Beiträge von Bono59

    Zudem kenne ich keinen einzigen Gastronomen, der direkt an der Theke steht und nicht rückfällig geworden ist.

    Bestes Beispiel ist mein Schwager, der jetzt sage und schreibe 40 Jahre ohne Rückfall trocken ist.Er hatte mit meiner Schwester zusammen in seiner nassen Zeit eine Gaststätte.Da er damals ca.1 Liter Wodka pro Tag konsumierte, hat meine Schwester ihm dann die Pistole auf die Brust gesetzt.Entweder er müsse endlich was machen oder Trennung.Es hat bei ihm funktioniert.4 Monate auf Trockendock und Beendigung der "Gastronomiekarriere!!! ".Das war mit Sicherheit die richtige Entscheidung.Ich glaube nicht, das es sonst geklappt hätte.

    Alles Gute für deine Reha LK.Das Ergebnis einer Reha hängt ja von vielen Faktoren ab.Ärzteteam,sinnvolle Anwendungen, Mitpatienten u.s w.Vielleicht hast du Lust und Zeit,uns hier im Forum an deiner Reha teilhaben zu lassen.Bin interessiert,da ich auch einen Rehaantrag gestellt habe. Ich wünsche dir eine schöne Zeit. Gruß Bono

    Was soll das jetzt? Ich soll verbieten? 🤣🤣🤣 , nein das muss ich nicht, ich hab ja angesprochen was mich stört. Der Alkohol ist für mich gerade nicht die primäre Gefahr, eher andere Dinge...

    Ich finde deine Einstellung bedenklich und die 3 Lachsmileys vollkommen unpassend.Denk mal darüber nach.Ist für mich ein bißchen unverständlich und müssen tust du auch nichts.Ich wünsche dir,das du nochmal in dich gehen kannst.Ich meine es nur gut.

    Zwar weiß ich was Depressionen sind, doch wenn ich sie ständig analysiere, lebe ich sie aus, anstatt einmal aktiv etwas zu unternehmen. Die gedankliche

    Da muss ich mal widersprechen Hartmut.Wenn "man" ganz schwere Depressionen hat,kann "man" nicht mehr handeln.Das kann aber auch nur jemand verstehen,der das schon mal erlebt hat.

    Wenn du schreibst dir geht es schlecht in Sachen Depression, was soll ich dann schreiben? Gar nichts? Das wäre ja auch komisch finde ich

    Ja da kannst du natürlich was schreiben.Gute Besserung reicht schon.Mir ging es nur um die Ratschläge von Leuten, die keine Ahnung davon haben.War ja eigentlich nur ein Tipp, Ich denke,das die meisten das genauso empfinden.

    Aber was sagt man dann als Bekannter? Ich bin ja absolut ahnungslos was Depressionen angeht, ich kann es mir absolut nicht vorstellen. Ich hab dir

    Das kann sich ein Gesunder auch nicht vorstellen. Das wiederum kann ich gut verstehen. Ich weiß ja, das Freunde und Familie es nicht schlecht meinen.Ein schwer Depressiver kann damit nichts anfangen.Eigentlich ist das Umfeld recht hilflos.Vielleicht einfach mal in den Arm nehmen und ansonsten Fachpersonal.

    Ich weiss aber noch wie mich Ratschläge damals genervt haben, also lass ichs.

    Ich gönns Dir, wenn sie weg gehen.

    Ja genau LK, "Geh mal spazieren....Ist so ein schönes Wetter draußen...Anderen geht es viel schlechter ....lass dich nicht hängen u.s.w.Mein Favorit ist zweifellos "Das wird schon wieder" Gegenfrage:Was wird wann wieder wie?? Solche Ansagen können nur Leute machen die absolut keine Ahnung haben.

    Das ist mir hier im Forum auch klar geworden.Ich habe im Bekanntenkreis auch 2 Kandidaten, welche mit Volldampt auf die Katastrophe zusteuern. Was würde es nützen,sie darauf anzusprechen? Sie würden sich angegriffen fühlen und alles von sich weisen.War Ich bis vor kurzem nicht genauso? Gruß Bono

    Hallo Kazik.Bin auch in einer Depriphase.Durch ein anderes Medikament gehen die Depressionen nicht ganz in den Keller.Damit kann ich klarkommen.Auf alle Fälle, kann ich gut nachfühlen, wenn es um Depressionen geht.Ist ja nicht bei jedem gleich. Aber immer eine Herausforderung. Wünsch dir,das du bald durch bist.LG Bono

    Problem anspreche. Ich denke nur dafür bin ich noch zu grün hinter den Ohren, den barmherzigen Samariter sollte ich besser nicht spielen. Vielleicht ist das jetzt auch

    Da geb ich dir Recht,so ein Gespräch wär zu früh.Wenn überhaupt irgendwann, dann wär das wahrscheinlich auxh vergebene Liebesmüh.Erstmal an dich selber denken. Aber das weißt du selbst. Gruß Bono

    . Jedesmal war ich überzeugt, dieses mal schaffe ich es es unter Kontrolle zu halten

    Ja diesem Irrtum war ich auch erlegen und dann sind da noch die Propheten, welche das kontrollierte Trinken propagieren.Das kann einem nassen Alkoholiker vorgaukeln,das es doch Möglichkeiten gibt, irgendwie weitertrinken zu können.Warum sollte das das Ziel sein, sich mit Willenskraft doch ab und zu ein paar Drinks zu gönnen.Da finde ich die vollkommene Abstinenz auf alle Fälle besser und richtig, als irgendwelche Experimente zu machen und dann doch wieder in der Suchtspirale zu landen.Zu begreifen, daß nur die totale Abstinenz, der einzig und beste Weg ist um nicht wieder in das alte Muster zu rutschen,Ist die erste Erkenntniss welche dem Alkoholiker klar sein muss.

    Hallo Kazik, mit Depressionen kenne ich mich leider sehr gut aus.Depressionen sind ja nicht bei jedem gleich.Bei mir geht es auch in die andere Richtung, Bipolar 2. Irgendwann kam der Alkohol mit ins Spiel, quasi als Selbstmedikation.Dumm gelaufen als die Krankheiten verteilt wurden.lch hab wohl zu laut hier gerufen.Die Depressionen sind immer sehr tief gegangen.Im Moment bin ich ganz gut medikamentös eingestellt.Wenn die Depressionen auf dem Level bleiben und nicht so lange dauern komm ich damit klar. OK Kazik, ich wünsch dir, das du gut durchkommst.Gruß Bono

    ich fühle mich schnell angegriffen, das hat auch etwas mit meiner Jugend zu tun, ich musste mich schon immer verteidigen, aber es wird immer besser und seit dem Beginn meiner

    Moin R/no.Da seh ich Parallelen zwischen dir und mir.Ich fühlte mich bei meinem Start hier im Forum auch angegriffen und geh dann schnell in den Angriffsmodus über.Ich denke, das es relativ schnell ging,um zu verstehen, das es die Erfahrungen der Langzeittrockenen sind,die vermittelt werden und ich das nicht persönlich nehmen muss.Erstmal nachdenken🤔 .Es stimmt ja, was die "Altgedienten"hier schreiben.Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Nicht jeder Weg in die lebenslange Abstinenz ist der gleiche.Allerdings sind die erfolgreichen Wege dann doch nicht so verschieden.Mich stören manchmal Missverständnisse,aber die kommen überall mal vor. Die andere Sache ist die Anfangseuphorie.Hab ich aber bei vielen Anfängern hier bemerkt.Ich hab auch nach 5 Monaten kein Problem nüchternen zu leben.Das könnte allerdings zu der Meinung führen, ist doch alles ganz easy. Mittlerweile weiß ich, das das ein Trugschluss ist.Ich muss sogar besonders aufpassen,weil es mir so leicht fällt.Ich wünsch dir weiterhin einen guten Austausch. Gruß Bono

    Eine leichte Übung ist es, solange Du noch keinen Suchtdruck verspürt hast. In den seltensten Fällen geht es so locker easy ab und der Ernstfall ist schneller da, wie Du schauen kannst.

    Seit ich vor 5 Monaten mit meiner Abstinenz begann,hatte/habe ich keine Probleme nüchternen zu sein.Etwas zu euphorisch, weil ich dachte,ist doch alles kein Problem.Ich bin mittlerweile geläutert. Danke Forum

    Ja, Liebe vergleiche ich durchaus mit Saufdruck. Beides eine starke Emotion. Und beides bringt einen selbst dazu, Gründe zu suchen, es

    Muss ich doch nochmal. Saufdruck ist eine Emotion?Liebe ist für mich ein Gefühl und Saufdruck ist die blanke Sucht.Ich hab jetzt auch keine Zeit mehr Ich muss aufs Fahrrad das schöne Wetter ausnutzen.