Hallo Stef,
ich wünsche dir ganz viel intensive Zeit mit dir selbst und noch mehr solcher bewegender Momente:
die Augen feucht geworden sind
(aber bitte nur aus positivem Anlass 😉)
Hab eine gute Zeit 🙋🏼♂️
Hallo Stef,
ich wünsche dir ganz viel intensive Zeit mit dir selbst und noch mehr solcher bewegender Momente:
die Augen feucht geworden sind
(aber bitte nur aus positivem Anlass 😉)
Hab eine gute Zeit 🙋🏼♂️
Getrunken wird nichts, aber ich finde es irritierend, dass nach wie vor an der Tür geklopft wird und der ungebetene Gast immer wieder seine Aufwartung macht.
Hallo Stef,
ich kenne das auch, besonders wenn es richtig stressig wurde/ist. Liegt bei mir einfach daran, dass ich Alkohol eingesetzt habe, um vom Stress runterzukommen. Diese Furchen im Gehirn sind tief. Und da brauch es gute Alternativen, was du stattdessen machst. Und damit ziehst du dir dann neue Furchen (das kennst du ja).
Auf jeden Fall finde ich es richtig gut, dass du dich über die Feiertage rausnimmst und dir Ruhe gönnst - klingt ganz das, dass du das dringend brauchst!
Aus deinen Plänen mit dem Kloster ist wohl nichts geworden (weil du jetzt Landgasthof schreibst)?
Eine gute Auszeit wünsche ich dir und bis es soweit ist viel Kraft und Gelassenheit!
LG KW
Herzlichen Glückwunsch Bibi 🥳
Ich will auf jeden Fall mein Leben lang abstinent bleiben. Bis jetzt hat es nur leider nie geklappt.
Hallo Gunther!
Willkommen hier im Forum! Zu deinem Zitat habe ich gleich zwei Fragen:
Was ist jetzt anders, als die Male zuvor?
Warum hat es bisher nicht geklappt?
LG KW
„Vielleicht brauche ich es noch mal" oder "was man hat das hat man".
Oder: „Lieber haben als brauchen!“
Ich habe letztens eine kleine Ausmist-Aktion gestartet und das war ganz sicher nicht die letzte. Es war fast so, als wäre eine riesige Last, die seit Jahren auf mir lag, einfach abgefallen.
LG KW
Für mich war schlicht die Aussage, man solle ein Jahr lang nicht arbeiten, komplett realitätsfern.
Hat er nicht geschrieben, die Selbstständigkeit verschieben? Vorher warst du ja, wie ich gelesen habe, auch irgendwo angestellt.
Ich finde es auch nicht sonderlich glücklich, dass dein erstes Jahr der Abstinenz (was ja auch erstmal „geschafft“ werden muss) und dein erstes Jahr der Selbstständigkeit aufeinander fallen. Das birgt Stress! Und du schriebst doch auch, dass Stress bei dir ein Auslöser sei!?
So abwegig fand ich daher den Beitrag von Kazik nicht.
Und zu alternativen Beschäftigungen würde ich dir Sport empfehlen, da tust du was für Körper und Geist. Hast du früher mal Sport gemacht? Wenn Yoga nichts für dich ist und dann geh doch ins Fitnessstudio oder so. Was ich von Zocken halte (auch hinsichtlich der Vorbildwirkung für Kinder) schreibe ich jetzt mal lieber nicht - sonst landet mein Beitrag auch hier —> 🗑️![]()
Grüße KW
Schön dich wieder zu lesen R/no!
Hey Boss!
Ich finde, deine letzten Beiträge hören sich sehr reflektiert und durchdacht an. Zu den Flaschen hat Alex ja bereits was geschrieben.
Gut auch, dass du jetzt (wieder) mit Sport angefangen hast. Das hat mir am Anfang unheimlich gut getan (für Körper und Geist). Und wie Bolle schon schrieb, pack die Klampfe einfach mal aus und schau was passiert..
Weitermachen!
Ich habe mein ganzes Erwachsenenleben abends getrunken deshalb habe ich irgendwie verlernt was normal überhaupt bedeutet.
Hey Boss,
da solltest du unbedingt proaktiv ansetzen. Wie du hier sicher schon oft gehört hast: „Nur nicht mehr saufen, reicht nicht!“ Was das so richtig bedeutet, ist mir erst im Laufe der Zeit klar geworden.
Wie hast du denn bisher deine Abende gestaltet? Ich nehme mal an, du hast nicht einfach nur da gesessen und Däumchen gedreht. Hast du schon neue Beschäftigungen, Hobbys, Sport und Ähnliches im Visier?
Am Anfang meiner Abstinenz hat mir der Sport unheimlich geholfen, ein zufriedenen Start (ohne erwähnenswerte) Verzichtsgedanken hinzulegen.
Grüße KW
Mein Weg ist nicht der das ich trocken bleiben will, egal zu welchem Preis, wer das so machen will soll es tun er wird schon sehen wo das hinführt.
Hallo R/no,
das verstehe ich nicht. Wie meinst du das? Vielleicht sehe ich ja auch gerade den Zusammenhang nicht…
Ich bin nicht trocken, weil ich mich beherrsche. Ich bin trocken, weil es mir egal geworden ist. Alkohol hat seinen Reiz verloren. Er hat keinen Platz mehr in meinem Kopf.
aber nur aus meiner 18-jährigen Sichtweise.
Hallo Hartmut!
Das hast du wirklich gut auf den Punkt gebracht und ich kann das total nachvollziehen. An dem Punkt, an dem es mir wirklich total egal ist, bin ich ehrlich gesagt noch (lange) nicht. So viel Ehrlichkeit und Reflexion muss sein…
Es ist sicher nicht nur eine Frage der Zeit, sondern auch der inneren Überzeugung (oder auch andere Faktoren). Trotzdem meine Frage: Wie lange hat es bei dir gedauert, bis du dich selbst als „trocken“ bezeichnet hast?
um zu handeln braucht man aber "Willen" besonders wenn man etwas durchziehen "will" was super wichtig ist.
Ohne Willen ist man doch Seelenlos, eine Hülle die von anderen beherrscht werden kann.
Da wirst du aber erstaunt sein, was so manche Neurowissenschaftler (Libet, Haggard, Harris oder Haynes) zu dem Thema zu sagen haben.
Danach entstehen nämlich (ganz laienhaft zusammengefasst)
Gedanken und Absichten ohne unsere Kontrolle bzw. konstruiert unser Gehirn nachträglich Erklärungen, um unsere Handlungen zu rechtfertigen. Fazit: wir haben nur einen eingeschränkten freien Willen - vieles ist determiniert.
Interessante Thematik auf jeden Fall - auch im Zusammenhang mit der Suchtforschung…
Die Einsicht, nur "lebenslange Abstinenz" kann meine Sucht zum Stillstand bringen, war für mich der Schlüsselmoment.
Da hast du es doch selbst geschrieben, worauf es ankam. Ich lese da nichts vom Willen.
Und nichts anderes habe ich geschrieben.
Für mich ist es ein entscheidender Unterschied, ob ich aus dem Willen heraus handle (weil ich es gerade so will) oder aus einer inneren Einsicht, aus einem wirklichen Verstehen heraus.
Klar muss das Ergebnis am Ende stimmen, aber auf Dauer wird es sicher nicht passen, wenn ich nicht aus Einsicht handle, sondern mit geballter Faust in der Tasche.
Mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen.
diese Wortklauberei
Für mich ist das keine Wortklauberei, sondern ein wichtiger Teil des Austauschs.
Und es macht für mich einen entscheidenden Unterschied, ob ich willentlich handle – vielleicht noch im Widerstand oder Kampfmodus – oder ob das Handeln aus einem wirklichen Verstehen heraus geschieht, dass es einfach notwendig ist, die Sauferei an den Nagel zu hängen.
Der erste Weg ist für mich früher oder später zum Scheitern verurteilt.
Alles, was ich willentlich gestartet habe, ist bei mir in einer Trinkpause geendet.
Kann ohne Willen die Entscheidung zum Entzug überhaupt getroffen werden? Ich muss es doch wollen.
Meiner Meinung nach ist es nicht der Wille, der einen wirklich trägt. Vor allem am Anfang nicht. Gegen das Suchtgedächtnis habe ich (im Kampfmodus) einfach keine Chance. Und vor allem nicht auf Dauer. Dieses „Jetzt will ich aber, ich sauf nicht mehr“ ist bei mir meistens nur in einer Trinkpause geendet.
Für mich war wichtig, wirklich zu verstehen, dass ich keinen anderen Ausweg mehr habe. Dass es sonst einfach nur steil bergab mit mir geht, der Fahrstuhl nach unten rauscht..
Erst als mir das wirklich klar war, hat sich was verändert. Heute würde ich nicht sagen, der Wille war’s, sondern die Klarheit darüber, dass es einfach nicht mehr anders ging. Und diese Erkenntnis ist auch heute noch wichtiger denn je für mich.
Meine Frau meinte 8 Jahre warten und 5 Minuten zum installieren...
8 Jahre Planung und 5 Minuten für die Umsetzung, das ist deutsche Ingenieurskunst auf höchstem Niveau - gut Ding will eben Weile haben 😎
Hallo R/No,
was das Schreiben angeht, warst du von Anfang an sehr selbstkritisch hier im Forum (wenn ich jetzt nicht zu faul wäre, würde ich einige Zitate von dir dazu raussuchen). Meiner Meinung nach völlig zu Unrecht - also deine Selbstkritik diesbezüglich.
Hat dir das eigentlich mal jemand um die Ohren gehauen, also, dass du dich angeblich nicht gut ausdrücken kannst? Manchmal sitzt so etwas ja tiefer. Aber ich lasse die Küchenpsychologie jetzt mal lieber in der Küche ![]()
Ich lese dich jedenfalls sehr gerne. Du wirkst auf mich reflektiert, offen und ehrlich. Auch deine (allgemein) kritischen Anmerkungen kann ich oft gut nachvollziehen. Aber sie gehören hier halt nicht her, der Fokus liegt halt auf unserer Alkoholsucht. Und das finde ich auch richtig so, sonst würde das Ganze irgendwann verwässern.
Wie ich jetzt zum Beispiel gerade mit meinem Beitrag ![]()
Hab einen schönen Abend!
Menschen die immer wieder mit dem "Totschlagargument" -trinkt schon wieder kommen, halten sich selbst für absolut Woke, Weltoffen, und grenzenlos Tolerant. Die "Gutmenschen" halt!
Ich kann deinen Frust verstehen, aber diese Pauschalisierungen bringen dich jetzt auch nicht weiter.
Kannst du mit deinem GdB nicht auch eher in Rente ohne Abschläge. Dieses Mobbing auf Dauer (und dann noch vom Betriebsrat und Chef) macht dich doch mürbe..
Hallo E69 und schön, dass du in unsere SHG gefunden hast!
Leberzirrose Endstadium und KHK
Das sind harte Diagnosen.
Stehst du damit noch auf einer Warteliste für eine Transplantation oder wurde das durch KHK ausgeschlossen? Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus. Du brauchst auch nicht darauf zu antworten, wenn dir hier was zu persönlich ist…
Mobbing bei der Arbeit: "Der trinkt schon wieder!"
Sind das immer wieder die gleichen Personen? Kannst du vielleicht in einem anderen Bereich arbeiten? Kannst du darüber mit Chef, Betriebsrat oder so reden?
Ganz ehrlich, ich kenne natürlich nicht die Umstände im Einzelnen, aber dieses Mobbing würde ich mir unter keinen Umständen (vor allem in deiner Situation und mit deiner Diagnose und deinem GdB) nicht antun..
Da kannst du auch klar kommunizieren, dass du deswegen krankgeschrieben bist, vielleicht regt das ja bei dem ein oder anderen zum um- oder nachdenken an…
Als Antwort bekam ich leider nur die Auskunft, dass diese Ängste völlig normal sind. Damit war dann Punkt und Aus.
Die Ängste sind sicher normal und die hätte wahrscheinlich jeder in deiner Situation. Aber geht es nicht vielmehr darum, dir Strategien aufzuzeigen, wie du mit diesen Ängsten umgehst, wie du ihnen begegnest?
Ein Therapeut meinte mal: "Was hätte aus Ihnen werden können?!"
Solche Aussagen finde ich befremdlich. Ist man nur dann etwas, wenn man im Beruf Erfolg hat oder nach außen hin glänzt?
Die Frage ist doch, wer das überhaupt beurteilt oder warum es überhaupt beurteilt werden soll. Am Ende kannst das nur du selbst. Ich weiß zwar so gut wie nichts von dir, aber eins ist sicher: Du hast den Absprung aus der Sucht geschafft. Und das ist eine ganze Menge wert.
Lass dir bitte von niemandem einreden, dass du nicht genug oder zu wenig bist.
Und ja, "Frischlinge", wie du sie nennst, haben am Anfang oft die Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht so schlimm ist.
Oh ja, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wie oft habe ich im Internet nach irgendwelchen Studien gesucht oder Tests gemacht, nur um mir das gewünschte Ergebnis zu holen, dass es doch nicht so schlimm sei und ich einfach nach bestem Gewissen weiter saufen kann.
Auch an mein letztes Blutbild in meiner nassen Zeit erinnere ich mich gut, wie ich mich kurzzeitig entspannt zurücklehnte, weil es scheinbar unauffällig war, und mir einreden wollte, dass ich ja ohne Probleme weitermachen kann.
Im Grunde habe ich die Nadel im Heuhaufen gesucht, nur um mir selbst etwas vorzumachen und mir eine Rechtfertigung dafür zu geben, weiter saufen zu können.