Beiträge von Nayouk24

    Hallo

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst und jetzt endlich richtig handeln willst.

    Der Entzug unter ärztlicher Begleitung ist das einizig Richtige, was du machen kannst.
    Wir empfehlen bis zum Entzug moderat weiter zu trinken um auf alle Fälle einen kalten Entzug zu verhindern.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Da ich keine Vermutungen anstellen möchte, die konkrete Frage an dich.
    Siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Melk.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Liebe Community,

    Die Forensoftware bietet technisch zwar eine große Auswahl an Emoji Symbolen – aber genau diese Vielfalt führt zu Problemen, die wir in einem sensiblen Umfeld wie diesem vermeiden möchten.

    In einem Suchtforum steht klare, eindeutige und respektvolle Kommunikation im Mittelpunkt. Emojis können hilfreich sein, aber sie bergen auch Risiken:

    • Missverständnisse: Ein Emoji kann je nach Person, Stimmung oder kulturellem Hintergrund völlig unterschiedlich interpretiert werden.
    • Verwässerung von Inhalten: Wenn Beiträge zunehmend aus Symbolen statt aus Worten bestehen, leidet die Tiefe des Austauschs.
    • Triggergefahr: Manche Emojis können unbeabsichtigt emotional aufwühlen oder falsch verstanden werden.
    • „Social Media“-Kommunikation: Unser Forum soll ein geschützter Raum bleiben – kein schneller Chat, sondern ein Ort für ernsthaften Austausch und gegenseitige Unterstützung.

    Bitte nutzt die fünf freigegebenen Reaktion‑Emojis, die wir bewusst ausgewählt haben. In Beiträgen selbst bitten wir euch, Emojis auf ein Minimum zu reduzieren und im Zweifel lieber Worte zu wählen.

    Viele Menschen hier befinden sich in schwierigen Lebenssituationen. Klare Sprache schafft Sicherheit, Verlässlichkeit und Verständnis. Wir möchten, dass sich alle User – neue wie erfahrene – gut orientieren können und sich nicht durch unklare Symbolsprache verunsichert fühlen.

    Wir wissen, dass Emojis oft gut gemeint sind. Unsere Bitte ist kein Verbot, sondern ein Schritt, um die Qualität und Ernsthaftigkeit des Austauschs zu schützen. Danke, dass ihr dazu beitragt, dieses Forum zu einem verlässlichen und unterstützenden Ort zu machen.


    Euer Forenteam

    Hier kannst du Unterstützung für eine stabile Abstinenz finden. Ich lass dir schon mal unsere "Grundbausteine" da.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Die großen Veränderungen am Anfang sind prägnant. Es sind aber auch die vielen kleinen Veränderungen, die ein nüchternes Leben auch ausmachen.
    Es hat eine Weile gedauert, bis ich sie wahrnehmen konnte.

    Aber das passt mit den 6 Monaten😉

    Herzlichen Glückwunsch zum ersten halben Jahr.

    Ich wiederhole deinen Satz nochmal. Es gab eine Zeit, da wollte ich das nicht so recht glauben.

    ich war innerhalb von Tagen beim selben Limit wie früher. Nur die Entzugserscheinungen sind doppelt so schlimm,

    Das Suchthirn sieht sich am Ziel, und dies gilt es abzusichern, denn es hat ja schon trockene Zeiten erlebt.
    Es lässt sich aber auch neurobiologisch erklären.
    Danke, dass du deine Erfahrung mitteilst.

    Hallo Melk,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich bekennende Alkoholiker aus, die sich hier in diesem Forum auch so benennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.

    Du siehst dich als Alkoholikerin, eine klare Aussage, die nicht selbstverständlich ist, aber notwendig.

    Wann hast du das letzte Mal getrunken und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Nika,
    Respekt, dass du dich wieder gemeldet hast.

    Es ist nicht schlimm zu fallen, es ist schlimm nicht mehr aufzustehen.
    Du bist aufgestanden und hast Verantwortung für dich übernommen.

    Im Moment versteht dein Körper die Welt nicht mehr und versucht sich mit allen Mitteln an die neue Situation anzupassen.
    Und, es wird ihm gelingen, denn du unterstützt ihn dabei mit deiner ganzen Kraft.
    Mit jedem Tag des körperlichen Entzugs wird es besser, auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt.

    In den ersten 3-4 Tagen habe ich gegessen, viel Wasser und Tee getrunken und geschlafen, wann immer ich konnte.
    Für Körper und Geist ist ein Entzug enormer Stress, aber dein Körper weiß was zu tun ist, nur der Geist kann ihm erst nicht richtig folgen.

    Viele Gedanken will ich mir jetzt auch nicht machen, sondern diese Tage jetzt überstehen.

    Das ist jetzt genau die richtige Einstellung, jeder nüchterne Tag zählt, morgen ist das heute von gestern.

    Hallo Meersalz und herzlich willkommen auch von mir.

    Ich bin aber zuversichtlich es zu schaffen, weil es eben einfach mein Ziel ist.

    Ich wusste ich kann es schaffen, ich wusste nur nicht, wieviel brauche ich von was und wann ist es zu wenig.
    Vieles habe ich hier gelernt und vieles hier hat mir geholfen, herauszufinden wieviel ich von was brauche.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Viele Grüsse
    Nayouk

    Pantun , lies deinen Faden nochmal von Anfang an. Ich habe es gerade gemacht.
    Da stand am Anfang die Frage im Raum, ob du wirklich ein dauerhaft abstinentes Leben führen möchtest.
    Du hast dich dann dafür entschieden.

    Ich habe mich auch dafür entschieden und habe mein Leben gehörig geändert. Ich habe akzeptiert, dass ich Alkoholiker bin, mit all den Konsequenzen. Das ist nicht nur so ein Satz, das ist meine Haltung.
    Ich führe ein "normales" Leben als trockener Alkoholiker. Ein Leben wie früher, werde ich nie wieder leben können und ich will es auch nicht mehr.
    Wenn ich meine Abstinenz an erste Stelle setze, dann hat diese Haltung ihren Preis, ohne Wertung, und das habe ich akzeptiert.
    Es gibt kein Verhandeln, kein Relativieren und wenn ich mich dabei erwische, weiss ich, was ich zu tun habe.

    Ich lese dich so, dass du es nicht akzeptiert hast, was es bedeutet, trockener Alkoholiker zu sein. Du bist abstinent, ja, aber alles andere soll bitte möglichst so weiterlaufen, wie bisher. Du hast selbst erkannt, dass es ein Risiko ist, aber du handelst nicht danach. Du hast akzeptiert, dass das Risiko eintreten kann.

    Woher nimmst du die Sicherheit, dass du bei eingetretenem Risiko wieder aufstehen kannst? Bist du danach noch derselbe? Ist deine Sucht noch dieselbe? Oder ist möglicherweise alles noch schlimmer als vorher? Hast du dann nochmal die Kraft aufzustehen, oder gehst du dann den Weg bis zum bitteren Ende?

    Du brauchst mir nicht zu antworten. Antworte dir, offen und ehrlich.

    Hattet ihr auch das Gefühl, dass sich die Psyche eher geschwächt fühlt durch zu viel Koffein?

    Coffein ist eine psychotrope Substanz, sie beeinflusst die Psyche.

    Gerade bei viel Kaffekonsum und 7-8 Tassen am Tag ist ganz schön viel.
    Wenn ich zu viel Kaffee habe, werde ich unruhig, nervös, zittrig und das ist sehr nahe an dem Gefühl dran, warum ich zu meiner nassen Zeit wieder trinken musste und getrunken habe.
    Das fand ich sehr unangenehm und auch gefährlich, da ich ja eine "Lösung" kannte. Ich habe meinen Kaffeekonsum über die Zeit stark eingeschränkt.

    und mein Medikamentenmix verbietet eigentlich jeden Alkoholkonsum.

    Wenn du das eigentlich weg lässt, dann ist die Hintertür geschlossen und es kommt auch so im Kopf an.

    Seit drei Monaten trockener Alkoholiker der das auch vorher schon länger wusste, aber erst die Pistole aufgesetzt bekommen musste um zu handeln.

    Entscheidend für mich war, dass ich akzeptiert habe, dass ich Alkoholiker bin und das mit all seinen Konsequenzen und dem , was sie bedeuten.

    Bist du für deinen Arzt abstinent geworden, oder für dich, um deine Gesundheit zu retten,
    für eine ordentliche, risikoarme OP und für eine lebenslange Abstinenz?

    Hör mal ehrlich in dich rein, welche Antwort du bekommst.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Hel.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Und für den Anfang lasse ich dir noch unsere "Grundbausteine" da:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Es fühlt sich besser an.

    Für mich ist es eine Notwendigkeit, nur so kann ich die Sucht dauerhaft kontrollieren.


    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Hel,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Da bist du schon ein gutes Stück vorangekommen.

    Bevor der Austausch beginnen kann, noch eine grundsätzliche Frage an dich.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Wie sieht es da bei dir aus, als Alkoholiker siehst du dich, möchtest du auch ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk