Beiträge von Alex_aufdemweg

    in einer war noch was drin.

    Wow, das hätte auch schief gehen können. Auch das kann sich auf den Schlaf ausgewirkt haben.

    Bei mir ging es auch drunter und drüber. Das Hirn hat viel zu tun.

    Schau was für Probleme und Ängste du ohne mich hast

    Ohne Alk, hättest Du diese Träume nicht gehabt. So rum wird ein Schuh daraus. :) Du kannst Dir sicher sein, dass das bald viel weniger wild wird. Schau Dir auf alle Fälle die Grundbausteine durch. Mir hat es einiges viel einfacher gemacht.

    Hatte aber tatsächlich auch wirklich viel Durst

    Hatte ich auch. Und doch war es die Sucht, die geschrien hat.

    "Wenn es nicht birnt, musst Du mehr trinken." Das äußerte sich in Durstgefühl.

    Und irgendwann hat das Hirn kapiert, dass trinken nichts nützt und es wurde immer weniger.

    Jetzt zieht mein Tee gerne mal 10 Stunden, weil der Beutel vom "Gute Nacht Tee" morgens noch in der Tasse hängt. (Der ist aber nicht grün, oder schwarz). Schmeckt auch morgens.

    Erst wenn sie selbst überzeugt ist daß mit ihrem Konsum absolut etwas schiefläuft und sie davon loskommen möchte

    Hier hat es Marie bereits geschrieben.

    Ich kenne bisher keinen Alkoholiker, der trocken geworden ist, weil er dazu gezwungen worden ist.

    Wenn die wirkliche Einsicht fehlt, ist das ein ewiger Kampf. Ich bin selbst Alkoholiker und kann mir nicht vorstellen, dass das jemand auf Dauer durchhält. Aus dem Grund würde ich mich an Deiner Stelle schon mal mit dem Gedanken anfreunden, dass sie früher oder später weiter trinken wird.

    Also, nach vorne blicken und Dir schon mal überlegen, wie Du dann weiter vorgehen willst.

    Gibt es aber bei der Sucht noch größere körperliche Beschwerden, die ihr bemerkt habt?

    Mein Vater ist daran gestorben. Größere Beschwerden, als das, kann ich mir nicht vorstellen.

    Bei mir selbst war die erste Adernbildung im Gesicht, Schwindel und trockenes Würgen, bis die Adern in den Augen geplatzt sind (täglich zwischen 10 und 11 Uhr morgens) dann das Ende der Fahnenstange.

    "Kleinere" Beschwerden gab es noch ein paar mehr.

    Sehr interessant. Ich habe bisher (aus Faulheit) Schwarztee getrunken. Der ist einfacher zu "bedienen", aber weniger gesund als grüner.

    Schreib doch etwas dazu in den Getränkelink.

    Alex07
    26. Oktober 2022 um 20:09

    Was mich bisher vom Grüntee abhält ist, dass es so unglaublich viele Sorten gibt und ich einfach nicht weiß, welche ich kaufen soll.

    Und eine Frage noch. Schüttest Du den ersten Aufguss weg? Und nach wie viel Sekunden?

    Das ist sehr gut, dass du die ersten Schritte schon unternommen hast.

    Habt ihr schon darüber gesprochen, wann du den Entzug starten möchtest?

    Einfach mit dem Trinken aufhören wäre kalter Entzug.
    Hier ist der Artikel dazu.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Zwecks kein Verzicht und eiserner Wille.

    Ggfs. kannst Du auch gleich nachfragen. Ich kann ja Deine Körpersprache (das große Fragezeichen über Deinem Kopf) hier nicht sehen.

    Ich verzichte beim Intervallfasten ja nicht. Ich verschiebe nur auf später. Und dann schmeckt es sogar noch viel besser.

    Und Alkohol will ich keinen. Aber nicht eisern, sondern wie z. B. ähm... Jetzt fällt mir gar nichts ein, was ich nicht esse ^^

    Womöglich meinen wir trotzdem das Gleiche.

    Ja, meinen wir. Mir ging es um das Watte-Gefühl im Kopf. Den Gedanken die Spitzen nehmen.

    Fang das Meditieren wieder an. Besonders Meditationen wie "Gedanken beobachten", bringen es gut bei mir.

    Stichwort "visualisieren"

    Ja, ich erinnere mich. Habe ich keinen Sinn drin gesehen. Ich versuche mich, für gewöhnlich, nicht selbst gedanklich zu quälen. ;)

    ich hoffe dass sich das legt mit der Zeit

    Das wird es garantiert.

    Da hilft Dir die Zeit. Es braucht Geduld. Das wird mit der Zeit immer schwächer. Es ist eine Gewohnheit, wie Du sagst und die ändert sich ganz von selbst. War bei mir auch nicht anders. Der Versuch es zu beschleunigen macht nur Stress.

    Die Zeit arbeitet für Dich.

    unbedingt irgendetwas brauche

    Ja, kenne ich gut. Und die Lösung kennt die Suchtstimme natürlich sehr gut. Da es ja auch die einzige Lösung ist, die sie kennt.

    Da hast Du schon recht. Sich im Vorfeld überlegen, was Du Dir Gutes tun kannst, ist auf alle Fälle gut.

    Ich habe anfangs (echt) alle alkoholfreien Getränke durchprobiert. War selbst über die Vielfalt überrascht. Kannte ja praktisch (meistens) nur Biergeschmack.

    Johannisbeerschorle wurde übrigens ein Favorit. Das habe ich als Sirup. 0 % Zucker. 0% ist immer gut. ^^

    Meistens trinke ich inzwischen aber Tee und Sprudel. Es ist auch so, dass ich den "Trinkersatz" nicht mehr brauche. Ich trinke, wenn ich Durst habe. Und das ist weitaus weniger, als ich immer dachte.

    Aber gerade am Anfang habe ich sehr viel getrunken. Alkoholfreies. Und das war auch gut so.

    Hatten wir die HALT-Regel hier schon?

    Die vier Dinge, die zu vermeiden sind.

    Hungry. Hungry finde ich übrigens grundsätzlich doof. :saint: Da die Kalorien vom Alk wegfallen, kann man auch mehr essen.

    Angry. Also möglichst gechillt bleiben. Oder ändern, was einen ärgert. Tatsächlich habe ich einige Dinge in meinem Leben geändert.

    Lonely. Für viele ist Einsamkeit nicht gut. Da gibt es z. B. das Telefon. Ich selbst bin sehr introvertiert und brauche andere Menschen nicht so.

    Tired. Womit ich beim Thema bin. Ich gehe jetzt gleich ins Bett. Und das hast Du ja auch schon richtig gemacht. :thumbup:

    es war mir klar dass sich meine suchtstimme wieder melden würde

    Dann war das auch klar. Sie wollte Dich doch nicht enttäuschen ;)

    Ich erwarte sie nicht mehr. Aus dem Grund lässt sie sich nur noch sehr selten blicken.

    Aber "erwarten" hin oder her. Du bist sie gut losgeworden. Das ist schon mal sehr gut. :thumbup:

    Sonnenbrand habe ich auch ein bisschen im Genick. Hatte wohl den Sommer noch nicht richtig auf dem Schirm.

    Somit hast Du Deinen ersten nüchternen 1. Mai gut hinter Dich gebracht. Ein guter und sinnvoller, sogar schaffensreicher Tag.