In 4 Bier sind ca. 100ml reiner Alkohol enthalten x 7 = 700ml x 4 = 2,8L fast 3 Flaschen im Monat
Beiträge von R/no
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So etwas wie „so schlimm war es doch nicht“.
Mir hat da die errechnete Menge des reinen Alkohols den ich in der Woche konsumiert habe ganz gut geholfen. Wenn man + - 4-6 Flaschen Spiritus im Monat trinkt sollte das eine ausreichende Warnung sein.
In Bier gerechnet, falls es auch wirklich nur Bier war, wird schnell verharmlost, jedenfalls hab ich das immer so gemacht, denn wenn Ich ehrlich bin hab ich alles getrunken wenn nichts anderes da war, auch Radler. Der reine Alkohol steht da irgendwie wie ein Turm den vergisst man nicht so schnell.
Gruß R/no
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Worüber ich noch gestolpert bin: dass Du Deine Krankheit "beichten" wolltest.
Darüber hab ich mir auch Gedanken gemacht, ich muss niemanden etwas "beichten" , wer was wissen möchte soll fragen.
Wenn ich dann einmal in eine Situation kommen sollte bei der ich Alkohol ablehnen müsste und darauf hin die Frage "Warum denn" gestellt wird, werde ich sagen das ich Alkoholiker bin also gleich "weil ich Alkoholiker bin"
Dann brauch ich nicht rumeiern a lá, "ich habe vor einiger Zeit gemerkt das ich zuviel trinke" oder irgend sowas schwammiges. Ich spiel damit den Ball ja gleich wieder zurück und das gegenüber darf dann entscheiden ob es weiter fragen will.
So nehme ich mir das für bestimmte Leute und Situationen zumindest vor, am Arbeitsplatz würde ich das natürlich nicht machen, jedenfalls jetzt noch nicht.
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Auf mich trifft momentan der Begriff "Abstinent" 100% zu, um mich als "trocken" zu bezeichnen bin ich noch zu unerfahren wie ich es ja jetzt bemerkt habe. Nicht das ich mich klein machen will, ich bin sehr zufrieden mit meiner Entwicklung, bis auf den tick vor kurzem, aber es gibt noch viel zu tun bevor ich mich als gefestigt trocken bezeichnen würde/könnte.
Also ich finde die Differenzierung gut und einleuchtend, für mich ist sie sinnig.
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Falls mich ein Neuling fragt, ob er den alkfreien Punsch trinken könne, rate ich zum Vorschlag von Alex und sage: "Finger weg."
Hallo CF, jetzt erinnere ich mich natürlich auch das du mich noch vir kurzem vor der Weihnachtszeit/Jahreswechsel gewarnt hattest.
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Guten Morgen Alex,
Das letzte, was ich gebrauchen könnte, ist von trinkenden Leuten auch noch bedauert zu werden.
Ja das hätte mir auch nicht gut getan aber diesmal hab ich ja kapiert das es ein Fehler wäre bzw. unnötig, einfach wirklich unnötig.
Ich kann und will mich nicht in eine Gruppe stellen, die nur zum Zweck des Glühwein-Trinkens da zusammen steht. Mehr im Mittelpunkt kann der Alkohol da ja nicht stehen.
Es hat ja schon fast religiöse züge, gut das ich da noch drauf gekommen bin, nur ein Volksfest wäre der noch dümmere Ort gewesen.
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Mir wäre es eindeutig zu gefährlich
Es ist auch für Lebensmut sowie für uns alle gefährlich, ich hätte auch fast den Fehler gemacht und wäre dieses Jahr auf einen Wm. In meiner nassen Zeit bin ich gar nicht gerne auf Wm, eher widerwillig, nächstes Jahr würde ich es höchstens noch der Kinder zuliebe machen aber meine Jungs sind davon Semi begeistert, da muss es dann schon eine Attraktion geben.
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Einen schönen zweiten Advent wünsche ich Dir auch.
Gruß R/no
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Guten Morgen Bingo und herzlich willkommen
Gruß R/no
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Hallo eternal,
siehst du dich in einer art bringeschuld anderen gegenüber?
Nein überhaupt nicht, ich hab da auch keinen Zeitplan. Aber ich hätte keine Lust gehabt ihm eine Geschichte a lá ich trinke keinen Alkohol mehr zu erzählen, was mir jetzt auffällt ist das der Weihnachtsmarkt der denkbar dümmste Ort ist um einem Freund seine Alkoholsucht zu beichten, ich muss schon fast lachen so dumm war das.
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Das klingt so wie "... auch übrigens, outen könnte ich mich auch mal..."., als ob das etwas ist, was du gerne auch "mal" machen möchtest, irgendwie beiläufig
Naja, das erste outing war ja bei meinen besten Freunden, da ist es mir nicht schwer gefallen. Das Wort "mal" war an der Stelle nicht richtig, so beiläufig war das nicht gemeint.
Hast du dich "mal" gefragt, warum du dich outen möchtest? Denn du findest es ja schade, dass es so nicht stattfinden konnte.
Der Freund meldet sich alle paar Wochen, das mit dem Weihnachtsmarkt sah ich jetzt als gute Gelegenheit um reinen Tisch zu machen und von meiner Krankheit zu erzählen. Er wohnt ja im selben Ort und vielleicht kamen ihm auch Gerüchte zu Ohren, da dachte ich wenn dem so ist wäre jetzt die Gelegenheit...
mal hätte ich fast wieder zweimal eingefügt, das wird noch besser😬
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(Entschuldige die Ausdrucksweise.)
Ich werde darüber hinwegsehen 🤴und nicht die Nase rümpfen, alles gut ich bin ja kein Kind von Traurigkeit😉
LG R/no
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Alles gut R/no, wenn es für dich so besser ist, dann ist das auch in Ordnung. Ich wollte damit nicht dein Verhalten kritisieren. Alles ist gut, was dir hilft deine Abstinenz zu stärken.
Ich war gerade nicht in Verteidigungsstellung 🧐 muss ich da mal loswerden.
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Meine kurze Auszeit hier hatte wirklich was gutes, ich hab über mich nachgedacht und bin darauf gekommen das ich mich zu sehr mit anderen Fäden beschäftige bzw. meinen Senf dazugebe, meinen aber komplett vernachlässigt habe.
Ich hab fast nichts über mich erzählt, über meine Entwicklung und was mir so durch den Kopf geht. Ich hab in den paar Tagen aber auch nicht den Wandel vom Saulus zum Paulus vollzogen oder möchte für die Moderatoren schön reden.
Auch zum Thema Beziehung hab ich mir viele Gedanken gemacht auch meinen Umgang mit trinkenden Menschen und generell Alkohol hab ich mal auf den Prüfstand gestellt.
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Es gibt auch alkoholfreien Punsch
Damit würde ich aber Alibitrinken mMn. Mein Vorhaben war ja auch meine Erkrankung mitzuteilen. Nachher bekomme ich noch Alkoholischen Punsch weil die Angestellten schon einen im Tee haben. Ich für mich wäre mit meiner Thermoskanne zufrieden, lieber kauf ich den Jungs was für das Geld, wahrscheinlich kostet eine Tasse inzwischen schon 10€....
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Eine psychische Erkrankung/Krankheit klingt für mich richtig, bei der "Krankheit" hatte ich Schwierigkeiten es so zu akzeptieren. Ich hab damit immer nur körperliche Gebrechen verbunden, die ja meist erst in späteren Phasen der Sucht auftreten. Komischerweise war das jetzt sofort stimmig mit meinen Gedanken.
Ich bin Alkoholiker, ich hab eine Krankheit, genau genommen eine psychische Erkrankung.
Damit kann ich wirklich umgehen, früher oder später werde ich ja mal in die Situation kommen, in der ich meine Krankheit offen legen muss/sollte. Wenn mich das Wort schon selbst stört weil ich mich nicht krank fühle (körperlich) wird das schwer mit dem offenen Umgang.
Aber so klingt das echt "gut" , irgendwann muss ich z.B. mal mit meinen Söhnen reden und so fällt mir das leichter, extrem leichter.
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Für mich ist meine Frage die mich beschäftigt somit beantwortet, ich war ja schon auf dem richtigen Weg. Auf so eine leichte Erklärung bin ich nicht gleich gekommen.
Da Sucht eine psychische Krankheit ist ,
aber man kann ja auch geistig krank sein, hmm schwierig.
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Ich richte mich nicht nach dem, was andere denken oder wie sie etwas bezeichnen. Entscheidend ist nur, was ich selbst denke – nicht, was andere vielleicht meinen könnten. Ich bin mir selbst näher und muss nicht aus Freundlichkeit ständig prüfen, ob irgendwo ein Fuß steht, auf den ich treten könnte.
Ja da hast du auch wieder recht...
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Sehe ich absolut nicht so. Für mich ist es ein erlerntes Verhalten. Es ist wie Fahrradfahren:
Ja da ist auch etwas wahres dran aber mit Bonos Ansicht komm ich auch klar, es ging mir ja um das Wort Krankheit. Deine Erklärung mit dem Fahrradfahren ist aber auch super👌
Ich konnte gleich losfahren ohne große Übung und ohne Stützräder
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Ja so wird für mich ein Schuh draus
Kleines Beispiel, wenn ich Krebs habe, bin ich krank. Wenn der Krebs/ Sucht gestoppt ist, bin ich nicht mehr krank
Das ist für mich plausibel bzw. so kann/mag ich es erklären wenn ich mal in die Situation komme.
Mein Weihnachtsmarktbesuch hat sich erledigt, mein kleiner war nicht so begeistert und der große geht heute mit seinen Freunden in so ein Laser indoor battlefield. Irgendwie schade weil ich mich wirklich mal outen wollte.
Im Nachhinein ist es aber besser so, es wäre komisch gewesen auf dem Weihnachtsmarkt mit einer Thermoskanne zu stehen, zwischen lauter beschwingten Menschen und dort im kleinen Kreis den Bekannten zu beichten das ich Alkoholiker bin. Da hätte denen der Glühwein gleich zweimal so gut geschmeckt. Vielleicht nächstes Jahr...