Ich weiß eure Beiträge zu schätzen, nochmal Danke an alle.
Ich hatte ja vor paar Tagen massiv Suchtdruck und gute 2 Tage dran zu knabbern .
Ich war brav zuhause, habe eine Liebesschnulze auf ZDF geschaut, alles gemütlich, entspannt und sicher. Scheinbar!!! Denn genau in meinem sicheren Zuhause in dieser Liebesschnulze tauchten jede Menge gefüllte Weingläser auf, die dann genüsslich getrunken wurden.
Jetzt stellt sich die Frage wo bin ich sicher vor Alkohol? Nirgends!!!
Ich war auf unserer Firmenweihnachtsfeier ( zu dem Zeitpunkt war ich noch gar nicht hier im Forum) und ich habe nicht getrunken obwohl Kollegen mit Akoholgläsern um mich waren, aber auch welche, die Spezi oder Saft hatten. Egal. Ich habe nicht getrunken und hatte auch keinen Suchtdruck. Selbst an Silvester wo ich vermeintlich sicher war, wollte mir jemand Sekt geben. Habe gesagt, dass ich keinen Alkohol trinke. Ganz einfach. Gut war’s. Das ist doch die Hauptsache.
Für mich gehört zu einer zufriedenen Abstinenz auch mein Selbstvertrauen.
Selbstvertrauen zu unterstützen wäre vielleicht ein wichtiger Punkt auch hier fürs Forum. Mag sein, dass Hartmut es gut meint, aber ich bin auch sensibel, von mir aus auch ein Weichei. Das kann auch Trotz erzeugen, wie jetzt erst recht und das dann wirklich Leute Richtung Ruckfall gehen.
Klar ich bin am Anfang, habe aber auch vieles richtig gemacht, bin hier dazu gekommen, nehme die Grundbausteine an und Arbeite mutig an mir.
Ich habe Selbstvertrauen und Verantwortungsgefühl. Heute Abend kann höchstens soviel passieren wie in dem Film letzte Woche.
DasCraving war am nächsten Tag im Job so massiv, ich hätte an jeder Tanke oder Supermarkt anhalten und mir was kaufen und dann trinken können. Aber ich habe das nicht gemacht. Das ist doch die Hauptsache.
Ist die berechtigte Frage, ob zuhause heute Abend tatsächlich sicher ist. Ihr könnt ja mal die alkoholischen Getränke die im Fernseher heute kommen zählen und ich zähle die die ich sehe.
Ich werde ehrliches Feedback geben wie es war und auch in Richtung Suchtdruck. Das mache ich. Aber erst morgen nach Feierabend.
Es war wirklich mein Weg, hier frei Schnauze hier alles und viel zu schreiben, tat mir echt gut, aber bei allem Respekt, das werde ich nicht mehr machen. Das macht Bluthochdruck und Tränen. Ein Tagebuch in meinem Ipad tut es auch.