Beiträge von Lotta
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Ich finde es super wie klar Du bist und dass Du erkannt hast dass es so nicht weitergehen kann.
Du wusstest genau was im schlimmsten Fall auf Dich zukommen kann und hast die Reißleine gezogen.
Das war ja wirklich schon eine große Menge an Alkohol die er sich da zugeführt hat.
Puh.
Steht Ihr denn aktuell noch in Kontakt?
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Wir sind seit 13 Jahren zusammen.
Und ich hab auch schon diverse Phasen mit ihm durch.
Mir kommt vieles was Du schreibst sehr bekannt vor.
Das Streits provoziert werden nur um auszubrechen um wieder trinken zu können auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.
Aber mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ist das in der Vergangenheit bei uns ganz genauso gewesen.
So viele Streits,die an den Haaren herbeigezogen wurden.
Bei mir ist es auch so…zunächst Wut,Enttäuschung,Traurigkeit und aktuell an nem Punkt wo mir bewusst ist dass ich DAS nicht mehr für mein weiteres Leben möchte.
Ich will Ruhe!!!
Liegt vielleicht auch am Alter.
Ich bin Jetzt 43 und möchte ein Leben in Frieden ohne viele Sorgen.
Meine Gefühle ihm gegenüber sind bedingt durch den Alkoholkonsum und dem daraus resultierenden Verhalten extremst im Keller,keine Ahnung ob sich da nochmal was tut.
Er meint auch er will es hinbekommen ein normales Trinkverhalten an den Tag zu legen.
Aber hier schreibt ja jeder dass das nicht funktioniert.
Ich beschäftige mich sehr mit dem Thema Trennung.
Aber mir fällt es u.a.wegen unserer Tochter(7)sehr schwer.
😞LG
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Ich finde Du kannst stolz auf Dich sein, dass Du es geschafft hast zu gehen.
Letztens sagte mir eine Freundin:‘Keine Entscheidung muss endgültig sein‘
Was in Deinem Fall heisst:Vielleicht nimmt er ja jetzt sein Problem in Angriff und irgendwann hat Eure Beziehung doch nochmal eine Chance.
Ich hab den Absprung noch nicht geschafft.
Also ‚Hut ab‘
LG
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Danke für Deine Rückmeldung.
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Man lässt es erst gar nicht zu solchen Situationen kommen. Bei uns im Haus gibt es keinen Alkohol mehr. Unsere Freunde und Familie wissen Bescheid. Sie bringen auch nichts Alkoholisches mit.
Ab dem Zeitpunkt wo der Alkoholiker sein Problem erkannt hat nachvollziehbar aber so?
Er säuft heimlich weiter und ich verzichte auf schöne Momente?
Verzwickt alles
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Ganz ehrlich Lotta. Du machst dir in den letzten Beiträgen mehr Gedanken darüber ob Du in seiner Gegenwart Alkohol trinken kannst / darfst / sollst...
=> ist das wirklich das / ein Problem?
Nö kein Problem.
Ich wollte nur wissen wie ich aktuell den Alltag mit ihm gestalten soll.
Damit ich mir am Ende nicht noch anhören muss dass ich ihn zum Trinken animiert hätte oder Ähnliches.
Sprich es geht mir auch darum ob man überhaupt noch Treffen mit Freunden organisieren kann wo in der Regel was getrunken wird.
Oder muss ICH mich da am Ende schlecht fühlen?
Ach man,vielleicht kann ich mich hier gerade einfach nicht richtig ausdrücken
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Hääää?
Du kannst doch von einem Süchtigen nicht verlangen, der Sucht zu widerstehen und ihm gleichzeitig etwas vortrinken.
Da ist unfair das absolut verkehrte Wort!
Deshalb frag ich,sorry!
Kann man auch netter drauf antworten
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Aber wenn ich es nicht will dass er trinkt ist es dann unfair wenn ich es tue?
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Das ist erschreckend.
Dass man unter Umständen dem anderen nichts anmerkt
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Mir fällt es ja nicht schwer nichts zu trinken.
Nichts destotrotz mag ich natürlich die Tasse Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt oder zu besonderem Essen ein Glas Wein.
Also alles ganz normal.
Ich weiß halt nicht ob ich ihn damit nur anheize und ob ich das überhaupt ‚darf‘, wenn ich doch so sehr möchte dass er seinen Konsum in der Griff kriegt.
Interessant mit den Ersatzgetränken.
Wenn er versucht es in meiner Gegenwart zu unterbinden haut er sich literweise Alkoholfreies Bier rein.
Was auch immer das bringen soll.
Und wie gesagt während des halben Jahres Abstinenz hat er sich mit diversen anderen Alternativen eingedeckt.
Ein Zeichen dass auch das das Thema nie aus dem Kopf war,oder?
Ach man,ich lebe sooooo viel ruhiger wenn er nicht zu Hause ist.
Nächste Woche hab ich ihn wieder um mich und ich bin so gespannt wie‘s dann weiter geht.
Er will was ändern.
Wer‘s glaubt wird seelig.
Aber wir Ihr schon sagt ersteinmal muss er sich eingestehen dass er ein ernstes Problem hat.
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Diese Worte kann ich nur unterstützen

Wieviel hast Du getrunken?
Und ist es so dass Du auch bestätigst entweder ganz oder gar nicht?
Darf ich überhaupt noch mit ihm ein Glas Wein trinken?
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Ach er hat es auch schon geschafft ein halbes Jahr nichts zu trinken.
Trotzdem kreiste das Thema Alkohol immer in seinem Kopf.
Zig Ersatz‘Spirituosen‘ wurden geordert.
Also 0,0%.iger Wein etc.
Ist das eigentlich sinnvoll?
Triggert das nicht?
Naja jedenfalls ging es dann irgendwann wieder los.
Und nun sind wir wieder da wo wir schon 1000x waren.
Täglich Alkohol und nicht zu wenig und auch heimlich.
Er meint ja er würde es in den Griff kriegen.
Will aber auf keinen Fall komplett aufhören.
Wie hier schon einige berichtet haben wird das wohl kaum klappen
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Frage:Mein Partner ist aktuell in seiner Heimatstadt.
Ein wenig räumliche Distanz.
Er pendelt also.
Gestern sagt er mir dass er zwei Tage nichts getrunken hat.
Ganz ehrlich:Wie soll ich darauf reagieren?
Ihn dafür loben?
Ist so etwas überhaupt erwähnenswert?
Für mich wäre so etwas nicht erwähnenswert.
Ich trinke wochenlang nichts.
Naja,ich bin drüber hinweggegangen.
War das richtig?
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Danke für Deine Worte.
Die werde ich mir definitiv annehmen und demnächst drauf achten dass ich ehrlich antworte
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liebe Lotti,
Ich finde es wichtig, das du dem Kind gegenüber ehrlich bist, weil es wichtig ist auch die Wahrnehmungen des Kindes nicht zu zerstreuen.
Ich habe das leider bei meinen Kindern unbewußt getan, obwohl ich das nie wollte.
Meine Tochter hat mir dann später mal gesagt, das schon in der Grundschule gespürt hat, das etwas nicht passt und nicht stimmt. Wegen der "heilen Welt" habe ich Fragen nicht gut beantwortet.
Du hast bestimmt nach bestem Wissen gehandelt, und deinem Kind nicht bewußt geschadet. Jetzt bist du am Thema dran, und sicher wirst du jetzt auch anders damit umgehen.
Mütter dürfen auch Fehler machen.
lg Morgenrot
Ich weiß halt nicht wieviel Wahrheit ein 7 jähriges Kind schon vertragen kann.
Aber ich merke auch dass sie irgendetwas spürt.
Sie hinterfragt in letzter Zeit häufig Dinge.
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Oh man,ja,wahrscheinlich ist das so.
Das macht mich allerdings noch trauriger.
Die Kleine ist ja mittlerweile 7 und wenn sie vielleicht doch mehr mitbekommt als man denkt dann hab ich ja sehr wahrscheinlich schon schlimmeres angerichtet😞
Irgendwie scheint mir gerade jeder Weg als nicht perfekt.
Keine Ahnung nach welchen Kriterien ich abwägen soll
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Ein nasser Alkoholiker ist keine „intakte Familie“ für ein Kind. Hier schreiben so viele, ihre Kinder würden ihren Vater nicht besoffen sehen und deshalb würden sie das Problem ja auch nicht so mitbekommen aber der Einfluß auf die Kinderpsyche ist viel subtiler. Ich verstehe, deine Sorge vor einem Neubeginn aber wenn dein Mann nicht aufhören will zu trinken, ist das aus meiner Sicht das Beste für dich und dein Kind.