Dann kommt der Stopp. Entgiftung. Und das trockene Leben beginnt. Erst Euphorie, alles neu, alles besser. Aber dann knallt die Erwartungshaltung gegen die Realität .„Jetzt müsste doch was passieren!“ Nur kommt da nichts Magisches.
Es beruhigt mich, daß der Weg zum Anfang der Abstinenz bei den meisten ähnlich ist. Mein Euphorielevel war ziemlich hoch, als ich hier im Forum ankam. Selbstbewustes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!! ![]()
Zum Glück habe ich hier im Forum gleich die richtigen Informationen bekommen und die Euphorie ist nun seit geraumer Zeit,der Normalität gewichen.Das ist für mich aber auch vollkommen in Ordnung. Ich habe keine Heldentat vollbracht. Ich bin einfach für mich nüchtern geworden.Die Trockenheit ist auch kein Selbstläufer! Ich muss mich darum kümmern.
Mach ich gerade, indem ich meine Gedanken hier aufschreibe.Vielleicht war es tatsächlich wichtig, wenn ich ernsthaft aus dem Suchtkarussel aussteigen will, gleich die richtigen Informationen zu bekommen und sie natürlich auch annehme. Ich denke nach wie vor mit einem schalen Beigeschmack an mein nasses Leben. Das will ich nicht mehr. Ich vermisse nichts. Die zusätzlich gewonnene Zeit, kann ich gut mit sinnvolleren Sachen füllen.