Beiträge von Hartmut

    Hallo MeaCulpa,

    willkommen hier im Forum

    danke Dir für Deine Antwort. Das ist nicht böse gemeint, aber wozu benötige ich eine Entgiftung ? Für mein Verständnis, benötigt man eine Entgiftung bei entsprechenden Symptomen. Sprich Körperlicher Entzug, Kälte-/Hitzewelle etc.

    Weil jede Entgiftung anders sein kann und die Symptome sich nicht immer vorher anmelden, sondern auch plötzlich auftreten können. Deswegen beginnt auch ein gerader Weg aus der Sucht, mit einem Gang zum Arzt um es mit ihm es zu besprechen. Weiß ein Arzt von Deinen Suchtproblem?

    Eigendiagnosen sind da der schlechteste Weg.

    Wann hast Du das letzte Mal was getrunken?

    Hallo Tellerrand,

    Ich möchte nüchtern bleiben, keine Frage. Es klingt gerade aber so, als könnte ich mir selbst nicht mehr trauen,

    Für mich war das eine der wichtigsten Erkenntnis. Die Sucht kennt eben nur die nasse Sprache. Natürlich ist es auch gut sich so viel Hilfe zu holen wie möglich.

    Hatte ich auch gemacht. Aber ich wusste ja nicht welche Hilfe, die richtige für mich ist. Ich konnte mir ja nicht vertrauen. Hatte mir fälschlicherweise dann das herausgesucht, was mir am angenehmsten erschien. Und es kam, wie es kommen musste. Ein schwerer Rückfall, der fast tödlich geendet hatte und mein Tiefpunkt war erreicht.

    Nun hatte ich nochmals die Chance bekommen es anders zu machen. Also suchte ich mir etwas, was ich einfach nur nachahmen musste und baute es in mein Leben ein. Die Grundbausteine hier im Forum zusammengetragen von Langzeittrockene.

    Die mussten ja was richtig gemacht haben. Ich hatte dann auch aufgehört alles zu hinterfragen, ich habe einfach getan was ich tun musste. Umsetzen.


    Mache weiter, es lohnt sich. Auch was du heute nicht verstehst, das verstehst du mit der Dauer der Trockenheit.

    Wenn ich zu viel schreibe oder was unpassendes bitte Bescheid sagen

    Blödsinn, du bist hier um viel zu schreiben. Du willst ja aus der Nummer raus. Bekommst auch da und da etwas direktere Antworten.

    Auch, wenn ich deine Post nachvollziehen kann, lese ich sie in ähnlicher Weise immer wieder hier, das es keine Möglichkeit gibt sofort einen Arzt zu konsultieren. Was hättest du bei einem Beinbruch gemacht? Selbst geschient?

    Jetzt mal rein informativ, genaueres sagt sowieso der Arzt

    Der erste Gang zum Arzt diente rein nur für die körperliche Entgiftung. Alles andere folgt erst danach. Ich lasse dir noch mal einen Link hier zum Durchlesen. Es ist deine Entscheidung


    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Eigentlich ist es vollkommen egal ob ich kurz davor oder schon Alkoholiker bin

    Nein, das ist nicht ganz egal. Zumindest hier. Da sich in diesem Forum nur bekennende Alkoholiker austauschen. Ich mache dir mal den Vorschlag, dich noch eine Zeit lang hier umzuschauen, zu lesen und vor allem dich genau zu beobachten.

    Wenn ich deine Post fehlinterpretiert hab und du siehst dich doch als Alkoholiker, wäre dein nächster Schritt zu einem Arzt, mit dem du alles besprechen kannst und er über deine Entgiftung spricht, wenn notwendig, auch überwacht.

    Hallo Tellerrand,

    warum ist erstmal egal. Du wolltest es. Sonst hättest du dich vor dem Trinken hier gemeldet.

    auch auf die Gefahr hin, dass ich hier vielleicht deswegen rausfliege...

    Das kommt ganz darauf an, was du nun machen möchtest.

    Melde dich jedoch erst mit einer Antwort, wenn du wieder nüchtern bist. Sonst macht der Austausch keinen Sinn. Solange lass ich deinen Thread noch im offenen Bereich.

    Willkommen hier in unserm Forum,

    aus einem Trinkverhalten heraus gibt es keine Ferndiagnose inwieweit du Alkoholiker bist oder "nur" Missbrauch betreibst. Das kannst du nur für dich selbst feststellen.

    Lass es doch ganz sein und gut ist. Keiner muss Alkohol trinken. Wo ist da das Problem?

    Sich einschränken, sich Trinkzeiten setzten oder ausprobieren, ob ein Kontrollverlust vorhanden ist, macht kein Nichtsüchtiger. Zudem sich Gedanken machen, wann man trinkt, um am nächsten Tag nicht nach Alkohol zu stinken. Das machen nur Alkoholiker.

    Es gibt nur eine Strategie. Lass das nächste Glas stehen

    Hallo Cinderella,

    ich habe dich für den offenen Bereich freigeschaltet. Wenn du möchtest, dann verschiebe ich deine Vorstellung in den zuständigen Bereich oder du fangst einen neuen Thread an. Sage mir darüber Bescheid.

    Du hast dich auch zeitgleich für den geschützten Bereich beworben, was jedoch anderen Regularien unterliegt. Dazu schreib ich dir noch eine PN

    Zum Notfallkoffer, gibt es auch noch einen neuen Artikel.


    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Die Angst eines Rückfalls bleibt, wenn viele Dinge auf einmal auf mich zustürzen.

    Nun liest sich das nicht gut. Hat irgendwie den Touch das du einen Rückfall als Alternative im Kopf hast. Das ist meiner Erfahrung heraus nicht zu unterschätzen. Hast du irgendwie bemerkt, dass du dein Verhalten oder sich dein Denken verändert hat? Oder läuft diese Angst schon immer mit?

    Nun habe ich mich jahrelang immer wieder mit der Loslösung vom Alkohol beschäftigt. Nicht das physische, das ist lange her, sondern die psychische Loslösung. Nichts was geschieht mit Alkohol in Verbindung zu bringen. "Nasse" Gedanken, wenn sie mal aufkommen in die Ecke des kranken Hirns geschoben.

    Vielleicht ist es wirklich schlauer, dem fernzubleiben, aber ich denke mir so, ich habe da noch eine Rechnung offen.

    Nun empfehlen wir im ersten Jahr komplett aus solche Saufveranstaltungen zu verzichten und sich die Zeit nehmen, um ein alkoholfreies Leben aufzubauen. Es verändert sich dadurch automatisch die Interessen und die Menschen um einen herum.

    aber ich denke mir so, ich habe da noch eine Rechnung offen.

    Die einzige Rechnung, die ich begleiche, ist meine Nüchternheit. Die steht an erster Stelle. Wenn ich das nicht mache, bin ich schneller wieder da wo ich nie wieder hin will. Nur ist das nicht nur eine Willenssache, dazu es gehören auch entscheidende Lebensansichten und Veränderungen.

    Der Spruch "Nur nicht trinken reicht nicht" ist nicht nur eine Floskel, das ist existenziell für einen trockenen Alkoholiker.

    Die findet auf dem Dörpen statt und wird garantiert auch wieder ein Massenbesäufnis

    habe allerdings einen Plan:

    Ich hätte auch einen. Bleib fern und gut ist. Zwingt dich ja keiner mit Waffengewalt teilzunehmen.

    Wenn ich mir schon vorher für ein Massenbesäufnisses Pläne machen muss, was eh nicht mehr meine Welt ist, frage ich mich was soll dann der ganze Scheiß.

    Möchtest Du Dich hier regelmäßig austauschen? Linde hatte Dir schon den link gesendet, wo Du Dich für den offenen Bereich des Forums kurz bewerben könntest, damit Du freigeschaltet werden kannst dafür.

    Hier ist ja "nur" der Vorstellungsbereich.

    Nö, ist schon freigeschaltet, liebe Kollegin.

    Hallo Hanseat,

    Ich war zu meinem Geburtstag etwas dumm, denn ich habe aus Gewohnheit zugesagt, eine Runde Wein für die Kollegen zu schmeißen.

    Aus Gewohnheit oder vielmehr die Angst nicht mehr als Alkoholiker dazuzugehören? Hin gehen, sich zeigen, obwohl es gerade am Anfang gefährlich für die eigene Abstinenz bedeuten kann? Diese Fragen hätte ich mir zumindest gestellt.

    Für mich war von vornherein klar, daß ich keinen Tropfen Wein anrühre, auch nicht zur Tarnung. Hätte man mich gefragt, so hätte ich einfach gesagt, ich mach mal Pause mit dem Alk, mal gucken, wie lange ich durchhalte. Dabei ist mein Ziel natürlich die dauerhafte Nüchternheit. Mit gefällt das Wort "Nüchternheit", es klingt nicht ganz so bedrohlich und freudlos wie "Abstinenz".

    Mir wäre es zu anstrengend jedes Mal eine Ausrede zu suchen oder neue Wortschöpfungen zu kreieren, weil jemand mich wegen meiner Krankheit verurteilen könnte. Das heißt ja auch im Umkehrschluss das ich mich gar nicht als Alkoholiker sehen würde. Oder zumindest die Ernsthaftigkeit selbst infrage stelle.

    Natürlich muss ich es nicht jedem sagen aber auf Nachfragen ist es kurz und bündig einfacher, bei der Wahrheit bleiben und gut ist. Und abgesehen davon, dass es gerade am Anfang nicht so pralle ist, auf solche Festivitäten zu gehen und nur eine Handbreit am Glas weg zun stehen..


    Für mich war von vornherein klar, daß ich keinen Tropfen Wein anrühre,

    Wie oft hast du es in deiner rückwirkende "Säufer Karriere" schon vorgenommen nichts zu trinken? Warum sollte es nun anderes sein? Was hat sich denn, außer das du erkannt hast Alkoholiker zu sein, verändert?

    Kennst du den Weg, den wir hier vermitteln wollen, schon? Vielleicht hilft es dir ein Stück weiter.

    Schaue dir mal diesen Link an.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40