Beiträge von Hartmut

    Hallo Seregon,

    nun sind zwei Monate schon eine lange Zeit ohne Alkohol, jedoch ein zu kurze um sein Leben, was man zuvor geführt hat, umzukrempeln. Ich kann dir jedoch aus Erfahrung sagen. Es wird schon. ;)

    Wenn du dich hier weiter austauschen möchtest kannst du dich kurz hier für den Zugang offener Bereich bewerben. Reicht nach deiner Vorstellung kurz „lass mich hier rein“ in der zu schreiben

    Bewerbung - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)

    Ich schalte dich dann frei.

    Daher bleibe ich zwar wachsam, aber sehe keine große Gefahr.

    Das der Wunsch von Urlaub da ist kann ich verstehen.

    Wir empfehlen hier im ersten Jahr, bis eine gewisse Stabilität eingetreten ist, darauf zu verzichten. Zumindest Urlaube die immer dazu genutzt wurden um zu Saufen.

    Nun frage ich mich. Was ist eine kleine und was ist eine große Gefahr bei jemand, der gerade den ersten Urlaub ohne Alkohol plant? Hat ja keine Blaupause.

    Dort sind wir häufig und es ist auch nicht mein erster alkohfreier Urlaub dort.

    Warst du da schon Alkohlkrank, dann war es eine Trinkpause. Warst du da noch nicht krank, dann kannst du es mit heute nicht vergleichen.

    Ich möchte dir den Urlaub nicht madig machen aber auf gewisse Gefahren, die dir eventuell nicht bewusst sind, aufmerksam machen.

    Mondlicht65 ,

    ich habe deine Post hier her verschoben da du freigeschaltet bist. Zudem du diese Post auch verkehrter Weise in den Vorstellung Thread von Hoffnung geschrieben hattest. Sollte es nicht Ok sein, sage Bescheid und ich lösche den Beitrag

    Hallo Hoffnung ,

    ich habe deine zweite Vorstellung hier rein kopiert. Sonst wird es unübersichtlich.

    Zitat

    Habe mich noch nicht vorgestellt, glaube ich. Bin 60 Jahre alt und seit 6 Jahren Alkoholiker. Nach Mobbing, firmenaustritt, Angst mit 54 keine Arbeit mehr zu bekommen, bin ich in eine lebenskriese geraten. Nun bin ich schon seit 4 Jahren in Pension, nur mein Alkoholproblem habe ich immer noch. Habe eine langzeittherapie gemacht. Habe aber die Gefahr von einem Glas danach unterschätzt. Seit heute bin ich in Behandlung für eine ambulante Entgiftung.

    Hallo Hoffnung,

    du hast die Sprechblasen gefunden. Schon mal gut. Das ist jedoch nur für private Nachrichten gedacht. Der Austausch findet hier statt. :)

    Die Entgiftung auf eigene Faust zu machen ist nicht Ok. Auch wenn es schon mehrmals gemacht wurde, ist jede Entgiftung anders.

    Nun hat ja jeder hat die Möglichkeiten zu einem Arzt gehen und es mit ihm zu besprechen . Wenn ich mir ein Bein breche geh ich ja auch hin. Warum nicht bei einer tödlich verlaufende Krankheit?

    Tue des für dich und du gehst den geraden Weg aus der Sucht. Alles andere sind erfahrungsgemäß nur Absichtserklärungen mit wenigen oder gar keinen Erfolg.

    Hallo topema,

    Meinst du mich? Nun bin ich jedoch der Hartmut . Die PN für deine Bewerbung findest du in der oberen Leiste mit den 2 Sprechblasen auf der rechten Seite. Eine Frage zu deiner Entgiftung . Bist du da nun in Überwachung oder machst es auf eigene Faust. Wie lange trinkst du nichts mehr?

    Hallo Hoffnung,

    willkommen im Forum. Ich hatte dir wegen deiner Bewerbung einen PN geschrieben. Die hast noch nicht gelesen aber doch den richtigen Weg in die Vorstellung gefunden. Hier bist du erstmal richtig.

    Du schreibst was von einer Therapie. War das eine Alkohol Therapie? Bist du Alkoholiker?

    Hallo zusammen,

    noch ein paar Gedanken dazu.

    Für mich war es auch wichtig das ich meinen Tiefpunkt oder die Erkenntnis aufhören zu müssen nicht zugetragen bekommen habe. Wäre es so gewesen, wäre ich auch nicht aus eigenem Antrieb trocken geworden und hätte eine Hintertür aufgelassen.

    Mir geht es auch nicht wie oder was der Tiefpunkt für jeden war. Da gibt es keinen Maßstab. Der Tiefpunkt hat für mich auch nur begrenzten Einfluss auf die Dauer der Trockenheit.

    Mit einem Unterschied. Wer alles verloren und kurz vorm Tode stand, sieht das etwas anders als derjenige, welcher den Absprung ohne Tiefpunkt schaffte.

    Hallo Harley

    Ich hatte in einigen der letzten Posts nur das Gefühl mich verteidigen zu müssen (vielleicht auch nur meine Interpretation)

    nun als Ärztin soll dir das Prozedere auch bekannt sein. ;)Eine gründliche Anamnese steht am Beginn jeder Diagnostik. Wir checken damit ab ob der Austausch hier für dich auch der Richtige ist.

    Wie ich rauslesen kann, bist Alkoholiker/in. Dein Entzug wird überwacht und der Wunsch für ein abstinentes Leben ist auch vorhanden. Alles gut.

    Wenn dein Wunsch dich hier weiter austauschen zu wollen immer noch besteht, dann bewerbe dich für den Zugang offener Bereich über diesen Link

    Bewerbung - Alkoholiker Forum (alkoholiker-forum.de)


    Reicht kurz " Ich will mich weiter austauschen" und ich schalte dich dafür fre frei.

    Hallo zusammen,

    heut mal etwas provokativer gefragt.

    ist der persönliche Tiefpunkt nicht nur ein vorgeschobener Grund? Eventuell um irgendwas zu begründen was offensichtlich ist aber man sich noch nicht mit anfreunden kann, und zwar Alkoholiker zu sein?

    Nun hatte ich schon Jahre vorher gewusst das mit meinem Trinkverhalten nicht stimmt und längst Beziehungen, Haus, Hof und Beruf in den Sand gesetzt. Ich hatte sehr viele Tiefpunkte und mich immer wieder erholt. Warum soll denn plötzlich der letzte persönliche Tiefpunkt der „Point of no Return“ gewesen sein?

    Mal überspitzt gesagt „wenn der Tiefpunkt weg ist kann ich ja wieder saufen. Ich habe ja wieder Luft nach unten.

    Ich bin auf Eure Erfahrungen gespannt.

    Hallo Harley,

    dann sollte dein nächste Schritt zu einem Arzt sein der mit dir die körperliche Entgiftung bespricht. Das Absetzen von Alkohol kann zu schwerwiegenden Entzugserscheinungen führen. Auch wenn die letzte Entzüge gut gegangen sind, ist jeder anders und soll unbedingt abgeklärt werden.

    Zudem die Offenheit, gerade am Anfang ein Grundstein für einen stabilen trocknen Weg ist.

    Hallo natura ,

    ich weiß nicht ob ich was dazu sagen 'darf' und
    ob es zum thema suchtverlagerung passt, aber es kann gerne gelöscht werden, wenn unpassend.

    Natürlich darfst du auch was sagen. Bist doch hier ein Teil der Gruppe.

    Nur hat es nicht ganz zum Thema Suchtverlagerung gepasst . Ich habe zu deinen Beitrag ein neues Thema in einen anderen Bereich dazu eröffnet.

    Im Thema Suchtverlagerung geht es nicht um wissenschaftliche Abhandlungen, dort wir tauschen wir Erlebtes aus .

    Ich grabe aber auch nicht so tief in meiner Vergangenheit wie DU neuerdings !

    erwischt ;)  Nee , sicherlich nicht so tief. Ich kratze nur an der Oberfläche. Auch wenn witzig gemeint, danke für den Hinweis. 8)  Ist jedoch keine Therapie notwendig, auch wenn heut jedes Verhalten therapierwürdig eingestuft wird. Schade eigentlich. Der Mensch wird dadurch gleichgestellt. (Verschwörungstheorie kann ich auch)

    Zum Thema . In der ersten trocknen Phase hatte ich eben auch den lieben, langen Tag Zeit etwas anderes zu tun. Das Saufen war weg, Da kann eben der Eindruck entstehen, etwas exzessiver zu machen. In der Saufzeit wurde ja alles vernachlässigt.

    Beispiel. Ich hatte meine Leidenschaft Kochen und Backen mit der Zeit wieder entdeckt. Das mir meine Hüfte auch dankbar abnahm. Bedeutete dann Diät. Da ich nur Crash Diät will /Kann, kommt mir mein Extrem oder gar nicht Verhalten zu gute. Das ist jedoch kein Suchtverlagerung . Das packe ich in die Schublade Unverbesserlich.

    Mal sehen was noch so kommt.

    Hallo,

    ich vergleiche es gerne mit dem Verhaltensmuster vor der Sucht.

    Ich bin offenbar eine Suchtpersönlichkeit, und muss da einfach deshalb sehr auf mich aufpassen.

    Sunshine, ist das nicht jeder der süchtig war? Oder ist es genetisch eingelagert?

    Nun verfalle ich auch heute hin und wieder von einem Extrem ins andere und das in allen Bereichen. War früher vor meiner Alkoholsucht als Kind nicht anders. Mutter sagte. "Ich wüsste nie, wann ich aufhören soll.

    Das begünstigte sicherlich auch meine Alkoholsucht. Begünstigt heißt für mich jedoch nicht. dass es der Auslöser war. Der Auslöser war ich selbst, da ich trotz besseren Wissens, einfach zu viel gesoffen hatte. Punkt.

    Mein „vor der Sucht Verhaltensmuster“ ist ja nach meiner Sucht auch nicht verschwunden.


    Ist es nun Suchtverlagerung oder Suchteinlagerung ?

    Leider musste ich fest stellen, dass diese Hobby-Gruppe die Grundregeln der Abstinenz bei Alkoholismus nicht kennt.

    Geradezu gefährlich..... es währe alles nur Willenssache wie beim rauchen...etc.

    Teilnehmer kommen betrunken zum Treffen. Kontrolliertes Trinken zu lernen ist hier das Mo

    Absichtserklärungen im besoffenen Zustand in einer SHG geht gar nicht. Hat ein Kneipencharakter mit den üblichen Stammtischparolen.

    Leider werden da auch „Alkoholiker“, die sich das erste mal mit ihrer Krankheit beschäftigen am Saufen festgehalten. Drehen noch ein paar Runden oder verrecken daran.

    Verantwortungslos vom Gruppenleiter.