Beiträge von Marliese

    Meine Mutter und auch ich haben die Hoffnung, dass sich einige Verhaltensweisen der Kinder ändern werden, wenn die Spannung mal raus ist.

    Da kann ich nur von mir sprechen und hoffe, es wird auch bei dir so sein...

    Also mein kleiner war, als mein xy noch zusammen lebten schlimm. Wirklich schlimm! Er hat gefühlt den ganzen tag gebrüllt und gejammert.

    Nach der Trennung ging das immer mehr weg.

    Klar hat er in seinem Alter noch Momente, wo er glaubt mit jammern kommt er weiter, aber das ist im Verhältnis wirklich kaum der Rede wert.

    Ich denke wirklich, er hat diese letzte Zeit vor der Trennung gespürt, dass gar nichts mehr in Ordnung ist und wusste es sonst nicht auszudrücken. Armer kleiner Kerl 🙁

    Ich sitze in einem tiefen Loch ohne Lebensfreude. Ich melde mich wieder wenn es etwas Neues gibt. Bis dahin wünsche ich allen eine schöne Restwoche.

    In diesem Loch ohne Lebensfreude saß ich damals auch liebe Wichtelmama. Ich kann nur zu gut nachvollziehen wie es dir geht.

    Ich hoffe deine Sendepause bleibt nicht nur eine Pause, sondern du nutzt die Zeit dich und deine Kinder so schnell wie möglich aus dieser schrecklichen Situation zu befreien.

    Glaub mir, ist erst mal die räumliche Trennung vollbracht geht es dir und den Kindern stetig bergauf. Bei uns war es zumindest so.

    Und ich hatte gezwungenermaßen auch das Jugendamt im Boot. Es ist richtig und wichtig für die Kinder!

    Dein Mitbewohner ist ganz für sich selbst verantwortlich. Und wenn er sich zusammenreißen würde und Verantwortung den Kindern gegenüber übernehmen würde, dann bräuchte et auch keine "angst" vor dem Jugendamt haben.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Stärke und Konsequenz in deiner Zeit.

    LG Marliese mit ebenfalls zwei kleinen Kids

    Und ich werde mich jetzt erstmal erholen und hoffen, dass ich bald wieder weniger schnell gereizt und mehr geduldiger werde, auch was meinen Sohn angeht. Und mal sehen, wie es jetzt Zuhause so wird..

    Das wird! Ich kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen.

    Als ich noch mit meinem Ex zusammen war, da hatte ich regelrechte Kämpfe mit mir selbst. Gefangen in Zweifeln und Hoffnung. Das hat etwas mit meinem Gemüt gemacht. Ich war schnell gestresst, schnell gereizt und ich hatte das Gefühl nur Watte im Kopf zu haben. Als dann die Kinder nicht "funktionierten" aufgrund von Dauergebrüll oder schlaflosen Nächten war ich öfters nahe einem Nervenzusammenbruch.

    Schlimm war das und im Nachhinein tut es mir unendlich leid, dass ich da nicht schon eher Klarheit hatte und den Kindern und mir diesen Zustand schon eher erspart hätte...

    Aber jetzt nach der Trennung kann ich sagen, dieser Zustand ist weg! Ich bin so gut wie kaum noch launisch, gestresst oder gereizt. Klar bringen mich die Kids noch manchmal auf die Palme, aber ich kann damit sehr ruhig und geduldig umgehen. Es ist sooooooo viel besser und entspannter jetzt. Und das macht glücklich 🙂


    Ich drücke dir die Daumen, dass er es nicht nochmal schafft dich einzulullen und du und dein Kind nie wieder einen solchen Zustand durchmachen müsst.


    Liebe Grüße

    gegen einen längeren Aufenthalt und dem sofortigen Antritt einer 6 wöchigen entzugskur hat er sich gewährt. Seines Erachtens ist er dort falsch und er kann ja ohne Probleme von selbst aufhören.

    Das sagt doch schon einiges!

    Ich kann den Kindern nicht die Familie wegnehmen,

    Das tut er! Indem er besoffen auf dem Boden liegt und nicht mehr in der Lage ist ein verantwortungsvoller Vater zu sein!

    Das einzige was du "nimmst", wenn du mit den Kindern gehst ist sein behütetes saufen.

    Aber wenn du gehst gibst du dir und deinen Kindern die Möglichkeit auf ein ruhiges, sorgenfreies Leben!

    Hallo Lili

    Schön dass du hier her gefunden hast. Das ist schon mal ein sehr guter und wichtiger Schritt.

    Ich hatte die selbe Situation. Auch ich habe zwei kleine Kinder mit meinem XY zusammen. Damals waren sie 2 und noch kein Jahr alt.

    Du bist schon viel viel weiter als ich damals. Du hast dir schon eine Wohnung gesucht und weißt, dass es es so nicht mehr weiter gehen kann.

    Viele hier verharren in ihrer Situation und können sich nicht lösen. Auch mit kleinen Kindern. Und viele hier schreiben, wenn sie es dann geschafft haben, dass sie sich ärgern, es nicht schon früher getan zu haben.

    Das was du da beschreibst, dass er da am Boden liegt und die Kinder auf sich allein gestellt sind -in diesem Alter!!!- Ist absolut Kindeswohlgefährdend. Da könnte sonst was passieren!

    Ich an deiner Stelle würde mir das immer wieder vor Augen führen, wenn er wieder versucht dich einzulullen.

    Denk an deine Kinder! Und an dich!

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du weiterhin so standhaft bleibst.

    Liebe Ratlos

    Ich bin auch allein. Aber wenn ich an letztes Jahr oder die Jahre davor denke...

    Es wurde sich hemmungslos besoffen. Ich war außen vor weil ich entweder schwanger war und/oder mich für die Kinder verantwortlich gefühlt habe.

    Irgendwann war jeder am lallen, fiel fast über die eigenen Füße oder schlief irgendwo in einer Ecke ein.

    Das war nervig und anstrengend.

    Von dem Chaos am nächsten Tag, das ich meist als erstes vorgefunden habe will ich gar nicht erst anfangen. Und dann ging es ja auch noch allen so schlecht... also war nur vor sich hin vegitieren in der Bude angesagt.


    Da bin ich doch lieber jetzt alleine mit meinen Kindern zu Hause. Ohne dieses Saufgelage.

    Gleich nehme ich noch ganz entspannt ein Bad, wecke kurz vor Mitternacht den kleinen, dass er Feuerwerk gucken kann, und dann gehen wir alle schlafen.

    Und morgen früh schlafen wir aus und uns geht es gut.

    Und haben keinen Alkoholzombie hier rum liegen!!! 👌

    Das ist doch viel schöner, oder?

    Ich denke in Bezug auf die Kinder, solltest du mit dem Vater ehrlich und offen kommunizieren, was er leisten kann und wie es ihm in der Trauersitustion geht und ob er die Verantwortung für die Kinder zur Zeit alleine tragen kann, wenn sie bei ihm sind. Du bist zuständig für das Wohl der Kinder und wenn er nicht kann, dann nicht und wenn dus für zu gefährlich hälst, dann bleiben die Kinder auch bei dir.

    Genau da liegt das Problem...

    Ehrliche Kommunikation funktioniert nicht, wenn da keinerlei Einsicht herrscht...

    Ich weiß, es wird getrunken, wenn die Kinder da sind. Dagegen machen kann ich leider nichts, wenn er sie abholt und alles ist (noch) in Ordnung...

    Was dann aber gegen Nachmittag/Abend passiert, steht auf einem anderen Blatt. Erst recht, in einer solchen Ausnahmesituation...

    Ach schwierig...

    Die Kinder sollen ihren Papa haben und er sie natürlich auch! Aber meine Sorge um seinen eventuellen Kontrollverlust wegen der Trauer ist verdammt groß 🙁

    Auf Wohnungssuche bin ich schon, leider habe ich noch nichts passendes gefunden. Zeitlicher Rahmen ist: schnellstmöglich, sobald ich ne Wohnung gefunden habe möchte ich mit den Kids hier raus.

    Ich habe auch knapp 2 Monate mit meinen zwei kleinen Kindern bei meinen Eltern in meinem alten Kinderzimmer gelebt, bis ich eine Wohnung hatte.

    Klar war es teilweise sehr stressig, eng, chaotisch .. Trotz allem ging es mir ab da merklich jeden Tag besser!

    Alles war besser als weiterhin die Kinder täglich in diesem nassen Umfeld leben zu lassen.

    Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass ihr sehr bald eine Wohnung findet, du so stark und bei deinem Entschluss bleibst und ihr dann zur Ruhe kommen könnt.

    Liebe Grüße

    Normalerweise trennt sich der Co-Abhängige vom Abhängigen und ich bin einfach irritiert über diesen abrupten Trennungsvorgang

    Das ist nicht richtig.

    Du kannst hier auch in einigen Fäden lesen, dass der Abhänginge sich vom Co ganz abrupt getrennt hat.

    So ein Co kann nämlich ziemlich "nervig" werden, wenn er denn mal anfängt Grenzen zu setzen. Für den Abhängigen ist es mehr als wichtig in Ruhe zu saufen. Das steht an erster Stelle.

    Ich zum Beispiel wurde von meiner Süchtigen Ex Familie von jetzt auf gleich vor die Tür gesetzt.

    Und bis heute habe ich noch von niemandem von denen selbst gesagt bekommen warum.

    Ich kann nur mutmaßen, dass es daran lag, weil ich ungemütlich geworden bin. Ich habe klare Grenzen gesetzt und ihnen den Spiegel vorgehalten. Tja, dann musste ich, der Störfaktor ganz schnell aus dieser Familie verbannt werden.

    Was dich dazu bewegt, so eine schlimme Nachricht zu schreiben, weißt nur du. Wenn man nichts nettes zu sagen hat in einem Forum, wo Menschen nach Hilfe suchen, sollte man still sein.

    Ich finde an dieser Nachricht nichts schlimmes.

    Man versucht dir hier zu helfen. Es ist ein Selbsthilfe Forum. Der Fokus sollte auf dir liegen.

    Er möchte ja nicht mir die Schuld geben aber er ist überzeugt, dass ich seit der Geburt unseres Kindes Probleme mit meinen Hormonen hätte.

    Oh das wurde mir auch gesagt! Irgendwann hab ich es sogar selbst geglaubt. "Man" hat vermutet, ich hätte ebenso eine Wochenbettdepression...

    So ein Käse!

    Nein! Ich war einfach nur fix und fertig von der ganzen Situation. Kleinkind, neugeborenes, Hund, ein riesiges Haus und fast alles blieb an mir hängen, während der Herr in einer Entzugsklinik war, kurz darauf immer rückfällig wurde und seine Familie um uns herum ebenso der Sucht gefröhnt hat.

    Ja ich kann sagen, ich war die einzige, die da klar in der Birne war. Damit ist man dann ziemlich allein und das macht was mit einem.

    Hmmm und als dann die Trennung war, mir es schlagartig jeden Tag besser ging, fragte mein Ex mich Irgendwann ganz sarkastisch, ob ich eine Blitzheilung habe 🤣

    Lass dir so einen Unsinn bloß nicht einreden Silberstreifen! Der lebt in seiner eigenen Welt.

    Mein Mann in Aufbruchstimmung, das Kind wach im Bett sitzend, keine Einschlafbegleitung und es wäre das letzte Mal, dass er sich so einbringt. Er ist dann abgehauen, wahrscheinlich wieder zum Saufen und ich habe ihm gesagt, dass er bis Ende des Monats seine Sachen packen soll.

    Oh mann... immer wieder erschreckend, dass die Sucht sogar über dem Wohl der Kinder steht. Oder ist es mitunter auch der Charakter? Aber was auch immer, ich hoffe das war nochmal mehr ein Zeichen für dich, dass du dich bbesser von ihm lösen kannst.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass er deiner Bitte nachkommt und du und dein Kind endlich aufatmen könnt.

    mache mir aber schon Sorgen zwecks der Aufenthalte des Kleinkinds bei ihm. Und zusätzlich auch noch, dass er mir bei gemeinsamen Sorgerecht permanent Steine in den Weg wirft. Wie mache ich das alles am besten?

    Im besten Fall lässt du dich anwaltlich unterstützen.

    Auch würde ich das Jugendamt mit ins Boot holen.

    Ich führe einen regelrechten Kampf mit dem nassen Vater meiner Kinder. Selbst die Sekretärin von meiner Anwältin hat sowas noch nicht erlebt. Ohne Jugendamt und Anwältin wäre ich nicht weiter gekommen...

    Und es ist noch laaaaaange nicht vorbei...


    Ich hoffe du wirst nicht so viele Schwierigkeiten haben mit deinem Ex wie ich. Daumen sind gedrückt :)

    Oder eben wirklich Frauenhaus, könnte ich das auch die Mitarbeiterin der EFB fragen, welche Möglichkeiten es in diese Richtung gibt? Weiß da zufällig jemand was? Wenn ja wäre ich sehr dankbar! ❤️

    Bei unserer Trennung, die mehr als unschön auf dem Rücken der Kinder von meinem XY vollzogen wurde, habe ich auch sofort mit dem Frauenhaus, dem Jugendamt und einem Anwalt kontakt aufgenommen.

    Frauenhaus und Jugendamt waren sehr nett. Es hat sehr gut getan sich die ganze Situation mal von der Seele zu reden und auch diese konnten mir sehr gute Tipps geben wie ich weiter vorgehen musste.

    Wenn keine aktute Gefahr in Verzug ist, handeln die auch nicht, bevor du nicht das "go" gibst.

    Ich würde an deiner Stelle einfach mal anrufen 🙂

    Es fällt mir schwer,was "allein"zu unternehmen.Er war immer mein Konzert Buddy

    Oh das kenne ich auch nur zu gut.

    Mein XY und ich hatten auch viele gemeinsame Interessen und sind auch immer zusammen unterwegs gewesen. Ich muss gestehen das fehlt mir auch manchmal ein bisschen.

    Unsere Trennung ist auch schon einige Monate her. Und doch erwische ich mich manchmal abends und vor allem am Wochenende, wie ich mich deswegen traurig und einsam fühle.

    Ich versuche mich dann abzulenken und nehme ein entspanntes Bad mit guter Musik, schaue eine einen Film oder eine Serie. Was auch sehr hilft ist mit Freunden oder Familie zu telefonieren.

    Wenn gar nichts klappt gehe ich mittlerweile auch früh ins Bett und lese.

    da meine Freunde ja Abstand genommen haben wegen ihm.

    Vielleicht kannst du dort wieder anknüpfen? Du hast ihn ja jetzt nicht mehr im Schlepptau...


    Liebe Grüße