. Ich meinte nicht jetzt sofort, aber es ist schon sehr wahrscheinlich das Alkohol unsere Lebenszeit verkürzt.
Ich würde mich totsaufen.
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Dein Verhältnis zu Deiner Mutter ist sowieso schon schwierig, wie Du schreibst, Bienenliesel.
Würde da eine Absage so viel an Eurem Verhältnis noch ändern?
Du bist sehr wackelig, da würde auch ich Dir raten diesen Besuch abzusagen, wenn Dir Deine Abstinenz wirklich wichtig ist.
Und das sollte sie Dir sein, damit Du weiterhin zufrieden und gesund leben kannst.
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Denen habe ich das schon mal gesagt, aber später wieder getrunken. Schon 2x. Die nehmen mich dann ja auch nicht mehr ernst.
Deine Schwiegerfamilie weiß von zwei Rückfällen, was ist besser ein Dritter Rückfall oder sich der Sache stellen und reinen Tisch machen?
Ich kann mir nicht vorstellen das deine Verwandtschaft dann erst recht bechert, oder? Mir persönlich würde es nicht gut gehen wenn ich Angehörigen gegenüber ein Theaterstück vorspielen müsste, noch mehr Angst hätte ich aber vor einem Rückfall und das möglicherweise noch vor der Verwandtschaft, vom Effekt des Alkohols nach den Tagen der der Abstinenz will ich gar nicht reden...möglichweise Vollsuff
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Bienenliesel Oder Ihr steigt ins Auto oder Bahn und besucht Deine Mutter mal für einen Tag. Die Kids haben ein Erlebnis und Du lädst Dir nicht den "Wolf im Schafspelz" ein.
Nur so ein Gedankengang.
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Der Vergleich, das ich sterbe, wenn ich einmal wieder rückfällig werde, ist etwas weit hergeholt. Ganz so schlimm steht es um mich nicht, dann würde es aber wieder von vorne anfangen und ich wäre sehr enttäuscht von mir selbst.ich weiß schon, würde ich schwach, wären es 4 bis 5 Bier am Tag, davon sterbe ich ja nicht.
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber auf mich wirkst Du, als redest Du Dir einen Rückfall im Vorhinein schön, da Du ihn bagatellsierst.
Dies nur als kleiner Denkanstoß.
Übrigens die Lösung Deines Besuchsproblems wurde schon gegeben:
wenn der Besuch Dich in Deiner Phase gerade sehr anstrengen wird, dann verschiebt Euer Treffen.
Und zum alkfreien Radler wurde auch schon das Erforderliche geschrieben.
Kleiner Merksatz: "Alles, was aussieht wie Alk, riecht wie Alk und schmeckt wie Alk ist tabu." Denn es kann enorm triggern.
Wenn Du erst mal beim Radler bist, wir auch schnell ein richtiges Bier draus, weil es halt besser schmeckt.
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aber auf mich wirkst Du, als redest Du Dir einen Rückfall im Vorhinein schön,
Das sehe ich auch so.
Fängt schon beim "Bierdurst" an. Das ist kein "Bier"-Durst. Das ist die Sucht nach Alkohol. Du willst Alkohol trinken und damit eine Wirkung erreichen.
Ich habe mir sehr viele Jahre schöngeredet, dass mir Bier halt so gut schmeckt. Irgendwann ging es körperlich bergab. Denn die Menge steigerte sich ganz langsam, aber unaufhörlich.
Dann wird definitiv nicht "überall" getrunken. Bei mir zu Hause gibt es keinen Alk und im Geschäft auch nicht. Dann kommt es nur noch darauf an, wo ich denn in meiner Freizeit hinrenne. Gerade in der ersten Zeit ist ein Aufenthalt in "nassen" Gefilden extrem gefährlich.
Nicht mal unbedingt, weil Du direkt was trinken könntest. Sondern, weil das, was Du dort siehst, mitnimmst. Und dann fängt die Sucht in Dir an zu arbeiten.
Ein Rückfall bahnt sich meistens an. Und zwar mit den Dingen, die Du bei Dir schreibst.
"Es bringt mich ja nicht um, wenn ich wieder trinke". "Überall wird getrunken."
Es ist sogar schon so weit vorgedrungen, dass es Dich dazu bringt alkoholfreies Bier zu trinken. Ein guter Plan der Sucht. Denn wenn die Wirkung ausbleibt, dann wird der Frust noch viel größer sein.
Dein Suchthirn will sogar gerne, dass Deine Mutter kommt. So bekommt es gute Unterstützung. Und das weißt Du. Hast Du schon aufgegeben?
Hier ist Deine SHG. Die Leute machen sich Gedanken und teilen Dir Erfahrungen mit. Wenn Du es schaffen willst, dann lies nochmal was Dir geschrieben wurde. So wie ich das lese, bist Du mit wehenden Fahnen auf dem Weg zum Rückfall.
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Bienenliesel Oder Ihr steigt ins Auto oder Bahn und besucht Deine Mutter mal für einen Tag. Die Kids haben ein Erlebnis und Du lädst Dir nicht den "Wolf im Schafspelz" ein.
Nur so ein Gedankengang.
Wir waren dieses Jahr schon bei ihr. Jetzt kommt sie. Ich fahre mit Auto 7 bis 8 Stunden zu ihr, das ist immer mit Übernachtung und kosten verbunden. Ansonsten wäre das natürlich eine Option.
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Guten Morgen, erstmal vielen Dank ihr lieben, das ihr euch Gedanken macht und mir antwortet. Ich weiß das zu schätzen. Eure Worte klingen in mir nach, ich lasse das alles mal in mir arbeiten. Allein, das ihr "da"seid, hilft mir jetzt schon. Und ich hoffe das ihr nicht Recht behaltet bezüglich dem rückfall.
Ich will nicht mehr trinken.
Heute ist Tag 18 meiner Abstinenz.
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