Beiträge von Mattie


    Wenn über Aussagen in einem Buch so diskutiert wird, wie hier, dann wäre schon Verfasser und Titel interessant und kann ja auch problemlos genannt werden.

    Da hast du vollkommen recht, Oskar. Ich war mir nur nicht sicher, ob die Nennung des Buches hier erwünscht ist. Kann einfach wieder gelöscht werden.

    Es ist dieses: William Porter: Alkohol erklärt, Independently published 2023.

    Zu der Aussage über die Cravingspirale, die ich oben indirekt wiedergegeben habe, habe ich ad hoc folgendes Zitat wiedergefunden:

    - edit, bitte hier keine externen Texte einstellen, danke. -

    Bezüglich der Ansichten über Rückfälle müsste man sich, wenn es interessiert, selbst in das Werk vertiefen. Das würde an dieser Stelle zu weit führen. Ich mag das jetzt nicht noch einmal durchackern :)

    Nein, in meiner Therapie nicht und die Langjährigen hier schwadronieren so einen "Blödsinn" auch nicht.

    Das kann so sein, aber manch einer hört das dennoch nicht zum ersten Mal.

    diesem Spruch, "Rückfälle gehören dazu" bin ich schon verschiedentlich begegnet, unter anderem auch in der Klinik, in der ich meinen Entzug gemacht hatte. I

    An anderer Stelle in diesem Forum, die ich jetzt nicht heraussuche, wurde ein 'Vertrag' geschildert, den man mit sich selbst in der Therapie für den Fall eines Rückfalls abschließen soll.

    Hallo zusammen,

    danke noch einmal für eure Antworten, ich will mir nun die Zeit nehmen, darauf einzugehen.

    Ganz vorneweg: Es gibt ein Missverständnis. Ich hatte nicht die mindeste Absicht, mit euch über das zu diskutieren, was möglicherweise noch auf jemanden zukommen könnte! Mir ging es um die zurückliegende Geschichte bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir alle in diesem Forum erklärt haben, dass wir Alkoholiker sind und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Es tut mir leid (hier insbesondere an *Rina*   Perdita   Stromer ), wenn ich mich da möglicherweise missverständlich ausgedrückt habe. Mir ist sehr bewusst, dass ein Rückfall tödlich enden kann, und ich hoffe sehr, dass mein Eingangspost nicht als 'Kleinreden' rüberkam. Das war ganz bestimmt nicht meine Absicht.

    Ansonsten ist mir schleierhaft, wie man bei den im Eingangspost zitierten Passagen den Eindruck bekommen kann, es handele sich um irgendeine Form von Ratschlag, an den man sich als Alkoholiker halten solle. Ich habe mir meine Zeilen unter dem Gesichtspunkt noch einmal angeschaut und sehe weiterhin nur: den Versuch einer Analyse, wie sich Sucht entwickeln kann. Das mag man nicht zielführend und unerheblich finden, aber es ändert nichts daran, dass es mich interessiert. Meine Diskussionsfreudigkeit hat unter meiner Abstinenz nicht gelitten, im Gegenteil. Ich mag mich nüchtern viel lieber austauschen, und dies vor allem mit Menschen wie hier, die sich wirklich auskennen. Auch kontrovers.

    bücher sind schall und rauch

    Fürs Bücherlesen werde ich mich nicht rechtfertigen. Ich gebe jedem seriös veröffentlichen Buch eine Chance, um selbst herauszufinden, ob es was taugt oder nicht. Das Buch, aus dem ich zitiert habe, habe ich allerdings nach einem Drittel wegen anhaltendem Geschwafels abgebrochen. Nur diese beiden 'Erkenntnisse' sind bei mir hängengeblieben und haben mich bewogen, über meine eigene Geschichte nachzudenken:

    - Trinkpausen setzen die Craving-Spirale erst in Gang

    - zu jeder lebenslangen Abstinenz gehört eine zurückliegende Geschichte mit Rückfällen.

    Nach euren Beiträgen kann ich davon ausgehen, dass man dies so pauschal nicht stehenlassen kann. Keiner von euch hatte offenbar vor dem Beschluss, lebenslang abstinent zu leben, eine Episode, die er ernsthaft als 'Rückfall' bezeichnet. Und keiner hat darauf reagiert, ob nach einer Trinkpause der Saufdruck stärker war als vorher oder nicht.

    Auf mich trifft das aber zu - das muss nicht weiter diskutiert werden, wenn ich da ein Einzelfall bin. Ich weiß nur, dass es in meiner Vergangenheit echte Trinkpausen gab - dry January oder Fastenzeit zB (Ich habe das bereits in dem allerersten Beitrag in diesem Thread geschrieben). Aber es gab auch die alkoholfreien Phasen, denen ich erst im Nachhinein das Etikett "Trinkpause" gegeben habe, weil ich mir nicht eingestehen wollte, dass es schiefgelaufen war. Ich war da nicht so ehrlich zu mir wie etwa Nayouk24 oder Lebenskuenstler

    Wenn ich das Beenden einer Trinkpause als Rückfall bezeichne, was es aus meiner Sicht nicht ist, dann hatte ich unzählige Rückfälle.
    Es war jedesmal der Wille da, aber nie mit der notwendigen Einsicht.

    Ich werde der Thematik eines Rückfalls nicht gerecht, wenn ich ihn in einen Topf mit gescheiterten Trinkpausen werfe.

    Das Wort Pause verwende ich nur, wenn klar ist, dass es danach weitergeht.

    Jeder Rückfall vor der Forumszeit hat mein Bewusstsein dafür deutlich geschärft, dass ich ein erhebliches Problem habe, und jeder Rückfall hat mich kranker gemacht. Ich bin mir für mich nicht sicher, ob ich diesen friedlichen, von Bausteinen untermauerten Zustand, den ich jetzt erlebe, 'aus dem Stand heraus' erreicht hätte. Ich musste mehrmals auf die Nase fallen, um innerlich kapitulieren zu können und jede Hilfe anzunehmen, um niemals mehr wieder Alkohol zu trinken.

    Ich habe schon mehrfach, auch in diesem Forum, davon gelesen, dass dieser Spruch 'Rückfälle gehören dazu' offenbar in der Therapie Anwendung findet, und natürlich lese ich hier auch in den Threads der neueren User, die kommen und gehen, dass die meisten viele Versuche hatten, bevor sie sich hier angemeldet haben. Ich finde es auch brandgefährlich, jemanden, der gerade aus tiefster Überzeugung und Notwendigkeit seine lebenslange Abstinenz begonnen hat, mit dieser Aussage zu empfangen. Aber im Rückblick muss ich feststellen: trifft auf mich zu.

    Liebe Grüße

    Mattie

    In einem der vielen Sachbücher zum Thema Alkoholismus, die ich so verschlinge, habe ich sinngemäß gelesen, dass es die Trinkpausen sind, die die 'Craving-Spirale' erst in Gang setzen. Dass man während der allerersten Trinkpause zum ersten Mal den ungefilterten Suchtdruck erlebe und dass man, wenn man dem nicht gewachsen sei, danach umso mehr saufe. Bis zur nächsten Trinkpause, und damit schaukele sich das tödliche Spiel von Aufhören-Wollen und Immer-mehr-Trinken-Müssen hoch. Im weiteren Verlauf des Buchs hieß es dann auch, zu jeder lebenslangen Abstinenz gehöre eine zurückliegende Geschichte mit Rückfällen. Überspitzt gesagt: Wer noch nie einen Rückfall erlebt habe, sei noch nicht auf dem Weg zu 'lebenslang'. Zu jeder Suchtgeschichte gehörten Rückfälle.

    Auf mich trifft das zu. Ich habe nach jeder Trinkpause wenn nicht wesentlich mehr, dann aber auf jeden Fall früher am Tag getrunken. Es hat sich hochgeschaukelt und mein Bewusstsein, krank zu sein, geschärft. Bis dann eben der Scheitelpunkt erreicht war.

    Wie seht ihr das? Gibt es jemanden, der dauerhaft abstinent geblieben ist, ohne jemals zuvor eine Trinkpause (bzw einen gescheiterten Versuch, 'für immer aufzuhören') gemacht zu haben?

    Viele Grüße

    Mattie

    Im ersten Vierteljahr hatte ich mir erlaubt, Süßigkeiten nach Lust und Laune zu vertilgen, nach dem Motto: Alles besser als Alk. Nun ist es langsam an der Zeit, den Weingummi-, Lakritz- und Schokokonsum sowie das Trinken von puren Säften (was für ein Hochgenuss) auf ein gesunderes Maß herunterzuschrauben. In drei Monaten ist die nächste Blutwertekontrolle beim Arzt, da will ich mich als Diabetikerin auch weiterhin auf die neuen, ohne Alk entstandenen Werte freuen und nicht vom Langzeitblutzucker-Wert erschlagen werden. Künftig heißt es also, noch viel mehr Wasser, Wasser, Wasser trinken und ab und zu, als Schmankerl, eine Saftschorle. Das muss reichen, aber eine Notfall-Lakritztüte habe ich natürlich im Vorratsschrank. Wobei - sooo schlimm kann das mit dem Süßkram letzten Endes auch nicht gewesen sein, immerhin habe ich ein paar Kilo abgenommen, was mein Gefühl von Freiheit verstärkt. Aber mit Diabetes ist ja ein einzelnes Gummibärchen pures Gift. Das habe ich für den Anfang in Kauf genommen, jetzt will ich das ganzheitlich regulieren.

    Der Satz 'Nur für heute nicht' wird hier oft zitiert, und ich finde ihn extrem sinnvoll und hundertpro hilfreich! Gleichzeitig aber brauche ich ihn auf meinem weiteren Weg bislang eher nicht - weiß ja nicht, was noch kommt, deswegen diese Meinung 'nur für heute'. Mich schreckt aktuell der Gedanke überhaupt nicht, 'niemals mehr wieder Alkohol' zu trinken, im Gegenteil, ich spüre dabei einen inneren Frieden. Vielleicht ist das eine Altersfrage. Mir gefällt es, im letzten Drittel meines Leben mich so 'rein' zu fühlen wie als Kind und Jugendliche und nicht mit bangem Blick auf die Vision einer grauhaarigen, gebeugten Säuferin zu schauen. Um graue Haare und krummen Rücken komme ich vermutlich nicht herum, aber dann wenigstens mit innerlich erhobenem Haupt :)

    Manche schreiben von einem "Marathon", den man auf dem Weg in die lebenslange Abstinenz bewältigen muss. Ich habe für mich darüber nachgedacht und empfinde mein neues Leben eher als Wanderung, bei der ich allmählich auf 'Betriebstemperatur' komme. Nichts fühlt sich an wie ein Kampf, aber mein Willen, Strecke zu machen, ist ungebrochen. Und es ist gut so für mich.

    Allen ein schönes Wochenende wünscht

    Mattie

    Drei Monate nüchtern, und es fühlt sich weiter nach einem langen ruhigen Weg an, bei dem ich ‚einen neben mir gehen habe‘, nämlich einen Wächter in neongelber Schutzweste, der aufpasst, der mich wegzieht, wenn Gefahr droht, der mir hilft, Risiken zu vermeiden, der mir in den wenigen Momenten, in denen dieser unspezifische ‚Hunger‘ auftritt, einfach freundlich rät, es auszuhalten, weil es immer wieder vorbeigeht.

    Viele Situationen sind inzwischen überschrieben mit neuen Gewohnheiten, Ritualen. Am hartnäckigsten war diese Szenerie ‚nach Hause kommen nach stressiger Veranstaltung‘, wo ich früher nach Wein gelechzt habe. Aber auch das ist inzwischen gut mit Tee und Kuscheldecke und Musik auf den Ohren gelöst. Es ruckelt kaum noch.

    Mein nüchternes Leben gefällt mir nach wie vor unglaublich gut. Es gibt inzwischen so viele feste Termine und Außer-Haus-Treffen, auf die ich niemals mehr wieder verzichten möchte. Meine neue Tagesstruktur verhilft mir zur Stabilität.

    Ich hatte schon einmal von einer ‚Mauer‘ geschrieben, die zwischen mir und dem Alkohol zu stehen scheint (was manche hämisch unkend kommentiert haben). Es fühlt sich aber nach wie vor so an, oder eher noch: wie abgespalten. Als hätte ich das Thema Alkohol von meiner Persönlichkeit losgerissen, und wenn es mich urplötzlich wieder anspringt, erschreckt es mich zutiefst. Vielleicht habe ich irgendeinen Psychoknacks, dieses Abspalten kenne ich auch von anderen Lebensthemen, aber gut, ergründen mag ich dieses Phänomen im letzten Drittel meines Lebens auch nicht mehr. Ich komme ja insgesamt gut klar, führe das Leben, das ich leben möchte, und Therapien, Suchtberatung, Psychogespräche gehörten zu einer zurückliegenden Lebensphase.

    Ich lese jeden Tag im Forum und überlege, was ich selbst denn in meinen Faden stellen könnte. Meistens finde ich das, was mir einfällt, zu langweilig, um es mit euch zu teilen. Aber ich bleibe dabei :)

    Liebe Grüße

    Mattie

    Nachts um ein Uhr mit dem Auto auf der Landstraße unterwegs sein, von der Polizei herausgewunken und zum Alkoholtest gebeten werden. Früher: Horror. Heute: Hammer. ^^ Dieses Hochgefühl wird mich durch die Woche tragen!

    Euch allen einen schönen Sonntag wünscht

    Mattie

    Was mich irritiert ist, dass sich nach wie vor keine "richtige" Zufriedenheit einstellt. Ich sehe andere Menschen und denke mir oft: Die haben ein schönes, normales Leben. Wobei, ob das denn tatsächlich so ist, ist eine andere Sache. Das sorgt dann wieder für Frustration, weil ich gefühlt auf der Stelle trete.

    Mir hilft es, mich nicht zu vergleichen. In meiner Branche ist es üblich, im letzten Viertel des Arbeitslebens das eigene Wissen weiterzugeben, Seminare zu geben, Online-Kurse, Bücher schreiben - es macht viele Kolleginnen glücklich, die nächste Generation mitzuformen. Mich aber nicht. Ich habe in mich hineingehorcht und erkannt: ich will mit dem Thema nichts mehr zu tun haben (nur insoweit, wie ich damit bis zur Rente noch meine Brötchen verdienen muss).

    Ich denke nun bei meiner Lebensgestaltung 'out-of-the-box', und nicht nur im Kleinen, sondern auch im ganz Großen. Ich erinnere mich daran, was ich als Kind und Jugendliche geliebt habe, wovon ich geträumt habe, was ich als junge Erwachsene tun wollte, mir damals aber aus finanziellen und zeitlichen Gründen nicht leisten konnte, weil das berufliche Vorankommen oder die Erziehungsarbeit im Vordergrund standen.

    Die neue Zeit ohne Alkohol ist ein Geschenk, das wir uns selbst gemacht haben. Oder auch eine Leinwand, auf der wir unseren Träumen in leuchtenden Farben Ausdruck verleihen können. Vieles wird immer noch eine Spinnerei sein, die auch heute nicht zu verwirklichen ist, aber manches ist ein Nachdenken und Ausprobieren wert.

    Liebe Grüße

    Mattie

    Ich habe gerade in einem Nachrichtenmagazin eine Kolumne gelesen, die in Überschrift und Ankündigung darauf hindeutete, dass es die einzige große Bemerkung einer Freundin war, die den Autor dazu gebracht hat, seine Alkoholsucht zu besiegen. Da war meine Neugier freilich geweckt :)

    Es stellte sich dann heraus, dass besagte Freundin ihm zur Kapitulation vor der Sucht riet und darüber hinaus zu Menschen, die ihn unterstützen, und Menschen, mit denen er sich austauschen kann.

    Gut, das weiß man hier schon länger, oder? ;)

    Allen eine gute Woche wünscht

    Mattie

    Hi Michl,

    ich lege meine Stimme (die wiegt hier gerade mal ein paar Gramm neben den anderen Pfunden :) ) noch in die Waagschale zu Rennschnecke , stef2303 und Carl Friedrich : nicht outen. Mein geliebtes ehrenamtliches Hobby könnte ich vergessen, wenn da jemand wüsste, dass ich Alkoholikerin bin. Und in meiner freiberuflichen Tätigkeit geht es jetzt, wenn ich mal eine Deadline nicht einhalte, als künstlerische Freiheit durch. Ratet, was man sich bei verspäteter Abgabe zuflüstern würde, wenn ich mich da geoutet hätte. Und ob ich den nächsten Auftrag bekäme, wäre auch fraglich.

    Es ist ganz allein deine Entscheidung, Michl. Wäre ich in deiner Lage, hätte ich ein besonderes Ohr für diejenigen unter uns, die Personalentscheidungen treffen oder verwalten. Die wissen, wie das läuft, obwohl es zweifellos Unterschiede in den Betrieben gibt.

    In jedem Fall wünsche ich dir ein glückliches Händchen und einen guten weiteren Weg!

    Liebe Grüße

    Mattie

    Ich danke euch allen für eure Kommentare!

    Es ist ja ein zunächst einseitiger Veränderungsprozess und die Dinge dürfen sich durchaus auch gemächlich zurecht schaukeln. Das betrachte ich mit Geduld.

    Ja, damit hast du sicher recht. Ich bin anders, wenn ich keinen Alkohol trinke, aber jetzt auch nicht extrem. Ich kann auch nüchtern auf dem Tisch tanzen und haltlos kichern :) Was anders ist: Ich verbrüdere mich nicht mehr mit jedem Deppen. Unter Alkohol habe ich auch schon mal dem saufenden Onkel, den ich eigentlich nicht leiden kann, den Arm um die Schultern gelegt und mit ihm zusammen unsere Kumpanei besungen. Das passiert mir jetzt hoffentlich nicht mehr. Und daran werden sich andere gewöhnen müssen. Ich habe hier Geduld und beobachte die Dinge. Ist ja auch irgendwie spannend.

    In gewisser Weise gibt es solche Rollenerwartung aber auch bei privaten "Pflichttreffen" - und das könnte auch ein Grund für Absagen sein...

    Es gibt private Pflichttreffen, die ich in diesen Wochen unbedingt vermeide. Als fiktives Beispiel vielleicht: das Kennenlernen der Eltern des neues Partners der Tochter. Unangenehme Leute, denen ich nun wie verdrahtet gegenübersitzen würde. Alkohol hätte hier 'gelöst', aber das ist selbstverständlich keine Option, und deswegen schiebe ich dieses Treffen auf sehr weite Ferne. Geht auch so.

    Also ich meide solche Events. Sie leben doch nur vom " Gemütlichen Beisammensein" ist natürlich immer mit Alkohol verbunden.

    Ich werde bestimmte Familientreffen nicht meiden, weil meine Familie eine der wichtigsten Säulen meines Lebens ist. Aber wie bereits an einigen Stellen erwähnt, gibt es einen Kern an Familie, der mit Alkohol nichts zu tun hat. Mit denen umgebe ich mich sehr gern, und die Beisammensein sind, wie erwähnt, sehr entspannt.

    Ich habe meinen Frieden mit dem Stoff gemacht, das ist auch besser für mein Gemüt.

    Bei mir verursacht der Gedanke an oder die Konfrontation mit Alk eher Furcht als Hass. Wie weiter oben beschrieben die Essig-Episode, als ich mich fühlte, als spränge das Zeug mich aus der Rotweinessig-Flasche an und ich müsste davonlaufen. Den Frieden mit dem Stoff zu machen, wie du es beschreibst Carl Friedrich , halte ich für ein sehr erstrebenswertes Ziel. Ich hoffe, ich bin auf dem Weg dahin.

    Liebe Grüße

    Mattie