Beiträge von Hartmut

    Hallo

    AufderSuche , ich habe mal die Links herausgenommen, da dieses Forum hauptsächlich von Erfahrungsaustausch lebt und der Vorstellungsbereich nur für die ersten Schritte vorgesehen ist. Erst nach der Freischaltung, machen wir hier und da und nach überprüfen der Urheberrechte ein paar Ausnahmen. Ich bitte um dein Verständnis.

    Das ist eine gute frage... ich glaube schon,

    Dann bin ich mal gespannt über deinen Arztbesuch.

    Das wird vermutlich einer der schwierigsten termine meines lebens

    Willkommen hier in unserer online SHG,

    als erstes mal bin ich positiv überrascht wie du die Sache angehst. Hat man nicht so oft. Da ziehe ich den Hut. Natürlich hat man da auch Bammel zum Arzt zu gehen jedoch kommen da tagtäglich Menschen mit ihren Alkoholproblem. Inwieweit siehst du dich denn schon abhängig? Siehst du dich als Alkoholiker?

    Hallo zusammen,

    Alkoholiker zu sein ist kein Zustand, es ist ein Krankheitsbegriff.

    Da ist es wurscht, ob ich nun wieder saufe oder nicht. Natürlich ist es noch in weiten Teilen der Bevölkerung stigmatisiert Alkoholiker zu sein. Aber es ist nicht meine Aufgabe, für eine Krankheit zu rechtfertigen, was andere nicht verstehen können oder wollen. Wie ich es für mich nach außen hin verwende, ist egal.

    Sollte nur unterscheiden, ob ich es für mich oder für andere schönrede.

    Wenn ich es für mich verharmlose, schönrede oder abwerte, bin ich auf den besten Weg Richtung Rückfall.

    Hallo Blume52,

    Meinungen sind Ok und da sind wir dankbar. Ich habe es auch nicht für schlimm empfunden. Jedoch verlassen wir uns lieber auf Erfahrungen .

    Was meinst du was wir hier in den letzten 17 Jahre an Erkenntnisse sammeln konnten, was eventuell ein neuer User, der das erste Mal hier aufschlägt, gar nicht erfassen kann? Einfach mal emotionslos darüber nachdenken.

    Aber ist es nicht auch ein CO- Indiz dich für andere einzusetzen, obwohl du selbst Hilfe benötigst? Schaut ein CO lieber woanders hin als auf sich selbst?

    Ich bin kein CO und das sind ernst gemeinte Fragen.

    Hallo Funky,

    willkommen im in unserer Online SHG und danke für deine ausführliche Vorstellung

    Ich finde es toll das du Entschluss gefasst hast ein Leben ohne Alkohol zu führen . Das dir nun zig Fragen durch den Kopf gehen ist verständlich. Die wirst du auch hier beantwortet bekommen. Jedoch fängt es nun mal mit den ersten Schritt an.

    Dazu möchte ich gerne noch wissen ob du dich als Alkoholiker siehst?

    Dann wäre dein nächster Gang zu einem Arzt , mit dem du offen und ehrlich über deine Krankheit sprichst. Frage ihn gleich wie deine Entgiftung auszusehen hat. Denn das plötzliche absetzen von Alkohol kann zu schwerwiegende Entzugserscheinungen kommen, die auch bis zum Tod enden können. Selbst wenn es in der Vergangenheit gut gegangen ist bist du so auf der sicheren Seite.

    Leider hat der Suff bei mir den Effekt, dass ich dann endlich mal meinen Kopf abschalten und für ein paar Stunden alles vergessen und loslassen kann.

    Da spricht die Sucht aus dir. Ein "Nichtabhängiger" würde nicht zum Alkohol greifen. Verstehst was ich meine?

    Nun möchte ich lernen, mich auf gesunde Art und Weise zu entspannen.

    Genau so ist es.

    Es war für mich ganz wichtig, das ich die Zeiten, die ich zum Saufen gebraucht hatte, mit sinnvollen (gesunden) Zeiten zu ersetzen. Mein Hirn musste ja umgeschrieben werden.

    Sport hat mir viel geholfen, da auf natürliche Weise das Belohnungssystem mit der Ausschüttung von Dopamin aktiviert wurde. Es gibt auch Studien die belegen, das nach einer längeren Alkohol Abstinenzphase sich vermehrt Dopamin im Gehirn bildet. Was den Effekt Saufen zu müssen ad Absurdum führt.

    Also ist das schnelle trügerische Entspannen durch Alkohol nur eine Illusion.

    Also gilt/galt es durchzuhalten.

    Ein Tipp, nehme die 24 Stunden Regeln, falls es mal etwas schwieriger wird. Heut bleibe ich standhaft.

    Hallo Mari

    ch bin weiterhin trocken, es sind jetzt über fünf Monate, und das soll auch so bleiben.

    Gratulation. Weiter so!

    Leider stecke ich aber momentan in einer privaten Krise und muss da besonders gut auf mich achten, denn die gewohnte Lösung, mich einfach wieder maßlos zu betrinken und im Selbstzerstörungsmodus vom Leben abzukapseln, ist verführerisch.

    Nun fängt jeder Rückfall im Kopf an. Was würde es denn an deiner Situation ändern wenn du dich abschießt?

    Hallo Aram

    mal ganz offen ungeschönt meine Gedanken

    Ich habe mir natürlich Sorgen gemacht

    Das weiß er. Er weiß wie er zu manipulieren hat.

    Jedenfalls kam er danach nach Hause.

    Wie du siehst, hat es funktioniert.

    . Er sagte er haette keine Probleme.

    Wenn ich das mal von außen Interpretieren darf . Er hat noch nicht seinen persönlichen Tiefpunkt erreicht.

    Ich weiß noch wie es bei meiner ersten Frau war. Solange ich sie ihm Griff hatte und immer wieder um den Finger wickeln konnte ,war meine Sucht- Welt in Ordnung. Mal da und da eine Zuwendung und "schwups" hat sie sogar wieder Alkohol einkauft.

    Irgendwann nach Jahren war es mir lästig und ich habe jemanden kennen gelernt die mit gesoffen hat. Beziehung beendet und weitere 7 Jahre gingen in Land bis auch diese Beziehung zerbrach. Die erste Frau war mir doch dann egal , konnte ja meine Gefühle wegsaufen. Meinen Absturz konnte ich nicht mehr aufhalten und mein Tiefpunkt kam unweigerlich.

    Komischerweise, die 'engen freunde' für die wir immer da waren, habe ich um hilfe gebeten, und gesagt, das es ihm sehr sehr schlecht geht....bus dieser 'Freund reagiert hat!!!!! Dass heißt, mein Mann hat wirklich keinen, außer mir.

    Waren es Trink/ Sauf Freunde von ihm? Da kannst du auch keine Hilfe erwarten. Zudem warum sollte er von anderen Hilfe annehmen? Er hat doch kein Problem. Sein Problem bist du, da ihm unterstellst, ein Problem zu haben .

    Befasse dich mal mit dem "Perpetuum mobile" dann verstehst du auch das Hamsterrad in dem du dich gerade befindest. Er wird sich nur von sich aus helfen können.

    Aber dann habe ich Phasen, wo ich wieder schwach werde.

    Ist das normal?

    Was ist denn deine Antwort drauf?

    Hallo Aram

    Wenn ich es nicht begreife und mich nicht bewege bin ich selbst schuld.

    du stehst ja auch erst am Anfang. So eine Co Abhängigkeit hat ein ähnliches Schema, wie eine Alkoholkrankheit. Sie baut sich über Jahre auf und kann nicht auf Knopfdruck abgeschüttelt werden. Nimm dir die Zeit die du für dein Verständnis brauchst.

    Heißt jedoch nicht das du handlungsunfähig bist. Ich sehe es wie Sunshine. Gehe zum Arzt deines Vertrauens, bespreche deine Lage, beantrage eine Reha. Abstand und raus aus dem Alltag lässt vieles genauer betrachten.

    Nur Mut du bist nicht alleine.