Beiträge von Stromer

    Hm … „alles“ tun … wie kann das jemand von außen messen.

    Ich glaube, wenn es einem nicht dreckig genug gegangen ist, ist man einfach nicht bereit, wirklich alles zu tun um trocken zu werden. Ich glaube auch, wenn es einem nicht schlimm genug ging, nimmt man diese Krankheit nicht ernst genug. Es muss schon richtig weh tun.

    Richtig. Viele Menschen schaffen es nie, trocken zu werden und sterben auch dann.

    Du hast schon recht damit, das es schwierig wird, wenn man seinen persönlichen Tiefpunkt nie findet. Und ganz sicher finden viele Alkoholiker ihren eigenen Tiefpunkt niemals.

    Es wäre auch eine Diskussion wert, wie sich der persönliche Tiefpunkt definiert. Ich habe schon viele Geschichten gelesen und gehört, wo die Patienten alles verlieren mussten. Bei mir hat die Aussage meines Arztes gereicht. Ich hätte auch einfach nur anfangen müssen zu Trinken, wenn es bei mir anfängt zu zwicken. Es ist bei jedem anders, sehr individuell. Für mich ein Thema, mit dem ich mich mehr auseinander setzen möchte. Danke für die Anregung bzw. Hinweis.

    Zu dem Thema Wille-Einsicht-Abstinenz habe ich auch schon viele Gespräche mit meinem Mann gehabt. Also ernste, offene, nüchterne Gespräche von seiner Seite. Ich habe hier im Forum ja immer das Gefühl, dass mir keiner glaubt, dass er wirklich abstinent leben will, dass er wirklich "einsichtig" ist. Es aber trotzdem nicht schafft. Und deshalb ja auch schon so oft in die Reha ist, um sich erneut Hilfe zu suchen. Kurz: ich sehe den Willen. Aber eben trotzdem keine AbAbstinenz.

    Hallo liebe Jump!

    Ich habe das schon öfter gelesen, das Dein Mann den festen Willen hat aufzuhören aber es nicht schafft. Wenn das wirklich stimmt, dann verstehe ich diese Aussage nicht.

    Ich wusste gar nicht, das ich ein Alkoholiker bin. Ich habe es nicht wahrhaben wollen. Mein Arzt hat mir dann vollkommen unverblümt und mit ganz ruhigen Ton ins Gesicht gesagt, daß ich ein Alkoholiker bin, der nur noch funktioniert, weil ich ein Gerüst aus Arbeit, Familie und Hobbys um mich habe. Wenn ich dies nicht hätte, dann würde ich jetzt schon nur noch in einem einsamen dunklen Raum sitzen den ich nur noch verlassen würde, um Nachschub zu holen. Etwas anderes gäbe es nicht mehr für mich. Und wenn ich nichts machen würde, würde das auch bald eintreten. Ich würde alles verlieren: Frau, Arbeit, Führerschein, Haus, alles. Ich hätte aber eine kleine Chance, mich zu retten aber nur, wenn ich alle Hilfe annehmen würde, die ich bekomme. Ich müsste selber alle, wirklich alle Hebel in Bewegung setzen, dann hätte ich eine Chance ein abstinentes Leben zu führen.

    Bei mir hat das gesessen. Aber so richtig! Ich habe alle Hebel in Bewegung gesetzt. Ich hatte richtig Panik.

    Die Zeit danach war extremst anstrengend. Ich musste mit ganz vielen mit vollkommen fremden Menschen über meine innersten Gefühle reden, ihnen mein tiefstes Inneres ausbreiten. Ich musste mit meinem Chef sprechen, ich habe wirklich alles gemacht, alles weil ich wirklich mich so gut es geht auf ein abstinentes Leben vorbereiten wollte. Das habe ich gemacht. Ich lebe zum Glück in Deutschland wo ich wirklich jede Menge Hilfe bekommen konnte. Ich habe sie angenommen. Ich musste sie annehmen. Denn mein Arzt hat mir auch auf den Weg gegeben, das die Rückfallquoten bei über 90% im ersten Jahr liegen. Ich habe meine Erkrankung von der ersten Minute, seit ich wusste das ich diese Krankheit habe, sehr ernst genommen.

    Es muss jeder Alkoholiker selber wissen, wie ernst er seine Erkrankung nimmt. Ich habe sehr viele Menschen auf dem Weg in meine Trockenheit kennengelernt. Ganz vielen von ihnen konnte ich schon in der Therapie ansehen, das sie garantiert jetzt wieder trinken. Sie haben ihre Erkrankung nicht ernst genug genommen oder nicht den nötigen Respekt vor ihr gehabt.

    Mir fällt es heute relativ leicht, durch die Therapien und Selbsthilfegruppen wie diese hier, ein ganz normales Leben zu führen. Denn ich habe sehr viel über meine Krankheit und über Alkohol gelernt. Ich bin heute einfach nur sehr, sehr glücklich, das ich nicht mehr trinken muss. Ich weiss aber auch, das ich immer sehr wachsam sein muss. Denn die Erkrankung sitzt bis zu meinem Tot in meinem Kopf und schlummert da nur. Ich weiss aber heute sehr genau, wie ich sie wecken würde und was ich dagegen machen kann, damit sie nicht wach wird.

    Das habe ich alles gelernt. Ausser sehr viel Zeit hat mich das alles keinen Cent gekostet. Ich war gerade mal 6 Wochen krankgeschrieben.

    Ich frage mal ganz provokant, das ist nicht böse gemeint: Wenn Dein Mann wirklich ernsthaft aus dem tiefsten Inneren heraus mit dem Trinken aufhören möchte, warum trinkt er dann noch? Ich bin der Meinung, das es dafür nur einen Grund gibt: er hat zu wenig getan. Warum, das weiss ich nicht. Möglichkeiten hat er genug in Deutschland. Hier wird jedem geholfen. Nur muss man dafür auch aus seiner Komfortzone rauskommen und selber aktiv werden. Und genau DAS gelingt am besten, wenn man vor der Wand steht und feststellt, das es nicht mehr weiter geht. Wenn die Welt sich für einen aufgehört hat zu drehen. Wenn der Tiefpunkt erreicht ist.

    Verstehst Du, was ich damit sagen will? Ich bin nicht trocken gestreichelt worden. Kein trockener Alkoholiker wurde trocken gestreichelt. Die meisten mussten vor die Wand fahren, um sich zu retten. Du machst gerade genau das richtige.

    Ich kann das irgendwie trotzdem nicht nachvollziehen, dass deine Frau kaum was gemerkt haben will oder sie das nicht massiv gestört hat, dass du jeden Tag getrunken hast. Du sagst, erst ab 18 Uhr. War sie dann ab 20 Uhr im Bett oder wie hat sie das nicht mitbekommen? Habt ihr getrennte Schlafzimmer?

    Was ist denn mit Zweisamkeit, körperlicher Nähe, Küssen und Sex? Das merkt man doch, wenn der Partner da jeden Abend ne Flasche Wein intus hat?

    Ich rieche jedes Glas Wein oder Bier, auch wenn Freunde was getrunken haben und man eng zusammen steht.

    Es tut mir leid, das Du das nicht glauben kannst oder willst aber ich werde mein Intimleben hier nicht weiter in der Öffentlichkeit zur Schau stellen.

    Vielleicht schaust Du mal bei Dir, warum Dich das offensichtlich so triggert.

    Aber geht es nach diesem Tiefpunkt ohne Willen?

    Interessante Frage über die ich die Nacht nachgedacht habe.Auch über das, was hier bisher geschrieben wurde.

    Ich konnte nicht aufhören zu trinken. Ich musste abends trinken ABER erst nach 18:00 Uhr. Vorher WOLLTE ich nicht trinken. Nur ein mal konnte ich es nicht verhindern, dieser Samstag, als wir Fahrrad fahren wollten. Aber ich habe es geschafft, erst ab 18:00 Uhr zu trinken, weil ich dies so WOLLTE. Ich konnte es steuern. ABER das ging nur noch so bis zu meinem Tiefpunkt. Der bestand in meinem Fall nicht aus Verlusten sondern aus körperlichen Problemen mit denen ich nicht mehr leben konnte. Weil ich nicht trinken WOLLTE. So musste ich mir Hilfe suchen. Der einzige Weg den ich sonst noch gehabt hätte, wäre auch tagsüber zu trinken.

    Ich hatte also bis zu meinem Tiefpunkt noch eine gewisse Kontrolle über mein Trinkverhalten. Ab da wäre es nicht mehr möglich gewesen. Trinken oder sterben. Denn so heftig, wie mein Körper zum Schluss reagiert hatte, hätte ich ganz sicher gekrampft.

    Meine Geschichte kann aber kein Beispiel dafür sein, wie Alkoholismus sich auswirkt weil es eben nicht DEN einen Weg gibt. Jeder Alkoholiker hat seinen eigenen Weg. Ganz individuell wie wir Menschen nun mal sind.

    Sehr gut beschrieben liebe Jump. "Ein Widerspruch in sich". Du hast Recht. Es geht schlussendlich nur darum, dass der Angehörige sich nicht auch noch kaputtmacht. Trotzdem wurmt es mich, wie dich auch, das Ganze einfach nicht verstehen zu können. Und so vielleicht besser loslassen zu können. Aber manche Dinge lassen sich vielleicht einfach nicht "lösen".

    Du kannst einem Alkoholiker nicht helfen. Du kannst es ihm nur bequem machen. Die einzige Hilfe für den Alkoholiker ist ihm nicht zu helfen. Wenn Du den Alkoholiker verlässt, hilfst Du ihm auch. Denn so kannst Du ihn ein wenig Richtung Tiefpunkt lenken. Hört der Alkoholiker nicht auf zu trinken, verliert er alles: Partner, Arbeit, Führerschein, Freunde und wenn er seinen Tiefpunkt nicht findet, verliert er auch sein Leben. Sorgt man weiter für ihn, verlängert man nur diesen Prozess etwas. Und man macht es ihm bei seinem Abstieg etwas bequemer.

    Also hat es ja doch mit "Wille" zutun.

    Ganz klares Nein. Alkoholismus kannst Du nicht mit eigenem Willen abstellen. Du brauchst Deinen persönlichen Tiefpunkt, wie auch immer der aussieht.

    Alkoholismus rührt daher, das sich Strukruren im Gehirn - Deine Schaltzentrale - verändern. Deshalb ist das ja auch eine greifbare Krankheit. Gegen Deine eigenen Gedanken, die Suchtgedanken, kannst Du nicht gegen ankommen. Nie. Deshalb bringt es ja auch nichts gegen diese Erkrankung zu kämpfen. Diesen Kampf kannst Du nur verlieren.

    Wir Menschen sind alle soooo unterschiedlich. Jeder fühlt anders, spürt anders und empfindet anders. Dazu kommt noch, das wir uns ständig verändern. Der eine lernt schnell, der andere schneller. Wir bleiben aber nie stehen. Deshalb kannst Du unmöglich weder einen Alkoholiker mit einem anderen Alkoholiker vergleichen. Und auch Co Abhängige lassen sich niemals vergleichen. Du bist einmalig liebe Jump! Das solltest Du unbedingt verinnerlichen und niemals vergessen. Und das darfst Du gerne positiv auffassen. Dein Alkoholiker ist deshalb ein vollkommen anderer Mensch als der Alkoholiker meiner Frau. Denn ich bin auch einmalig. Das sagt sogar ab und zu meine Frau :)


    Stromer du hast geschrieben:

    Das freut das co-abhängige Herz 😉. Das hätte ich auch gerne erlebt: ich stelle ihn zur Rede und dann wird er trocken.

    Aber was, wenn du ihr versprochen hättest Hilfe zu suchen und es sich länger als drei Monate hin gezogen hätte? An welchem Punkt mache ich dann Schluss? Was wenn du es nicht sofort geschafft hättest beim ersten Anlauf trocken zu bleiben? Ab wann gebe ich die Hoffnung auf und bin bereit alles aufzugeben?

    Was mich auch weiterhin wundert ist, wie es sein kann, dass eine Partnerin nichts merkt bzw. begreift. Alleine der Geruch muss doch störend sein. Okay, es gibt einige Leute, die generell nichts riechen. Aber auch das viele Leergut muss doch Fragen aufwerfen (wenn es nicht versteckt wurde). Aber völlig egal wie und warum: solange ich als Angehörige gar nichts weiß, kann ich natürlich auch nicht co werden oder belastet sein 🙃. Und das ist natürlich ein großer Vorteil. Und das freut mich auch sehr für eure Lieben! ❤️


    Ich glaube meine Frau hat da gar nicht darauf geachtet, ob ich eine Fahne habe. Sie hat sich schon darüber geärgert, daß ich so viel trinke. Vor allem, wenn sich das Leergut angesammelt hat obwohl ich schon darauf geachtet habe, das ich es zeitnah wegbringe damit es nicht so auffällt.

    Ich bin aber - auch wenn ich ein ganz normaler Alkoholiker bin - schon etwas speziell. Es haben sich so ziemlich alle, mein Arzt, die bei der Suchtberatung, in der LZT und vor allem der Amtsarzt sehr gewundert, das ich bei meiner Trinkmenge solch heftige Entzugserscheinung bekommen habe. Ein Patient bei der LZT meinte gar einmal zu mir, das er nicht hier sitzen würde, wenn er lediglich "das bisschen" getrunken hätte, wie ich. Ich habe mir ja selber eingeredet, daß ich kein Alkoholiker bin sondern nur ein "Alkoholproblem" habe. So habe ich mich auch verhalten. Ich wollte auf gar keinen Fall vor 18:00 Uhr trinken weil ich mich nicht als Alki gesehen habe. Ich war mir sicher, daß sich diese Entzugserscheinungen irgendwie wieder beseitigen lassen. Der Arzt oder die bei der Suchtberatung haben da sicher einen Trick. Habe ich mir eingeredet. Ich konnte mir beim besten Willen niemals vorstellen, nie wieder Alkohol zu trinken.

    Ich wusste weder, was ein Alkoholiker ist, ich habe meine Lage und meine Situation vollkommen falsch - fatal falsch - eingeschätzt! Jeden Morgen habe ich mir über Monate, wenn nicht über Jahre gesagt: heute Abend trinkst Du mal nichts oder zumindest weniger. Und abends habe ich mir dann gesagt, daß morgen ein guter Anfang dafür ist.

    Mich haben die Entzugserscheinungen fertig gemacht bis echt nichts mehr ging. Ich konnte nicht mehr mein ganz normales Leben weiter leben wie bisher. Ich hätte nicht mehr nüchtern Auto fahren können. Ich rannte tagsüber mit einem ruhepuls von deutlich über 130 rum, ich zitterte so sehr, das ich nicht mehr schreiben konnte, meine Feinmotorik ging gegen 0 mir war schwindelig, ich rannte wie ein Roboter in der Firma rum und habe mich versteckt, damit mich keiner sieht, wenn es ganz schlimm wurde. Ich bekam Bauschschmerzen, das ich mich krümmte.ich konnte mich nicht mehr konzentrieren. Nachts bin ich wegen diesen Symtomen schweißgebadet aufgewacht. Ich hatte grosses Glück, das ich nicht krampfend zusammen gebrochen bin. Das ganze entwickelte sich über einen sehr langen Zeitraum ganz schleichend

    Als ich dann beim Arzt sass und ihm unter Tränen das alles geschildert habe, hat er am ersten Tag mir erst mal nur zugehört. Beim zweiten Termin hat er mir dann erklärt, das ich ein Alkoholiker bin, der sterben wird, wenn ich weiter trinke. Und da er gesehen hatte, das ich kurz davor war, auch tagsüber zu trinken weil es einfach nicht anders ging und dann ja für mich alles vermeintlich gut gewesen wäre und sicher noch mehr getrunken hätte, hat er sofort mich ambulant entgiftet. Ich habe das super ernst genommen, bis heute. Denn es geht ja um mein Leben.


    Meine Frau liebt mich sehr, das weiss ich. Sie hätte mich sicher auch nicht so einfach aufgegeben. Hat sie ja auch nicht. Aber es hätte einen Punkt gegeben, an dem sie gegangen wäre. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es unter Anderm doch das, was einem Co ausmacht: den richtigen Zeitpunkt nicht finden können. Die Unfähigkeit (das soll nicht abwertend gemeint sein denn schließlich ist das ja eine Krankheit) den richtigen Punkt zu sehen, spüren, fühlen. Ist das das nicht?

    … und war das für Deine Frau nicht unangenehm, dass Du oft eine Fahne hattest oder hat sie sich nicht Sorgen um Dich gemacht und Dich deshalb gebeten, mit dem Trinken aufzuhören oder es zumindest gehofft?

    Ich habe eben mal meine Frau gefragt. Sie sagte, das ihr selten etwas aufgefallen ist. Sie hat sich schon mal über meine Trinkerei aufgeregt, vor allem nach langen Wochenenden, wenn sie das viele Leergut gesehen hat. Ich habe nie etwas versteckt. In der Regel hat sie mich aber in Ruhe gelassen. Ihr ist das, laut ihrer Aussage, nie so aufgefallen, wie viel ich getrunken habe. Den Wein habe ich schließlich mit Wasser verdünnt und als Schorle getrunken. Ich wollte ja auch gar nicht so viel trinken. Zum Schluss musste ich aber sonst wären die Entzugserscheinungen wieder losgegangen.

    Diese Sucht ist schon wirklich schlimm und zermürbend. Ich bekam jeden Tag tagsüber immer heftiger Entzugserscheinungen. Eines Samstags, wir wollten Fahrrad fahren, kam mir die Idee, einen tiefen Schluck Wein zu trinken damit ich wenigstens mal einen Tag halbwegs genießen konnte. Meine Frau stellte gerade die Fahrräder raus als ich zum Kühlschrank ging und einem Schluck nahm. Ich war schon auf den Weg nach draußen als ich dachte: komm, noch ein Schluck, dann hast Du den Tag Ruhe. Prompt kam meine Frau um die Ecke, als ich die Flasche am Hals hatte. Sie war entsetzt und wollte wissen, was das soll. Mir war klar, daß ich aus der Nummer nicht mehr raus komme und habe ihr ehrlich gesagt, was mit mir los ist. Ich versprach ihr, mir Hilfe zu suchen. Ich konnte da eh fast nicht mehr. Es hat dann noch 3 Monate gedauert, bis es so weit war, Hilfe anzunehmen.

    Es war gut und für mich überlebenswichtig, das sie mich erwischt hat. Sie hat das einzig richtige gemacht, es nicht unter den Teppisch zu kehren. Hätte ich angefangen auch tagsüber zu trinken... oh weia... das währe ich wahrscheinlich heute nicht hier.

    Woher willst du das wissen, dass du niemand anderen verletzt hast? Hattest du keine Kontakte innerhalb der Familie oder zu Freunden?

    Ich vermute mal, Du meinst mich.

    Ich habe die letzten Jahre nur zuhause, Abends nach der Arbeit getrunken. Beim Kochen die ersten beiden Flasche Bier und dann zum Essen und danach beim Fernsehen einen Liter Wein. Meist bin ich dann auch eingeschlafen. Ich wurde weder aggressiv noch beleidigend. Das kätte meine Frau auch keine Sekunde mitgemacht. Irgendwann bin ich nachts aufgewacht zitternd und mit einem Ruhepuls von über 130. Ab da bin ich nachts auch noch an den Kühlschrank gegangen um weiter zu schlafen. Und zum Schluss wollte mein Körper auch tagsüber Alkohol. Da konnte ich nicht mehr und bin zum Arzt gegangen. Der hat dann mir die Augen geöffnet.

    Ich habe niemanden verletzt. Garantiert nicht.

    Das lässt mich nicht los. Meiner Meinung nach verletzt jeder Alkoholiker sein Umfeld sowie auch jeder Co-Abhängige sein Umfeld verletzt, da eine Sache über Allem steht.

    Ich kann nur von mir sprechen. Ich bin Alkoholiker und ich habe dadurch niemanden verletzt. Ich habe ausschliesslich nur mir geschadet - und beim näheren Betrachten auch meinen Chef da ich zum Schluss nicht mehr so leistungsfähig war. Bei mir war es ja auch so, das ich es gar nicht wusste bzw. wahrhaben konnte, das ich ein Alkoholiker bin. Diese Veränderung in meinem Gehirn durch den Alkohol hat mir das vorgegaukelt. Langsam und schleichend. Ab dem Punkt, an dem ich das verinnerlicht hatte, das ich krank bin, habe ich alle aber wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt um möglichst schnell abstinent zu werden und vor allem trocken zu bleiben. Ich habe meinen Alkoholismus nicht akzeptiert. Er passt nicht zu mir und meinem Leben. Ja Momo2006 so etwas gibt es auch.

    Wie aufregend, jetzt, in der Abstinenz, vieles noch mal neu entdecken und beginnen zu können ...

    Hallo Rennschnecke, der Alkohol hat mich zum Schluss immer mehr in meinen Unternehmungen gebremst bis ab 2022 fast gar nichts mehr ging. Ich habe viele Hobbys und Interessen denen ich nun wieder vollumfänglich nachgehen kann. Das ist schon ein sehr schönes Gefühl!

    Ich finde es beeindruckend, wie du dich nach eineinhalb Jahren noch mit der Urlaubsfrage für Deine erste Urlaubsreise beschäftigst.

    Hallo Nayouk24, ich nehme meine Krankheit sehr ernst, bin sehr gut vorbereitet und entsprechend vorsichtig. Ich versuche nichts, was irgendwie meiner Abstinens schaden könnte. Dazu zählt auch der Urlaub. Wir haben es uns aber hier richtig schön gemacht. Es gab keinen Tag, an dem wir hier rumgesessen haben. Die Gegend, in der wir wohnen ist wirklich toll. Es muss nicht immer ein entferntes Land sein.

    Das finde ich so einen tollen Satz!

    So herum habe ich es noch nie gesehen. Es gibt ja wirklich so viele schwere Krankheiten, die unaufhaltsam sind, egal was ich mache. Und hier gibt es diese Möglichkeit: sie zu stoppen. Da höre ich so eine Dankbarkeit heraus, diese Chance zu haben. Und du hast sie ergriffen, und zwar hundertprozentig, ohne wenn und aber.

    Hallo liebe Jump! Ich bin auch sehr, sehr dankbar, das ich nicht mehr trinken muss! Heute bin ich aber über diese vielen Erfahrungen und die vielen Dinge, die ich über diese Krankheit gelernt habe, sehr glücklich. Ich musste erst krank werden, um diese Dinge zu lernen, was eigentlich Alkohol ist und was dieser in einem menschlichen Körper macht. Ich ziehe heute meine Vorteile aus diesem Wissen und das tut mir sehr gut. Es gibt ja so viele Menschen, die keine Ahnung haben, in welcher Gefahr sie sich begeben oder die sogar schon süchtig sind und das gar nicht wissen


    Am Anfang meiner Trockenheit ging es in deTherapie und Gesprächen, die ich geführt habe darüber, was der Grund war, daß ich zu viel Alkohol getrunken habe. Ganz oft ist es wohl so, das traumatische Erlebnisse, Depressionen, Angststörungen oder sonstige Dinge dazu geführt haben, abhängig zu werden. Ich musste den Grund finden und dann angehen, damit ich dauerhaft abstinent bleiben kann. So habe ich mit Therapeuten, in der LZT und der SHG gesucht, gebohrt und geforscht bis in mein tiefstes inneres. Das war für mich sehr anstrengend. Ich bin dann zu dem Entschluss gekommen, das meine Eltern schuld sind. Sie haben immer vor mir von klein auf Alkohol getrunken, mein Vater hat Psychoterror veranstaltet und meine Mutter hat das alles geduldet. Dazu hat mein grosser Bruder mich gemobbt. So habe ich mir das zusammengereimt, irgend etwas musste ja gefunden werden.

    Nun ist mein Onkel gestorben. Er hat sich immer sehr für moderne Dinge interessiert und ganz früh schon eine Videokamera gehabt. Damit hat er Anfang der 70-er schon viel gefilmt auch wenn er uns besucht hat. Diese Filme hat man beim entrümpeln gefunden und ein Schwager hat sie dignalisiert und einen Film daraus zusammengeschnitten. Der ist der Hammer!!! Meine Eltern zu sehen als sie so um die 25 Jahre alt waren, mein Bruder mit mir am spielen, die Autos von früher. Da kam einiges in mir hoch und der ganze Hass und Groll den ich während der Therapie aufgebaut hatte ist weg. Viele Menschen haben sicher tiefgründige Probleme die Auslöser einerAlkoholsucht waren aber abgesehen von meinen Schlafproblemen zu meiner Lehrzeit und den Alkoholmisbrauch um einzuschlafen habe ich nur getrunken, weil es mir geschmeckt hat. Ich wäre auch Alkoholiker geworden, wenn meine Eltern mir das nicht so vorgelebt hätten. Bei mir kamen viele kleine Bausteine zusammen, den einen ganz dicken Grund den gibt es bei mir gar nicht.

    Diese alten Aufnahmen, die mich erinnern lassen und die anschaulich zeigen, wie es damals so war, die haben mir doch einen inneren Frieden gebracht. Es ist gar nicht so gut, krampfhaft zu suchen, wo gar nichts zu finden ist.

    Ich bin so froh über dieses Video, eine Reise 50 Jahre zurück und das zu einem genau richtigen Zeitpunkt. Ich habe heute wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. :)

    Hallo Erna1234 herzlich willkommen.

    Ich war ein funktionierender Alkoholiker der ganz normal sein Leben gelebt hat mit Frau, Arbeit, Auto usw. Ich bin meiner Frau natürlich nicht fremd gegangen und mir wäre das auch niemals eingefallen! Ich war als funktionierender Alkoholiker immer pünktlich, zuvorkommend und ich bin mit meiner Frau natürlich immer liebevoll und respektvoll umgegangen. Was anderes hätte sie sich auch gar nicht gefallen lassen. Ich musste nicht lügen und nicht betrügen. Ich brauchte nur irgendwann den Alkohol zwingend weil mein Hirn sich durch jahrelangen Alkoholkonsum so verändert hat, das eine Sucht entstanden ist. Das zu erkennen war der Schlüssel daür, das ich trocken werden konnte. Es ist nicht schön, so verallgemeinert mit Deinem Mann in einen Topf geworfen zu werden. Natürlich bin ich nur ein Beispiel von ganz vielen Alkoholikern. Jeder Mensch ist nun mal anders. Und so viele verschiedene Menschen es gibt, so viele verschiedene Krankheitsbilder gibt es bei Alkoholikern. Wahrscheinlich hast Du dich etwas unglücklich ausgedrückt. Kann ich auch gut. :saint:

    Lies Dich in ruhe hier ein, ruhig auch im Bereich der Alkoholiker.

    Wenn Du bei Deinem Mann bleibst und er weiter trinkt, wovon auszugehen ist, wirst Du über kurz oder lang mit ihm alles verlieren. Alles. Er wird Dich mit herab ziehen. Du kannst nur so schnell es geht, konsequent Deine Sachen packen und Dich und vor allem Dein Kind retten.

    Du benörigst professionelle Hilfe. Die kannst Du bei der Schuldnerberatung erhalten und auch bei der Suchtberatung. In Selbsthilfegruppen für Angehörige sind ebenfalls Menschen, die schon das gleiche durchgemacht- und entsprechend Erfahrung haben. Einen Rechtsanwalt wirst Du über kurz oder lang eh benötigen. Den würde ich lieber zu früh als zu spät kontaktieren.

    Ich könnte mir vorstellen, das sich vielleicht auch hier noch jemand meldet, der sich mit dem Thema auskennt.

    In jedem Fall darfst Du nicht vergessen, das Du nicht nur Pflichten hast sondern auch Rechte. Die musst Du sehr gut kennen, deshalb solltest Du so schnell es geht Dir professionelle Hilfe suchen.

    Ich würde so lange Du nicht mit einem Rechtsberater gesprochen hast, nur das nötigste mit Deinem Mann sprechen. Deshalb solltest Du so schnell es geht Dich kompetent beraten lassen.

    Und vergiss bei dem allen nicht: es geht immer weiter. Immer.

    Ich habe wenigen Menschen von meiner Suchterkrankung erzählt. Ihnen habe ich genau erklärt, wie ich ganz langsam unaufhörlich schleichend süchtig wurde. Keiner hatte etwas geahnt. Alle waren total erstaunt, erschrocken und ALLE haben ihren eigenen Konsum hinterfragt.

    Mit meinem heutigen Wissen würde ich keinen Alkohol mehr konsumieren, selbst wenn ich nicht krank wäre. Es heisst zwar immer, daß Alkohol nicht gesund ist aber da fast alle Menschen Alkohol trinken, habe ich das total verharmlost und unterschätzt, wie gefährlich Alkohol ist. Mir war gar nicht klar, daß Alkohol eine harte Droge ist. Wie sehr Alkohol die Leber und den Körper angreift und das Alkohol schon bei geringen Mengen stark süchtig machen kann.

    Heroin war für mich eine harte Droge die "fürchterlich" süchtig macht und furchtbar ist. Ich habe erst kürzlich mit jemandem geschrieben, die Alkoholikerin ist und Heroinabhängig war. Sie hat mir erklärt, das es viel schwieriger war, vom Alkohol wegzukommen als vom Heroin weil Alkohol ganz einfach überall legal und zu jeder Tageszeit in Massen verfügbar ist.

    Ich ärgere mich sehr, wenn ich daran denke, wie viel Zeit meines Lebens ich mit Alkohol verschwendet, weggeworfen habe.

    Es hilft mir bei meiner Abstinens sehr, dies heute zu wissen.

    Du hast einen sehr hohen Anspruch an Dich. Ich empfinde, wenn ich Dich lese, das Du gerne perfekt wärst oder zumindest nah daran. Dazu passt nun Deine Krankheit überhaupt nicht. Ich vermute, das es Dir deshalb so schwer fällt, Deinem Freund mitzuteilen, daß Du krank bist. Auch vor ihm möchtest Du nämlich - so kommt es mir vor - möglichst makellos sein.

    Das musst Du aber gar nicht. Weisst Du auch warum? Weil Du ein Mensch bist. Nichts besseres und auch nichts schlechteres. Du bist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Und somit darfst Du auch krank werden. Auch chronisch krank.

    Schlimm wäre es, wenn Du noch trinken würdest und dann Deinem Freund mitteilen müsstest, das Du Alkoholikerin bist.

    Aber Du bist auf einem sehr guten Weg. Gesund wirst Du nie wieder aber Du hast die Krankheit gestoppt und Du sorgt gerade sehr gut dafür, das sie nicht wieder ausbricht.

    Es ist nicht schlimm, ein trockener Alkoholiker zu sein. Du lebst damit ab jetzt gesünder als über 90% der Rest der Welt die diese legale harte Droge weiterhin konsumieren.

    Mach Dir nicht so viele Gedanken. :)

    Ich hatte mir damals grosse Gedanken darüber gemacht, wem ich es alles sage, daß ich Alkoholiker bin. Nach der Entgiftung wollte ich am liebsten der ganzen Welt erzählen, das ich nicht mehr trinke damit mich alle bloß in Ruhe lassen mit dem Alkohol. Davon haben mir aber gleich mehrere Menschen abgeraten. Denn hörst Du auf zu rauchen, bist Du der Held, hörst Du auf zu trinken, bist du der Alki. Die Gesellschaft ist noch nicht soweit, und kann mit dem Thema noch nicht umgehen. Vielleicht oder wahrscheinlich wird sie das nie.

    Bei meiner Frau hatte sich das "Beichten" erledigt, als sie mich mal erwischt hatte, wie ich heimlich trank. Bisher hatte ich es nur meinem Chef gesagt, was mir nur Vorteile gebracht hat, meinem engsten Freund, zwei vertrauensvollen Kollegen und einem meiner beiden Brüder. Mehr nicht. Ich sehe allerdings heute den Umgang mit meiner Krankheit diesbezüglich locker. Ich bin ja meinem Gegenüber heute soweit im Vorteil, wenn man das so ausdrücken kann, das ich mich mit dem ganzen Thema hervorragend auskenne und deshalb das auch bis ins kleinste Deteil erklären kann. Ich bin im Vorteil weil ich diese legale, harte Droge Alkohol nicht mehr konsumieren muss. Ich finde das toll. :) Denn es gibt ja zig Gründe, die gegen Alkohol sprechen aber nicht einen Grund warum ich trinken sollte.

    Warum ich dir heute schreibe: Ich hab mich heute Morgen richtig gefreut, als ich gelesen habe, wie du mit deiner Frau über deine Vorbehalte bezüglich eines Urlaubs kommuniziert hast, und diese Vorbehalte (und damit dich und deine Trockenheit) dadurch ernstgenommen hast.

    Bei mir war und ist es auch so: Dadurch, dass ich meine Trockenheit an die erste Stelle setze, bleibe ich auch trocken und überhaupt in der Lage, meinen lieben Menschen ein liebevolles Gegenüber zu sein.

    Hallo Thalia1913

    Es war einer der ersten Dinge, die ich gelernt habe, meine Krankheit so ernst zu nehmen, wie mein Leben. Denn diese Krankheit entscheidet ja über mein Leben. Ich kann mit ihr früh und elendig sterben. Ich kann mit ihr aber auch ein unbeschwertes, gesundes und schönes, würdevoll Leben erleben. Es liegt nur an mir. An niemand anderen. Ich habe es ganz alleine in der Hand. Und das ist doch ganz toll, das ich diese Chance bei einer Krankheit habe!

    Ich finde es beeindruckend wie achtsam und konsequent du deine Trockenheit sicherst.

    Hallo Jump, anders hätte ich keine Chance zu überleben. Ich möchte aber leben. Das kann ich auch mit dieser Krankheit. Aber nur, wenn diese Krankheit immer und bei allem in meinem Leben so erster Stelle steht. Sonst wird da schneller als mir lieb ist wieder der Alkohol stehen. Es gibt keine Alternative.

    In punkto Urlaub machen wir es so, dass wir eine Ferienwohnung oder Haus mieten, am besten mit schönem Blick und Terrasse. Da können wir dann abends sitzen und lesen, die Leute beobachten, die Atmosphäre genießen. Tagsüber sind wir sehr aktiv, wandern, erkunden die Gegend, erforschen die Städte, so dass wir abends auch angenehm müde sin

    Das Thema Urlaub werde ich irgendwann mal ganz neu mit meiner Frau angehen. Die letzten Jahre waren ja leider nur vom Alkohol geprägt, gerade im Urlaub. Es wird auch im Urlaub alles anders werden müssen. Nun war ich, wie ich oben schon ausgeführt habe, noch nie der grosse Urlaubsflieger. Wandern ist da schon mehr meins. Mit 12 Jahren bin ich schon mit einer Gruppe - ohne Eltern und Angehörige - eine Woche über das Dachsteingebirge gekraxelt. Eine Woche von Hütte zu Hütte und dort oben dann geschlafen. Am frühen Nachmittag kamen wir in den Hütten an. Die alten haben dann ihren Jagatee getrunken und ich habe mich immer auf die Backerbsensuppe gefreut :) Morgens im 3:00Uhr war Wecken angesagt und gegen 4:00 Uhr ging es dann in den Sonnenaufgang wieder los - bis heute ist diese Tour für mich unvergessen und das hat mich geprägt. Das würde ich gerne noch einmal machen. Aber im Zuge des Wohlstands ist da oben sicherlich heute auch mehr Volksfeststimmung als Ruhe... Ich mache mir darüber aber irgendwann mal nächstes Jahr Gedanken und werde das mal mit meiner Frau besprechen. Offen und ehrlich und schaue mal, wo ihre Bedürfnisse liegen. Wir werden uns dabei ganz sicher wieder in der Mittetwiederfinden.


    Stromer, ich hab noch eine ganz andere Frage:

    Wie schläfst du eigentlich mittlerweile ein? Hast du keine Probleme mehr damit?

    Ich hatte ja mit einem Arzt ambulant entgiftet. Damit ich nicht krampfe und keine Entzugserscheinungen bekomme, hat er mir ein sehr starkes Beruhigungsmittel gegeben. Ich musste jeden Tag meine Tagesdosis persönlich bei ihm abholen. Dabei hat er mich dann auch jeden Tag untersucht. Das Mittel habe ich sehr deutlich gespürt, es hat mich auch sehr müde gemacht. So konnte ich alleine wegen diesem Medikament sehr gut und lange schlafen. Als ich es dann langsam absetzen, die Dosis wurde über mehrere Tage langsam immer weiter runter gesetzt, habe ich davon dann noch einen leichten Entzug bekommen. Aber das war echt nicht mehr wild und sowieso nicht mehr tödlich. Mein Körper war da entgiftet und das war ein ganz, ganz tolles Gefühl. Ich habe aber gemerkt, daß dies alles für meinen Körper doch sehr anstrengend war. So bin ich oft schon um 20:00 Uhr müde geworden und dann auch ins Bett gegangen. Das habe ich beibehalten, ich gehe heute ins Bett, wenn ich müde werde und das ist meist gegen 21:00 - 22:00Uhr. Daran war zu trinkzeiten nicht zu denken. Da war ja die Flasche erst halb leer. Dadurch, daß ich keinen Alkohol mehr trinke, kann ich natürlich viel besser schlafen. Ich habe ja auch nicht mehr die Probleme, die ich vor 40 Jahren hatte, weswegen ich nicht schlagen konnte. Was ich ab und zu noch habe, sind ganz schlimme Albträume. Das ist aber normal in dieser Phase und die werden auch wieder verschwinden.