Beiträge von Bolle

    Hallo Luna

    Ich hab die größte Zeit meines Lebens auch so getickt.

    So wurde ich erzogen und geprägt.

    Da muss man doch hingehen, das kannst du doch nicht versäumen. Was sollen die Leute denn denken.wie sieht das aus..und so weiter

    Dabei geht der Fokus von sich selbst weg zu den anderen.

    Im Laufe der Trockenarbeit hab ich mich von solchen Verhaltensweisen gelöst.

    Wenn überhaupt, lade ich mich zum Kaffee ein.

    Was die anderen denken kann ich erstens nicht wissen und zweitens ist mir das wurscht.

    Wenn ich mich irgendwo nicht wohlfühle oder ich dort ein Risiko sehe für meine Trockenheit, gehe ich nicht hin,egal ob andere das gut oder schlecht finden.

    Das geht auch nicht von heute auf morgen.

    Ist aber ein wesentlicher Punkt der selbstfürsorge und Achtsamkeit.

    Und stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl.

    LG Bolle

    Ich weiß nicht…macht man sowas?

    Ich finde das kannst du ruhig machen.Dein Partner kann dich besser verstehen und auch mal darauf verweisen,das du nun schon 2 Jahre trocken bist,das du stark bist.

    wenn du manchmal mit deiner Angst alleine herumläufst und ein Gesicht ziehst(sorry für den Ausdruck :S )

    weiß er es und kann dich aufbauen.

    Ob man das so macht :/versuchs doch einfach

    LG Bolle

    Das Vertrauen, das man als Alkoholiker über die Jahre zerstört hat,und der Respekt der ganz verloren gegangen ist, muss eben langsam wieder verdient und erarbeitet werden.

    Das hat bei mir Jahre gedauert.

    Auch nach einem oder zwei Jahren Trockenheit kam noch manchmal ein zweifelnder Blick.

    Ein gewisses restrisiko bleibt ja immer, denn eine Garantie für lebenslange Trockenheit gibt es nicht.

    Aber man kann dafür sorgen das es so bleibt.

    LG Bolle

    Nimm doch sein angebot an.

    Kannst du ja immer noch.Es schützt dich.Du musst keinen Alkohol sehen(bei ihm)und auch nicht riechen.

    Du schämst dich noch,deswegen möchtst du stark erscheinen.

    Bei ihm ist es ja kein Verzicht,sondern eine liebevolle Geste.

    Und freiwillig dir zu liebe....ist doch schön ;)

    Bolle

    Ich bin immer noch sauer auf die Renten Abrechnung.

    Hi iwona

    hab das die letzten Wochen schon öfters bei dir gelesen.

    Schau,das es dir nicht noch monatelang nachläuft.das verdirbt dir die schönen zeiten und die Stimmung auf Dauer.

    Sicher ist es ungerecht,ja.und unfair,auch ja.aber ändern kannst du nichts.

    Ausser dich nicht mehr zu ärgern.

    dir auch eine schöne Woche

    Hallo Schratte

    Bei jedem Alkoholiker kommt die Erkenntnis abhängig zu sein sehr verzögert und spät an(wenn überhaupt),Manchmal Häppchenweise(wie bei mir z.B.)

    Der anfang einer möglichen Erkenntnis ist auf jeden Fall jetz mal gemacht.

    Es wird keine leichte Zeit werden in Zukunft,war es vorher ja auch nicht.

    LG Bolle

    Wenn du ihm nur so überhaupt eine Chance für einen persönlichen Tiefpunkt geben würdest und er an deiner Seite nie aufwachen wird?


    Nur mal so ein Gedankenspiel…

    Bei mir ist es so ähnlich gelaufen.

    Mit ihr und ihrem Mitleid und Co Verhalten wäre ich nie dauerhaft trocken geworden.

    Bolle,Alkoholiker, gut 9 Jahre zufrieden trocken.

    Mal von der anderen Seite beleuchtet

    Wir hatten hier übrigens ein Spendenziel. Wir diskutieren abermals, ob wir das wieder hineinnehmen können. Ich fand das so einfacher, was benötigt wird anzuzeigen.

    Hi Alex

    Wenn es mit der Entscheidungsfindung im Team zu viele Diskussionen oder verschiedene Meinungen gibt,wäre doch eine

    Befragung der Mitglieder im e.v. auch eine Möglichkeit zu einem Ergebnis zu Kommen.

    Lg Bolle

    hallo

    Solche Tage, an denen man grübelt und nachdenkt kommen. Das ist ganz normal.

    Aber das ganze Grübeln und Lösungen suchen frustriert, weil man keine findet.

    Ich steige aus dem Karussell aus,indem ich mich bewege.also aktiv werde.

    Das kann einkaufen sein,kochen,im Garten wurschteln,spazieren.ohne großartig nachzudenken einfach tun.

    Kein "aber" zulassen.

    Das bringt das Gedankenkarussel zum Stillstand.

    Versuchs einfach mal.wasch das Auto, kauf dir ein paar Socken, bereit einen Grillabend zu zweir vor etc.es gibt tausend Dinge die dich ablenken können. Du musst sie TUN,dann wird es besser.

    LG Bolle

    Hallo shorty

    Um solche Momente zu entschärfen gibt es hier den Notfallkoffer. Auch kannst du dir eine Strategie zurechtlegen wie du dagegenhalten kannst.Es fängt ja mit einem Gedanken an.

    Ablenkung und verlassen der Situation kann hilfreich sein.

    Alkohol in greifbarer Nähe ist dringend zu vermeiden.

    Lies dir die Grundbausteine durch,das gibt Orientierung.

    Lg Bolle

    Für mich ist es nur wichtig, auch den Suchterwerb zu reflektieren

    Hi Brettmann

    Damit kannst du dir doch Zeit nehmen. Die Energie und Aufmerksamkeit ist doch vorrangig nötig um tag für Tag abstinent zu bleiben und zu sehen was dir gut tut.

    Es nützt ja nichts zu wissen warum und wieso denn es ändert an der Tatsache das du Alkoholiker bist nichts.ein neues leben ohne Alkohol aufzubauen ist prio nr.1

    Auf der Suche nach den Gründen verzettelt Mensch sich gerne und eine Antwort ist nicht,oder nur sehr schwer zu finden.

    Zu ergründen wie ich selbst bin und ticke kommt mit zunehmender Trockenheit. Nach und nach.

    Zuerst gilt es trocken zu bleiben, mit allem was geht.

    Das stochern in der Vergangenheit hindert mich daran im hier und jetzt zu handeln.

    So ist meine Meinung dazu.

    LG Bolle

    Hi Brettmann

    Der körper und die Psyche braucht Zeit um sich zu erholen.Überleg mal wie lange und wie viel du sie mit einem Nervengift bombardiert hast.Jetz bis du erst ein paar Tage abstinent und denkst auch noch in den Dimensionen von früher.

    Mit der Zeit wird das besser und je länger du absinent bist,desto mehr merkst du es.Der körper schüttet ja auch Hormone,sog.Glückshormone aus,aber nicht auf Knopfdruck so wie beim Alkohol oder sonstigen substanzen.

    Sogar Canabinoide werden ausgeschüttet.auch spontan vom Körper selbst produziert(nicht aus dem Tütchen :mrgreen: )

    Verlange nicht zu viel von dir sondern hab Geduld.

    Geh schritt für Schritt weiter,dann klappt das auch :wink:

    LG Bolle

    dann ist mir einiges klar.

    Wir wissen doch beide, und die anderen Alkoholiker hier auch,das wenn man knietief oder bis zum Hals in der Abhängigkeit drinsteckt von Ehrlichkeit und Offenheit oder Vernunft nicht viel übrig ist.

    Das solltest du auch nicht erwarten.

    Sammel deine Unterlagen zu deinen Ausgaben und Investitionen, mehr kannst du nicht tun.

    Unter den gegebenen Umständen ist höchstwahrscheinlich kein vernünftiges Gespräch oder Konsens zu erwarten.

    Sorry für meine Direktheit, aber ich sehe es so.

    Und Hut ab vor deiner Leistung. 6 Jahre sind richtig toll.

    Grüße Bolle