Beiträge von Bono59

    Mein Rücken wird gerade und ich vertrete meinen Standpunkt

    Moin,dazu fällt mir eine Geschichte aus meiner Familie ein.Mein Vater der schon lange nicht mehr lebt, hat immer über andere Leute gelästert.Was sie machen, wie sie aussehen und.s.w. Auch über die eigene Familie Er hat immer wieder über meine 3 älteren Geschwister samt der anderen Verwandschaft schlecht gesprochen. Auch außerhalb der Familie.

    Irgendwann war er bei meiner Schwester zuhause. Er fing dort wieder an ,über andere herausziehen.Da ist meiner Schwester der Kragen geplatzt.Sie sagte, sie will das nicht mehr hören und er könne jetzt gehen.Quasi ein Rausschmiss! Er ließ sich ca.4Wochen nicht mehr sehen.Nach 4 Wochen kam er wieder kleinlaut bei ihr an und meine Schwester war ab dem Tag die Beste. Abgrenzen ist wichtig.Obwohl es gegenüber den eigenen Eltern oft garnicht so einfach ist Gruß Bono

    Hallo Bibi. Du bist jetzt nüchtern geworden.Wenn du keinen beleidigt hast oder tiefgreifend in seine Privatsphäre eingedrungen bist, must du dich auch nicht mehr entschldigen....kannst du aber. Wenn es dir guttut, ist es doch in Ordnung. Das die Tür zu eng war u.solche Sachen , das kenne ich auch .Viel wichtiger ist doch der Fakt, das du die Sache gestoppt hast.Wie du siehst, haben dein Mann und deine Kinder sich Sorgen um dich gemacht

    Das war bei mir genauso. Alle sind froh, daß ich die Sache beendet habe.Ich kenne deine Situation nicht so genau. Ich weiß nur, das ich meinem näheren und weiterem Umfeld einen großen Gefallen getan habe. Das zerbrochene Glas, kann ich nicht wieder zusammenfügen. Ich habe eine neue Scheibe eingebaut.

    Also freu dich, das du die Sucht gestoppt hast. Das ist das Wichtigste. Ach ja, lustig und fröhlich kann ich auch nüchtern sein....Außer, wenn mich eine fiese Depression heimsucht.Das ist allerdings eine andere Sache. LG Bono

    Hallo Kecke, das sehe ich anders.Sicher sind die Eckpunkte klar.Jedoch gibt es immerwieder interessante Diskussionen die eine Sache von verschiedenen Seiten beleuchten.Das Wichtigste ist, das du am Thema dranbleibst.Für mich ist es jedenfalls eine gute Stütze geworden. Gruß Bono

    So jetzt habe ich wunde Finger und ihr gleich überanstrengte Augen.

    LG

    Ist aber gut, das alles hierzulassen. Es erleichtert dich sicher etwas. Da kommt ja eine Menge zusammen, was nach 2023 bei dir abgelaufen ist. Da meine verstorbene Partnerin damals auch im ÖD war, kann ich mich noch erinnern, das sie ihren Job sehr gerne gemacht hat, in einem tollen Team.

    Da ist sehr viel schief gelaufen bei dir. Auf Fairniss und Anerkennung der Leistung, braucht man heutzutage meist nicht mehr hoffen. Die Arbeitswelt ist rau geworden. Schneller, höher,weiter, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Menschlichkeit bleibt da oft auf der Strecke.

    Ja und dann der Marsch durch die Bürokratie. Als Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, hättest du dir am Anfang deines Arbeitslebens sicher nicht vorstellen können, was dir später bevorsteht.

    Ich hoffe, das deine Familie zu dir steht und dich physisch und psychisch unterstützt. Lass deine Sorgen und Probleme hier im Forum. Das hilft sicherlich.Ja und ganz wichtig, stell deine Abstinenz ganz vorne an! LG Bono

    Ich kann mich da wirklich wiederfinden, bei dem was ihr schreibt. (Thalia und Bibi). Ist das eine Erkentniss meinerseits ?? Ganz klares JA! Ich fass mal kurz zusammen. Mein persönlicher Tiefpunkt/ Kapitulation vor der Sucht/ Die Einsicht: -ICH BIN ALKOHOLIKER-/ Ich will so nicht mehr / Ich hol mir Hilfe! / Die Trockenarbeit und Selbstfürsorge beginnt!. Ich wünsche euch einen schönen Einstieg in die neue Woche. LG Bono

    denn eigentlich würde man ja gerne wieder trinken darf aber nicht.

    Moin Arno, ich würde nicht gerne wieder trinken.Jedenfalls bis jetzt nicht. Ich kann natürlich nicht in die Zukunft schauen. Ich weiß auch nicht was passiert, wenn irgendwelche Schicksalsschläge eintreten.Bin ich glücklich ? Ich bin zufrieden abstinent (tatsächlich und das nach erst 11 Monaten Abstinenz).Ich kann nur hoffen, das es so bleibt, und das ist mehr als ich erwartet habe.

    Die andere Sache, wegen dem Willen scheint dich sehr zu beschäftigen!? Das nimmst du glaube ich, viel zu persönlich. Ging mir zu Anfang auch so. Allerdings habe ich hier auch gelernt ruhig zu bleiben und vor allen Dingen nichts gleich persönlich zu nehmen. Außer,wenn ich unfair angegriffen würde. Das ist aber noch nicht passiert. Streitkultur ist oftmals garnicht so einfach.

    Manche Diskussionen drehen sich wirklich im Kreis und es wird diskutiert,weil jeder meint, Recht zu haben.Das ist ein Machtkampf, wie es auch oft in Partnerschaften vorkommt Da wird dann um Kleinigkeiten gestritten und das Thema zerredet und verdreht, um doch irgendwie recht zu haben. Vergebene Liebesmüh, oft spielen da auch Missverständnisse mit! .Durchatmen, bis !0 zählen und nicht gleich zurückschießen.

    Also lass dir nicht die Stmmung verderben. Ich wünsche dir einen schönen nüchternen Sonntag. LG Bono1

    Ich werde niemals leichtsinnig. Denn diese Befreiung lasse ich mir nicht mehr nehmen.

    Liebe Bibi, das ist die Anfangseuphorie. Das war bei mir genauso und ist auch nicht schlimm. Die schon erfahrenen User haben mich dann recht gefühlvoll eingebremst. Das war auch gut so,um nicht über das Ziel hinauszuschießen. Die richtige Arbeit kommt nach der Euphorie. Bleib bei dir und pass auf dich auf. Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg in eine lebenslange Abstinenz. LG Bono

    Sentimental weil mir wieder bewusst wurde, wie lange mein Weg bis hier hin doch gedauert hat. Das ich Gefühle überhaupt wieder benennen

    Hallo Bibitor, ich habe auch einen sehr langen Weg hinter mir, bis ich eingesehen habe,das ich etwas ändern muss und auch ändern kann. Die Zeit können wir nicht mehr 🔙 zurückdrehen. Wir leben im Hier und Jetzt. Schön, das du hier ins Forum gefunden hast. Gruß Bono

    Allkohol selbst ist völlig passiv. Er bewegt sich nicht auf mich zu oder in mich hinein. Meistens sind mir alkoholtrinkende Menschen völlig wurscht, nur in ganz seltenen Fällen

    Alkohol ist mir bisher auf meinem Weg auch ziemlich egal.Im Supermarkt im Kassenbereich kann man die Konfrontationen mit der Flachmanngalerie nicht vermeiden. Ich dachte gestern nur, was für eine Kommerzfalle für nasse Alkoholiker!! Wie für die Kinder die Süßigkeiten 🍬 :rolleyes:.

    Es löst nichts in mir aus, sondern nur der staubtrockene Wunsch, das solche Alkoholikerfallen irgendwann abgeschafft werden. Wann weicht der Kommerz der Vernuft.??

    Nun denkt vielleicht jemand, das macht ja doch was mit ihm!? Es ist an der Supermarktkasse nicht möglich dem auszuweichen. Aber meine Gedanken sind neutral und ich sehe das realistisch. Ich habe nicht das Gefühl, daß mich das triggert. Ich will hoffen, das es so bleibt! Der Notfallkoffer steht bereit. Das Forum gibt mir Halt!! Schönen Tag wünsche ich allen." Jeder Tag ohne Alkohol ist ein guter Tag!!" Gruß Bono

    Ein Bier ist kein Müsliriegel. Es enthält Alkohol. Das ist ein Lösungsmittel. Ein Lösungsmittel ist immer schädlich. Und zwar für jeden gleich.

    Hallo Alex, das ist mir doch klar und ist doch sicher hoffentlich allen hier im Forum klar. Darum geht es mir doch garnicht. Wie du schon schreibst,hat ein Müsliriegel zuviel Zucker. Letztendlich ist immer die Menge entscheidend. Wenn jemand ein Bier trinkt,kann es im Körper sicher keinen großen Schaden anrichten. Wir hier im Forum aber können nicht mehr" nur ein Bier trinken"! Sicher kann man auch von Zucker süchtig werden. Dieser Vergleich ist aber auch müßig und voll am Thema vorbei.

    Deshalb ist das ein Missverständnis. Es wäre ja ein dolles Ding, wenn ich als trockener Alkoholiker auch nur geringe Mengen Alkohol verteidigen würde.Das ist Unsinn und hab ich so auch nicht gemeint. Mir ging es nur darum, darauf hinzuweisen, daß wir unsere nasse Umwelt nicht trocken legen können. Dumme Sprüche, Witze und Verharmlosungen von Alkohol von unserer nassen Umwelt, können wir nicht verhindern. Der Vergleich von einem Müsliriegel mit einem Bier ist natürlich Schwachsinn. Aber eine Brauerei, wird sich nicht hinstellen und sagen, wir haben hier ein leckeres Getränk aber es ist das blanke Gift.

    Ich denke, damit habe ich das Missverständnis richtiggestellt.. Gruß Bono

    Liebe "Forensiker"':) Ich melde mich nochmal zu dem Thema hier und dann ist von meiner Seite auch definitiv gut.Es ist doch alles gesagt und jeder kann es halten wie er will. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Die Diskussion dreht sich im Kreis oder auch ....( Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz)Ich weiß garnicht mehr, wessen Faden das ist? Ah, okay...R/no. Also ruhig Blut Leute. Ihr könnt gerne weiterdiskutieren. Ich bin raus. LG Bono

    Das Thema hatten wir hier erst. Da kann man viel reininterpretieren.Ich seh es wie Hera. Wille, Kapitulation, Verstehen,kann ich von mehreren Seiten betrachten.Deswegen kann man sich daran abarbeiten. Letztendlich ist es für mich nicht wichtig, Die Abstinenz steht im Vordergrund. Ob Wille oder Kapitulation oder beides zusammen. Wichtig ist das Ergebnis. Die Einsicht, nur "lebenslange Abstinenz" kann meine Sucht zum Stillstand bringen, war für mich der Schlüsselmoment.

    Das kannst du auch. Der Wille war da und ist immernoch da. Es hat Klick gemacht.Der Wille wird untermauert durch die Einsicht, daß die Sucht nur durch absolute Abstinenz gestoppt werden kann und nicht anders zum Stillstand gebracht werden kann.