Beiträge von Bobbele

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Genau in diesem Kreislauf möchte ich, uns oder mich rausholen. Wie schon geschrieben :


    Dr Jekyll & Mr Hyde eben. Und ja er hat dann auch immer recht und lässt keine andere Meinung zu. Ich bin dann auch fertig mit diskutieren in diesem Zustand. Er fragt sich dann warum ich mich zurückziehe und keine Nähe mehr zulasse...natürlich kommt dann im gleichzug wieder der Gedanke von ihm, da läuft doch was mit jemand anderen. Was nicht stimmt. Das ist unser Teufelskreis momentan aus dem ich versuche uns rauszuholen, bzw. vielleicht muss ich mich da auch alleine raus holen.


    Ich befürchte nur dass diese Aussprache das Gegenteil bewirkt und er gar nicht ohne Bier reden kann.

    Der Tipp mit Eingeständnissen auch nur zum Schein finde ich gut. Jedoch habe ich keine Ahnung was ihn stören könnte. Ich frage mich oft wie ich ihm helfen kann was ihn stresst oder was ihn zum trinken bewegt. Ob ich hier helfen kann oder nicht. Ich meine irgendwas hat ihn ja bereits vor Jahren dazu getrieben.


    Ich denke ich muss abwarten wann er nüchtern ist und wir endlich normal reden können. Tagsüber mit Kind ist es keine gute Idee!

    Hallo Bobbele,


    die Handlungen der betroffenen ähneln sich sooo sehr.

    Erst einmal überprüfen, ob mit einem selbst irgendwas nicht stimmt, ob man das überhaupt richtig sieht, ob da ein Problem besteht. Dann wird gesucht, am besten nach einer Geschichte die der eigenen exakt gleicht um eine Bestätigung zu finden, dass da wirklich ein Problem ist. Häufig findet man aber nicht ganz exakt die gleiche Geschichte, irgendwas ist dann doch anders und darum kann es bei einem selbst doch kein Problem geben, oder doch?
    Ja es ist ein Problem! In erster Linie für dich aber das reicht doch aus! Mal davon ab, ich bin jetzt mal anmaßend und sag ich dir jetzt mal den Satz, den du vermutlich lesen willst- nein musst- um dir sicher zu sein: ja dein Mann hat ein Problem!

    Das stimmt. Lesen, vergleichen nicht allein fühlen. Das hat mich hier schon sehr bestärkt und es hilft zu wissen, dass ich nicht alleine bin und es soooo viele ähnliche Geschichten gibt. Aber wahrhaben will man es wohl als letztes. Obwohl man es doch im Inneren doch schon ewig weiss. Das wird wohl diese CO-Abhängigkeit sein.

    Hi Elly,

    ja ich denke es ist einfach Zeit einiges auszusprechen und sehen wie wir beide damit umgehen. So wie es jetzt ist geht es nicht weiter. Die Trinkerei macht mich wütend und ihn nicht zu einem anderen Menschen.


    Ja das Thema Arbeitsgebietveränderung ist ein großes Thema. Ich arbeite gerade daran.. hmmm ich denke mein Chef hat selbst Problematiken mit Geschäftsreisen und daher ist dies ein schwieriges Thema gerade. Zumindest konnten wir die Tage kürzen, in dem wir uns reinteilen, das heisst für jeden von uns statt 1 Woche unterwegs nur noch 2 Nächte. Das ist schon ein Anfang. Ich habe mal recherchiert und herausgefunden, dass es eine Webseite gibt bei der man sich Muttis mieten kann die auf Kinder aufpassen, wenn man selbst nicht da ist zb. Schichtarbeit oder Geschäftsreise. Fand die Idee nicht schlecht. Also das sind Erzieher die zu dir nach Hause kommen und sich in deiner Abwesenheit um das Kind kümmern aber in der gewohnten umgebung und dem gewohnten Ablauf.

    Da gebe ich Twizzler recht. Ich habs durch und mir wurde sehr schnell klar für den Moment ist diese Aufmerksamkeit und das Neue toll aber die Ursache für diese Misere wird es nicht wegwischen. Wie man so schön sagt vom Regen in die Traufe. Nehme es mit, wenn es gut tun. Aber lasse dich nicht über schnellt auf etwas ein. LG

    Guten Morgen achelias ,


    ich habe jetzt eine Nacht über deine Nachricht geschlafen. Und muss dir natürlich recht geben.

    Es sind viele Punkte die unsere Beziehung belasten. Jedoch hinterfrage ich diese natürlich wer, wo, wie, warum usw.

    Leider komme ich jedesmal zum Schluß der Auslöser ist die Wesensveränderung durch das Trinken.


    Ich habe keine Gewalt oder ähnliches erlebt durch seine Trinkerei. In der Umgebung ist dieses Trinkverhalten sehr häufig aufzufinden und ich denke alleine wird er es nicht schaffen hier aus dem Teufelskreis auszubrechen.

    Ja wir müssen uns definitiv unterhalten und eine Lösung finden. Hierzu benötige ich jedoch noch etwas Zeit um meine Gedanken zu sammeln.

    Dies ist auch der Grund warum ich in diesem Forum gelandet bin. Ich möchte mich mit der Materie besser auseinander setzen, nicht dass ich wirklich überreagiere und nur ich dieses Trinkverhalten als störend finde oder als Ausrede nutze.


    Nein bisher ist mir klar geworden, dass er ein Problem hat, dass seine Persönlichkeit sich extrem verändert hatte und durch meinen eigenen Ausbruch in diese Affäre er zurück gefunden hat. Komisch aber wahr. Er ist tagsüber besorgt, fürsorglich, hört zu hilfsbereit und humorvoll. Genauso wie ich ihn kennengelernt habe und mich verliebte und mir jahrelang fehlte. Sobald das Bier ins Spiel kommt wird er nachdenklich und gibt diese Bemerkungen von sich, wir vergesslich und genau wieder zu einem Menschen mit dem ich keine Zeit verbringen möchte. Dr Jekyll & Mr Hyde eben. Und ja er hat dann auch immer recht und lässt keine andere Meinung zu. Ich bin dann auch fertig mit diskutieren in diesem Zustand. Er fragt sich dann warum ich mich zurückziehe und keine Nähe mehr zulasse...natürlich kommt dann im gleichzug wieder der Gedanke von ihm, da läuft doch was mit jemand anderen. Was nicht stimmt. Das ist unser Teufelskreis momentan aus dem ich versuche uns rauszuholen, bzw. vielleicht muss ich mich da auch alleine raus holen.


    Grüße

    Ja die Situation gibt kein gutes Licht. Ich muss dazu sagen, ich war nicht dabei. Dem Kind gehts gut! Die Nachbarin ist Alkoholikerin und hat oft übertrieben.

    Diese Zeit war einfach Ausnahmezustand. Das gehört aber nicht hier her. das ist ein anderes Thema. Nichtsdestotrotz war es für mich auch untragbar und habe daher mich für mein Kind statt für meine sterbende Mutter entscheiden müssen.


    Zum Glück wohnen wir erstmal nicht mehr da. das hilft ungemein dass das trinkverhalten weniger wurde.

    Bobbele


    wieviel trinkt denn dein Mann? Und trinkt er täglich?

    Ja, täglich. Mindestens 2-3 Bier am WE werden es schon mal 5-8. Er ist weder aggressiv noch bösartig. Er ist vital und auch arbeitswütig im Gegensatz wenn er nichts trinkt.

    Seit meiner Affaire nicht mehr geheim ist, seit ca. 1 Jahr ist er sehr verletzlich und misstrauisch. Er tut mir dann leid. Aber mir tut meine Tat nicht leid - es ist bereits 3 Jahre vorbei also nicht mehr aktuell. Er lässt dann oft kommentare los die nicht passend sind, aber die nur ich im Zusammenhang mit der Affaire Sinn machen. Manchmal kommt mir das wie Psychoterror vor oder bilde ich mir das ein und mein schlechtes Gewissen spielt mir ein Streich.

    kaffeetante HErzlichen Dank für deine Worte.

    Ich denke im inneren weiß ich bereits dass es nicht normal ist. Zur Zeit hat er zum Glück die Phase erst wenn das Kind im Bett ist.

    Ich habe mir ein Zeitlimit gesetzt und werde dies auch mit ihm besprechen. Wir beide wissen dass unsere Beziehung auf der Kippe steht. Aber beide möchten diese irgendwie wieder kitten, nur wissen wir nicht wie. Er sieht das Bier nicht als Problem und ich weis nicht ob es bereits zu viel zerstört hat...

    Liebe Anekan Danke für die klaren Worte.

    Ja daran denke ich oft. Sehr oft. Seit letztem Jahr hat er sich wirklich gebessert. aber nicht meinen Wünschen entsprechend. Ich verstehe langsam mehr und mehr wenn ich all diese Einträge , Erfahrungen und Lebensgeschichten lese, dass es Zeit wird zu handeln. Hier liegt jedoch eine Grundfrage dann zu Grunde. Bleibe ich in der gewohnten jetzigen Umgebung des Kindeswillen oder nutze ich die Chance und versuche es generell irgendwo neu. Ich kann noch nicht sehen wie es sich für unser Kind besser abzeichnet. Komplett nur noch mich als Familie zu haben, neue Umgebung, wieder neue Schule usw. oder zumindest den Vater sehen zu können ( Wenn er nicht trinkt) und die gewohnte Umgebung beizubehalten (-> das wäre nicht mein Wunsch, obwohl es einfacher wäre für alle Beteiligten)

    Das ist schlimm..., die Wahrnehmung von Ihm entspricht einfach nicht meiner. Manchmal schaue ich mich bei Bekannten um und sehe diese auch Bierchen trinken und frage mich insgeheim, ist das auch so bei denen? Aber meine innere Stimme sagt mir immer nein, jeden Tag ist nicht normal. Das Thema ist eigentlich so banal, aber es stresst mich täglich. Es macht mich fertig. mollyfisch ab wann wird der Punkt erreicht sein an dem man es nicht mehr einfach stillschweigend hinnehmen kann?

    Guten Morgen Zusammen,

    Ja ich empfinde es auch als Einladung zum mittrinken, wenn ich ein Glas Wein vor ihm trinke. Daher werde ich dies einfach zu Hause nicht mehr machen.

    Jetzt bei dieser Jahreszeit schwenke ich abends auf leckeren Tee um, dann ist gut.

    Er merkt immer mehr dass ich mich zurückziehe und verschlossener werde. Ich habe immer mehr eine Abneigung, wenn ich nur eine Bierflasche sehe könnte ich explodieren. Wenn ich ihn damit konfrontiere, reagiert er abwertend und gibt mir das Gefühl als würde ich übertreiben. Er hat doch nicht so viel getrunken. Ein Bier... ( Klar waren bestimmt schon 3) das macht mich jedesmal unsicher in meiner Wahrnehmung.

    Hallo Mollyfish,

    ich habe deine Vorstellung gelesen und möchte dir meine Hochachtung mitteilen.

    Es gibt viele ähnlichkeiten . und danke für deinen Nachrichten.


    Mal schauen wie es weiter geht.


    Ich bin kurz davor mit meinem Chef zu sprechen dass ich nicht mehr reisen kann. Vielleicht klappt es ja und ich muss mich nicht noc um diese Baustelle kümmern.


    Ich schicke dir viel Kraft weiterhin und finde es Top wie du mit der Situation umgehst!


    LG

    Hallo Mollyfisch,

    mein Kind bekommt es wirklich sehr genau mit. Das macht mich sehr traurig. Ich fühle mich gerade in der Zwickmühle.

    Auf der einen Seite ist seit 1 Jahr mein Mann nicht mehr dauer betrunken aber trotzdem bin ich empfindlich wenn er nur 1 oder 2 Bier trinkt. Ich kann kein Bier mehr riechen egal bei wem. Bekannte und Familie trinken auch ihr Feierabendbierchen... aber bei Ihm geht mir einfach eine inner Stimme dazwischen die meine Sirenen schrillen lässt. Ich hatte vor meiner Aussprache vor 1 Jahr angst heim zu kommen weil ich nicht wusste wie er drauf war. Bin öfter auch mit meinen Kind dann direkt noch auf den Spielplatz damit das Kind es weniger mitbekam. Nun ist das gar nicht mehr so. Selten trinkt er vor dem Kind. Erst wenn es im Bett liegt. Zumindest was, denke ich dann. Außerdem mache ich mir gedanken um meinen Job mit der Reisetätigkeit. Ich liebe meine Job er macht Spaß und den möchte ich unbedingt weiter machen, jedoch wenn ich mich trennen sollte, habe ich niemanden der auf mein Kind aufpasst, wenn ich 3-4 Tage in der Woche auf Reisen bin. Meinen Job zu verlieren, würde mir meine finanzielle Freiheit nehmen. Ich fühle mich in dieser Situation gefangen. Und dann natürlich liebe ich meinen Mann, der wenn er nicht trinkt mein bester Freund ist, ein toller Vater und meine Familie.