KaDett - Nüchternheit als Lebenseinstellung

  • Ich werde nicht selbst mit meinem Auto fahren, sondern werde mitgenommen.

    Ich war bis jetzt immer autark, um selbst bestimmen zu können, wann es reicht und ich nach Hause gehe,
    „ohne Zwänge“.

    Früher war ich natürlich froh, wenn ich mitgenommen wurde😏

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Werde auch zuhause soviel Wasser trinken, damit ich keinen Durst habe. Mal sehen, vielleicht biete ich auch an, dass ich fahre. wEnn ich mir zu unsicher bin, sage ich kurzfristig mit einer Ausrede auch ab. Da warte ich mal ab bis morgen. Werde auf jedenfall auf mein Bauchgefühl hören. Da verlasse ich mich immer drauf und entscheide wirklich oft nach Bauchgefühl. Werde auch visualisieren wie es da sein könnte und dass ich auch Alkohol in Gläsern sehen werde, und versuche mich dann darauf einzustellen. Aber heute bin ich daheim und mache gerade Tee 😊

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Paar ungeschönte Gedanken dazu.

    Kurz gesagt, wenn ich mir all das Drama durchlese – die penible Planung im Vorfeld, die unzähligen Maßnahmen und Eventualitäten sowie die stressige Fahrt – und ich dann mit einer geballten Faust in der Tasche warte, ob mir jemand Alkohol anbietet, nur um dann herumzustottern, weil mir die ausgeklügelten Ausreden nicht einfallen, und schließlich panisch auf die Toilette sprinte, um einem möglichen Saufdruck zu entkommen, frage ich mich ernsthaft:

    Wozu der ganze Aufwand?

    Da bleibe ich doch lieber mit meinem Allerwertesten oder Allerliebsten zu Hause, mache es mir gemütlich und genieße einen entspannten Abend.

    Und bisher hat mich in meinen fast 18 Jahren Trockenheit noch niemand gezwungen, etwas zu tun, das mir schaden könnte.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Dein Bauchgefühl sagt dir doch schon jetzt, was das Beste wäre.

    Es gibt einige Strategien, die man anwenden kann, falls man bei einer Veranstaltung ist: Immer ein volles Wasserglas in der Hand zu haben, jederzeit gehen zu können, usw.

    Aber du hast jetzt schon ein ungutes Gefühl. Und bedenke, dass Suchtdruck und negative Gedanken auch nach der Veranstaltung auftreten können, wenn du schon wieder zu Hause bist.

    Eine Absage ist sicher eine gute Idee.

    Viele Grüße

    Seeblick

  • Um was für eine Veranstaltung handelt es sich und wird sie im Wesentlichen durch den gemeinsamen ggf. heftigen Konsum von Alk bestimmt? Falls Ja, solltest Du noch mal in Dich gehen, ob Du Dir das antun willst.


    Falls Du teilnimmst noch 2 Tipps:


    1. Fahr selbst, dann bist Du unabhängig und kannst jederzeit flüchten, falls es brenzelig wird.

    2. Und immer schön in beiden Händen etwas halten, damit Dir nicht irgendwer ein Glas zum gemeinsamen Anstoßen in die Hand
    drücken kann.

  • wenn ich mir all das Drama durchlese – die penible Planung im Vorfeld, die unzähligen Maßnahmen und Eventualitäten sowie die stressige Fahrt – und ich dann mit einer geballten Faust in der Tasche warte, ob mir jemand Alkohol anbietet, nur um dann herumzustottern, weil mir die ausgeklügelten Ausreden nicht einfallen, und schließlich panisch auf die Toilette sprinte, um einem möglichen Saufdruck zu entkommen,

    Das ist ziemlich übertrieben, so ist das wirklich nicht, ist kein Drama

    ist: Immer ein volles Wasserglas in der Hand zu haben, jederzeit gehen zu könne

    gute Idee

    du hast jetzt schon ein ungutes Gefühl

    habe ein gutes Gefühl, bin entspannt und werde hin gehen

    und wird sie im Wesentlichen durch den gemeinsamen ggf. heftigen Konsum von Alk bestimmt?

    Nein absolut nicht, ist keine Party oder Gala

    Falls Du teilnimmst noch 2 Tipps

    Lieben Dank

    Und auch Danke für die Fürsorglichkeit 😊

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Das ist ziemlich übertrieben, so ist das wirklich nicht, ist kein Drama

    Alles, was ich tue, um trocken zu bleiben, kann nicht übertrieben sein. Aber alles, was ich bewusst mache, um mich ins nasse Umfeld zu werfen, ist definitiv der falsche Weg. Klar, ich kann das machen, aber dann stehe ich dazu und hole mir nicht überall Tipps, wie ich etwas vermeiden kann, was durch einfaches Wegbleiben vermieden wäre.

    Vor ein paar Tagen hast du noch über den Saufdruck gesprochen und gesagt, "Nur nicht trinken reicht nicht" oder irgendwas von Kapitulation. Hast angeblich reflektiert und jetzt rennst du mit offenem Visier auf den Alkohol zu, gehst auf Konfrontation und stellst dich dem Kampf.

    Das ist meine Analyse aus den ganzen Posts

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • nasse Umfeld zu werfen

    wer sagt das denn? Da wird nicht gesoffen, bin nicht in einer Bahnhofskneipe.

    dann stehe ich dazu und hole mir nicht überall Tipps, wie ich etwas vermeiden kann

    ich habe lediglich Fragen von Seeblick beantwortet

    Vor ein paar Tagen hast du noch über den Saufdruck gesprochen und gesagt, "Nur nicht trinken reicht nicht" oder irgendwas von Kapitulation. Hast angeblich reflektiert und jetzt rennst du mit offenem Visier auf den Alkohol zu, gehst auf Konfrontation und stellst dich dem Kampf.

    Das ist meine Analyse aus den ganzen Posts

    Du siehst das anders als es den Tatsachen entspricht.

    Ich sage euch herzlich Danke für die Fürsorge.

    Aber ganz ehrlich mir wird das jetzt zuviel und anstrengend hier. Ich werde mich deshalb nun zurücknehmen und einfach nur hin und wieder lesen. Ich gehe nicht auf einen Rummel und werde nicht von saufenden und besoffenen Personen umgeben sein. Höchstwahrscheinlich werde ich dort die einzige Alkoholikerin sein. Ich komme mir vor als würde ich mich auf eine Partymeile werfen. Nein Hartmut das mache ich nicht. Du kannst mir schon zutrauen, dass ich weiß was ich mache und wo ich hingehe. Das ist ein Anlass mit eher traurigem Hintergrund. Und es ist mir eine Ehre dort eingeladen zu sein und hin zu gehen. Ich werde mich hier dazu nicht rechtfertigen. Das ist jetzt einfach meine Entscheidung und bedarf keiner weiteren Worte. Ich komme mir fast vor als wäre ich ein Verbrecher, der heute Abend eine Bank überfällt. Hier im Forum die ganzen Mitglieder, die sitzen doch nicht alle nur zuhause heute Abend und schauen Tatort. Ich könnte mir in den Hintern beißen, dass ich das überhaupt erwähnt habe, dass ich heute Abend mal, ich betone mal, weg bin. Das passiert mir nicht nochmal.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Ich komme mir fast vor als wäre ich ein Verbrecher, der heute Abend eine Bank überfällt.

    Hallo KaDett, du verstehst ihn falsch er meint es nicht böse. Er hat ja eigentlich recht, ich würde als Frischling auf jedenfall nicht dorthin gehen aber das ist nur auf mich bezogen. Kopf hoch, keiner will dir eine übertragen es ist bestimmt nur gut gemeint.

  • Montag

    Irgendwas läuft grad schief bei mir. Bin im Job und denke an den Film , nicht wirklich an den Film, sondern an die Szenen wo Wein getrunken wurde.
    Mir schießen Gedanken durch den Kopf „für immer“ und „nie wieder“ auch so ein Glas Wein trinken zu können. Ich hadere echt rum und könnte die ganze Abstinenz an die Wand werfen.

    Gestern

    Morgen Abend werde ich allerdings unterwegs sein und werde mit Alkohol konfrontiert werden. Ich bin das gar nicht mehr so gewohnt, da ich nicht viel unterwegs bin oder oft aus gehe seit ich nicht mehr trinke. Will mich da mental auch etwas drauf vorbereiten.

    heute

    u kannst mir schon zutrauen, dass ich weiß was ich mache und wo ich hingehe.

    Wenn ich eines gelernt habe, dann dass ich bei der Suchtkrankheit niemandem trauen kann.

    Und nun.

    Aber ganz ehrlich mir wird das jetzt zuviel und anstrengend hier

    Wasch mir den Pelz, aber mache mich nicht nass? Hier werden die Fallstricke aufgezeigt. Es muss nicht für dich sein, aber du bist hier nicht alleine.

    Du schreibst innerhalb einer Woche von Verzicht dann dein Vorhaben, um dies zu vermeiden, machst dir aber ein paar Tage später Gedanken , weil du irgendwo hingehst und mit Alkohol konfrontiert wirst. Lies dich einmal selbst in Ruhe durch.

    Zudem schreibe ich aus der Ich-Perspektive und was du daraus machst, ist deine Sache. Ich gebe grundsätzlich auch keine Tipps, wie ich mich verhalten würde, wenn ich auf Alkohol bewusst zulaufe, sondern nur Verhaltensweisen, wie ich es machen würde, wenn ich zufällig auf Alkohol treffe. Da habe ich den Notfallkoffer im Kopf.

    Aber der hilft nur bedingt , wenn ich bewusst darauf zulaufe. Denn da spielt sich im Kopf etwas anderes ab. Die Synapsen machen schon mit den Neurotransmittern im Vorfeld eine Party, weil sie ja wissen, es geht dahin, wo etwas zum Saufen gibt .

    Sie freuen sich, weil der Suchtkranke nun wieder mit Willen versucht, dagegen zu halten. Es ist eine Hintertür, die aufgemacht wird, unabhängig davon, was das Endergebnis für dich ist.

    Das ist ein Anlass mit eher traurigem Hintergrund. Und es ist mir eine Ehre dort eingeladen zu sein und hin zu gehen. Ich werde mich hier dazu nicht rechtfertigen.

    Niemand braucht sich zu rechtfertigen. Wie kommst du darauf? Niemand hat geschrieben, dass du auf einen Rummel gehst oder sonst etwas. Niemand hält dich auf. Zudem, ob es ein trauriger oder schöner Anlass ist, ich habe als Suchtkranker immer gesoffen.

    Ich werde mich deshalb nun zurücknehmen und einfach nur hin und wieder lesen.

    Es ist deine Entscheidung, wie du trocken bleiben möchtest.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Es heißt nur im Forum überall, dass man viel lesen und schreiben soll, und das helfen kann sich zu festigen. Außerhalb diesem Forum tausche ich mich mit niemandem darüber aus. Also dachte ich, ok ich wage es und mache das so.

    Alles, was dir hilft, nüchtern zu bleiben, ist absolut richtig. Da gibt es auch überhaupt kein ‚lächerlich‘.

    Ich tausche mich außerhalb des Forums auch mit niemandem über meine Sucht aus. Um so wichtiger ist es doch, hier alles aufschreiben zu können.
    Ich bin doch für mich hier.

    Nicht immer kann ich aus allem, was mir geschrieben wird, auch direkt was für mich gewinnen. Muss ich ja aber auch nicht, wichtig ist für mich manchmal auch nur, nicht nur stur in meine ‚festgesetzte‘ Richtung zu denken, sondern auch immer offen zu sein für andere Sichtweisen.

    Mit dem Schreiben sortiere ich mich gleichzeitig und mein Kopf bleibt frei. Auch mich zu reflektieren gelingt mir besser wenn ich vorher alles aufschreibe und ggf. wenn nötig nochmal nachlesen kann.

    Das habe ich auch bei mir so festgestellt: Beim Schreiben sortieren sich die Gedanken. Das ist gerade am Anfang so wertvoll für meinen Weg gewesen.

    Lass dich nicht ausbremsen. Das ist dein Weg und wenn sich da die Gedanken auch mal überschlagen, dann ist es doch trotzdem dein Weg.


    Ich fahre überall selbst hin. Immer.
    So bewahre ich mir meine Freiheit, jederzeit wieder nach Hause fahren zu können.
    Alleine die Vorstellung, ich müsse irgendwo bleiben, wo ich nicht bleiben will oder wo mich irgendwann nicht wohl fühlen könnte, ist für mich ganz schön schlimm. In so eine Situation will ich mich nicht bringen.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Alleine die Vorstellung, ich müsse irgendwo bleiben, wo ich nicht bleiben will oder wo mich irgendwann nicht wohl fühlen könnte, ist für mich ganz schön schlimm. In so eine Situation will ich mich nicht bringen.

    Ganz genauso mache ich es auch. Und ja, ich gehe auch manchmal auf Anlässe wo auch Alkohol getrunken wird (nicht mittelpünktig) und wäge im Vorfeld ab, ob das ok für mich ist, ich jederzeit weg kann und ich jemanden dabei habe, der mich unterstützt.

    Wenn ich wirklich bereit bin und gut vorbereitet sehe ich auch nicht wirklich ein Problem- für mich persönlich (!). Aber ich muss bis zum Schluss innerlich bereit sein noch im letzten Moment abzusagen, wenn das Gefühl nicht passt. Hab ich auch schon öfter gemacht.

    So helfen mir die klaren Sichtweisen hier, zu erkennen wo Risiken lauern. Sie im Zweifel nicht einzugehen. Wenn aber z.B. silvester mit guten Freunden mir sehr wichtig ist und diese guten freunde auf das Glas Sekt um 12 nicht verzichten wollen, mich dabei aber ermutigen und unterstützen, dass ich eben um 12 eine Saftschorle trinke ist das für mich persönlich ein gangbarer Weg. Aber ich schreibe bewusst für mich persönlich- das kann man auf keinen Fall pauschalisieren.

  • Ich könnte mir in den Hintern beißen, dass ich das überhaupt erwähnt habe

    Was ich Dir gerne raten möchte ist, dass Du - auch wenn es im ersten Moment schwer ist - Dich nicht rechtfertigst.
    Ich habe ein paar Stunden gewartet.
    Mit der Zeit hat mein Hirn dann angefangen, die Fakten raus zu filtern, ohne dass meine Emotionen das weiter blockiert haben.

    Und wenn ich der Meinung war, dass das nichts für mich ist, habe mich auch nicht mehr darüber aufregen müssen. Hat mich etwas weiter geärgert, war meistens etwas dran.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Ich weiß eure Beiträge zu schätzen, nochmal Danke an alle.

    Ich hatte ja vor paar Tagen massiv Suchtdruck und gute 2 Tage dran zu knabbern .

    Ich war brav zuhause, habe eine Liebesschnulze auf ZDF geschaut, alles gemütlich, entspannt und sicher. Scheinbar!!! Denn genau in meinem sicheren Zuhause in dieser Liebesschnulze tauchten jede Menge gefüllte Weingläser auf, die dann genüsslich getrunken wurden.

    Jetzt stellt sich die Frage wo bin ich sicher vor Alkohol? Nirgends!!!

    Ich war auf unserer Firmenweihnachtsfeier ( zu dem Zeitpunkt war ich noch gar nicht hier im Forum) und ich habe nicht getrunken obwohl Kollegen mit Akoholgläsern um mich waren, aber auch welche, die Spezi oder Saft hatten. Egal. Ich habe nicht getrunken und hatte auch keinen Suchtdruck. Selbst an Silvester wo ich vermeintlich sicher war, wollte mir jemand Sekt geben. Habe gesagt, dass ich keinen Alkohol trinke. Ganz einfach. Gut war’s. Das ist doch die Hauptsache.

    Für mich gehört zu einer zufriedenen Abstinenz auch mein Selbstvertrauen.

    Selbstvertrauen zu unterstützen wäre vielleicht ein wichtiger Punkt auch hier fürs Forum. Mag sein, dass Hartmut es gut meint, aber ich bin auch sensibel, von mir aus auch ein Weichei. Das kann auch Trotz erzeugen, wie jetzt erst recht und das dann wirklich Leute Richtung Ruckfall gehen.

    Klar ich bin am Anfang, habe aber auch vieles richtig gemacht, bin hier dazu gekommen, nehme die Grundbausteine an und Arbeite mutig an mir.

    Ich habe Selbstvertrauen und Verantwortungsgefühl. Heute Abend kann höchstens soviel passieren wie in dem Film letzte Woche.

    DasCraving war am nächsten Tag im Job so massiv, ich hätte an jeder Tanke oder Supermarkt anhalten und mir was kaufen und dann trinken können. Aber ich habe das nicht gemacht. Das ist doch die Hauptsache.

    Ist die berechtigte Frage, ob zuhause heute Abend tatsächlich sicher ist. Ihr könnt ja mal die alkoholischen Getränke die im Fernseher heute kommen zählen und ich zähle die die ich sehe.

    Ich werde ehrliches Feedback geben wie es war und auch in Richtung Suchtdruck. Das mache ich. Aber erst morgen nach Feierabend.

    Es war wirklich mein Weg, hier frei Schnauze hier alles und viel zu schreiben, tat mir echt gut, aber bei allem Respekt, das werde ich nicht mehr machen. Das macht Bluthochdruck und Tränen. Ein Tagebuch in meinem Ipad tut es auch.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Mag sein, dass Hartmut es gut meint,

    Bitte sprich mich direkt an und nicht über mich, da dies meist verfälscht weitergegeben wird. Ich meine es weder gut noch schlecht, sondern ehrlich, klar und direkt.

    Ich habe deinen gesamten Thread gelesen und dieser strotzt vor trockenen und nassen Widersprüchen, was durchaus normal ist und hier wäre eben der Ort, wo es sortiert werden kann. Wenn du das nicht mehr von mir möchtest, kein Problem.

    Ich schreibe als User und nicht als Moderator also hast auch da nichts zu befürchten. Die Wahrscheinlichkeit, trocken zu bleiben, liegt bei etwa 5 %. Wer nicht zu den 95 % gehören möchte, sollte lernen, das Emotionale von der Sucht zu trennen, um Rückfälle zu vermeiden. Und ich bin kein Freund davon, nur eine Gelegenheit zur Sucht zu geben.

    Dir weiterhin alles Gute.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Es war wirklich mein Weg, hier frei Schnauze hier alles und viel zu schreiben, tat mir echt gut, aber bei allem Respekt, das werde ich nicht mehr machen. Das macht Bluthochdruck und Tränen. Ein Tagebuch in meinem Ipad tut es auch.

    Hallo KaDett, geh da bitte besser nicht hin, jetzt bist du ja euch noch emotional niedergeschlagen, da wird die Feier doch eher zur Mutprobe oder?

  • Am Anfang fand ich auch einiges übertrieben oder gar zu heftig zu Beginn im Forum.

    Jedoch als ich die Grundbausteine ernst nahm und ich bemerkte, dass es die Langzeit Trockenen hier im Forum geschafft haben, zufrieden abstinent zu leben, da wurde mir klar, dass es nur so funktionieren kann.

    Und wir weisen lieber einmal mehr auf die Risiken hin, als zu wenig.

    Manchmal kommt es im Schwall und mehrere Teilnehmer schreiben ihre Sicht der Dinge. Da kann es für einen Neuling schon wie Bevormundung erscheinen.

    Aber bei allem liegt es an Dir, Kadett, wie Du es aufnimmst und verarbeitest. Manchmal ist es besser erstmal eine Pause einzulegen, nachzudenken und dann erst weiterzuschreiben.

    Hier will Dir niemand etwas Böses oder Dich bevormunden. Aber wir haben gewisse Erfahrungswerte, die Du Dir ersparen könntest, wenn Du die Hinweise ernst nimmst und überlegst, wie Du Dich entscheidest. Nämlich auf Biegen und Brechen an einer Veranstaltung teilnehmen, oder aus Vorsicht doch lieber darauf zu verzichten.

    Und auf manches, das ich in der Vergangenheit aus Vorsicht ausgelassen habe, darauf habe ich jetzt gar keine Lust mehr. Ganz einfach, weil ich mich verändert habe in der Abstinenz. Ich habe andere Prioritäten.

    Auf jeden Fall solltest Du weiter offen und ehrlich schreiben, damit Du eine Resonanz bekommst, nur so kannst Du lernen, was für Dich und Deine Abstinenz gefährlich sein könnte.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Vielleicht wäre es besser gewesen, Du hättest vorab mal geschrieben, um was für ein Ereignis es sich handelt, und ob dort der gemeinsame Konsum von Alk im Vordergrund steht. So hast Du den Eindruck erweckt, es handle sich womöglich um eine feucht-fröhliche Feier.

  • . Meine Gesundheit hat ziemlich darunter gelitten

    Ich war dauernd müde hatte trockene Haut und Augen , ein ständiges Völlegefühl und Blähungen . Bin eines Sonntags heulend zur Ambulanz, sicher , dass ich nicht mehr lange leben werde ( Gott wie peinlich). Es wurde Blut abgenommen und siehe da - Leberwerte erhöht.Nicht dramatisch , aber auch nicht normal. Beim Ultraschall wurde nichts festgestellt.

    Seit diesem Tag hab ich nichts mehr getrunken .

    Blutwerte sind bei der letzten Kontrolle schon deutlich runter gegangen .

    Mal schauen wie's weiter geht.

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