stef2303 - Der Weg in ein suchtfreies Leben - Zeit wird es!

  • Auf mich bezogen würde ich daher eine andere Trinker-Kategorie wählen, nämlich vielleicht den sogenannten "Gewohnheitstrinker" (oder eventuell auch "Bequemlichkeitstrinker").

    Ich war schlich und einfach ‚Suchtsäufer‘.
    Ich habe anfänglich missbräuchlich Alkohol getrunken und nur aus diesem Grund bin ich süchtig geworden….Alkoholiker. Dann habe ich gesoffen, weil ich saufen musste. Der einzige Grund war: Ich war Alkoholiker geworden.
    Es ist mir auch völlig wurscht, und ehrlich gesagt verstehe ich auch überhaupt nicht, welchen Nutzen diese Klassifizierung der Säufer für mich haben könnte.

    Insgesamt ändert das natürlich nichts an der vorhandenen Sucht, vor allem, wenn die Menge an Alkohol viel zu groß ist, die man - vielleicht auch nur aus Gewohnheit - zu sich nimmt.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Alkoholiker gibt, die aus Gewohnheit saufen.

    Hattet ihr auch mit solch tief verankerten Trinkgewohnheiten zu kämpfen, von denen es sich zu verabschieden galt? Hat bei Euch das Loslassen bzw. Verabschieden leicht geklappt?

    Natürlich. Aber, das war keine Gewohnheit, das habe ich so, weil ich das anders gar nicht ausgehalten habe.
    Wohnungstür auf, Flasche auf und wenn ich mir große Mühe gegeben habe, habe erst in der Küche die ersten gierigen Schlucke aus einem großen Glas getrunken. Wenn ich ‚spät dran war‘, habe ich direkt im Flur, noch Jacke und Schuhe an, die Flasche am Hals gehabt.

    Losgelassen habe ich den Alkohol im Kopf am 1. Tag des Nüchernwerdens ….unabhängig von der Umgebung.
    Was bedeutet leicht oder schwer? Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Es war jetzt so: keinen Alkohol mehr.
    Und für mich war auch direkt dieses ‚nie wieder‘ völlig klar.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Hartmut, nicht falsch verstehen. Die Coabhängigen sind hier im Forum richtig,davon bin ich überzeugt, da sie von den anderen Coabhängigen und Trockenen Alkoholikern profitieren können.Davon bin ich ich überzeugt.Das war meine Aussage.Ich glaube, da ist was falsch rübergekommen.

  • Wer meint, eine unglückliche Beziehung, der falsche Job u.s.w.ist schuld,das er trinkt ,ist damit kein Stück weiter!

    Da hast Du recht, Bono.

    Dann habe ich gesoffen, weil ich saufen musste.

    Denn DAS ist der Grund bei einem Alkoholiker. Und das ist der einzig wahre Grund.

    Zur Frage, wie schwer es für mich war. Es ist immer mindestens so schwer, wie ich es erwarte.

    Ich habe gar nichts erwartet. Es war mir tatsächlich egal, wie schwer da was ist. Denn ich hatte und habe keine andere Wahl.

    Also gab es, von Anfang an, keinen Kampf für mich.

    Was nicht heißt, dass es für mich keine Suchtstimme gibt. Ich muss gut aufpassen. Oder z. B. alkohollastigen Situationen nicht entgegenrennen.

    Orte meiden, wo ich gesoffen habe, ging doch recht schwer. Ich habe überall getrunken. Aber ich will ja jetzt auch überall nicht mehr trinken. ;) In den Biergarten habe ich mich natürlich vom ersten Tag an nicht mehr gesetzt.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Mit dem Thema Gründe fürs Trinken, hab ich auch so meine Probleme.Wer meint, eine unglückliche Beziehung, der falsche Job u.s.w.ist schuld,das er trinkt ,ist damit kein Stück weiter!

    Das sehe ich anders. Bei mir waren ständig wiederkehrende Depressionen ein Grund warum ich gesoffen habe. Und ich habe gesoffen obwohl ich gewusst und vor allem gefühlt habe das durch das saufen die Depressionen nicht einen Deut besser werden sie aber mit absoluter Sicherheit schlimmer werden. Und trotzdem habe ich versucht meine Depressionen weg zu saufen. Nun kann eventuell nicht verhindern das ich Depressionen bekomme. Aber ich weiß jetzt mit absoluter Sicherheit das wenn ich wieder saufen werde meine Depressionen nur schlimmer werden. Deshalb ist es für mich schon wichtig die Gründe für das zu wissen. Bei mir sind das ja auch noch andere. Und bei denen kann ich dann ansetzen und etwas ändern. Und wenn es erstmal nicht mehr ist als diese hier mitzuteilen. Und ich habe die Vorstellung das ich wenn ich einen besseren Umgang mit diesen lerne das mir das auch den Weg zu einer zufriedenen Abstinenz erleichtert.

    Und diese Vorstellung wird auch schon durch Erfahrungen bestätigt. Seitdem ich nicht mehr saufe geht es mir körperlich und seelisch besser. Viel besser. Als ich aufhörte waren meine Depressionen schlimm. Jetzt habe ich ab und zu was ich in meinem Faden als Blues bezeichne und das ist kein Vergleich. Und wie geschrieben können meine Depressionen wiederkommen und auch schlimm werden. Aber dann ist mein Wunsch, Wille und Ziel das ich nicht wieder anfange zu saufen.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Bei mir waren ständig wiederkehrende Depressionen ein Grund warum ich gesoffen habe.

    Nicht Grund, aber Anlass ...

    "Grund" würde bedeuten: Ich musste ja zwangsläufig trinken, weil ..."

    Ich habe auch versucht, meine (damals von mir noch nicht akzeptierten) Depressionen und andere Probleme mit Alkohol "in den Griff zu kriegen". Hat natürlich nicht geklappt...

    War die Depression "schuld" daran, dass ich süchtig gewirden bin? Nein, höchstens meine Unkenntnis besserer Bewältigungsstrategien.

  • Danke Rennschnecke! Allerdings würde ich sagen das wenn in meinem Beitrag das Wort Grund durch das Wort Anlass ersetzt wird, dieser für mich richtig bleibt.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Ich habe auch versucht, meine (damals von mir noch nicht akzeptierten) Depressionen und andere Probleme mit Alkohol "in den Griff zu kriegen". Hat natürlich nicht geklappt...

    War die Depression "schuld" daran, dass ich süchtig gewirden bin? Nein, höchstens meine Unkenntnis besserer Bewältigungsstrategien.

    Hallo Renschnecke,

    kurz zu dem "in den Griff zu kriegen". Ich wollte meine Depressionen wegsaufen. Obwohl schon lange vorher die Erfahrung gemacht und gelernt das ich eine akute Depression aushalten muss und es ein Weile dauert bis meine Bewältigungsstrategien und die richtige Medikation wirken. Und ich bin diesem Weg ja auch schon einige Male gegangen.

    Aber trotzdem gab es natürlich den irrationalen Wunsch nach dem Wunder das sie einfach weg sind. Ich wollte mit sie mit dem saufen nicht in den Griff kriegen ich wollte das Wunder erzwingen. Ein ebens irrationaler Gedanke.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • kurz zu dem "in den Griff zu kriegen". Ich wollte meine Depressionen wegsaufen

    Hallo Kazik und Rennschnecke, ich denke das Grund und Anlass tatsächlich zwei verschiedene Sachen sind. Ein Grund hört sich halt so an,das das unweigerlich zum trinken führt! Das würde ich dann doch als Anlass benennen.Letztendlich müssen wir uns daran nicht festhalten. Ich denke,wir wissen schon was gemeint ist.

    Lieben Gruß Bono

  • Bei mir sind das ja auch noch andere.

    Die wirst Du wahrscheinlich schon kennen.

    Im Prinzip habe ich alles, was mich gestört hat automatisch angefangen zu ändern.

    Stresst mich. Fühlt sich nicht gut an? Muss ich ändern.

    Diese "Dämmschicht" über den Gedanken war ja weg. Aus dem Grund ging es primär gar nicht direkt darum, dass ich sonst wieder gesoffen hätte. Sondern, dass ich (endlich) insgesamt glücklicher leben wollte.

    Dazu musste ich handeln. Und wie. :)

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Ich glaube diese Kategorien für Trinker sind dazu da, die Einsicht nasser Alkoholiker in die Sucht zu fördern. Allgemein denken ja viele, ein Alkoholiker ist man erst, wenn man körperliche Entzugserscheinungen hat, jeden Morgen trinken muss und seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann. Wenn dann jemand Tage (oder Wochen) am Stück ohne Alkohol auskommt, kann der doch nicht Alkoholiker sein.
    So bald die Erkenntnis da ist, braucht man diese Kathegorisierung nicht mehr, denn das Ziel ist klar: Ein nüchternes Leben. Dauerhaft. Da ich das erste mal von diesen Trinkertypen erfahren habe als ich schon nüchtern war, brauche ich nicht mehr zu wissen welcher Typ ich beim Saufen war. Hauptsache ich lebe jetzt so, dass der Alkohol raus bleibt.

  • Hallo liebes Forum!

    Hätte nicht gedacht, dass meine Frage hier zu so vielen Statements führt. Natürlich ist es für das Jetzt vollkommen unerheblich, welcher Trinkertyp man zu nassen Zeiten war. Aber wie überall, wo es Probleme gibt, denen man sich stellen oder die man lösen oder beseitigen möchte, sollte sich meines Erachtens der Blick nicht nur auf das Hier und Jetzt, sondern auf den gesamten Prozess (also auch auf Grund, Ursache, Verlauf etc.) mit Ausblick auf die Zukunft richten.

    Gestern, in meinem AA-Meeting (ganz schöner Zufall) sagte z.B. ein Teilnehmer, der schon über 40 Jahre trocken ist, dass er sein Alkoholikerleben nach folgenden Prinzipien ausrichtet bzw. lebt (sinngemäß):

    1. Reflektiere über das, was war. Akzeptiere es und auch wenn Du es nicht mehr ändern kannst, so liegt darin doch der Grund für all das, was ist und noch kommen mag.

    2. Lebe das Jetzt auf der Grundlage von dem, was war und im Hinblick auf das, was Du Dir für Deine Zukunft wünscht.

    3. Freue Dich auf das, was noch kommen wird.

    Da ich selbst immer wieder über mein Vergangenheit nachdenke, führe ich mir schon oft mein Trinkerleben vor Augen und da stellte sich für mich auch die Frage, wie ich eigentlich früher mit dem Alkohol umgegangen bin und vor allem wann und warum ich getrunken habe. Mir persönlich hilft diese Erkenntnis schon, um jetzt und hoffentlich auch in Zukunft mit meiner Alkoholsucht besser umgehen zu können.

    Nicht mehr und nicht weniger. ;)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Alkoholiker gibt, die aus Gewohnheit saufen.

    Lieber Stern, da bin ich mir nicht so sicher. Meiner Ansicht nach können sich auch aus der Gewohnheit Sucht und Abhängigkeit entwickeln oder zumindest verstärkt werden.

    Hierzu nur zwei Beispiele:

    Zu früheren Zeiten (lang, lang ist es her) hatte sich bei mir die Praxis eingependelt, dass ich jeden Donnerstag um ziemlich genau 21.00 Uhr in mein Auto gestiegen und in ein nahe gelegenes Casino gefahren bin. Umziehen brauchte ich mich nicht; Anzug und Schlips hatte ich schon in der Arbeit an. Wie lange ich dann dort war, ja, das war unterschiedlich. Es ging aber um das punktgenaue Hinfahren an sich. Das war fast schon "automatisiert". Ich hätte um 20.45 Uhr oder um 22 Uhr fahren können, aber nein: Ich war es gewohnt, um 21 Uhr zu fahren und deshalb fuhr ich ziemlich genau zu dieser Zeit (o.k., +/- 5 Minuten oder so). In gewisser Weise hat sich da auch eine Art "Sucht" ergeben. Mit meinem Arbeitsplatzwechsel und vor allem aufgrund meines Umzugs hörte sich das dann aber zwangsläufig auf.

    Oder: Bei einer jeden Berg- oder Wandertour mit Einkehr in einer Schi-, Alm- und sonstigen Hütte war für mich immer klar: Zuerst ein großes, kaltes Bier. Hätte das sein "müssen"? Nein, aber ich dachte da gar nicht mehr nach, weil es eben immer so war.

    Alkoholiker war ich bereits damals (ich trank zu oft und regelmäßig - im Grunde über 20 Jahre lang, jedoch mit Trinkpausen), was aber nicht heißt, dass ich z.B. auf der Almhütte das Bier hätte trinken "müssen". Es wäre auch ohne gegangen. Bloß der Umstand, dass ich das gemacht habe, was ich eben immer "automatisch" gemacht habe, der hat die Sucht bzw. Abhängigkeit natürlich schon verstärkt. Jedes Glas weniger wäre freilich besser gewesen. Natürlich hängt es dabei schon davon ab, wie stark die Abhängigkeit ist. Bei einem Spiegeltrinker stellt sich die Situation sicher anders dar als bei anderen; Spiegeltrinker wird man vermutlich nicht "aus der Gewohnheit heraus".

    Ist aber nur ein Gedankengang meinerseits; ich kann damit natürlich auch komplett daneben liegen.

    Aber an dieser Stelle in der SHG über derartige Themen zu schreiben, ist wahrscheinlich ohnehin nicht wirklich sinnvoll, da ja in der Tat hier die Erkenntnis im Vordergrund steht, dass man / frau Alkoholiker/-in ist und dauerhaft abstinent bleiben möchte.

    LG, Euer

    Stef.

  • Oder: Bei einer jeden Berg- oder Wandertour mit Einkehr in einer Schi-, Alm- und sonstigen Hütte war für mich immer klar: Zuerst ein großes, kaltes Bier. Hätte das sein "

    Bin bei Dir.
    Der Gipfelschnaps wurde nie hinterfragt. wäre nicht nötig gewesen, aber machte man einfach so. Trug zur Trinkmengemenge und zum gemeinsamen Trinken bei.
    Und war eine Gewohnheit, die ich beim Trockenwerden ablegen musste und wo stattdessen was anderes her musste.

    Gibt viele solche Gewohnheiten, die in der Summe zu zu viel Alkohol beitragen.

    Nicht zu vergessen, vor jeder Sucht steht eine Zeit, in der man zu viel getrunken hat, ohne abhängig zu sein. Sonst wäre ich zumindest nicht abhängig geworden.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Aber an dieser Stelle in der SHG über derartige Themen zu schreiben, ist wahrscheinlich ohnehin nicht wirklich sinnvoll

    Hallo Stef,

    ich finde es wirklich gut und wichtig, dass du deine Gedanken hier teilst und festhältst.

    Du machst das ja, weil dich das Thema beschäftigt – jedenfalls geht es mir genauso, wenn ich hier etwas schreibe.

    Es hilft mir, die Dinge besser einzuordnen, zu reflektieren und zu verarbeiten. Gerade am Anfang einer solchen Reise – und ich befinde mich auch noch am Anfang – schwirren einem oft unzählige Gedanken durch den Kopf.
    Das gehört zum Prozess dazu.

    Und wenn darauf , was du schreibst Gegenwind oder unbequeme Antworten kommen - umso besser!!

    Daraus kannst du Honig saugen, wenn nicht sogar Gelee Royal.

    Schulterklopfen mag in dem Moment vielleicht angenehmer sein, aber wirklich weiter bringt es dich nicht. Hier geht es um echte Arbeit – Trockenarbeit.

    Scheue dich also nicht, hier ehrlich niederzuschreiben, was in deinem Kopf vorgeht. Es hilft nicht nur dir selbst, sondern vielleicht auch denjenigen, denen die selben Gedanken im Hirn rumspuken, sich aber zurückhalten, ihre Gedanken hier zu äußern, aber mitlesen.

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • (ganz schöner Zufall) sagte z.B. ein Teilnehmer,

    Ich sage immer, es gibt keine Zufälle. Wenn sich mir eine Frage stellt, oder ich eine Entscheidung treffe, öffne ich den Blick in diese Richtung. Und dann kommen die Antworten oder Hilfen von ganz von selbst.

    Beispiel. Probleme in der Hüfte. Zufällig eine Fitnesstrainerin vorm Discounter getroffen. Sie sagt, ich muss dehnen. Zufällig von der Krankenkasse eine Fitnessapp kostenlos angeboten bekommen. Zufällig auf einen guten Kurs zum Dehnen gestoßen. Hüfte wird besser.

    Wichtig ist, dass Du offen bleibst. :thumbup:

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Lieber Stern, da bin ich mir nicht so sicher. Meiner Ansicht nach können sich auch aus der Gewohnheit Sucht und Abhängigkeit entwickeln oder zumindest verstärkt werden.

    Das ist ganz klar.

    Aber es ging darum:
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Alkoholiker gibt, die aus Gewohnheit saufen.

    Und damit steht erst die Gewohnheit ….aus der dann natürlich auch Sucht werden kann.

    Ist der ‚Gewohnheitstrinker‘ aber dann Alkoholiker geworden, dann trinkt er doch nicht mehr ‚aus Gewohnheit‘, sondern, weil er aufgrund seiner Suchterkrankung trinken muss.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Liebes Forum!

    Auch heute nur kurz: Wie kann man sich einen an sich schönen Samstag so richtig ruinieren?

    Naja, ich habe mir jetzt noch vor dem Schlafengehe "Morgen hör' ich auf - Psychogramm eines Trinkers" angesehen und bin entsetzt, was aus einem Trinker werden kann...

    Dieses Bühnenstück ist dermaßen bedrückend; arg! Wenn ich denke, dass so etwas, was da gezeigt bzw. eher angedeutet wird, für manchereiner die Realität ist, dann schätze ich mich froh, dass ich trotz so mancher Baustellen, die ich dank meiner Trinkerei derzeit zu bearbeiten habe, auch in den für mich hässlichste Phasen nie in so ein Stadium gekommen bin...

    Wieder ein Grund, die Finger vom Glas / der Flasche zu lassen...

    LG, Stef.

  • Hallo Stef, ich habe für mich festgestellt, wenn ich mir ungeschönte Filme über Trinkerkarrieren und deren Folgen ansehe, mein Abstinenzwillen jedesmal geschärft wird! Bin ich durchs Forum drauf gekommen. Werde ich mir ab und zu geben, um nicht nachzulassen! Liebe nüchterne Grüße

  • Morgen hör' ich auf - Psychogramm eines Trinkers

    Wo hast Du das gesehen? Ist ja ein Theaterstück, gibt es da irgendwo ein Video von?

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!