Beiträge von PetraPetra

    Sich auch für sich alleine die "Mühe" machen frisch und gut zu kochen. Sich selbst und die eigene Gesundheit wichtig zu nehmen. Sich

    Das versuche ich auch seit zwei Wochen, aber mit einem 35h Job und 1 1/2 h Fahrzeit finde ich es wirklich sehr sehr schwierig. Bis auf zwei Tage ist es mir einigermaßen gut gelungen.Ich bleibe auf jeden Fall dran.

    Ich habe dass schon verstanden …und ich sage dir moch mal, egal ob du dir das einbildest (wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass du auf dein Bauchgefühl hören kannst)oder nicht… egal ob er trinkt oder nicht!!! Es braucht nur ein Schluck und schwupp ist er wieder aggressiv….

    Ich glaube du solltest dir auch dieses WE sorgen, um dich und die Gefahr die du dich aussetzt, machen.

    Ich wünsche dir viel Glück 🍀 das alles gut geht.

    Hallo Myla,

    ich lese seit anfangan mit, habe immer wieder was getippt und wieder gelöscht, da ich fassungslos bin und nicht in der Lage bin dir zu helfen. Ich bin nicht geschult um dir einen professionellen Ratschlag zu geben, Zudem sind hier die Modis immer zur Stelle und nehmen ihre Aufgabe sehr ernst.

    Du bist wirklich in Gefahr, auch an diesem Wochenende. Warum muss er zu dir oder du zu ihm in die Wohnung? Du solltest den Kontakt abbrechen aber auch das sehe ich als Gefahr. Darum würde ich vorschlagen, ihn nur in der Öffentlichkeit zu treffen. Zu deinem Schutz. Was sagen die Experten mit denen du in Kontakt stehst?

    und ich habe evtl. auch schon "Halluzinationen"

    Also bildest du dir nur ein dass er dich schlägt und gewürgt hat????

    NEIN!!!!!! Es ist die Realität…. und es ist egal ob du denkst oder weißt das er zuhause was trinkt oder nicht. Er hat schon lang eine Grenze überschritten.

    Bitte lass ihn nicht mehr in deine Nähe.

    Und ich finde das ehrlich gesagt sogar sehr fair von ihm, das so klar zu sagen! Im Gegensatz zu vielen anderen Alkoholikern macht er Dir nichts vor, Dich bei der Stange zu halten.

    Das finde ich auch. Seit mein Mann zu mir ehrlich war, konnte ich endlich aufhören zu hoffen. Seitdem fühle ich mich ernst genommen und weiß, dass ich mich entscheiden muss.

    Hallo Maleli ❤️-lich Willkommen,

    du hast sehr viele Fragen, die dir, meiner Meinung nach, keiner pauschal beantworten kann. Denn jeder von uns erträgt oder fühlt es anders. Unterschiedliche Schmerzgrenzen, unterschiedliche Lebenssituationen, unterschiedliche Schwere der alkoholischen Erkrankung.

    Die Frage ist, was brauchst du? Was möchtest du? Wie möchtest du weitermachen?

    Der erste Schritt ist getan, du hast dich hier angemeldet.

    Entweder ich oder der Alkohol.

    Tja…. er wird sich höchstwahrscheinlich so nicht für dich entscheiden. Die Entscheidung müssen wir selbst treffen.

    Es gibt null Körperkontakt. Kein Kuscheln, kein Küsschen. Das ist für ihn sehr

    Bei mir bereits seit 1 1/2 Jahren genau das selbe aber er arrangiert sich damit. So bleibt er wenigstens nicht alleine und trinken kann er trotzdem weiter.


    Du wirst eine Entscheidung für dich treffen müssen.

    Vor allem weil es ja kein Machtspiel von meiner Seite war, dass ich mich getrennt habe. Ich habe vernünftig erklärt, warum es nicht mehr so weitergehen kann.

    SummerSun, bist du dir sicher? Oder war es doch mehr aus der Hoffnung heraus? Wenn er spürt was er verliert wird er schon aufwachen?

    Denn so hat mein Codenken bis vor 2 Jahren immer gedacht!

    Ich versuche nur noch bei mir zu bleiben. Warum ich nicht gehe, warum ich noch festhalte. Wenn ich eine Entscheidung treffe, dann nur, damit es mir besser geht.

    Mittlerweile führe ich mit meinem Mann sehr offene und ehrliche Gespräche. Bei ihm ist angekommen, dass es nicht mehr um ihn geht.

    Liebe Jump,

    ich fühle fast in jeder Zeile den Schmerz, deine Gedanken und dein „hin und her gerissen sein“😭

    Ich lese deinen Text und mir schnürt es den Magen zusammen.

    Ich finde dich stark, du gehst den Weg trotz aller besch. Gefühl und Tränen. Das ist Stärke!

    Ich bin noch nicht so weit.

    Ich drück dich virtuell, wenn es für dich so in Ordnung ist,

    Denn im Grunde muss jeder den Weg alleine gehen. So empfinde und sehe ich das.

    Liebe Bleibenodergehen,

    ich wünsche dir, dass deine Hoffnung sich erfüllt. Vielleicht gehört ihr zu den wenigen Paaren die es schaffen…bzw. er schafft es aus der Sucht.

    Für dich hoffe ich, dass du, wenn der Fall nicht eintritt, dann wirklich den Absprunh findest.

    Bei sich zu bleiben ist der erste Schritt. Und das ist schwer genug! Daran solltest du weiter arbeiten.

    Du wirst dir nie zu 100% sicher sein können…. und dieser Gedanke wird dich lange verfolgen auch noch nach Jahren der Abstinenz. ABER dein Ziel sollte sein, bei dir zu bleiben.

    Schwer genug! good Luck

    "Kontrolliert" trinken, nur weil es keine Exzesse gibt? Weil vllt nicht an 365 Tagen getrunken wird? Weil nicht tagsüber getrunken wird? Weil wenn er es sich vornimmt auch mal eine kontrolliert geringere Menge getrunken wird? DANN denkst Du sicher, dass ich meinen Ex jetzt zu Unrecht verlasse.

    Dass das Wort „Kontrolliert“ in dem Zusammenhang missverstanden wird kann ich nachvollziehen. Mein Mann ist Alkoholiker, daran gibt es keinen Zweifel. Nicht von mir, nicht von ihm! Sollte er so wie in den letzten Jahren weitertrinken gehe ich nicht davon aus, dass er ein Pflegefall wird! Mehr wollte ich damit nicht aussagen.

    Ich würde mir niemals erlauben jemanden zu be/verurteilen ob und aus welchen Gründen derjenige seinen Partner verlässt.Um Gottes Willen, ich hoffe dass meine Worte nicht so bei dir angekommen sind! Jeder entscheidet nach seinem Gefühl und seinen Leidensdruck. Das Recht hast du und jeder der mit dieser Krankheit konfrontiert wird.

    Die Lebenssituationen sind so individuell. Jeder muss für sich entscheiden wie damit umgegangen wird.

    ABER: Ich traue mittlerweile meiner Wahrnehmung, entdecke mehr und mehr meine Grenzen (und nehme sie ernst)

    Genau das ist der richtige Weg! Nichts anderes zählt!

    Aber hier geht’s ja um mich, um meine Familie um meine Situation. Darauf zielte meine Antwort.

    Das war die Antwort auf die Frage, Pflegefall. Da mein Mann seit 35 Jahre trinkt, jedoch selten exzessiv, eher kontrolliert wird er noch lange kein Pflegefall. Aber dies ist nur meine Einschätzung.

    Ehrlich gesagt war die Frage auf meine Situation bezogen eher unpassend.

    Aber glauben heißt ja nicht wissen… denn ich kann ja nicht in die Zukunft schauen.

    Was genau versprichst Du Dir denn jetzt aber von diesem Austausch hier?

    Das versuche ich herauszufinden. Dank dem Forum bin ich bereits schon ein ganzes Stück weitergekommen was meine Coabhängigkeit betrifft.

    Ich kann nur von mir reden, wenn ich mit jemand fertig

    bin, dann bin ich fertig. Aber bei Dir ist das nicht in Sicht.

    So ist das bei mir auch schon bei bestimmten Menschen gewesen. Aber mit diesen Menschen habe ich keine Kinder zusammen.

    Zufriedenheit und Ruhe kannst Du nur in Dir selbst finden, nicht bei Deinem Mann, noch bei jemand anderem. Wie kannst Du Deine Einstellung ändern? Was kannst Du für Dich tun, damit Du Dich gut fühlst?

    Da hast du recht Elly. Mit diesen Fragen beschäftigte ich mich bereits… ich finde noch keine Antwort.

    Wann warst Du eigentlich das letzte Mal so richtig zufrieden?

    Schon ewig nicht mehr.

    Eine Trennung bedeutet natürlich auch Veränderungen für alle Familienmitglieder.

    😭

    Aber es geht auch und vor allem um dich und deine Gesundheit. Sei es dir wert. Du hast es doch verdient glücklich und zufrieden zu leben.

    Daran arbeite ich. Ich habe mir auch Hilfe geholt.

    Du fühlst Dich jetzt schon ausgelaugt - was ich wiederum total verstehe! Aber noch funktioniert Dein Mann offenbar. Was wird denn, wenn das nicht mehr so ist?! Willst du ihn dann pflegen?!

    ??? Ich glaube, er funktioniert noch sehr lange. Er unterstütz mich in vielen Aufgaben im Haus. Da habe ich im Moment wirklich mehr zusätzlich zu tun als zuvor.

    Aber wieso kein kompletter Kontaktabbruch, Petra?

    Soweit ich mich richtig erinnere, sind Eure Kinder längst groß und Du wohnst allein.

    Liebe Elly, alleine wohne ich auf Zeit.

    Kennst du meinen kompletten Faden/ Geschichte?

    Nur weil unsere Kinder groß sind heißt es doch nicht, dass wir uns nicht als Familie sehen/treffen???
    Zudem kommt, dass mein Mann durchaus Wochen/Tage ohne Alkohol ist/sein kann.


    der Gedanke im Raum steht, zu „bleiben“?

    Tatsächlich steht dieser Gedanke seit der temporären Raumtrennung wieder viel stärker im Fokus.

    Hättest Du nicht das Gefühl, dass es dann auf in die nächste Karrussel-Runde/Jahrzehnte geht, wenn Du Dich nun nicht zum Kontaktabbruch oder der endgültigen Trennung entscheidest?

    Nur mal als Gedanke, bevor Du einen Schritt zurück machst

    Darauf kaue ich rum. kompletter Kontaktabbruch kommt für mich 0,0 in frage. Und genau das ist das Dilemma.

    Die Freude über das „allein-Sein“ kann nur entstehen, wenn diese auch zugelassen wird und nicht an der Traurigkeit festgehalten wird (um sagen zu können: Hab es ja versucht, aber nun geht’s mir schlechter als vorher?)

    Diese Gedankenfalle ist nämlich sehr gut möglich. Gefühle können durch Gedanken manchmal irrtümlich gesteuert werden.

    Liebe Cadda, danke für die Sichtweise. Ich weiß es ABER im Moment kommt keine Freude auf….😭