Hallo Hartmut, hallo Stern
Nein, ich konnte und kann meinem Chef gegenüber nicht ehrlich sein.
Ich habe, denke , dachte ich wirklich, mit Alkohol abgeschlossen. Ich weiß, dass ich Alkoholikerin bin.
Was habe ich für mich umgesetzt???
Keinen Alkohol zu Hause, weg gehe ich nicht.
Bücher gelesen, hier dauernd gelesen, also tagtäglich damit auseinander gesetzt.
Zur Suchtberatung regelmäßig gegangen.
Versucht, im Selbststudium - Verhaltenstherapie - mangels Therapeuten und Terminen - mich auf einen
zufriedeneren Weg zu bringen.
Ich kann meist meine Gefühle weder erkennen geschweige denn benennen.
Erst wenn ich lese, höre …..dann habe ich meine Erkenntnis.
Irgendwie bin ich total verkorkst.
Ich passe mich beim Umgang mit anderen Menschen diesen meist total an oder irgend etwas an diesen hält mich von vorn herein auf Abstand.
Irgendwann merke ich dann, oh, will ich nicht….möchte anders…und werde ärgerlich, sogar wütend
auf diesen Menschen. Dann bin ich wieder auf Abstand. Und mein Gegenüber weiß gar nicht was los ist,
ich hab ja nie was gesagt. Aber ich verhalte mich so, dass dies spürbar ist.
Ich verursache Spannungen die ich selbst kaum aushalte.
Was habe ich aktuell geändert????!!!!!
Seit letzter Woche gehe ich in 2 Selbsthilfegruppen. ( in einer sind mehrere Hunde anwesend, ich habe eine Hundephobie…ich war schon 45 min vor Beginn dort, so dass die Hunde erst nach mir kamen , ich das zwar benannt habe….aber sie waren halt mal da….und ich in einer Ecke . Wäre ein Hund vor der Türe gestanden wäre ich gar nicht rein gegangen. 2. te Gruppe ist christlich orientiert…. Da bin ich absolut negativ geprägt durch meine jahrelange Internatserziehung mit Nonnen ….jahrzehntelang gebraucht, das abzulegen)
Aber ich gehe in beide diese Woche wieder.