Beiträge von PetraPetra

    Hallo Gewitterliebe,

    es macht mich gerade sehr sprachlos. Nach 6 Jahren unfassbar diese Erkrankung. Also ein Tipp, ruf in der Schule an und bitte um einen Notfallplatz zur Betreuung deiner Kinder. Die muss eine OGT frei halten. Jedoch würde ich mich an deiner Stelle erst einmal nach dem Urlaub krankschreiben lassen damit du Kraft tanken kannst und einen Kopf für deine Kids hast, denn die brauchen jetzt ganz besonders dich und deine Aufmerksamkeit.

    Vergiss die Vorhaltungen deiner Schwiegereltern. Auch wenn es weh tut, was ich sehr gut verstehen kann. Vielleicht ist es ihre eigenen Hilflosigkeit damit umzugehen. Für dich zählt jetzt nur Kraft für deine Kinder zu haben. Bitte pass ganz gut auf dich auf. Gibt es bei dir am Ort eine Ferienbetreuung/Ferienprogramm? Dann hast du etwas Zeit Luft zu holen.

    Hallo Steffi, willkommen hier im Forum!

    20 Jahre ist eine lange Zeit. Ich weiß nicht was ich gerade schreiben soll, da ich selbst noch mitten drin stecke und es mir gerade selbst nicht so gut geht. Aber hier bist du richtig. Viele liebe Menschen werden sich mit dir Austauschen und auch wenn es erstmal an deiner Situation sich nichts ändert hilf es dir ein wenig.

    Viel Kraft wünscht dir Petra

    Was kann ich denn konkret für mich und die Kinder tun?

    Das ist eine sehr gute Frage, darüber hab ich jetzt eine Stunde nachgedacht? Aber konkret fällt mir leider keinen Antwort ein. Es ist sehr schwer sich abzugrenzen. Und glaube mir, ich habe da schon alle Varianten und Möglichkeiten durch. Wie, ich/wir gehen ihm/uns aus den Weg wenn getrunken wurde. Wie im Haus räumlich Trennung oder nicht Antworten ....usw. Was mir ab den Zeitpunkt (Kinder groß) natürlich wesentlich leichter viel als damals als unsere Kinder noch klein waren. Das einzige wo ich konsequent war und er sich auch IMMER daran gehalten hat, Wenn er trinkt dann nicht tagsüber wenn die Kinder wach sind und es mitbekommen! Ganz ehrlich, dass war wirklich das einige was ich tun konnte.

    Es isr sehr mühsam zuhause.

    Darum war ich viel mit unseren Kinder unterwegs wenn mein Mann diese Trinkphasen hatte!

    Ich halte den Kerl echt nicht mehr aus. Ein normales Gespräch mit normaler Lautstärke ohne Schuldzuweisungen an mich ist einfach nicht möglich. Obwohl ICH die ganze Zeit über ruhig bin.

    Orangeblau, dieser Zustand wird nicht besser. Sorry aber so sieht deine zukünftiges Leben aus wenn er nicht einsieht das er ER ein Problem hat. :(

    ich bin echt nahe dran ihm eine Kiste Bier zu holen oder ihm zu sagen dass er doch was trinken kann damit die Atmosphäre zuhause besser ist.

    Werde ich aber nicht tun, wil er vermutlich mit seinem Verhalten ob bewusst oder unbewusst genau das bezwecken will

    Im Grunde ist es doch egal ob das Bier offen da steht oder versteckt, er trinkt sowieso wenn er muss!!!

    Ich würde jetzt nichts provozieren. Also schauen, daß es nicht eskaliert, einfach um dich und die Kinder zu schützten. Vom Schreien zum Prügeln ist nur ein kurzer Weg, wenn Alkohol im Spiel ist. Das sollte man im Hinterkopf haben, bei allem was man macht. Lass ihn einfach sein Ding machen und geh im aus dem Weg.

    Bitte nimm dir den Rat zu Herzen!

    Liebe orangeblau, dir geht es nicht gut. Du willst eine Lösung und versuchst ihn gerade umzupolen. Damit wirst du nichts erreichen. Nicht jetzt.

    Ich habe immer auf die Urlaube gewartet um die Themen anzusprechen. Wichtig ist auch, immer bei sich zu bleibe. Z.B, ich bin traurig weil......Keine Schuldzuweisungen wenn er getrunken hat. Ersten bringt es eh nichts und zweitens kann es eskalieren.

    Ich weiß, du willst es JETZT klären. Aber so ein Thema kann man nicht von heute auf morgen klären. Mach dir einen Plan wie du in den nächsten Tagen/Wochen einigermaßen damit gut klar kommen kannst. Und dann überlege dir genau was du willst. Drohungen oder Ultimatum nicht aussprechen wenn du sie nicht einhalten wirst/kannst

    Kann man denn Alkoholiker sein auch ohne sturzbetrunken zu sein? ist mein Mann nämlich nie. Und ich bin mir auch 100% sicher, dass er nur Bier trinkt. Kann man denn auch nur durch Bier anhängig werden?

    Ja kann man(n)! Mein Mann trinkt auch nur Bier und ist (fast) nie besoffen.

    Das du Hoffnung hast kann ich verstehen. Geht/Ging mir nicht anders. Aber bitte zweifel doch nicht an deinen Verstand.

    Alle auf seiner Arbeit würden zum Feierabend Bier trinken, seine freunde, unsere Väter, Bruder... und wenn er spazieren geht würde er auch überall in den Gärten Leute am Bier trinken sehen, es wäre normal so.

    Das hat mein Mann auch immer gesagt. Und ja, es ist leider so etwas normales in unserer Gesellschaft geworden, das Feierabendbier. Aber der Punkt ist, das du mit ihm nicht klar kommst wenn er trinkt. Weil er sich verändert. Und nun musst du überlegen ob du es erst einmal so hinnimmst. Es weiter beobachten willst um dir sicherer zu sein. Aber wenn du dir dann ziemlich sicher bist, was willst DU verändern?

    Und er würde niemanden kennen, der eine Frau hat die deswegen so ein Theater macht.

    Das will ich mal bezweifeln. Denke nicht das seine Kollegen oder seine Freunde ihm das erzählen wenn die Frau Theater macht!

    Ich überlege ob ich es einfach akzeptieren soll dem Familienfrieden willen...

    Ich kann dich sehr gut verstehen! Eine schwierige Situation. Und ich weiß wirklich von was ich/du redest! Auf Dauer wirst du nicht glücklich dabei, aber was tun??? Da er auch keine Einsicht zeigt wird es schwer werden.

    Es bleibt aber die leise Hoffnung, dass ich spinne und maßlos übertreibe.

    Ich glaube nicht dass du spinnst. Du sieht der Realität in die Augen.

    Ich bin die Letzt die dir gerade einen Ratschlag erteilen möchte, da ich bis zum heutigen Zeitpunkt noch bei meinem Mann bin. (der mal mehr, mal gar nicht und mal zu viel trinkt) Erst, aus den von dir genannten Gründen....und irgendwann dann aus Gewohnheit....oder was auch immer!

    Wirklich glücklich bin ich nicht!

    Hallo orangeblau, schön das du da bist!

    Darauf angesprochen bestreitet er was getrunken zu haben und dass ich spinne, es mir nur einbilde und er nur müde wäre.

    Beim lesen musste ich gerade schmunzeln... :x

    Wie oft ich genau den gleichen Satz schon gehört habe....bull shit....deine Wahrnehmung ist genau die richtige!!!

    Letzte Woche hat mich dann ein komisches Bauchgefühl dazu bewegt die Flaschen genauer anzuschauen. Da hab ich gemerkt, dass er die Bierflaschen mit Wasser aufgefüllt hat und dann den Deckel wieder raufgemacht hat.

    Das ist definitiv ein Zeichen dass er ein Problem mit Alkohol hat!

    man würde hier im Forum nur die shclimmen Fälle lesen, die die kein Problem entwiickelt hätten, würden hier nciht schrieben...

    Hallo Kaffeetante,

    zuerst finde ich es gut dass dein Mann tatsächlich das Gespräch geführt hat. Alles andere was ich jetzt schreiben könnte würde nur das wiederholen was dir bereits hier schon toll geantwortet wurde.

    Darum möchte ich auf das Zitat oben eingehen. Also ich glaube mein Fall ist so einer von dem dein Mann spricht. Dazu muss ich sagen, dass ich mich in den letzten vier Wochen sehr viel in diesem Forum durgelesen habe und immer wieder von solchen Fällen gelesen habe von denen dein Mann spricht! Ein Alkoholiker muss nicht immer besoffen und unzurechnungsfähig sein. Das Bild, der Penner der kaum noch sein Leben im Griff hat, ist leider in vielen Köpfen. Auch im Kopf meines Mannes. Solang man all seinen Pflichten nach kommt, Arbeiten geht und nicht täglich oder in Massen trinkt gilt man in unserer Gesellschaft (noch) nicht als Alkoholiker! Traurig!

    Noch mal zurück zu meinem Fall, mein Mann trinkt nicht täglich, mein Mann hat oft Phasen (auch mal ein ganzes Jahr) wo er nicht trinkt. Er trinkt nicht viel. Ein bis zwei Bier alle zwei oder drei Tage. Momentan ca. 4 Bier in der Woche. ABER er ist Alkoholiker und er hat sich dadurch auch verändert. Ich würde meine Kinder nicht mit ihm im Auto fahren lassen! Ich fahre auch selbst nur bei ihm mit wenn er die Phase des nichts trinken hat.

    Also du hast alles richtig gemacht. Zweifel nicht an deiner Wahrnehmung. Versuche jetzt nur deinen Mann mitzuholen. Gern auch, dass er mal selbst sich hier im Forum durchliest.

    Alles andere muss jetzt dein Schwiegervater selbst für sich entscheiden.

    Ich weiß, im Moment geht es dir schlecht. Die Schuld zu bekommen ist nicht schön. ABER du hast erreicht was du wolltest und das zählt. Keine Fahrten im Auto mit Schwiegervater und deinen Kind.

    Liebe Grüße Petra

    Ich würde deiner neuen Bekanntschaft sagen das du trockener Alkoholiker bist (sagt man das auch so wenn es erst paar Wochen sind? Ganz ahnungslos was die Begrifflichkeiten angeht) Denn wenn er es nicht versteht und sich abwendet war es eh nicht das Richtige.

    Hallo Borussia, ich finde es gut dass du ihm von deiner Erkrankung erzählt hast. Schade finde ich, dass du leider bemerken musstest dass er selbst ein Problem damit hat. Ich finde es wahnsinnig stark von dir, dass du dich, trotz verliebt sein, gegen ihn aber für deine Gesundheit entschieden hast.

    haben aber wir haben beide zwei kleine Gläschen Weißweinschorle getrunken

    Bitte lies dir genau den Satz immer wieder durch!

    Ich trinke mit meinem Mann gemeinsam keinen Alkohol!

    Und nur ein bisschen Alkohol ist für einen Süchtigen doch schon zu viel.

    Mein Tipp, lese dich mal etwas tiefer bei den CO Abhängige ein.

    Vielleicht kannst du dir diesen Satz zu Herzen nehmen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, es kostet wahnsinnig viel Zeit aber es bringt eine Menge. Vorausgesetzt dir ist es ernst. Ich lese seit 4 Wochen in allen Bereichen und ich lernen einen Menge über meinen süchtigen Mann ( wo ich dachte ich kann ihn schon längst lesen) wie auch über mich. Ich überlege oft, ob ich mir vielleicht doch nicht einiges schön geredet habe???? Ein Gespräch mit meiner Tochter am WE war mir auch wichtig. Um einen objektive Meinung zu hören.

    Irrwitzer, bitte nimm das Problem ernst. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr schmerzlich ist genauer hinzusehen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden :)

    Hallo Fuchsi, danke das du uns auf den Laufenden haltest.

    Ich finde es gut wie du reagiert hast. Ihn die Möglichkeit bieten, dass er sich melden kann nach dem Entzug, ihm aber nichts zu versprechen, ist eine ganz klare Aussage.

    Ich hoffe, dass du genau hinschaust was dann danach passiert. Denn genau die Gefühle sind ja das fatale.

    Wenn es schon nach nur 3 Monaten dem Co so schwer fehlt die Beziehung zu beenden, kannst du dir sicherlich vorstellen welchen Weg Co gehen muss nach Jahrzehnte. Darum achte genau auf alle Zeichen um nicht auch eine Langzeitco zu werden.

    Liebe Grüße Petra

    Seit ihr euch denn einig, was das weitere Vorgehen - Fahrverbot eventuell noch andere Dinge - angeht?

    Hallo kaffeetante,

    genau diese Frage wollte ich dir auch stellen? Sollte dein Mann sich noch nicht ganz sicher sein, ob er das Thema ansprechen wird, würde ich ihm ganz klar ein Ultimatum setzten.

    In so etwas: Es ist dein Vater, ich verstehe das du das Thema klären/ansprechen möchtest! Sollte dies aber bis zu xx.xx.2022 nicht von deiner Seite aus stattgefunden haben darfst du mir nicht böse sein wenn ich die nächst möglichst günstigste Gelegenheit nutzen werde um das Thema anzusprechen.

    Du beschäftigst dich mit diesem Thema schon ne weile. Die Besuche verschaffen dir im Vorfeld Bauchschmerzen. Darum musst du das aus der Welt schaffen, um für dich wieder entspannter an die Treffen rangehen zu können. Wir alle kennen das Gefühl wenn was unangenehmes zu klären ist, verschafft einem ein ungutes Gefühl. Aber wenn es endlich ausgesprochen wurde verschafft das eine ungemeine Erleichterung!!!!!!

    Du verhält dich ja noch viel schlimmer wie dein xxx. Ich schreibe ihn klein denn ein ganz grosser scheint er ja nicht zu sein. Du verhält dich wie ein Heroinabhängiger der seinen nächsten Schuss kaum abwarten kann

    Das finde ich gerade echt unangebracht Spirit!!!!!!!!!! Sorry aber das musste ich jetzt los werden.

    Innerlich fühlt es sich an, als könnte ich mich mittlerweile besser abgrenzen.

    Ich wünsche dir, dass dich dein innerliches Gefühl nicht täuscht und das es tatsächlich so ist.!!!

    Du hast jetzt schon ein Stück Weg geschafft, den ich noch nicht gegangen bin, ich hoffe du drehst nicht um.

    bestimmt findest du eine Hundepflegestelle bis du eine Wohnung gefunden hast.

    Ach ja shit.....das mit den Hunden habe ich vergessen. Sorry, ich weiß sie liegen dir am Herzen und geben dir Halt. Aber ich glaube es gibt für alles eine Lösung. Ruf bei einer Hilfsorganisation an, schildere deinen Fall, oft hilft darüber sprechen um für dich und deine Hunde eine Passende Lösung zu finden. Du musst dringen aus der Situation raus!!!!!