Beiträge von Bono59

    Eine Sache möchte ich noch kundtun. Durch den Austausch mit euch, ist mir auf alle Fälle nochmal klar geworden,das meine

    Abstinenz nur durch ständige Auseinandersetzung damit, erreicht werden kann. Ist in einer Partnerschaft auch so.Partnerschaft

    Ist auch Arbeit, wenn die Schmetterlinge verflogen sind muss man im Gespräch bleiben, Sich das bewußt zu machen ist

    ganz wichtig!! Nur aufhören wollen, reicht halt nicht.So, das muss Ich jetzt erstmal sacken lassen. Ich wünsche allen einen schönen

    nüchternen Tag.LG Bono59

    Hallo ihr Lieben,

    gestern habe ich mich den ganzen Tag mit mir selbst beschäftigt. Ich habe gemerkt, dass ich gegen vieles ankämpfe und unterdrücke. Das bringt mir aber nichts. Ich hab mich bewusst im Zulassen von Gedanken und Emotionen geübt. Das ist viel besser. Vieles habe ich mir von der Seele geschrieben. Was ist gut, was ist schlecht. Wie bin ich. Wer bin ich. Was wünsche ich mir. Für was bin ich dankbar. Die Zettel habe ich dann dem Feuer übergeben. Tut gut, zur Reinigung des Oberstübchens.

    Ich war heute noch kurz im Supermarkt. Ich habe eine Bierdose stehen sehen, da zuckte ich richtig zusammen. Ein ganz unangenehmes Gefühl fuhr durch Mark und Bein. Dann kam das Suchtgedächtnis. Weißt du noch? So schlimm war es doch gar nicht….Doch war es. Sehr schlimm sogar. Ich hab jetzt keine Zeit für dich (ich zum Suchtgedächtnis), ich konzentriere mich auf meinen Einkauf. Ich kann und will keinen Alkohol mehr trinken, das Zeug bringt mich um. Ich will leben und Alkohol bedeutet Sterben. Habe dann auf meinen Zettel geschaut, dass ich nichts vergesse und bin anschließend zur Kasse.

    Ich bin froh, jetzt wieder in meinem alkoholfreien Zuhause zu sein. Meine sichere Burg. Ich achte sehr auf meine Gedanken und Gefühle im Moment. Ich schaue genau hin.

    Ich habe daheim noch einiges zu tun heute. Das mache ich mit Freude, weil ich klar im Kopf und nüchtern bin.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Ich wünsche dir auch einen schönen Tag

    Nein, das will ich nicht.

    Du kannst jederzeit wieder trinken, das ist nicht meine Sache. Es ist deine Verantwortung, welche Risiken du eingehst und welche du vermeidest, denn du kannst nur für dich selbst trocken sein. Nicht für mich, nicht für das Forum, nicht für deine Frau.

    Ich habe meiner Partnerin nichts verboten, sondern klargestellt, dass es in diesem Haus keinen Alkohol mehr gibt. Es war meine Verantwortung. Wenn sie trinken wollte, musste sie es woanders machen. Sie hatte jedoch kein Problem damit, denn sie ist nicht süchtig.

    Meist wird der Gedanke, Alkohol für andere zu verbieten, aus dem eigenen, nassen Denken geboren, weil man selbst immer dafür gesorgt hat, dass etwas zum Trinken zu Hause war.

    Jedoch ist das Denken einer nicht süchtigen Person wesentlich entspannter, denn wer nicht trinken muss, wird auch nicht trinken.

    In was für einen Shitstorm habe ich mich da reingeschrieben. Ich bin lernfähig. Schön,daß ihr falsche Denkweisen und falsche

    Verhaltensmuster anprangert.Ich bleibe am Ball!

    Das wird sich herausstellen ….?

    Das finde ich jetzt mal eine sehr gewagte Aussage.
    Du lässt dir offen, wie das ausgeht?

    Ich riskiere gar nix, wenn ich auch nur den geringsten Zweifel habe, dass ich mein nüchternes Leben in Gefahr bringen könnte.
    Ein ‚hoffentlich‘ ist mir da viel zu wenig.

    Ich habe mich regelrecht in einen Shitstorm reingeschrieben Das "hoffentlich, und das wird sich herausstelle " nehme ich zurück. Danke für dein Statement.

    Ja da habe ich schon wieder was falsch geschrieben. Das hört sich richtig trotzig an, wie ein Kind,dem man etwas verbieten will.

    Oh Mann, in welchen Shitstorm rede ich mich da rein!! Ich bin froh, daß ihr mir immer wieder den Spiegel vor das Gesicht

    haltet.Aber dafür ist das Forum ja da.lch lerne noch, Alles klar.

    Aller Anfang ist schwer.Ichbin auf dem Weg. Ich seh keinen Anlass die Grundbausteine zu hinterfragen.Ihr sprecht aus

    Erfahrung.Ich bin noch am Anfang meiner Reise.Hier ist mit Sicherheit niemand dabei, der sagt, daß hab ich doch gleich gewußt.

    Letztendlich habt ihr schon viele scheitern sehen.Ich möchte natürlich nicht scheitern. Ihr wollt mir


    einen weiteren Absturz ersparen!

    Ich will meiner Frau nicht von heute auf morgen ihr Getränk verbieten. Das ist ein

    Prozess den ich etwas langsamer angehen möchte. Das ist mein Weg damit umzugehen. Es wird sich rausstellen, ob ich damit

    auf die Schnauze fliege. Hoffentlich nicht. L G

    Da hast du was falsch verstanden. Ich habe ganz klar die Absicht, ab jetzt, abstinent zu leben. Regelmäßigkeit bei meinen Alkoholabstürzen

    kann ich nicht feststellen. Die Abstände dazwischen wurden in letzter Zeit allerdings kürzer. Mir ist klar,das ich nur durch absolute Abstinenz

    meine Sucht zum Stillstan bringen kann.

    Das ist auch schon wieder so ein Klassiker Bono. ;)

    Es ist etwas anderes, sich die Jacke und Schuhe anzuziehen. Den Geldbeutel in die Hand zu nehmen. 300 Meter zu laufen und dann sich dann noch etwas zu kaufen.

    Anstatt einfach in den Schrank zu greifen und es sich direkt rein zu schütten.

    Das Hirn und der Verstand haben mehr Zeit um sich auf dem Weg einzuschalten. Und es ist eine ganz andere Hürde.

    Es gab hier User, die haben berichtet, wie sie eine Kühlschranktür geöffnet haben und zack war es passiert. Auch dieser Rat, aus den Grundbausteinen, kommt nicht von ungefähr.

    Ich erkenne das an und stelle das keinesfalls in Frage. Ich weiß, das der beste Weg, einAlkfreies Zuhause ist.Ich bin auch da ganz

    klar deiner Meinung. Ich bin ja dabei mein Leben umzukrempeln

    Da stimme ich zu. Es geht um den kurzen Moment, der unkontrolliert enden könnte, wenn du plötzlich Suchtdruck bekommst gibst du dir die Chance, dass er vorbei ist, bevor du die Tanke erreicht hast. Darum geht es.
    Es verhindert nicht, wenn du wieder trinken willst, das wirst du schaffen auch bei alkoholfreiem Zuhause.

    Hallo Nayouk,ich erkenne die Bedenken an.Die Fallstricke liegen überall.Ein absolut Alkfreies Zuhause ist mit Abstand die beste Entscheidung.

    Bei mir ist es ähnlich weit und die haben alles vorrätig, was ich früher missbräuchlich gesoffen habe.


    Ich durfte ich mir hier im Forum in der Anfangszeit Vorhaltungen machen lassen, da ich -so wie Du jetzt- noch etwas Wein und Sekt im Hause hatte und immer noch habe, den meine Frau gelegentlich mal trinkt. Mich hat das Zeug nie gereizt und ich sehe es für mich als ungefährlich an. Genau das wird hier im Forum von einigen ganz anders beurteilt. Ich weiß ja nicht wie Du gestrickt bist, falls starker Suchtdruck aufkommen sollte, besteht zumindest abstrakt die Gefahr, anstelle zur Tanke zu gehen (z.B. bei Dunkelheit oder sehr schlechtem Wetter) , lieber schnell mal den Vorrat der Frau anzuzapfen, da der nunmal auch Alk enthält.


    Daher rate ich heute Anfängern dazu, im Zweifel lieber den Empfehlungen der Grundbausteine zu folgen. Sei Dir bei Deiner Entschließung bitte der geschilderten abstrakten Gefahr bewusst.

    Hallo Carl Friedrich, sorry wegen Carl Jürgen. Ein Bekannter von mir heißt Karl Jürgen.Das war ein Versehen. Zum Thema möchte

    ich sagen,das ich die Grundbausteine in keinster Weise in Frage stelle.Ich bin noch am Anfang meiner Umstellung und ich erkenne

    das an.Als solches bin ich auch der Meinung, nochmal in mich zu gehen und mit meiner Frau darüber sprechen. LG

    Bono : Darf ich fragen, was für Alkohol Ihr daheim habt? Hast Du das Zeug früher auch getrunken?

    Ich habe kein Bier und keinen Schnaps im Haus, da das meine Drogen waren.

    Hallo Carl Jürgen, Bier habe ich noch im Haus.Das bekommt mein Nachbar. Dann wird keins mehr gekauft .Hatte ich sowieso nur für meinen Nachbarn hier.Ich trinke schon lange kein Bier mehr,.Ich habe in meinen Hochzeiten eine bestimmte Schnapssorte bevorzugt. Ist nichts mehr da und wird

    nicht mehr geordnet. Meine Frau trinkt gerne Hugo,der ist noch hier.das wars. Ich muss nun sehen, wie ich damit umgehe.lm Moment stört es mich nicht.

    Wenn es mich stören würde, würde ich mit meiner Frau sprechen. Ich denke das ist doch schon mal ein guter Anfang.Im Moment seh ich darin keine Gefahr für mich.

    Wenn ich Suchtdruck bekommen würde, bräuchte ich nur 300 Meter zur nächsten ⛽ Tankstelle gehen.Das wäre dann eher gefährlich für mich.

    Du musst nicht antworten, wenn du nicht magst. Ich hatte auch eine (mittelschwere) Depression. Die ging dann weg, ich denk mal meine Abstinenz hat da auch zu beigetragen Du saugst viel Info auf und schreibst, antwortest und kommentierst viel. Verlier den Fokus auf dich und dein Problem nicht. Du bist wegen dir hier. Nur du weisst, wie das bei dir immer abläuft und wie du dich wappnen kannst.

    :thumbup:

    Hi Bono, darf ich fragen, was die Auslöser für dein Trinken waren? Du scheinst in euphorischer Hochstimmung zu sein, hast anfangs aber erwähnt, dass du durch deine Depressionen oft in Löcher fällst (trotz Medikamenten?) Wie bereitest du dich darauf vor?

    Sehr sensibles Thema für mich. Ich habe ein Auffangnetz in Bezug auf Depressionen aufgebaut. Genau das will ich wegen dem Alkohol

    auch aufbauen.

    Ja, da bin ich ja auch ganz bei dir oder euch.Daher bin ich auch hier und froh im Austausch mit anderen zu wachsen! Ja und durch dich

    habe ich auch einen Anstoß zum Nachdenken bekommen. Ich bin hier noch nicht lange im Forum und maße mir schon an, anderen Betroffenen

    Ratschläge zu geben.Ich werde mich zurücknehmen und erstmal mein eigenes Feld weiter beackern! Zu den Grundbausteinen.Ich versuche es auf alle Fälle umzusetzen. Von heute auf morgen mein Leben auf links zu drehen, schaff ich allerdings nicht so schnell. Alle Einwände über meinen Weg, sind voll berechtigt. Etwas Zeit brauch ich aber. Ich werde hier im Forum immer wieder auf falsche Denkanstöße hingewiesen. Genau das brauch ich! Wie war dein Weg hier ins Forum? LG