Ich meide Menschen, die mich anstrengen, und ich meide Menschen, die zuviel Alkohol trinken.
Aber ich hasse keine Menschen oder scheue ihre Nähe, ich bin kein Misanthrop.
Ich bin gerne mit Menschen zusammen, die mir gut tun, die ich interessant finde.
Mein Leben hat sich verändert und auch mein soziales Leben hat sich verändert.
Was mir fehlt, ist der innere Antrieb, der Wunsch, an meiner Situation etwas zu andern, ich sollte mir vorstellen, wo ich gerne wäre und dann Wege finden, dahin zu kommen, aber ich bin extrem träge, Träger als ich mit Alkohol war.
Ich suche die Menschen, die mir gut tun und die mich interessieren. Wenn ich Interesse zeige, kann ich Interesse wecken. Es gibt sie, die Orte mit Menschen, die nicht von Alkohol dominiert sind, aber sie kommen nicht von alleine auf mich zu. Ich kann aktiv werden, ich kann mich bewegen und dann bewegt sich etwas, aber das geht erst, seitdem ich nüchtern bin. Mit Alkohol war ich nur mit mir und meiner Sucht beschäftigt.
Überlege mal, ob da was ist, wo du gerne hin möchtest und wie der Weg aussehen könnte.