Versteh jetzt auch nicht ganz, warum die Aufarbeitung der Vergangenheit kein Mittel sein soll, um abstinent zu bleiben.
Wer behauptet, dass dies kein geeignetes Mittel sei? Hier werden Erfahrungen ausgetauscht, wobei nicht jeder mit den Erfahrungen anderer übereinstimmen muss. Es ist nicht erforderlich Details so umfassend darzulegen, dass Dritte Rückschlüsse auf die Identität der gemeinten Person ziehen können.
Sucht manifestiert sich irgendwann, wenn der Absprung nicht gelingt. Und ab der sucht werden immer wieder ähnliche Situationen auftreten, die sich nicht alle vermeiden lassen.
Selbstverständlich gab es emotionale Ausnahmesituationen, in denen man zum Alkohol gegriffen hat. Jedoch waren wir in all den Jahren nicht süchtig.
Daher ist es von größerer Bedeutung, zunächst eine stabile Basis zu schaffen, anstatt eine Selbstabrechnung vorzunehmen. Oder nicht?
Für so ein detaillierte Aufarbeitung ist ein Selbsthilfeforum sicherlich auch ungeeignet, eine Therapie wäre in diesem Fall die passendere Option.
Denn nicht alle Aspekte des bisherigen Lebens stehen zwangsläufig im Zusammenhang mit der Sucht.