Bin gespannt, was Du erzählst. ![]()
Beiträge von Alex_aufdemweg
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was ich nicht ertrage sind betrunkene Menschen.
Das geht mir genauso, weil es mich an mich erinnert. Nachträgliches schämen sozusagen. Aber dem kann ich ja ganz gut aus dem Weg gehen. Wo betrunkene Menschen sind, bin ich sowieso falsch.
Ich habe noch nicht ganz begriffen wie das hier funktioniert,
Passt alles. Einfach hier in Deinem Faden hineinschreiben. Probleme, Gedanken, Fragen, Vorhaben. Hier gibt es viel Erfahrungen. Thema Essen, Feiern, Bekannte die trinken, oder nicht, die Grundbausteine, usw. Ach ja.
Hier sind sie.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 -
Dort ist Alkohol gang und gäbe und ich sehe mich noch nicht so gefestigt, dass ich mich dort wieder auf das Umfeld einlasse.
Bei meinen früheren "Freunden" auch.
Und ich fühle mich definitiv gefestigt genug, um auf dieses Umfeld keinen Bock mehr zu haben. Da wird es also kein "einlassen" mehr geben. Da gehöre und will ich nicht mehr hin.
Das kann ich Dir auch nur raten. Das Gefühl kommt aber wahrscheinlich von selbst.
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Hach, ist das schön zu lesen. Freue mich gerade voll mit Dir. War ja klar
Aber das liest sich noch besser, als ich gehofft habe.Die reale SHG finde ich gut.
Mich real vor anderen Menschen zu outen, war auch ein großer Schritt für mich. Das erste Jahr habe ich den direkten Kontakt zu anderen Alkoholikern gebraucht.
Inzwischen brauche ich nur noch "mein" Forum.
Hier habe ich immer die Antworten bekommen, die mich weiter gebracht haben.
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Ich finde es gut und wichtig, dass Du das klärt. Dauerhaftes Geheimnis vor dem Partner ist schlecht.
Bei den meisten anderen Leuten habe ich schnell festgestellt, dass es sie nicht so sehr interessiert wieso ich nicht trinke. Sie sich höchstens anfangen selbst zu hinterfragen, bzw. ungefragt zu rechtfertigen.
deshalb das auch bis ins kleinste Deteil erklären kann.
Vielleicht kann. Aber das wäre in meinen Augen eine unnötige Rechtfertigung.
Wünsche Dir, dass es gut läuft. Ich finde die "Fehler" bzw. Eigenheiten meiner Partnerin, machen sie noch viel liebenswerter.
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Gestern hab ich als wohl einzige (hab keine Gesamtkontrolle vorgenommen) Wasser getrunken, es war herrlich.
Jetzt hab ich doch nochmal nachgeschaut, wie lange Du jetzt abstinent bist. Ein Jahr.
Vielleicht hätte ich bei 20 Jahren Nüchternheit geglaubt, dass es "herrlich" für Dich war. Vielleicht bist Du ja anders als jeder Alkoholiker, den ich kenne? Mich eingeschlossen.
Wenn die Menschen um mich herum trinken, werden sie mit jedem Schluck mehr und mehr so, wie ich war. Ich erkenne mich darin und das, was ich nie wieder sein will. Es ist mir sehr unangenehm, das mit anzusehen. Und wenn jeder um mich herum trinkt, wäre das schon sehr beachtlich, wenn da einfach so an mir vorbeigeht und mein Suchthirn friedlich weiter schlummert.
Es ist nicht mehr meine Welt. Wenn ich mich zwischen trinkenden Leuten wohlfühlen würde, wäre ich noch der Alex, der ich nass war.
Aus dem Grund macht mich, was ich bei Dir lese, sehr skeptisch.
Ich bin sehr gespannt, wie das weitergeht.
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und alle anderen Alk.
Wo bringst Du nur die vielen Leute her, die alle Alk trinken?
Die gab es bei mir auch mal. Habe ich alle abgeschafft. Ich fühle mich zwischen Menschen, die alle trinken, gar nicht wohl.
Was sind das für Leute? Verwandtschaft?
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Das klingt voll gut Paul_dry
Habe auch schon öfters erlebt, dass dann plötzlich angefangen wird, sich bei mir zu rechtfertigen.
Bzw. nachgefragt wird, ob diese, oder jene Menge noch ok ist.
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Kannst du sagen, warum du bisher keine stabile Anstinenz erreichen konntest?
Ich meine, es hat ja bisher nicht funktioniert, so wie du dich auf den Weg gemacht hast. Was willst du diesmal anders machen?Vielleicht hast Du Sterns Frage gestern übersehen? Schreib am besten einfach hier bei Dir weiter. Es soll ja um Dich und Deine Selbsthilfe gehen.
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Bin bald bei 1.000 Tagen und träume auch noch ab und zu davon.
Ist eben täglich Thema und das Hirn verarbeitet halt.
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Ich habe mir mein halbes Leben in Bars den A... platt gesessen. Für die zweite Hälfte meines Lebens habe ich was anderes vor.
Gut essen. Hinterher gerne noch ein paar Minuten sitzen. Aber einen ganzen Abend da sitzen? Kann man ja mal machen. 🥴
Habe halt auch einen Bürojob. Herumsitzen brauche ich abends nicht auch noch. Außer auf der Couch. Aber das ist ja eher herum fläzen. (verständlich, oder ist das wieder Dialekt?)
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Mit Lügen und an seine Lügen glauben meine ich, ignorieren, verharmlosen, aufschieben nicht wahr haben wollen usw.
Ich habe mich selbst belogen. Und ich habe mir geglaubt. Da gab es nichts zu verharmlosen. Da war ja nichts.

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Tomaten-Tassensuppen
Dafür brauche ich keinen Notfall. Lecker

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Bei mir hat auch der Blutzucker ein wenig gezickt. War ja eine große Menge Zucker, durch den Alkohol abends gewöhnt.
Hatte dann die ersten Wochen z. B. Dextro dabei. Habe aber auch allgemein noch nicht genug gegessen und sehr stark abgenommen.
Das regelt sich aber alles mit der Zeit. Zu dünn bin ich jetzt jedenfalls nicht mehr

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Hallo Ich51,
Deine Bewerbung ist eingegangen und Du bist jetzt freigeschaltet. Alles richtig gemacht.

Ich habe Dich in den Bereich für die Angehörigen verschoben. Du kannst jetzt überall schreiben, nur bitte die ersten vier Wochen nicht bei den anderen Neuen im Vorstellungsbereich.
Wünsche Dir noch einen guten Austausch.
Viele Grüße
Alex
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10 Tage…und es kommt mir viel länger vor
Glückwunsch zur zweistelligen Zahl.

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Phu, was für eine Schreckensvorstellung. Ich finde Deine Reaktion noch sehr besonnen. Da hätte ich anfangs sicher heftiger reagiert. Und aus der Situation schnell raus ist die beste Entscheidung überhaupt. Finde ich.

Ich kann mich noch gut an das erste Mal griechisch Essen gehen erinnern. Als der mir den Ouzo hinstellen wollte, habe ich "nein" gesagt.
Er sah so erschrocken aus. Und als er ging, habe mich alle angeschaut. Mir war gar nichts aufgefallen. Aber noch heute macht sich mein Kleiner über mich lustig und macht gerne nach, wie der Papa mit aufgerissenen Augen "NEIN" gerufen hat.

Inzwischen frage ich schon vor dem Ende, ob ich statt Ouzo einen Espresso haben kann. Wenn nicht, würde ich ihn bezahlen. Bisher aber dann immer umsonst bekommen.
Und ja. Ich achte darauf, die arme Bedienung, wo auch immer, nicht wieder zu erschrecken.
Konnte ja nicht ahnen, dass es beim Griechen einen Ouzo gibt, ähm...

So lernt es sich jeden Tag was Neues dazu.
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Mir hat dieses Forum gereicht. Ich sehe das mit dem platten Reifen genauso.
Ich hatte auch "nass" einen vollen Alltag. Es war jetzt also nicht so, dass ich mein Leben jetzt mit total viel neuen Inhalten füllen musste.
Für mich ging es vor allem um das Belohnungstrinken und dass die Abende eben anders ablaufen mussten.
Was ich von einer Therapie zu erwarten hätte, weiß ich aber ganz genau. Ich hatte vor ca. 20 Jahren bereits zwei. Eine tiefenpsychologische. Missbauch in der Kindheit und so. Und dann später eine Verhaltenstherapie, um mein Verhaltensrepertoire zu erweitern. "Ducken und Aushalten" war nur als Kind zielführend.
Die zweite war sehr gut und ich würde sie jedem empfehlen. Ich durfte sie nicht weiter führen, weil es sich nur noch um Tipps für den Alltag gehandelt hat, am Ende. Gemäß Therapeut.
Hierzu möchte ich noch anführen, dass eine Therapie wirklich nur trocken etwas bringt. Da ich anschließend "Ducken und Aushalten" ganz durch "Saufen und Aushalten" ausgetauscht hatte.
Für mich (aber ich habe ja kaum Einblick) liest Du Dich jetzt nicht wie jemand, der dringend Tiefenpsychologie braucht.
Zur Verhaltenstherapie würde ich selbst (wenn ich dürfte) einmal im Monat, bis an mein Lebensende, gehen. Das läuft eher so ab. Diese Situation - ich habe so gehandelt - das ist passiert. Wie kann ich mich in Zukunft verhalten, um ein besseres Ergebnis zu erzielen?
Tiefenpsychologie war mehr Rumgeheule
Aber leider bei mir auch notwendig. -
habe ich bei dir bisher ein gutes Gefühl .
Und das will was heißen. Das hatte er bei mir nämlich nicht so sehr, am Anfang.

Ich bekomme immer ein Ziehen, wenn jemand schreibt, "ich bin jetzt schon sechs Tage trocken". Oder, "ich war schon öfters, für einige Tage trocken".
Nein. Das geht nicht. Wer alle paar Tage trinkt, war auch nicht eine Sekunde trocken.
Aber hier wird einfach nur trocken mit nüchtern verwechselt. Den großen Unterschied habe ich ja auch erst selbst lernen dürfen. Ja dürfen.
Das trockene Gefühl im Kopf. Es ist schön. Kein Druck mehr, kein Verlangen, klare Gedanken. Für mich gehört auch die Gabe, die Stimme zu erkennen, dazu. Denn nur dann kann sie nicht mehr manipulieren. Den, wie Du schon geschrieben hast. Der Schalter ist kaputt. Ja kaputt. Wie ein Rauchmelder, der nicht mehr piept, egal wie sehr die Hütte brennt.
Das Wichtigste ist, das wirklich nicht mehr trinken wollen.
Nicht nur, weil es ungesund ist. Ich hatte aufgrund gesundheitlicher Probleme aufgehört. Massive Probleme. Und beginnende Äderchen im Gesicht. Nicht mehr zu verheimlichen.
Inzwischen trinke ich auch nicht mehr, weil ich nichts Positives darin sehe. Alkohol zersetzt jede Zelle, die ihm in die Quere kommt. Das freiwillig zu trinken, wäre schon recht dämlich. Auch ein Grund, wieso ich nicht zurückdenken muss/will. Das wäre Selbstkasteiung.
Die hundert anderen positiven Dinge brauche ich nicht aufzählen. Die sind schön, aber ich würde auch ohne sie nicht mehr trinken.
Trockenheit ist nicht, wie gesund Du körperlich bist. Es ist Kopfsache. Ich war zum Glück sehr schnell trocken. Kein Kampf und Suchtdruck.
Der kaputte Schalter ist aber noch da. Das darf ich nicht vergessen.
Ich kann nicht in Deinen Kopf schauen. Aber ich würde mal das "Trocken"-Schildchen für Dich hochhalten.

Und Glückwunsch zu über 8 Monaten.