Nun, ein Beispiel war jemand, der nach 33 Jahren wieder rückfällig wurde. Das hat mich schon geschockt.
Beiträge von Zwieback
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Hallo liebes Forum
Es ist nun ein Jahr vergangen. Ein Jahr ohne Alkohol-bedingt schlechtes Gewissen meinem Umfeld, meiner Familie, meinem Arbeitsplatz und vor allem mir selbst gegenüber. Ein Jahr ohne Angst vor Führerschein Verlust. Ein Jahr ohne diesen Problem-Freund den ich stets für unverzichtbar hielt.Ein Jahr ohne Selbstzerstörung!
Meine Rettung war das Forum. Ohne Forum wäre ich in dem vergangenen Jahr ganz sicher wieder rückfällig geworden.. der Euphorie-Mechanismus hätte es mit ganz großer Wahrscheinlichkeit geschafft, mich wieder dorthin zu bekommen, wo ich herkomme. Das ist Fakt. Die Sucht hat viele Partner wie Freude., Trauer, Langeweile, Verknüpfungen mit dies und das….
Das sind meiner Meinung nach alles kleine Sucht-Partner die im Laufe der Zeit mehr oder weniger verschwinden. Ich denke, der stärkste und größte Partner der Alkoholsucht ist Euphorie.. die wird nämlich, so glaube ich, im Laufe der Zeit, klammheimlich immer stärker. Einige langzeittrockene sind “ Leider“ trauriger Beweis dafür.
Ich persönlich muss mich davor hüten, irgendwann auch nur ansatzweise zu denken: ich war früher Alkoholkrank, ich war früher Alkoholsüchtig oder ich war früher alkoholabhängig. Das Wort “früher“ muss ich in diesem Zusammenhang vergessen.
Ich will und muss das wissen, dass ich so lang, wie ich lebe, ein Alkoholiker bleiben werde.
Ich finde diese Tatsache, ganz und gar nicht schlimm oder traurig, ganz im Gegenteil, weil so weiß ich,zu 100 %, was Sache ist und auch 100 Prozent,was mich erwartet, wenn ich wieder trinke.
Wenn ich noch 10, 15 oder 20 Jahre zu leben habe, möchte ich gerne diese 10, 15 oder 20 Jahre als abstinent/trockener Alkoholiker leben.
Dankende Grüße Zwieback
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Herzlichen Glückwunsch Naira, weil ich auch ein Erstklässler✏️ bin, sehe ich alles eins zu eins so, wie du es in deinem schönen Text beschrieben hast. vielen Dank 👍
Bald kommen wir in die zweite Klasse🥰
Es gibt einen Grund dafür, weshalb ich so kindisch schreibe….. ich habe mit dem Saufen angefangen, weil ich erwachsen sein oder mich wie ein erwachsener fühlen wollte…..
Durch meine Abstinenz fühle ich mich wieder etwas wie ein kleines Kind, welches noch sehr viel vor sich hat😊Lg Zwieback
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Ja, sorry, an den kalten Entzug hatte ich nicht gedacht😬
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zum glück bin ich weiter gegangen und habe nur die Brötchen geholt..
Glück kann man haben, wenn man Lotto spielt. Du aber, hast dich entschieden, kein Alkohol zu kaufen. Das war eine richtige Entscheidung. Du kannst/musst Entscheidungen treffen.
Ich bekommedas in dem zitieren nicht hin🙋🏻♂️
Liebe Grüße, Zwieback
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Guten morgen Nayouk,
Die Nacht war ruhig und ich habe gut geschlafen,auch wenn ich Probleme hatte einzuschlafen.
War heute schon eine große runde mit meinem Hund.
Eben habe ich noch schnell Brötchen geholt an der Tankstelle (da die Bäckereien in der nähe zu haben),und habe tatsächlich kürzlich gedacht "nimmst du nen bier mit" zum glück bin ich weiter gegangen und habe nur die Brötchen geholt.
Ich bin eigentlich geschockt wie stark dass verlangen eigentlich ist und denke es wird eine sehr schwere Zeit für mich.
Letztes Jahr wo ich aufgehört habe zu trinken hatte ich nicht so Probleme damit,also schließe ich daraus dass mein Alkohol Problem durch den Rückfall stärker und schlimmer geworden ist
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Hallo, diese Geschichte von mir war vor ungefähr zehn oder 15 Jahren. Damals habe ich was Alkoholismus betrifft so gut wie nichts verstanden. Ich war gefangen in einer Endlosschleife von sehr oft sehr viel trinken ,es für amüsant halten. Mit diesem Zustand Scheixe bauen, frustriert sehr viel bereuen, einen Ausweg suchen, mich für eine lebenslange Abstinenz entscheiden, schwach werden und letztendlich mich für das kontrollierte Trinken entscheiden ,welches natürlich nichts anderes als nur eine dumme Illusion sein kann.
Ich spreche für mich. Ich war definitiv eine Marionette meine Alkoholsucht. Meine Alkoholsucht hat immer für mich Entscheidungen getroffen. Sie war meinVorgesetzter und hat entschieden, was ich zu tun und zu lassen habe.
Den Obdachlosen habe ich nicht für seine Obdachlosigkeit oder für seinen körperlichen Zustand beneidet. Ich habe ihn dafür beneidet, weil er frei trinken konnte und ich eben nicht. Zu diesem Zeitpunkt war der Verzichts Gedanke bei mir gigantisch.
Den Staudamm gab es nur, weil ich sehr vieles nicht verstanden hatte. Lg ZW
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Hallo Maeron, als ich von deinem Vorfall gelesen habe, ist mir ein Rückfall von mir in den Sinn gekommen. Vielleicht siehst du da eine Parallele .Vor vielen Jahren, als ich wieder einmal einen Tiefpunkt erreicht hatte und mich wieder dazu entschlossen hatte, diesmal für immer aufzuhören. war ich mehrere Wochen abstinent. Und der Alkohol ging mir nicht aus dem Kopf., wieder einmal diese winzig kleine Stimme….. von Woche zu Woche wurde die Stimme lauter. eines Tages ging ich mit meiner Familie in einer fremden Großstadt bummeln. Ich sah einen Obdachlosen ,verwahrlosten alten Mann mit einer Flasche, hochprozentigen auf dem Boden sitzen… ich schlenderte weiter mit meiner Familie durch die Stadt. Es war ein schöner Tag und ich hatte eigentlich alles, um glücklich zu sein, eigentlich….. ich fing an,den Obdachlosen zu beneiden… ich steigerte mich so sehr in die Situation, dass ich es nicht mehr aushielt, ich konnte nicht mehr. Ich ging wie ”ferngesteuert“. In einem Kaufhaus ans Alk Regal, griff nach, einer Flasche und ging an die Kasse zum bezahlen . Mir war alles egal.
Zur Fernsteuerung: das war nicht mein wahres ich, das war ich ,als Marionette, wo der Alk die Zügel in der Hand hält! Von meinem jetzigen Standpunkt aus kann ich es so beschreiben, wie wenn ein Staudamm immer voller und voller wird und die Wassermassen nicht mehr halten kann und einfach bricht . Dass es mir nach diesem griff ins Regal wieder dreckig gehen wird, wusste ich eigentlich auch vorher. Aber der Bruch des Staudamms war eine wahnsinnige Erleichterung.Hör auf dein wahres ICH !!!!! welches für ein eindeutiges ”NIE WIEDER“ ist.
Lg ZW
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Manchmal kotxt mich alles so übelst an😤😡….. wo ich mir dann denke, : ist doch egal., Hauptsache du säufst nicht mehr🥰
Diese Tatsache tröstet mich immer wieder.
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Lieber Nayouk, auch ich möchte mich ganz herzlich bei dir bedanken.
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Also ,ich bin fast täglich hier und das hat nur einen einzigen Grund. Ich möchte nie wieder dorthin, wo ich herkomme.🥹
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Hallo Stern, als ich wieder mal ,vor kurzem bei meinem Hausarzt war , habe ich ihm von meiner Abstinenz erzählt. Er war sichtlich erfreut und hat mich gefragt, wie ich es denn diesmal geschafft habe. Ich habe ihn angeschaut. Und diese Worte wiederholt, die ich so oft von dir gelesen habe. Er lächelte und sagte, sie,sind auf diesem Gebiet mein Lieblingspatient. Schade, dass viele Patienten das nicht verstehen oder jemals verstehen werden….Ich danke dir.
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es war natürlich kein Wasser sondern Wodka.
Aua 🤕 -
Guten Morgen, ich habe mich mal schlau gemacht und rausgefunden, dass wohl auch die türkische ”Spezialität Raki” , Traditions gemäß aus Wassergläsern getrunken wird 😵💫
Aufpassen! Lg
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Hallo Nayouk, es passieren manchmal Sachen im Leben, auf die man sich nicht vorbereiten kann oder womit man auch nicht rechnet.
Nach diesem Vorfall habe ich an das Kartenhaus gedacht, welches in meiner Fantasie existiert, dieses darf so lange wie ich lebe, nicht einstürzen,Durch jemand, der in diesem Lokal seine Arbeit nicht pflichtbewusst getan hat, sind leider ein paar Etagen vom Kartenhaus zusammengefallen. Das kaputtgegangene musste ich wieder richten. Was hätte ich besser machen können? Ich hätte es direkt hier im Forum schreiben können da habt ihr recht. Ich möchte hier noch etwas schreiben., ich sage oder schreibe immer, dass es mir sehr gut geht. Ich möchte klarstellen, dass sich das nur auf mein Alkoholismus bezieht ,verglichen von meiner nassen Zeit zur jetzigen Abstinenz. Ansonsten habe ich auch jede Menge Probleme wie alle anderen Menschen auch. Ich gehe damit nun aber anders um. Zum Beispiel versuche ich, auch, diesen Vorfall positiv zu sehen.. so viel Theorie, die ich hier in diesem Forum gelernt habe, habe ich nun real erlebt und die Ernsthaftigkeit noch mehr verfestigt.
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Ja also ich hab das Glas nicht gewechselt, ich habe das Glas nicht mehr angerührt und so stehen gelassen. Ich habe diesen Vorfall an dem Abend ziemlich neutral hingenommen. Es war eher so ein Uuups, Oooohkeey Gefühl. aber am nächstenTag hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas in mir kaputt gegangen ist, und das war schlimm. Es war nicht so ,dass ich das Gefühl hätte, Ich müsste jetzt wieder was trinken. Es war eher so ,wie wenn mir jemand im Straßenverkehr hinten drauf gefahren ist,. Ich kann zwar nichts dafür, trotzdem ist mein Auto kaputt. Wie dem auch sei aktuell geht es mir wieder sehr gut.🤗
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Unglaublich, aber wahr im wahrsten Sinne des Wortes😵💫
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Hallo und guten Morgen ihr Lieben
Heute möchte ich über einen Vorfall berichten, der mir vor ein paar Wochen passiert ist. Ich war mit meiner Familie in einem griechisches Restaurant zum Essen eingeladen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich mit meiner Familie essen gegangen bin, wo auch Alkohol getrunken wurde. So auch an diesem Abend. Es kommt sehr selten vor, dass in meiner Nähe Alkohol getrunken wird. wenn es aber so ist, dann ist es aus meiner Sicht, so, das es sich nicht vermeiden ließ. So etwas hatte ich nun schon ein paarmal , so etwas hat mich bis jetzt nicht sonderlich gestört. Aber an dem Abend gab es ein anderes Problem…….
Jeder hatte vor dem Essen sein eigenes Getränk bestellt, große Wasserflaschen standen zusätzlich auf dem Tisch., und jeder hatte sein eigenes Wasserglas, wir schenkten uns Wasser in die Gläser und tranken während dem Essen daraus. ich bemerkte beim ersten und einzigen Schluck, dass, das Wasser nach Ouzo geschmeckt hat. Der Geschmack war so leicht, dass ich es nicht sofort gemerkt habe, aber er war da dieser typische Lakritzgeschmack. ich machte daraus kein Drama , lies das Glas stehen und trank den restlichen Abend nur noch Fanta. Später fiel mir auf, dass Ouzo mit den gleichen Gläsern serviert wurde, woraus ich mein Wasser getrunken hatte. Ich gehe davon aus, dass die Gläser nicht richtig gespült wurden. Ansonsten war es ein schöner Abend und wir fuhren zufrieden nach Hause. Aber der nächste Tag……
Der Vorfall mit dem Wasserglas ging mir nicht mehr aus dem Kopf und meine Gedanken waren alles andere als positiv, ich habe mich so mies und so dreckig gefühlt…. Ich kann es kaum beschreiben.
Es ging dann wirklich weiter mit Tag 1 ,Tag zwei, Tag drei und so weiter,…. Eine winzig kleine, Stimme in mir fing schon an mit, das war’s, all die Monate waren umsonst, kannst jetzt auch wieder anfangen.Dieser Spuk war dann so nach circa zehn Tagen, Gott sei Dank wieder vorbei.
Es ist wirklich Wahnsinn, wie schnell es passieren kann. Der Schock sitzt mir immer noch tief in den Knochen.
Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag
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Hallo, wir alle haben unsere Gründe, weshalb wir ein alkoholfreies Leben anstreben. Ich glaube kaum, dass einer von uns aufgehört hat, weil er sich mit dem ersparten Geld einen Wunsch erfüllen kann. Diese Gründe haben mich umprogrammiert. Wenn ich irgendetwas lese, höre oder denke, was Alkohol in irgendeiner Art und Weise verherrlicht,gehe ich auf abbrechen. Das habe ich mir seit meiner Abstinenz angeeignet. Es ist ähnlich wie, wenn auf dem Computer sich etwas öffnet, was ich nicht möchte…. Ich gehe einfach auf abbrechen, ohne mir dabei Gedanken zu machen, ob ich es vielleicht nicht doch brauchen könnte.
Lg Zwieback -
”Hier”lerne ich, wie man damit umgeht.
Sollte es heißen. Leider kann ich das, was ich geschrieben habe, nicht ändern.🙁